Vetcare - aus Liebe zum Tier

Vetcare - aus Liebe zum Tier VetCare - natürlich - ganzheitlich - individuell
Beratung - Prävention - Therapie - Rehabilitation -
Leistung - Entspannung - Ernährung - Wohlbefinden

Zeitgemässe Tiermedizin sollte eine sich ergänzende Kombination von komplementären
und schulmedizinschen Diagnose und Behandlungsverfahren sein. Zentraler Bestandteil meiner Arbeit liegt in der feinstofflichen Untersuchung
Ihres Tieres. Durch die CoRe Inergetix oder kinesiologische Resonanz-/Stressanalyse
erhalten Sie eine individuelle Auswertung der körperlichen, emotionalen und mentalen
Konsti

tution Ihres Tieres. Dank dieser Analyse lässt sich präventiv regulierend eingreifen, bevor sich klinische
Symptome manifestieren - denn Vorsorge ist besser als Heilen! Ist Ihr Tier erkrankt und leidet an manifesten Störungen, arbeite ich gerne mit Ihrem
Tierarzt zusammen und unterstütze Sie (Tier-Mensch / Mensch-Tier) mit ganzheitlichen
manuellen Behandlungsmethoden. Hatte Ihr Tier eine Operation oder erholt es sich gerade von einer schweren
Krankheit? Gerne unterstütze ich Sie (auch hier Tier-Mensch) bei der Rehabilitation. Auf Wunsch zeige ich Ihnen individuelle Anwendungen, mit welchen Sie den
Heilungsprozess unterstützen können. Mit der ProLight alpha Regulationstherapie lässt sich der Selbstheilungsprozess
erheblich fördern und die intra- und extrazelluläre Kommunikation erhöhen. Ernährungsberatung für Hunde:

Die wichtigste Aufgabe des Verdauungstraktes ist die immunologische Abwehr
gegen Erkrankungen. Der Darm übernimmt mit etwa 80% eine der Hauptaufgaben
des Immunsystems. Spätestens wenn Ihr Hund...
- häufig Magen-/Darmbeschwerden hat...
- sich des Öfteren kratzt...
- ein schuppiges Fell hat...
- bereits eine Intoleranz oder Allergie bekannt ist oder Verdacht darauf besteht.....könnte ein Futterwechsel oder zumindest eine Analyse Ihres verabreichten
Futters indiziert sein. Meine Dienstleistungen:

Informations- und Regulationsmedizin
Haarmineralanalysen (ORTHO Analytic)

InResMent (Energetische Psychologie)
Tierkinesiologie
Akupressur und Massage
Manuelle und physikalische Therapie

Bachblüten und Aura Soma
Biochemie nach Schüssler
Mykotherapie / Vitalpilze

Allergieabklärungen
Individuelle Ernährungsplanerstellung
Beratung bei Rohfütterung BARF

TERMINE (Therapie und Verkauf) NUR NACH TELEFONISCHER VEREINBARUNG! Termine auch abends und am Samstag. Hausbesuche möglich.

Meine neue Praxisassistentin Arwen (10 Wochen) wird gerade von meinem langjährigen Assistenten Sammy eingeführt 😊 ab Aug...
30/07/2021

Meine neue Praxisassistentin Arwen (10 Wochen) wird gerade von meinem langjährigen Assistenten Sammy eingeführt 😊 ab August nehmen wir (noch reduziert) wieder Termine entgegen...

TK Barf nur auf telefonische Vorbestellung!

www.die-unsichtbare-leine.ch
www.integrative-therapien.ch

09/03/2020

Livio geht in dieser Unzipped-Reportage der Frage nach, warum Hunderassen wie Französische Bulldoggen unter Überzüchtung leiden müssen, nur um so auszusehen,...

Unterwegs für Eure Lieblinge - i 💖 my job 🙏 ...der nächste Termin in München ist bereits ausgebucht...
09/03/2020

Unterwegs für Eure Lieblinge - i 💖 my job 🙏 ...der nächste Termin in München ist bereits ausgebucht...

