Tierheim Gals

Tierheim Gals Hilfe für arme Katzen
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30/04/2026
Geschichten aus dem Tierheim GalsCARLOAls unsere Betreuerin verstorben war, galt es für und freilebenden, verwilderten K...
14/04/2026

Geschichten aus dem Tierheim Gals

CARLO

Als unsere Betreuerin verstorben war, galt es für und freilebenden, verwilderten Katzen einen artgerechten Lebensplatz zu finden. Zum Glück erklärte sich das Tierheim Gals bereit, mich und meine Artgenossen aufzunehmen.
Die Eingewöhnungszeit stellte für uns kein Problem dar, da uns das grosse Areal viele Freiheiten gewährte und wir uns jederzeit nach Lust und Laune austoben konnten.
Wir waren allesamt sehr menschenscheu, aber man liess uns gewähren und wir geniessen seither unsere neue Heimat in vollen Zügen.
Gerne möchte ich Euch ein wenig aus meinem Leben im Tierheim Gals erzählen. Mein Name ist Carlo und ich war lange Zeit sehr misstrauisch den Menschen gegenüber. Da mir jedoch alle Wesen stets freundlich begegneten und sich auch liebevoll mit mir unterhielten, gewann ich allmählich Vertrauen in die Betreuer, die täglich neu um unser Wohl besorgt sind.

Im vergangenen Jahr erkrankte mein linkes Auge. Die Tierärztin verordnete Tropfen, die mir täglich verabreicht werden mussten. Am Anfang liess ich das Geschehen mehr oder weniger gut über mich ergehen. Als ich jedoch feststellte, dass diese «Prozedur» täglich stattfinden und offenbar nie enden sollte, setzte ich alles daran, mich unsichtbar zu machen.
Dank meinen ausgezeichneten Kletterkünsten gelang es mir immer wieder, meinen Pflegefrauen im richtigen Moment zu entkommen. Dabei erklomm ich Baumwipfel und Dächer, von wo aus ich die Bemühungen der Menschen, die mich anlocken wollten, interessiert verfolgte.
Auf die Dauer jedoch war dieser Zustand der Geschehnisse unhaltbar. Deshalb empfahl uns die Tierärztin, mein krankes Auge entfernen zu lassen. Dies war das kleinere Übel, um dem täglichen Stress nicht mehr ausgeliefert zu sein. Die Operation ist ohne Komplikationen gut verlaufen. Während der Zeit der Pflege wurde ich umsorgt und verwöhnt. Als ich wiederum in die grosse Freiheit entlassen wurde, merkte ich bald einmal, dass mich keiner mehr mit den mir lästig geworden Augentropfen verfolgt. Meine Sicht mit dem einen Auge ist unverändert gut und ich habe durch den Eingriff keinerlei Nachteile davongetragen.

Über mein schönstes Erlebnis im Tierheim muss ich Euch jedoch unbedingt noch berichten.
Seit vielen Jahren schätzen wir die Arbeit von zwei ehrenamtlichen Helferinnen. Eine der beiden Frauen habe ich zu meinem absolut liebsten Menschen auserwählt. Sobald Jacqueline auftaucht, bin ich zur Stelle und geniesse ausgiebig die vielen Streicheleinheiten, die mir zu teil werden. Jacqueline ist geduldig und hat auch nichts dagegen, wenn ich sie als Kletterbaum benutze. Man kann wirklich sagen, dass wir ein Herz und eine Seele sind. Es ist mein grosses Glück, dass wir uns gefunden haben. Aus gutem Grund darf ich mich deshalb als vom Schicksal begünstigten, absoluten Glückspilz bezeichnen.
Ich danke Euch, liebe Freunde, dass ihr mir mein Leben Im Tierheim Gals ermöglicht habt!

