Hundetrainer-GR; Andrea Pfiffner

Hundetrainer-GR; Andrea Pfiffner Andrea Pfiffner | Hundeschule Chur - Sargans

Wer seinen Hund nicht lesen kann, führt im Blindflug. Ich zeige dir, was er sagt und was du verändern musst.

Kurse & 1:1 Ich bin Andrea Pfiffner, Hundetrainerin im Raum Chur–Sargans. In meiner Arbeit steht das genaue Beobachten im Mittelpunkt – denn echtes Verstehen beginnt dort, wo wir lernen, die Körpersprache des Hundes zu lesen. Viele Herausforderungen im Alltag entstehen nicht aus Ungehorsam, sondern aus Missverständnissen. Ich arbeite ruhig, strukturiert und alltagsnah und lege Wert auf klare Kommu

nikation, faire Führung und eine stabile Beziehung zwischen Mensch und Hund. Ich begleite Hundehalterinnen und Hundehalter vom sicheren Start mit dem Welpen bis hin zu einem entspannten, verlässlichen Alltag. Ziel ist nicht kurzfristiger Erfolg, sondern nachhaltige Orientierung, Sicherheit und Vertrauen – für beide Seiten.

Wir wollen, dass Hunde mit uns kommunizieren.Aber oft nur so lange, wie uns ihre Antwort gefällt.Der Hund dreht den Kopf...
04/08/2026

Wir wollen, dass Hunde mit uns kommunizieren.

Aber oft nur so lange, wie uns ihre Antwort gefällt.

Der Hund dreht den Kopf weg.
Wir machen weiter.

Er weicht zurück.
Wir gehen hinterher.

Er erstarrt.
Wir glauben, er sei ruhig.

Er knurrt.
Wir verbieten es ihm.

Und wenn er irgendwann bellt, abschnappt oder nach vorne geht, sagen wir:

„Das kam aus dem Nichts.“

Doch das deutliche Verhalten war oft nicht der Anfang.

Es war der Moment, in dem seine leisen Antworten nicht mehr ausgereicht haben.

Ein Nein bedeutet nicht, dass dein Hund alles bestimmen darf. Es bedeutet auch nicht, dass es keine Regeln oder Grenzen geben soll.

Aber sein Nein ist eine wichtige Information.

Was ist ihm gerade unangenehm?
Weshalb braucht er Abstand?
Was hat er zuvor bereits gezeigt?
Und wie können wir die Situation so lösen, dass er nicht immer deutlicher werden muss?

Genau dort beginnt für mich gutes Hundetraining.

Nicht erst beim Knurren.
Nicht erst beim Bellen.
Nicht erst dann, wenn das Verhalten zum Problem geworden ist.

Sondern dort, wo wir lernen, die leisen Antworten unseres Hundes ernst zu nehmen und trotzdem klar zu führen.

Das Problem beginnt nicht, wenn dein Hund laut wird.

Es beginnt dort, wo wir sein leises Nein überhören.

Speichere diesen Beitrag als Erinnerung und teile ihn mit einem Menschen, der Hunde nicht nur erziehen, sondern wirklich verstehen möchte.

Welches leise Nein wird deiner Meinung nach besonders häufig übersehen?

Reden wir Klartext: Dein Hund zieht nicht, weil er Leinenführigkeit nicht kann. Er zieht, weil er nie wirklich verstande...
28/07/2026

Reden wir Klartext:
Dein Hund zieht nicht, weil er Leinenführigkeit nicht kann. Er zieht, weil er nie wirklich verstanden hat, was du von ihm möchtest und weil es sich für ihn lohnt.

Ziehen bringt ihn zum Geruch, zum anderen Hund oder schneller ans Ziel. Gleichzeitig wechseln unsere Regeln ständig. Heute stoppen wir, morgen laufen wir weiter, weil es schnell gehen muss.

Dann erwarten wir ruhiges Laufen, obwohl der Hund längst völlig aufgedreht ist. Und die wenigen Schritte an lockerer Leine bemerken wir oft gar nicht.

Leinenführigkeit entsteht, wenn dein Hund versteht, welches Verhalten du von ihm erwartest.

Beginne dort, wo er noch ansprechbar ist. Belohne die lockere Leine und jeden freiwilligen Blick zu dir.

Und ganz wichtig: Ziehen darf nicht weiter zum Ziel führen. Sonst übt dein Hund jeden Tag genau das Gegenteil.