Training auf Wackelpudding und danach ist man/frau platt 😉😊🎶
28/01/2020

Training auf Wackelpudding und danach ist man/frau platt 😉😊🎶

06/05/2019

DAS GROßE GESCHÄFT MIT DER AHNUNGSLOSIGKEIT
Akarizide gegen Zecken, Mücken und Flöhe

Googeln Sie mal „Akarizide“. Sie finden Wirkstoffe, die als „Zeckenmittel“ am Haustier von der EU zugelassen sind.
Alles – aber auch alles, was dort gelistet ist, rangiert unter der Bezeichnung Neurotoxine.
Was machen die? Solange sie im Blut und in der Lymphe des Hundes oder der Katze vorhanden sind, wird dem Blutsauger Zecke oder Floh oder Mücke dar Garaus gemacht. Die Biester sterben ab.

Ist ja auch gut so, möchte man meinen, denn wer will schon, dass seine Haustiere Flöhe oder Zecken haben. Igittigitt. Nein Danke.

Lange bekannt ist zudem, dass besonders Zecken auf den Menschen und auf unsere Haustiere Krankheiten übertragen. Ein Bericht aus den USA alarmiert das dortige Gesundheitssystem: Durch Zecken übertragene Krankheiten wie zum Beispiel Borreliose oder Anaplasmose haben bei Mensch und Tier im Jahr 2017 um mindestens 80 Prozent zugenommen. Auwaia. Ist das in Europa etwa anders?

Die von uns als „Hintergrundsinfektionen“ bezeichneten chronischen Erkrankungen bei Hunden, insbesondere Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Leishmaniose, haben in den vergangenen Jahren ein „TOP-Ranking“ erreicht. Uns scheint inzwischen jeder vierte Hund diesbezüglich auffällig zu sein.

In vielen Tierarztpraxen finden sich deshalb „Flyer“, die auf die Möglichkeit der Zecken- und Flohfreiheit bei Hunden und Katzen durch gewisse Mittel hinweisen. Die „Spot-Ons“ und Tabletten kosten richtig!

Das Problem, was in der Öffentlichkeit nicht diskutiert wird: Insbesondere Zecken „verdübeln“ sich mit ihren Beißwerkzeugen in der Haut ihres Opfers.
Sie lassen nicht wieder los. Können sie ja auch nicht, auch wenn sie absterben. Bei dem Vorgang des Absterbens ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die im Darm der Zecke befindlichen Erreger (siehe oben) in die Wunde des Wirts gelangen und ihn damit infizieren.

Na dann Prost Mahlzeit! Das heißt im Klartext: Wer die „Spot-Ons“ und die Tabletten einsetzt, vergrößert das Infektionsrisiko seines Haustieres erheblich.

Ich wiederhole es noch einmal: Zecken sind eher als Lästlinge zu bezeichnen und an sich – völlig harmlos. Man zieht sie raus und – Schluss. Aber durch das Abtöten der Zecken mit Akariziden potenziert sich das Infektionsrisiko ins Unermeßliche.
Eine tolle Nummer. Pharma für Doofe?

Vernünftig ist es, diese fiese Möb gar nicht erst an sein Haustier ´ran zulassen. Es gibt sie ja, die Repellentien: Richtig hergestelltes Knoblauchöl, Schwarzkümmelöl, diverse Öle mit repellenter Wirkung und das berühmte DMSO. Und was auch wirksam ist: Mit Bioresonanz aufgeladene Chips, zu tragen am Halsband. Ist kein Witz.

Ganz sicher sind diese Methoden nicht. Das weiß jeder. Aber nur Doofe marschieren mit ihrem Hund durch den Auwald durchs Gestrüpp und durch die Farne. Auch unter Anwendung von Repellentien beissen dort Zecken.

Wer´s wissen will liest die Datei „Keine Zecken, keine Flöhe“
https://www.facebook.com/notes/tierarzt-dirk-schrader/keine-zecken-keine-flöhe/1584212158295777/

Und: kaufen Sie keine „Spot-Ons“ oder „Zeckentabletten“ beim Tierarzt. Diese Stoffe sind nicht nur gefährlich im Sinne einer massiven Verbreitung übelster Krankheiten Ihres Haustieres, sondern sie sorgen auch für Störungen im Zentralnervensystem. Todesfälle nach Einnahme der „Zeckentabletten“ sind zu beklagen. Schwerste Allgemeinstörungen nach Anwendung von Akariziden sind in jeder Tierarztpraxis bekannt.

