NetAP - Network for Animal Protection

NetAP - Network for Animal Protection NetAP ist da, wo die Not gross ist und die Hilfe die Lebenssituation der Tiere nachhaltig verbessert. AUFKLÄRUNG
um mit Aberglauben und Vorurteilen aufzuräumen.
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NetAP setzt sich seit der Gründung 2008 für sogenannte Nutztiere und Strassentiere ein, weil wir besonders in diesen Bereichen über fundiertes Wissen und langjährige Erfahrung verfügen. Unter dem Begriff Nutztiere fassen wir alle Tiere zusammen, die vom Menschen wirtschaftlich genutzt werden. Hierzu zählen wir nicht nur die Nutzung der Tiere als Lieferanten von Lebensmitteln und Bekleidung, sonder

n auch ihr Einsatz zur Unterhaltung wie beispielsweise in Aquarien und Zoos und ihre Nutzung in der Forschung. Unter dem Begriff Strassentiere fassen wir alle Heimtiere zusammen, die keine eigentlichen Halter haben oder deren Halter keine Verantwortung für die Tiere wahrnehmen. Vor allem Hunde und Katzen sind davon betroffen, in Ländern wie Indien jedoch auch Kühe. In unserer Arbeit konzentrieren wir uns auf folgende Schwerpunkte:

KASTRATIONSPROGRAMME
damit künftiges Leid gar nicht erst entsteht. KRANKHEITSPRÄVENTION
damit bestehendes Leben geschützt wird. TIERHEIMHILFE
damit Tiere in Heimen und Auffangstationen ein gutes Leben führen können. WISSENSVERMITTLUNG
damit Tierschutz auf professionellem Niveau erfolgt. RECHT UND POLITIK
damit Tierschutz auf allen Ebenen (Legislative, Judikative und Exekutive) Beachtung findet. INDIVIDUALTIERSCHUTZ
damit gerettete Tiere als Botschafter ihrer Art ihre Leidensgeschichte erzählen können. Bestehendes Leid lindern und zukünftiges Leid verhindern, dies können wir nur mit deiner Unterstützung. https://www.netap.ch/de/tierschutz-hilfe/spenden

🎆 Update zur Feuerwerksinitiative 🎆Heute hat der Ständerat den schwachen Gegenvorschlag des Nationalrats zur Feuerwerksi...
03/06/2026

🎆 Update zur Feuerwerksinitiative 🎆

Heute hat der Ständerat den schwachen Gegenvorschlag des Nationalrats zur Feuerwerksinitiative bestätigt. Dieser Gegenvorschlag ist absolut ungenügend, umfasst er doch nur reine Knallkörper. Alle anderen lauten Feuerwerkskörper sollten, wenn es nach dem Parlament ginge, weiterhin erlaubt sein. 😢

Zum Glück entscheidet aber bei diesem Thema nicht das Parlament sondern das Volk. Die Volksabstimmung rückt näher. Innerhalb der nächsten zehn Monate sollte das Anliegen vors Volk kommen. Und wir sind zuversichtlich, dass sich die grosse Mehrheit für ein Verbot aussprechen wird. Insbesondere, weil es nur das unkontrollierte Abbrennen durch Private umfasst und nicht etwa professionelle Feuerwerke im Rahmen bewilligter Anlässe. Die sollen weiterhin möglich sein.

Lautes Feuerwerk schadet den Tieren, der Umwelt und sensiblen Menschen. Es ist in der heutigen Zeit unnötig und überholt. Wir begrüssen alle Bemühungen, inzwischen auf Gemeindeebene ein Feuerwerksverbot zu erwirken. Wir haben es auch getan. Erfolgreich!

Hier findet ihr Informationen zur Initiative:
https://www.feuerwerksinitiative.ch/

Hier findet ihr eine Übersicht über die Gemeinden, die bereits ein Feuerwerksverbot haben:
https://www.tierschutz-helfer.ch/engagement/gemeinden-mit-feuerwerksverbot

Vielen Dank allen die mithelfen, diesen Unsinn zu verbieten!

Aussicht geniessen und Katze aussetzen?Wenn auf dem Challpass, im Schweizer Kettenjura, südwestlich von Basel, ein einze...
02/06/2026

Aussicht geniessen und Katze aussetzen?

Wenn auf dem Challpass, im Schweizer Kettenjura, südwestlich von Basel, ein einzelnes, zahmes Kitten gefunden wird, dann stimmt doch irgendetwas nicht.