Wir wünschen Ihnen von Herzen einen entspannten Endspurt und einen genussvollen und friedlichen Rutsch ins neue Jahr. Mö...
29/12/2025

Wir wünschen Ihnen von Herzen einen entspannten Endspurt und einen genussvollen und friedlichen Rutsch ins neue Jahr. Möge es voller Glücksmomente und guter Gesundheit für Sie und Ihre Tiere sein.
Foto: marketing wjrkt

Geschichten aus dem Tierheim Gals:SPOOKY     Gemäss den Papieren, die ich bei meiner Ankunft im Tierheim Gals mitbrachte...
09/11/2025

Geschichten aus dem Tierheim Gals:

SPOOKY

Gemäss den Papieren, die ich bei meiner Ankunft im Tierheim Gals mitbrachte, wurde ich im Jahr 2010 geboren. Wo ich mich in den nachfolgenden sechs Jahren aufhielt, ist unbekannt., Irgendwann landete ich bei einer Tierschutzorganisation, die mich mit meinen vielen Mängeln und Gebrechen nicht weitervermitteln konnte.

Bevor ich im Tierheim Gals im Jahr 2016 ankam, war ich noch in enen Unfall verwickelt. Meine Zunge war durchgebissen, und mein Augenlicht erwies sich als derart schlecht, dass ich nur noch Schatten wahrnehmen konnte.

Aber ich gewöhnte mich gut ein im Tierheim Gals. Die Betreuer waren stets allesamt sehr lieb zu mir. Der Tierheim-Tierarzt begutachtete bei seinen Besuchen regelmässig meinen Gesundheitszustand. Meine schlechten Zähne waren in der Folge nicht mehr zu retten, und alle meine Backenzähne mussten gezogen werden.

Nach meiner Ankunft im Tierheim Gals verbrachte ich die erste Zeit in einer Behausung mit Auslauf, wo ich mich mit meiner Sehbehinderung gut orientieren konnte. Dann geschah aber nach einiger Zeit ein Wunder, denn mein Augenlicht kehrte nach und nach zurück. Der Tierarzt bestätigte die Beobachtungen meiner Betreuer und erklärte, dass sich der Körper nach einem durchlittenen Trauma erholen könne, was auch für die Sehnerven möglich sei.

Als absoluter Glückspilz wurde ich aus meinem Kleingehege entlassen, und ich tummelte mich fortan auf dem grossen, umzäunten Areal, wo ich tun und lassen kann was mir beliebt.

In warmen Jahreszeiten unternehme ich weite Spaziergänge, liege gerne im hohen Gras oder döse unter dem Fliederbaum. Ich habe einen starken Charakter entwickelt, und alles muss nach meinem Kopf gehen. Damit ich meine bevorzugten, geliebten Leckerbissen erhalte, miaue und rufe ich in hoher Stimmlage, bis sich die Menschen meiner erbarmen und meinen Wünschen nachkommen.

Im März 2025 wurde bei mir Diabetes festgestellt. Der Tierarzt und die Pflegefrauen haben jedoch alles im Griff, so dass es mir unverändert gut geht.

Ich liebe die Menschen und folge ihnen auf Schritt und Tritt. Manchmal sei ich ‘gefährlich’, sagen einige Betreuer, wenn ich ihnen unvermittelt vor die Füsse renne.

Als einer der ‘Dienstältesten’ muss ich ab und zu für Ordnung sorgen, was mir jedoch keiner meiner Artgenossen lange übelnimmt.

Dank Euch, liebe Freunde, hat mein bewegtes Leben, das zu Beginn unter keinem besonders guten Stern stand, eine glückliche Wende genommen, und ich freue mich täglich über mein Dasein, dem ich nach Lust und Laune die besten Seiten abgewinne.

Danke für eure Unterstützung!

Liebe Freunde und Gönner des Tierheim GalsWir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass es wieder einen neuen Katzenka...
17/10/2025

Liebe Freunde und Gönner des Tierheim Gals

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass es wieder einen neuen Katzenkalender mit Bildern aus Gals für das Jahr 2026 gibt.