Das Dilemma: Viele Tierhalter erzwingen die Abgabe eines Akarizids. Wir können Sie nur warnen, solche Stoffe anzuwenden.

Und dann – wie geht es weiter? Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass eine Kur mit Chlordioxid innerhalb oder nach der Infektionsperiode in der warmen Jahreszeit infizierte und kranke Patienten in das normale Leben zurückführt. Richtig angewendet kann sie keinen Schaden hervorrufen. Sehr zu empfehlen ist das Buch von Andreas Kalcker: „Gesundheit verboten- unheilbar war gestern“ erschienen im Jim Humble Verlag 2017.

Herzliche Grüße aus Hamburch, näch.

Dirk Schrader

31/03/2019
01/03/2019

Ganz wichtig für Hundehalter!!!
Auch wenn der Text lang ist. Bitte lesen und merken. Richtig erkannt, kann er Leben retten.

Der Tod kommt im Frühjahr…
Botulismus bei Hunden

Frühlingszeit. Wir merken es nicht nur daran, dass die Vögel wieder singen, die Sonne scheint und die Bäume ihre Blätter entfalten.
Auf dem Land merken wir den Frühling auch daran, dass die Bauern wieder Gülle fahren und unsere menschlichen Nasen nicht nur ein unangenehmer Geruch durchdringt, sondern wir auf unsere Hunde achten müssen. Die Pfoten nach einem Lauf über ein frisch gegülltes Feld zu reinigen, das ist eine fiese Arbeit.
Das auf den gegüllten Feldern der Tod auf unsere Hunde warten kann, weiß kaum jemand.

In medizinischen Insiderkreisen liegt schon lange der Verdacht nahe, dass mancher Hund, der vermeintlich an einem Giftköder starb, eher dem Botulismus zum Opfer fiel.
Für mich ist das ein wesentlicher Grund, mal über dieses Thema zu schreiben und die Hundehalter mit entsprechenden Informationen zu versorgen.

B O T U L I S M U S - Wortherkunft

Etwas irreführend kommt der Begriff vom lateinischen “botulis”, was so viel wie Wurst/Darm bedeutet.
Tatsächlich kennzeichnete der Botulismus ursprünglich eine Form der Fleischvergiftung beim Menschen. Eine Vergiftungs-Erkrankung also.

W a s i s t B o t u l i s m u s ?

Julius (Justinus) Kerner (18.09.1786-21.02.1862), ein Mediziner und “medizinischer Schriftsteller” der seine Ausbildung an der Eberhard Karls Universität in Tübingen absolvierte, erwähnte die Erkrankung im Jahr 1820 erstmals. Allerdings war die Krankheit zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich länger bekannt, jedoch unerforscht. Zu dieser Zeit kannte man die Vergiftungs-Erkrankung ausschließlich beim Menschen. Ein Zusammenhang zu der Erkrankung von Tieren wurde noch lange nicht hergestellt.

Botulismus wird durch das Toxin (Gift) des Bakterium botulinum verursacht. Das Botlinumtoxin (BTX) ist dabei das stärkste Nervengift, das wir überhaupt kennen!
In der Humanmedizin kennen wir das Toxin unter dem Sammelbegriff „Botox“. Es wird beim Menschen zur Hautstraffung gespritzt und führt dabei zu gewünschten und provozierten Nervenlähmungen mit Mimikstraffung.

Bei Hunden führt Botulismus zu einer Verkettung von Symptomen, die –nicht korrekt erkannt- mehr oder weniger schleichend zum Tode führen können.
Noch ist Botulismus jedoch in unseren Behörden als Krankheit (ähnlich wie Borreliose oder der Bornavirus) schlicht… nicht vorhanden.
Das Bundesamt für Risikobewertung BfR beschäftigt sich seit dem Jahr 2014 endlich intensiver mit diesem Thema.

W i e e r f o l g t d i e I n f e k t i o n ?

