23/10/2022
„Man kann doch einen Hund nicht mit einem Menschen/mit einem Kind vergleichen!“ ist oft das Argument, wenn man einen Hund liebevoll behandelt.
Leider vergessen viele bei diesem Vorwurf, dass der Hund ein Säugetier ist – und wir auch. Wir sind nichts anderes als Säugetiere. Und Säugetiere haben alle den biologisch gleichen Körper, ein Herz, ein Gehirn, das ZNS, die gleichen Organe, Knochen, Muskeln, Gelenke, Haare, Ohren, Nase, Augen, Mund, Zähne.
Die gleichen Gefühle, Emotionen, Schmerzempfindungen und Ängste.
Nur hat der Mensch sich einst als Krone der Schöpfung ernannt, weil er wohl mal in der Bibel geschmökert hat und beschlossen hat, sich die Erde untertan zu machen und sich selber somit über alles zu erheben.
Ein Säugetier wie jedes andere Tier auch.
Sind wir wirklich etwas Besseres, weil wir – solange es uns gibt – Elend, Not, Leid, Hass und Zerstörung über dieses Planeten gebracht haben? Muss man in seinem Größenwahn, in seiner Selbstherrlichkeit alle anderen Säugetiere schlechter behandeln als die eigene Spezies? Moment mal? Behandeln wir überhaupt die eigene Spezies liebevoll?
Wäre es nicht erstrebenswerter, zumindest beim eigenen, geliebten Hund anzufangen und zu beschließen, dass man wenigstens ihn, den man sich ja bewußt aus Liebe ins Haus geholt hat, freundlich und liebevoll zu behandeln, denn deutlicher als bei einem Hund erkennt man doch kaum wie gleich die seine und die unsere Gefühlwelt einander ähneln.
Fangen Sie doch jetzt an und schenken ihm all Ihre bedingungslose Liebe, und machen Sie ihm die paar Jahre, die Sie miteinander verbringen zu einer einzigartigen Zeit, in der Sie jederzeit - zu jeder Minute - mit ihm Rollen tauschen würden.
Eva Windisch
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