Grösse (29x29cm) und Darstellung wurden beibehalten, und wir finden, dass er wieder sehr schön gelungen ist. Der Preis ist Fr. 40.- inklusiv Versand. Die Auslieferung wird im November starten. Bestellungen gerne über [email protected].

Der Erlös ist für unsere Tiere!

Wir wünschen allen einen stressfreien und ruhigen Nationalfeiertag!Mit einer Geschichte aus dem Tierheim Gals:VIKTORMein...
01/08/2025

Wir wünschen allen einen stressfreien und ruhigen Nationalfeiertag!

Mit einer Geschichte aus dem Tierheim Gals:

VIKTOR

Mein Name ist Viktor, und ich möchte euch heute aus meinem Leben erzählen, das ich schon viele Jahre im Tierheim Gals geniesse.

Ich stamme von einem Bauernhof im Jura. Nach erfolgter Kastration durfte mich die Mitarbeiterin vom Tierheim Gals nicht mehr auf den Hof zurückbringen, da ich ein Schwächling sei! Ausserdem hatte ich offensichtlich ein Problem mit meinen Ohren, und zum Pflegen von Patienten erklärte sich der Bauer nicht bereit; ihm fehle die Zeit dazu und auch das Interesse hierfür.

Meine Artgenossen jedoch duldete er weiterhin, und er erklärte sich auch bereit, sie künftig mit Nahrung vom Tierheim Gals zu füttern. Besagte Mitarbeiterin, die sich bei der Kastrationsaktion um uns kümmerte, überzeugte sich anlässlich ihrer Besuche auf dem Hof vom Wohlergehen der Katzengruppe.

Ich, Viktor, bin das Resultat einer Katzenschar, die sich ständig untereinander vermehrte. Mit den Jahren zeigte sich, dass der Gesundheitszustand der Gruppe Mängel aufwies. Ohne regelmässige Ernährung, immungeschwächt, überlebten viele meiner Artgenossen nicht, was in der Regel nie jemanden kümmerte.

Ausser meinem Ohrenleiden konnte die Tierärztin zum Glück keine gravierenden Mängel feststellen. Meine schiefe Kopflage war fortan mein ‘Markenzeichen’. Ich wurde gehegt und gepflegt, und die Aussicht auf Besserung lag lange Zeit in weiter Ferne.

Damit ich keine waghalsigen Sprünge tätigte, durfte ich mich einige Zeit nicht auf dem grossen Areal tummeln. In einem Kleingehege mit Behausung erholte ich mich nach und nach, und ich lernte auch, mein Temperament etwas zu zügeln. Aber ich genoss die Zuwendungen, die mir zuteilwurden und die Schlemmereien, mit denen man mich verwöhnte. Sie entschädigten mich für den Mangel an allzu grosser Freiheit.

Als Pflegling war ich unkompliziert; ich spürte, dass man nur mein Bestes wollte. Und ich wusste, dass mich eines Tages als Belohnung für meinen Anteil an der Genesung mit Bestimmtheit die grosse Freiheit auf dem mich umgebenden Grossgelände erwarten würde. Die Behandlungen waren langwierig, aber ich war ein braver, geduldiger Patient, der die Streicheleinheiten der Menschen ab und zu mit einem kleinen Liebesbiss belohnte.

Heute, in der grossen Freiheit auf dem umzäunten Areal ist meine Behinderung kaum mehr sichtbar. Ich habe mich bestens erholt, und ich entpuppe mich mittlerweile zu einem echten Schlingel. Meine Kletterkünste sind bewundernswert, aber meinen Artgenossen empfehle ich sie nicht unbedingt zur Nachahmung.