Es gibt die Möglich einer Infektion über verdorbenes Fleisch und als Futtervergiftung insgesamt. Diese Variante ist jedoch äußerst selten. Zudem sind Hunde im Vergleich zum Menschen viel weniger anfällig für eine Infektion mit Botulismus. Im Hundedarm wird Eiweiß in einem weit höheren Maß abgebaut (proteolytische Aktivität), als beim Menschen. Dieser Abbau sorgt für eine Zerstörung des bakteriellen Toxins. Außerdem erbrechen Hunde verhältnismäßig schnell, wenn Nahrung verdorben ist und damit sorgt ein schneller „Abtransport“ des Toxins dafür, dass es keine Schäden im Hundekörper anrichten kann.

Aber: Warum vergiften sich die Hunde über eine Botulismus-Infektion?

Es ist die Gülle auf unseren Feldern, die vermutlich weitaus mehr Fälle von Vergiftungen verursacht, als wir momentan annehmen.

Das Bakterium Clostridium botulinum entwickelt sich „anaerob“, als unter Luftausschluss bei hoher Luftfeuchtigkeit, einem pH-Wert größer als 4,5 und in einem eiweißhaltigen Substrat. Bei für die Vermehrung ungünstigen Bedingungen, geht das Bakterium in Sporenform über.
Viele Wildtiere, Vögel und Haustiere sind Träger des Bakteriums, jedoch ohne jemals davon beeinträchtig zu werden. Allerdings agieren diese Tiere als „Übermittler“ des Bakteriums.

Das Bakterium ist „ubiquitär“. Es kommt also überall und weltweit vor und die Sporen sind überaus widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse, Eine Zerstörung erfolgt erst bei Erhitzung und Kochen bei einer Temperatur von 120° C und einer Dauer von 30 Minuten mindestens. In anaerober Umgebung (unter Luftausschluss) und Temperaturen zwischen 25 ° und 40° C entsteht das Toxin „A-G“, welches als stärkstes und bekanntestes Nervengift bekannt ist.

Ein idealer Nährboden um dieses Toxin zu schaffen, sind Kadaver…

W a r u m i s t G ü l l e s o g e f ä h r l i c h ?

Gülle wird auf Bauernhöfen “gesammelt”. In der Regel werden dazu unterirdische Gruben genutzt, um Fäkalien aus den Stallungen zu sammeln, einzufeuchten und dann im Frühjahr auf den Feldern auszubringen. Die dabei im Sammelprozess entstandenen Gase und Bakterien gelten als ausgezeichnetes Düngemittel.
Bedenken wir, dass in den Güllegruben (die im Regelfall wegen der Gasentwicklung nie zu 100% geschlossen sind) Mäuse und Ratten ertrinken, bzw. sich aus der Masse nicht mehr befreien können und sterben, so haben wir einen ersten Nährboden für das Bakterium Clostridium botulinum.
Eine zweite Quelle ist Gülle aus der Haltung von Geflügelhöfen, die sogenannte „Geflügeleinstreu“ auf den Feldern. Diese besteht in der Regel aus Sägemehl, Geflügelkot und… den Kadavern von Eintagsküken.

Wir finden hier also zwei nahezu perfekte Gegebenheiten für das Vorkommen von Sporen und Bakterien des Bakteriums bolulinum und dessen toxischer Nachfolge.

W i e i n f i z i e r e n s i c h H u n d e ?

Es gibt verschiedene Ursachen und man muss dazu sagen, dass es bereits reicht, wenn ein Hund aus einem Wasserloch trinkt, in dem ein verendetes Tier schwimmt.
Es reicht auch schon aus, wenn unsere Hunde an einem gefundenen Kadaver lecken, oder gar davon fressen.
Jedoch ist die Infektion auf einem gegüllten Feld keinesfalls zu unterschätzen! Hunde wälzen sich dort gern. Sie nehmen Gras auf, welches toxisch durch die Gülle verseucht ist und eventuell jagen und fressen sie Mäuse, die auf dem so gedüngten Feld laufen.
Es reicht jedoch bereits eine Hautverletzung z.B. der Pfoten, um sich äußerst wirkungsvoll zu infizieren!

W a s p a s s i e r t i m H u n d e k ö r p e r n a c h I n f e k t i o n ?