Welcher der vier Gründe trifft bei euch am ehesten zu?

Du möchtest die Leinenführigkeit strukturiert und verständlich aufbauen? Schreib mir eine Nachricht. Ich unterstütze dich im Einzeltraining oder im Intensivkurs zwischen Chur und Sargans.

Diese vier Hundemythen halten sich hartnäckig. Zeit, sie endlich zu begraben.„Der wedelt mit dem Schwanz. Der freut sich...
26/07/2026

Diese vier Hundemythen halten sich hartnäckig. Zeit, sie endlich zu begraben.

„Der wedelt mit dem Schwanz. Der freut sich.“
Nicht automatisch. Schwanzwedeln kann mit unterschiedlichen emotionalen Zuständen verbunden sein. Entscheidend sind die gesamte Körpersprache, die Situation und die Art des Wedelns. Studien zeigen sogar unterschiedliche Wedelmuster bei positiv und negativ bewerteten Reizen.

„Der weiss genau, was er falsch gemacht hat.“
Was wie ein schlechtes Gewissen aussieht, ist kein sicherer Beweis dafür, dass der Hund seine frühere Handlung als falsch verstanden hat. In Studien zeigten Hunde diesen vermeintlichen Schuldblick vor allem als Reaktion auf das Schimpfen des Menschen, teilweise sogar dann, wenn sie gar nichts Verbotenes getan hatten.

„Einen ängstlichen Hund darf man nicht trösten.“
Ruhige Nähe und Unterstützung verstärken Angst nicht automatisch. Untersuchungen zeigen, dass vertraute Menschen bei Hunden eine stressmindernde, sicherheitsgebende Wirkung haben können. Wichtig ist natürlich, den Hund nicht zusätzlich hektisch zu machen oder ihn gegen seinen Willen festzuhalten.

„Knurren muss man sofort verbieten.“
Knurren ist ein Warnsignal. Wird nur das Knurren unterdrückt, verschwindet der Auslöser nicht automatisch. Im schlimmsten Fall warnt der Hund künftig weniger deutlich. Auch die Vetmeduni Wien beschreibt ausdrücklich, dass das Verbieten des Knurrens dem Hund nicht vermittelt, dass kein Grund mehr dafür besteht.

Hundeverhalten wird nicht verständlicher, nur weil man alte Sätze ständig wiederholt.

Welchen dieser Mythen hörst du am häufigsten?

„Mein Hund rastet immer plötzlich aus.“Für uns Menschen wirkt es manchmal plötzlich. Häufig hat der Hund aber schon vorh...
25/07/2026

„Mein Hund rastet immer plötzlich aus.“

Für uns Menschen wirkt es manchmal plötzlich. Häufig hat der Hund aber schon vorher gezeigt, dass die Situation für ihn schwieriger wird.

Vielleicht wird er langsamer.
Sein Körper wirkt angespannter.
Er schliesst das Maul, fixiert oder versucht, mehr Abstand zu bekommen.

Keines dieser Signale bedeutet allein automatisch, dass ein Hund gleich bellen oder in die Leine gehen wird. Entscheidend ist immer das Gesamtbild und die jeweilige Situation.

Trotzdem lohnt es sich, früher hinzuschauen.

Nicht, um jedes Ohrzucken zu analysieren. Sondern um zu erkennen, wann dein Hund mehr Abstand, Unterstützung oder eine Pause braucht.

Wer erst reagiert, wenn der Hund laut wird, hat möglicherweise bereits mehrere leisere Signale übersehen.

Das ist kein Vorwurf. Viele Menschen haben nie gelernt, worauf sie achten können.

Aber genau das lässt sich lernen.

Was zeigt dein Hund, bevor eine Situation für ihn schwierig wird?

25/07/2026
„Der muss in die Welpengruppe, damit er sozial wird.“Ja, eine gut geführte Welpengruppe kann wertvoll sein.Aber Welpen e...
25/07/2026

„Der muss in die Welpengruppe, damit er sozial wird.“

Ja, eine gut geführte Welpengruppe kann wertvoll sein.

Aber Welpen einfach dreissig Minuten durcheinanderlaufen zu lassen, während niemand erklärt, beobachtet oder eingreift, ist keine gute Sozialisation.

Ein Welpe wird gejagt.
Einer bedrängt.
Einer auf den Boden gedrückt.
Und der überforderte Hund soll es selbst regeln.