Ich weiss, dass ich eine privilegierte Katze bin! Hätte man mich einfach auf dem Hof gelassen und keiner wäre uns zu Hilfe geeilt, wäre ich mit Sicherheit gestorben. Deshalb koste ich jetzt mein neues Leben voll aus. Ich bin ein Lebenskünstler, der es versteht, dem Dasein die besten Seiten abzugewinnen.

Ich weiss aber auch, dass ich mein unbekümmertes, sorgloses Leben allein euch verdanke, liebe Freunde. Sollten wir uns an einem Besuchstag im Tierheim Gals begegnen, werde ich Eure Streicheleinheiten geniessen und mit dabei mit einem kleinen Liebesbiss bei euch persönlich bedanken.

Geschichten aus dem Tierheim Gals:MIMIFünf gute Jahre habe ich im Tierheim Gals verbracht. Es war mit Bestimmtheit die s...
16/05/2025

Geschichten aus dem Tierheim Gals:

MIMI

Fünf gute Jahre habe ich im Tierheim Gals verbracht. Es war mit Bestimmtheit die schönste Zeit in meinem Leben!

Dort wo ich herstamme, gab es viele Artgenossen, zu viele, wie der Bauernhofbesitzer feststellte. Eine Mitarbeiterin vom Tierheim Gals kümmerte sich deshalb um uns und vereinbarte mit dem Tierarzt in der nahen Umgebung Kastrationstermine.

Mich kleinwüchsiges, schmächtiges Wesen wollte der Besitzer nicht mehr zurückhaben, und so fand ich Aufnahme im Tierheim Gals. Ich war menschenscheu und unterernährt, aber ich hatte einen wachen, klaren Blick. Allmählich verlor ich meine Angst vor den Menschen. Ich begann mein neues Leben zu geniessen, und ich freute mich über die vielen guten Häppchen, die man mir immer wieder anbot.

Zum Glück ging es meinen Artgenossen auf dem Bauernhof fortan ebenfalls besser. Weil alle kastriert waren, mussten sie sich nicht dauernd weitervermehren. Das schlechte Immunsystem und mangelnde Ernährung hatten uns lange Zeit sehr zu schaffen gemacht, sodass die Schwächsten von uns in den vergangenen Jahren einfach starben.

Da es dank dem Tierheim Gals fortan auch nicht mehr an Nahrung fehlte, stand einem besseren Leben jetzt nichts mehr im Wege.

Meine Spaziergänge auf dem grossen Areal wurden ausgedehnter, aber ich kehrte regelmässig an meine Lieblingsplätzchen im Tierheim zurück, weil ich genau wusste, dass mich dort Leckereien erwarteten.

Die Heimtierärztin, die mich bei ihren Besuchen regelmässig untersuchte, war zufrieden mit mir, und sie fand, ich sei eine tapfere Kämpferin.

Tierheimbesucher staunten ab und zu ob meinem zierlichen Wesen, und einige glaubten, ich sei ein junges Kätzchen, aber wenn sie meine Geschichte von meinen Betreuern vernahmen, freuten sie sich für mich und meine Wende zum Guten.

Eines Abends, nach dem Genuss meines Lieblingsessens, machte ich es mir wie immer in meinem Schlafkorb bequem, und ich tauchte ab ins Land der Träume. Genau so friedlich liegend fanden mich am Morgen meine Betreuer. In der Nacht hatte mein kleines Herz im Schlaf aufgehört zu schlagen! Die Menschen waren sehr traurig ob meines Weggehens, aber gleichzeitig waren sie sehr dankbar für die gute Zeit, die wir gemeinsam verbracht hatten.

Ich, Mimi, hatte Glück. Die paar geschenkten Jährchen standen mir offensichtlich zu. Und es fehlte mir in dieser Zeit an nichts; ich wurde umsorgt, geliebt und verwöhnt. Dank eurer Hilfe und Unterstützung, liebe Freunde, war es mir vergönnt, schon zu Lebzeiten einen scheuen Blick ins Paradies zu tun……….

Adresse

Kreuzweg 1
Gals
3238

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