Nach oraler Aufnahme wird das Toxin im Darm des Hundes resorbiert und gelangt in die Blutbahn des Tieres. Da die Blut-Hirn-Schranke nicht passiert wird, können wir am Tier keine das Bewusstsein einschränkenden Wirkungen feststellen – es verhält sich „normal“. Allerdings reichert sich das Toxin in den peripheren Nervenenden an und hat von dort aus schwere Auswirkungen auf die motorischen Endplatten.

Die Wirkung?
Der Hund beginnt „von hinten her“ zu lahmen.
Erste Auffälligkeiten können bereits wenige Stunden nach Aufnahme des Toxins auftreten. Es können jedoch auch Tage vergehen und viele Hundehalter bringen das Krankheitsbild des Tieres dann nicht mehr mit dem Aufenthalt auf einem gegüllten Feld in Einklang. Die schlaffe Lähmung der quergestreiften Muskulatur setzt sich schleichend fort.
Lähmungserscheinungen setzen sich langsam über den gesamten Körper fort und gipfeln letztlich in starkem Speicheln und Schluckbeschwerden. Mit den Schluckbeschwerden geht eine Zungenlähmung einher, die dem Tier die Aufnahme von Wasser und/oder Futter unmöglich macht.
In letzter Instanz erstickt das Tier durch eine fortschreitende Atemlähmung.

Dennoch muss man sagen: Es gibt tatsächlich Tiere, die sich selbst von einer schweren Tetraplegie, also einer Lähmung aller Extremitäten wieder vollständig erholten!

Die Erkrankung ist nach wie vor nur unzureichend erforscht. Der Nachweis von Botulismus ist äußerst schwierig und komplex. Die bisher beim Hund bekannte Erscheinungsform ist fast ausschließlich auf das Botulinum-Toxin Typ „C“ zurück zu führen. Ein Immunoassay (eine Reihe von Methoden in der Bioanalytik) ist durchführbar, ein Nachweis der Clostridrien im veränderten Gewebe ist inzwischen ebenfalls machbar.
Global kann man aber sagen, dass die Schwere einer Erkrankung in Abhängigkeit zur Aufnahmemenge der toxischen Substanz steht.

B e h a n d l u n g

Antibiotikum kann die Vermehrung der Bakterien minimieren, bzw. stoppen. Infusionen mit reinem Vitamin B und leberstärkende Medikamente zählen zur Therapiemöglichkeit. Bei Schluckstöhrungen und/oder Zungenlähmung kann –je nach Schweregrad- das Legen einer Sonde hilfreich sein.

Inzwischen gibt es eine Meldepflicht für die Erkrankung Botulismus. Paragraph 6 IfSG und Paragraphen 8-11 IfSG greifen in diesem Fall.

Als beste Referenz für Kenntnis und Studien am Botulismus ist an dieser Stelle die Universität Göttingen zu nennen.

Es gilt festzuhalten, dass neben den Ursachen durch gegüllte Felder grundsätzlich j e d e s Futtermittel Clostidium Botulinumbakterien enthalten kann!
Ich bitte auch zu vermerken, dass man diese Tatsache auch beim Barfen nicht ganz außer Betracht lassen darf!

S c h u t z u n d V o r s o r g e

Panik? Halte ich für unangemessen, Vorsicht jedoch absolut für angebracht!
Die Einhaltung von einigen wenigen Grundregeln kann die Erkrankung des Hundes und damit vermutlich seinen Tod verhindert:

Kein Trinken aus kleinen Wasserstellen im Freien, in denen ein Tierkadaver liegt – und sei es nur ein toter Vogel.

Kein Betreten frisch gegüllter Felder und deren Ränder.

Tierkadaver in Wald und Flur tunlichst meiden und darauf achten, dass der Hund möglichst nicht mal daran schnuppert.

Barfen? Auf ungewohnte Probleme wie Lahmheit, Ataxie etc. achten und gegebenenfalls den Tierarzt darüber informieren, dass man rohes Fleisch füttert.

Nach Kontakt mit gegülltem Boden die Pfoten des Tieres reinigen und im Zweifel desinfizieren.