Ausflügler haben Rast auf dem Pass gemacht und dabei ein jämmerliches Geschrei gehört, das durch Mark und Bein ging. Sie suchten und fanden einen Winzling, voller Zecken, mit dickem Wurmbauch, der sich die Seele aus dem Leib schrie. Sie packten den Kleinen ein und riefen uns zu Hilfe.

Unsere Freiwilligen haben in der Folge alles abgesucht. Es gibt dort oben keine Häuser. Wie das Katzenkind dahin gekommen ist, bleibt sein Geheimnis. Wir fanden weder eine Mutter, noch Geschwister.

Bei all dem täglichen Elend ist der Gedanke leider nicht abwegig, dass jemand den Roten absichtlich ausgesetzt hat. Zum Glück hat der Bub so ein lautes Stimmorgan. Zum Glück haben Menschen ihn gehört, die Herz bewiesen und ihn gerettet haben.

Der kleine Red ist inzwischen untersucht und behandelt worden und wurde mit anderen Kitten zusammengeführt. Er scheint glücklich, nicht mehr allein zu sein, genügend zu essen zu haben und vor allem liebe Menschen gefunden zu haben, die ihm Sicherheit und Geborgenheit vermitteln.

Leider ist es nicht das erste Mal, dass irgendwo im nirgendwo Katzenkinder gefunden wurden. Man braucht nicht mit dem Finger ins Ausland zu zeigen. Das Katzenelend ist auch in der Schweiz allgegenwärtig, man muss nur hinschauen.

Wegschauen ist einfach..... und deshalb wird das auch laufend praktiziert. Sollten wir uns vielleicht im Wegschauen schu...
01/06/2026

Wegschauen ist einfach...
.. und deshalb wird das auch laufend praktiziert. Sollten wir uns vielleicht im Wegschauen schulen lassen? Wir können das nämlich nicht, es liegt einfach nicht in unseren Genen und deshalb haben wir im St. Johann in Basel schon wieder eine verletzte, abgemagerte Katze eingefangen. Nur, wer zahlt die ganzen Rechnungen? Der Staat beteiligt sich nicht, der Staat ist nämlich grandios in Sachen Wegsehen.

Vielleicht schauen ein paar von euch hin, sehen die Not dieses Büsis und helfen, seine Kosten zu decken? Das würde helfen!

www.netap.ch/spenden
Stichwort: St. Johann

Seit Jahren unterstützen wir unseren Partner A-Mici odv mit der Übernahme der Kastrationskosten. Nachhaltig, professione...
01/06/2026

Seit Jahren unterstützen wir unseren Partner A-Mici odv mit der Übernahme der Kastrationskosten. Nachhaltig, professionell und mit ganz viel Herzblut arbeitet das Team vor Ort erfolgreich für die Verbesserung der Lebenssituation der Katzen - ganz genau in unserem Sinne.

Wenn der Staat versagt, sterben Tiere!Die letzten Wochen waren unglaublich belastend für uns. Nebst den "normalen" tägli...
31/05/2026

Wenn der Staat versagt, sterben Tiere!

Die letzten Wochen waren unglaublich belastend für uns. Nebst den "normalen" täglichen Fällen sahen wir uns mit drei Animal Hoardings gleichzeitig konfrontiert, ein besonders schlimmes im Kanton Zürich.

Spätestens seit August 2025 wusste das kantonale Veterinäramt über den Fall Bescheid. Mehrere Meldungen gingen damals dort ein, einige davon liegen uns vor. Leider aber unternahm das Veterinäramt offensichtlich nichts gegen das grosse Tierleid. Als wir nämlich Ende April 2026 von der Situation erfuhren und uns der Angelegenheit annahmen, waren wir gelinde gesagt schockiert über die Situation in der sich die Tiere befanden. Die Katzen waren unterernährt, litten unter einem massiven Parasitenbefahl, viele hatten starken Durchfall und weitere Krankheiten. Mangels anderer Möglichkeiten versäuberten sie sich überall. Die Zustände in denen die Tiere leben mussten waren verstörend.

Die Halter waren offensichtlich komplett überfordert und wollen das Elend der Tiere nicht bemerkt haben. Viele Todesfälle unter den Kitten seien doch normal, sagten sie uns. Wieviele Katzen es sind wussten sie nicht. Sie hatten die Übersicht längst verloren.