Genau hier braucht es eine Trainerin oder einen Trainer, der erkennt, was passiert, es den Menschen erklärt und rechtzeitig eingreift.

Eine gute Welpenstunde braucht Struktur, passende Pausen und sichere Erfahrungen.

Denn sozial wird ein Welpe nicht, weil er alles aushalten muss.

Sondern weil er lernen darf, dass seine Signale gesehen werden und ihm geholfen wird.

Wie hast du deine Welpengruppe erlebt? Wurde wirklich erklärt, was zwischen den Hunden passiert?

Wir verlangen viel von unseren Hunden.Sie sollen ruhig sein, sich an uns orientieren, freundlich reagieren und im Alltag...
24/07/2026

Wir verlangen viel von unseren Hunden.

Sie sollen ruhig sein, sich an uns orientieren, freundlich reagieren und im Alltag funktionieren.

Aber wie klar und verlässlich sind wir selbst?

Heute gilt eine Grenze, morgen nicht.
Wir reden ständig und wundern uns, dass unsere Worte an Bedeutung verlieren.
Wir erwarten einen entspannten Spaziergang, obwohl der Hund schon an der Haustür die Führung übernimmt.

Auch Sozialisation wird oft falsch verstanden. Zehn Welpen, die unbeaufsichtigt übereinander herfallen, sind nicht automatisch sozial. Gute Begleitung bedeutet hinschauen, erklären und eingreifen, bevor ein Hund überfordert wird.

Für mich gehören klare Grenzen, Ruhe, realistische Erwartungen und echte Orientierung zusammen.

Nicht härter. Sondern klarer.

Ich bin Andrea Pfiffner, ausgebildete Hundetrainerin zwischen Chur und Sargans.

Folge mir, wenn du deinen Hund verstehen und im Alltag verlässlich führen willst.

09/06/2026

🐾 Freiwillige Helfer gesucht 🐾

Wer möchte diesen Samstagvormittag 13.6.26 in Chur dabei sein?

Ich suche 1–2 freiwillige Helfer mit einem souveränen, unproblematischen Hund für ein Training mit einem Kundenhund. Der Hund bellt im Café andere Hunde an, wenn diese hereinkommen.

Die Helfer würden mit ihrem Hund am Café vorbeilaufen oder sich zeitweise dort hinsetzen. Wichtig ist, dass euer Hund dabei ruhig bleibt und keine Probleme mit anderen Hunden hat.

Dauer: ca. 30 Minuten.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte bis Donnerstagabend per WhatsApp bei mir.

Zeit und genauer Treffpunkt werden per WhatsApp mitgeteilt.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

22/04/2026

"Tut-nix"-Dilemma

Mal ein Wort zum Sonntag (oder Mittwoch ...) zum Thema Hundebegegnungen. 🙄

Kennt ihr das? Dein Hund ist an der Leine. Dir kommt jemand entgegen, der Hund im Freilauf, null Rückruf, null Kontrolle. Der fremde Hund stürmt ungebremst in deine Individualdistanz... 🏃‍♂️💨

Und wer wird am Ende laut, aggressiv und belehrend? Richtig: Die Besitzer der "Tut-nix"-Hunde, die ihre Vierbeiner absolut nicht im Griff haben! 📢💥

Es ist immer das gleiche Muster:
✅ Verantwortungsbewusste Halter leinen an oder rufen zurück und fragen kurz: „Ist Kontakt okay?“ (Setzt natürlich voraus, dass der Hund hört! 🐕✨)

❌ Ego-Halter lassen ihren Hund einfach machen und beschimpfen dann DICH, wenn du deinen Hund schützt oder die Situation klärst.

Es ist so traurig: Die Lautesten sind meist die, die am wenigsten Ahnung von Hundekommunikation und gegenseitigem Respekt haben. Dieses endlose Thema wäre so unnötig, wenn Rücksichtnahme kein Fremdwort wäre. 😤

Ein riesiges DANKE an alle, die ihre Hunde im Griff haben und erst fragen, bevor sie eine Situation eskalieren lassen. ❤️🙏

Wie sind eure Erfahrungen? Seid ihr auch schon zur Zielscheibe von "Tut-nix"-Besitzern geworden? 👇🎤

Adresse

Pulvermühle
Chur
7000

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 19:30
Dienstag 08:00 - 19:30
Mittwoch 08:00 - 19:30
Donnerstag 08:00 - 19:30
Freitag 08:00 - 19:30
Samstag 08:00 - 16:00

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