14/12/2015
Weihnachten - die Zeit der Plätzchen, der Kerzen, und der Geschenke.
Hunde, Katzen, Kleintiere und Vögel fühlen sich von der bunten Weihnachtsdeko und den süßen Leckereien magisch angezogen. Doch Vorsicht - nicht alles, was für Zweibeiner ein stimmungsvolles Weihnachtsfest ausmacht, ist auch für Tiere geeignet:
-Tannenbaum: "Oh, ein Stock!“, denkt sich so mancher übermütiger Vierbeiner beim Anblick von Tannenzweigen und Baumstamm. Dass man die besser nicht anknabbert und schon gar nicht dran zieht, das wissen leider nicht alle. Deshalb: Hund und Tannenbaum niemals alleine lassen und schon vom ersten Tag an klären, dass es sich hierbei nicht um Hundespielzeug handelt!
-Weihnachtsschmuck: Glasklugen sind in zweierlei Hinsicht für Hunde gefährlich: Manch einer stibitz sie direkt vom Baum und führt sich beim draufbeißen schwerste Schnittverletzungen zu, andere schneiden sich an heruntergefallenen Kugeln die Ballen auf. Entweder greifen Sie zu hölzernen- oder Plastikvarianten, oder Sie haben ein besonders waches Auge auf Hund und Baumschmuck.
-Süsses und Schokolade: Am Feiertag steht überall Schokolade, Pralinen und anderer Süßkram auf Tischen und Tischchen. Vorsicht: Schokolade ist für Hunde giftig! Achten Sie deshalb darauf, dass sich alle Schokolade außerhalb der Reichweite Ihres Hundes befindet – auch wenn es mal hektisch wird.
- Der Weihnachtsstern (Pflanze): Aus der Weihnachtszeit sind Weihnachtssterne nicht wegzudenken. Doch Achtung: Sie sind für unsere Haustiere giftig und sollten außerhalb der Reichweite von jedem Tier stehen. Vorsicht auch bei Tannennadeln, auch Sie sollten nicht in den Magen des Hundes gelangen. Die ätherischen Öle können dort für Reizungen sorgen.
-Geschenkverpsackungen: Bänder und Schnüre sind für verspielte Hunde und Kazten eine Einladung – und eine Gefahr. Wird ein solches Band verschluckt, manchmal notgedrungen, weil es sich im Mundraum verheddert, kann es zu einer Darmauffädelung kommen.
-Wachskerzen: Kerzen sind die Verletzungsquelle Nr. 1 an Weihnachten. Ob heißes Wachs auf Körper, Nase oder in die Augen tropft, Haare anbrennen oder gar Haut verbrannt wird, schmerzhaft ist es immer, manchmal hat es schwere Folgen. Deshalb: Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen und stets außerhalb der Reichweite Ihres Tiers haben. Bedenken Sie dabei auch lange Haare und wedelnde Ruten, diese können Kerzen streifen und Feuer fangen.
-Weihnachtliche Düfte: Wer Duftöle nutzt um die Adventsstimmung zu verstärken, sollte vorsichtig und sparsam damit umgehen. Hunde reagieren äußerst sensibel auf ätherische Öle. Die Verwendung von Düften, die das Raumklima verbessern sollen, können bei Ihrem Hund zu Reizungen der Atemwege, im schlimmsten Fall zum Erstickungsanfall führen.
Idealerweise informieren Sie sich vorher, welchen Tierarzt Sie bei Fragen, Problemen oder Unfällen erreichen können.
Wir wünschen eine Unfallfreie und besinnliche Weihnachtszeit!