Es gelang uns, mit Einverständnis der Halter, die Katzen rauszuholen, veterinärmedizinisch versorgen und kastrieren zu lassen. Mütter mit Kitten durften wir Partner-Tierheimen und auf die Vermittlung spezialisierten Vereinen übergeben. Für sechs Tiere kamen wir zu spät. Sie verstarben trotz umgehender Nothilfe.

45 Katzen und weitere Tiere umfasste dieses Hoarding!

Wir baten das Veterinäramt um Zusammenarbeit, damit wir die Tiere nicht zurückgeben mussten. Doch dieses verweigerte jegliche Auskunft oder Zusammenarbeit mit dem Verweis auf den Datenschutz. Aufgrund der Tatsache, dass seit letztem August mindestens 30 Tiere qualvoll gestorben sein müssen und der Passivität des Amtes haben wir nicht nur Strafanzeige gegen die Halter wegen Tierquälerei sondern auch Aufsichtsbeschwerde gegen das Veterinäramt eingereicht.

Seit Jahren versuchen wir einen kooperativen Weg mit den Behörden zu finden, um das Katzenelend und weiteres Tierleid nachhaltig zu bekämpfen. Aber der Staat weigert sich. Nicht nur im Kanton Zürich, auch in anderen Kantonen. Und so kommt es immer wieder zu Tragödien! Es wird Zeit, dass wir uns wehren. Für die Tiere, die auf den Vollzug der wenigen Bestimmungen die zu ihrem Schutz im Gesetz verankert wurden, angewiesen sind.

Der Beobachter berichtet heute über den Fall:
https://www.beobachter.ch/gesetze-recht/burger-verwaltung/kaum-futter-uberall-kot-45-katzen-litten-unter-desastroser-haltung-941147

Solche Fälle sind nicht nur belastbar, sie sind auch zeit- und kostenintensiv. Wir mussten verschiedenes zurückstellen, so auch unsere Fundraising Aktivitäten. Wir wären unglaublich froh um Unterstützung. Einige der Katzen sind immer noch in veterinärmedizinischer Behandlung.

www.netap.ch/spenden
Stichwort: Animal Hoarding

🖤 Hopple frei Pumphina 🖤Sie war eines von fünf Kaninchenkinder die eigentlich nicht hätten auf die Welt kommen sollen. I...
29/05/2026

🖤 Hopple frei Pumphina 🖤

Sie war eines von fünf Kaninchenkinder die eigentlich nicht hätten auf die Welt kommen sollen. Ihr Vater wurde aufgrund einer genetischen Veränderung versehentlich als weiblich eingestuft und der Schlingel nutzte diesen Irrtum, um sich auszuleben.

Die Überraschung war gross, als da plötzlich Nachwuchs war, aber irgendwie auch Freude, denn die Kleinen sind wirklich allerliebst. Leider aber wurde Pumphina urplötzlich sehr krank. In der Klinik untersuchte man sie ganz genau, erst sah es auch etwas besser aus, dann aber ergab ein CT, dass keine Hoffnung für die süsse Maus mehr bestand. Wir hätten zwar alles verlängern können, aber nur unter für sie unzumutbaren Bedingungen, also lassen wir sie hoppeln. Es sind schon viele vorausgegangen, sie wird von allen erwartet werden.

Wir lieben unsere Kaninchengruppe über alles. Jedes einzelne von ihnen ist eine grosse Persönlichkeit. Jedes entwickelt sich individuell, hat Stärken und Macken und einen festen Platz in der Gruppe und in unseren Herzen. Pumphinas Leben hat erst angefangen und ist schon vorüber. Das ist besonders traurig, hätte sie doch ein richtig tolles, artgerechtes Leben bei uns vor sich gehabt.

Hopple frei, buddle tief und geniess die Maiskolben liebe Pumphina, wo auch immer du hingehst 🖤💔

Glückliche Miruna Erinnert ihr euch? Vor zwei Tagen haben wir euch von Miruna und ihrer Angst erzählt, als Mariana alle ...
29/05/2026

Glückliche Miruna

Erinnert ihr euch? Vor zwei Tagen haben wir euch von Miruna und ihrer Angst erzählt, als Mariana alle Tiere abholte, um sie im Rahmen unseres Kastrationsprogrammes behandeln und kastrieren zu lassen. Nun sind alle Tiere wieder bei der Familie und Miruna ist so glücklich, dass sie vor lauter Freude kaum sprechen konnte.

Allen Tieren geht es gut und die kleine, wundervolle Miruna wird sicher eine Botschafterin für unsere Programme und hoffentlich, wenn sie etwas grösser ist, eine aktive Tierschützerin.