Es ist sinnlos, Panik zu schüren. Mir sind bereits vor 10 Jahren Fälle bekannt geworden, bei denen Hunde diese Symptomatik zeigten und teils leider auch verstarben. Damals wusste kein Tierarzt, w o r a n die Tiere tatsächlich verstorben sind.
Auch heute kann man es von einem ganz normalen Haus-Tierarzt nicht verlangen, dass er genau über Botulismus in Kenntnis ist, obwohl er die Erkrankung in der Praxis bei Pferden z.B. gehäuft erlebt. Verlassen wir uns also nicht immer auch die uneingeschränkte Kenntnis unseres Veterinärs, denn auch er ist nur ein Mensch und damit nicht allwissend!

Die permanente Angst vor Giftködern und die tatsächlichen Opfer? Fakt ist, dass viele der Hunde nicht an Giftködern starben, sondern an Botulismus – unerkannt vom Tierarzt! Leider ist in medizinischen Kreisen diese Erkenntnis inzwischen recht präsent.

Fakt ist: Mit den Errungenschaften unseres Lebens kommen auch mehr und mehr Gefahren auf uns und unsere Vierbeiner zu. Ich halte es mit der Regel: Erkenne den Feind, dann kannst du ihn bekämpfen!

Wir müssen als Hundehalter alle lernen. Immer, ständig und jeden Tag neue Dinge. Wir lernen, damit unsere Hunde ein sorgenfreies und unbeschwertes Tierleben haben dürfen!
Passen Sie also ein wenig auf…

Herzlichst
Ihre
Dr. rer. biol. vet. Daniela Koppenhöfer
© 03/2016

© Foto: rp-online.de

12/02/2019

ACHTUNG, weltweiter RÜCKRUF: Erhöhte Vitamin-D-Werte in Hundefutter von Hill's Pet Nutriton. In den sozialen Netz­werken berichten mehrere Hunde­besitzer in den USA , ihre Tiere seien wegen der über­dosierten Futter verstorben – ob tatsäch­lich ein Zusammen­hang vorliegt, lässt sich derzeit nicht belegen.

Aber eine Über­versorgung begüns­tige laut Jürgen Zentek, Professor für Tier­ernährung an der Freien Universität Berlin, unter anderem hohe Kalzium- und Phosphor­gehalte im Blut, Gefäß­verkalkung, Polyurie und blutige Durch­fälle. Nach lang­fristiger täglicher Zugabe von hohen Mengen Vitamin D seien Nieren­verkalkungen beob­achtet wurden.

Für Tiere, die eines dieser Produkte verzehrt haben, rät Hill‘s in seiner Rückruferklärung: Träten Krank­heits­symptome wie Erbrechen, Appetitlosig­keit, über­mäßiges Trinken oder Gewichts­verlust auf, sollten die Tiere vom Tier­arzt untersucht werden.

Betroffen sind folgende in Deutschland über Geschäfte, Tier­arzt­praxen und das Internet vertriebene Produkte:

- Hill‘s Prescription Diet i/d Canine 360g, Artikel­nummer 8408U, Chargen­nummer 102020T18

- Hill‘s Prescription Diet z/d Canine Ultra All­ergen-Free 370g, Artikel­nummer 8018U, Chargen­nummer 102020T17

- Hill‘s Prescription Diet w/d Canine 370g, Artikel­nummer 8017U, Chargen­nummer 102020T05

- Hill‘s Science Plan Canine Adult mit Huhn 370g, Artikel­nummer 8037U, Chargen­nummer 102020T27

- Hill‘s Science Plan Canine Mature Adult 7+ mit Huhn 370g, Artikel­nummer 8055U, Chargen­nummer 102020T14

Es handelt sich um einen freiwilligen Rückruf. Die erhöhten Vitamin-D-Werte seien „aufgrund eines Lieferanten­fehlers“ zustande gekommen. Produkt­bilder wollte uns Hill‘s auf Anfrage nicht zur Verfügung stellen.

Alle Infos gibt es hier: https://www.test.de/Hills-Hundefutter-zurueckgerufen-Zu-viel-Vitamin-D-kann-Hunden-schaden-5435342-0/

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02/08/2018

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Adresse

Obermühleweg 9
Landquart
7302

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