Wir danken all unseren Spendern von Herzen. Denn ohne sie wären all diese Programme nicht möglich 💚

🔥 Wenn "ich bin gleich zurück" tödlich endet 🔥Unterschätzt nie die Hitzeentwicklung im Auto, auch wenn ihr denkt, ihr se...
27/05/2026

🔥 Wenn "ich bin gleich zurück" tödlich endet 🔥

Unterschätzt nie die Hitzeentwicklung im Auto, auch wenn ihr denkt, ihr seid gleich zurück, das kann tödlich enden!

Unseren Flyer "Hitzefalle Auto" könnt ihr kostenlos runterladen und überall aufhängen, wo ihr denkt, Fahrzeughalter sollten ihn lesen.

https://netap.ch/wp-content/uploads/2023/09/Merkblaetter-Flyer_Hitzefalle-Auto_Deutsch.pdf

https://netap.ch/wp-content/uploads/2023/09/Merkblaetter-Flyer_car-heat-trap_English.pdf

https://netap.ch/wp-content/uploads/2023/09/Merkblaetter-Flyer_voiture-un-piege-a-chaleur_Francais.pdf

Vielen Dank fürs Teilen und Verteilen. Es kann Leben retten!

Mirunas Tiere 🐾🐾🐾Die 10jährige Miruna lebt mit ihrer Familie in einem Dorf, etwa 40 Kilometer von Sannicolau Mare, Rumän...
26/05/2026

Mirunas Tiere 🐾🐾🐾

Die 10jährige Miruna lebt mit ihrer Familie in einem Dorf, etwa 40 Kilometer von Sannicolau Mare, Rumänien, entfernt. In Sannicolau Mare ist die Basis des Kastrationsprogrammes, das wir mit unserem Partner RIN TIN TIN - Asociatia Pentru Protectia Animalelor Sannicolau- Mare führen.

Unsere unvergleichliche Mariana ist laufend in den Dörfern unterwegs, um Überzeugungsarbeit zu leisten und die Tiere zur Kastration mitzunehmen. Miruna verstand zuerst nicht, warum wir die Tiere mitnehmen wollten. Als man ihr aber mit Geduld und Einfühlungsvermögen erklärte, warum das für die Tiere ganz wichtig ist, zog sie los und brachte auch noch die Katze, die nur sie anfassen konnte. Wir mussten ihr hoch und heilig versprechen, dass die Tiere wieder zu ihr zurückkommen würden.

Die grosse Liebe, die Miruna gegenüber den Tieren zeigt, ist sehr berührend. Und genau deshalb ist es wichtig, dass wir helfen. Auch in abgelegenen Dörfern. Um Leid zu verhindern und Kindern wie Miruna zu zeigen, wie sehr man durch die Tierschutzarbeit den geliebten Tieren helfen kann. Vielleicht wird ja eines Tages aus der kleinen Tierfreundin eine grosse Tierschützerin!

Aber ohne eure Unterstützung geht das nicht.

www.netap.ch/spenden
Stichwort: Rumänien

PS. Morgen oder übermorgen erzählen wir euch, wie Miruna reagiert hat bei der Rückkehr ihrer Tiere.

Weil auch Grogus Leben zählt oder Rettung in letzter Minute!  Letzten Freitag gegen Mittag erfuhren wir durch Zufall von...
25/05/2026

Weil auch Grogus Leben zählt oder Rettung in letzter Minute!

Letzten Freitag gegen Mittag erfuhren wir durch Zufall von Grogu, einem fünfjährigen Kater der Rasse Savannah. Er befand sich in einer Tierarztpraxis und weil er aggressiv sei, drohte seine sofortige Euthanasie.

Aggressivität bei Katzen haben meist physische oder psychische Ursachen. Bei Katzen wie Savannahs sind sehr häufig Haltungsfehler die Ursache.

Obschon wir eigentlich nichts mit dem Fall zu tun hatten und mit Fällen überladen waren, wollten wir dem armen Tier helfen und baten um eine Fristerstreckung. Diese wurde bis zum späteren Nachmittag gewährt.

Mit einem Facebook Aufruf wandte sich unsere Präsidentin Esther Geisser an Menschen, die sich mit der anspruchsvollen Rasse auskennen. Gleichzeitig rief sie Züchter, Rasseliebhaber, Auffangstationen und zahlreiche weitere Stellen an, von denen sie dachte, sie könnten helfen. Auch den Schweizer Tierschutz STS bat sie um Hilfe. Dieser verschickte den Hilferuf verdankenswerterweise umgehend an sämtliche Sektionen.

Unzählige Anrufe und Nachrichten trafen ein. Viele Menschen wollten Grogu retten. Leider hatten die meisten keine Ahnung von den Bedürfnissen einer Savannah, insbesondere einer, die dann auch noch übermässig verhaltensauffällig ist. Da reichen keine Wohlfühlpheromone. Savannahs brauchen viel Platz und erfordern viel Wissen und Zeit seitens des Halters. Langeweile ist Gift für alle Katzen und erst recht für Katzen mit Wildtieranteil! Verhaltensauffälligkeiten wie übermässiges Harnmarkieren und/oder Aggressivität sind häufige Folgen einer falschen Haltung und oft werden solche Tiere euthanasiert, um sich der Probleme zu entledigen.

Es war knapp, aber schliesslich meldete sich am späteren Nachmittag eine Person aus der Innerschweiz, die bereits Savannahs hielt und entsprechend eingerichtet ist. Sie hatte sich vor der Anschaffung intensiv mit den Bedürfnissen dieser Rasse auseinandergesetzt und hatte genügend Platz, bot die richtige Ernährung und vor allem auch Beschäftigung. Sie war bereit Grogu eine Chance zu geben. Die Erleichterung war gross bei allen, die um Grogu besorgt waren.

Grogus Geschichte begann vor fünf Jahren, als er bei einer deutschen Züchterin gekauft und in die Schweiz gebracht wurde. Nach ein paar Jahren beschloss der Halter auszuwandern und liess Grogu einfach in der Wohnung zurück. Zwar bat er einen Freund, Grogu zu füttern, aber als die Wohnung mangels Begleichung des Mietzinses geräumt wurde, verlor Grogu sein Dach über dem Kopf.

Besagter Freund nahm Grogu aus Mitleid zu sich. Seine Bemühungen, dem Tier gerecht zu werden aber scheiterten. Der Kater brauch aus und machte die Gegend unsicher. Nachbarn reklamierten so lange, bis er die Kündigungsandrohung seines Vermieters bekam, sollte er die Katze nicht weggeben. Er kontaktierte ein Tierheim, erklärte seine Not und auch, dass er den Kater ja nicht mal anfassen könne. Besagtes Tierheim verwies ihn an einen Tierarzt, der ihn einfangen könne. Das geschah am Freitagmorgen.

Der verzweifelte Halter trat das Eigentum an Grogu ab in der Hoffnung, die Praxis würde ein neues Zuhause für ihn finden. Diese aber konnte den Kater auch nicht behalten und entschied sich deshalb zur Euthanasie, die dann dank unseres Eingreifens noch abgewendet werden konnte.

Viele Menschen unterschätzen die Katzenhaltung und ganz besonders die von sogenannten Hybridkatzen. Hybridkatzen sind Kreuzungen aus Hauskatzen und Wildkatzenarten. Savannahs haben den Serval in den Genen. Aufgrund des Wildtieranteils sind die Ansprüche an Haltung, Futter und Beschäftigung viel intensiver als es bei normalen Hauskatzen der Fall ist. Leider kaufen sich viele Menschen unüberlegt solche Tiere. Unseriöse Züchter verschlimmern die Situation, weil sie jedem eine Savannah oder eine andere Hybridkatze verkaufen, egal ob der Käufer in der Lage ist, dem Tier gerecht zu werden.

Tierheime lehnen die Aufnahme solcher Katzen häufig ab, weil sie nicht dafür eingerichtet sind und eine Vermittlung schwer ist. Es ist davon auszugehen, dass viele jeweils eingeschläfert werden, wenn Probleme auftauchen.

Grogu ist gut in seinem neuen Zuhause angekommen und hat nächste Woche den ersten Tierarzttermin. Er hatte riesiges Glück in Hände zu kommen, die mit seinen Bedürfnissen umgehen können und alles daransetzen werden, dass ihm ein möglichst langes und artgerechtes Leben bevorsteht.

Wir danken allen die uns bei der Rettung von Grogu unterstützt haben von ganzem Herzen. Insbesondere hat sich gezeigt, dass viele Tierschutzorganisationen in der Not zusammenstehen. Das macht Mut. Gemeinsam können wir auch unmöglich erscheinendes möglich machen.

Grogu wünschen wir von Herzen alles Gute

Adresse

Vogelsangstrasse 32
Egg
CH-8133

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