Mantrailing Bern, K9 Noseworker

Mantrailing Bern, K9 Noseworker Ehrliches Mantrailing. Unser Ziel ist es das Mensch/Hundeteam zu verbessern und den Individualgeruch, Trail ehrlich zu verfolgen.

Bei unseren Spaziergängen geht es um weit mehr als nur gemeinsames Laufen.Entschleunigen, miteinander kommunizieren lass...
31/05/2026

Bei unseren Spaziergängen geht es um weit mehr als nur gemeinsames Laufen.

Entschleunigen, miteinander kommunizieren lassen, Ruhephasen zulassen, an „lockerer“ Leine gehen, kontrolliert freilaufen, Situationen aushalten und akzeptieren lernen – all das hat bei uns einen wichtigen Platz.

Ebenso wichtig sind Respekt, Achtsamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Hund zu übernehmen. Für ihn einzustehen, wenn es nötig ist, ihm Sicherheit zu geben und gleichzeitig seine Bedürfnisse wahrzunehmen.

So entstehen Begegnungen, die von Verständnis, Rücksichtnahme und gegenseitigem Lernen geprägt sind – für Mensch und Hund 🐶
Danke an die Gruppe, es war einmal mehr einfach wunderbar diesen Spaziergang zu machen❤️🫶🏻

Abendtraining an einem neuen, wunderschönen Ort. ✨Perfekte Stimmung, motivierte Teams und zwei neue Mensch-Hund-Teams, d...
27/05/2026

Abendtraining an einem neuen, wunderschönen Ort. ✨

Perfekte Stimmung, motivierte Teams und zwei neue Mensch-Hund-Teams, die heute das erste Mal mit unserer Philosophie in Berührung gekommen sind.

Lange Geraden 🤯 – diese Momente, die den Hundeführer innerlich komplett zerlegen und einen überlegen lassen, ob man irgendwo etwas verpasst hat. Dazu Backtracks, Scentpool und Hunde, die lernen dürfen, selbstständig zu arbeiten und Entscheidungen zu treffen.
Einfach ein schlicht perfekter Abend. ❤️🐾

Aufgrund der Temperaturen haben wir heute im Wald trainiert. Ein wirklich tolles Training mit Backtracks, variantenreich...
25/05/2026

Aufgrund der Temperaturen haben wir heute im Wald trainiert. Ein wirklich tolles Training mit Backtracks, variantenreichen Starts und Übungen, um den Hunden unterschiedliche Bilder mitzugeben – denn nicht jeder dargereichte Geruch bedeutet automatisch einen Trailabgang.

Es ist immer wieder schön, so offene, motivierte und lernfreudige Teams begleiten und unterrichten zu dürfen. 🙏🐾

Sehr empfehlenswert 👍🏻
18/05/2026

Sehr empfehlenswert 👍🏻

Neues Angebot im Bereich Scent Detection für Individualisten!
Ihr habt die Wahl:

1. Einzelstunden vor Ort mit Onlinebetreuung, d. h. wir treffen uns persönlich und erarbeiten die ersten Schritte zusammen. Danach trainiert ihr zuhause weiter und schickt mir über Facebook oder WhatsApp Videos, die ich auswerte und kommentiere, sodass ihr selbstständig weiter arbeiten könnte. Auf Wunsch von euch treffen wir uns dann für weitere Schritte wieder persönlich.

2. reine Onlinebetreuung (so flexibel wie das Leben): Ihr seid mit eurem Hund zuhause oder unterwegs und baut ein internetfähiges Gerät mit Kamera auf. Wir treffen uns via Zoom oder Videocall und trainieren gemeinsam. Anschließend trainiert ihr auch hier selbstständig und in eurem Tempo weiter. Auch hier könnte mir Videos davon schicken, die ich auswerte und kommentiere. Gemeinsam besprechen wir, wann wir uns dann das nächste Mal per Video trainieren um den nächsten Schritt zu gehen.

Bei Interesse und Rückfragen schreibt eine PN.

13/05/2026

Wir Menschen haben verlernt, einfach nur zu beobachten und zu beschreiben, was wir tatsächlich sehen.

Wenn in einer sozialen Interaktion zwischen Hunden gefragt wird: „Was siehst du?“, dann sollte es zuerst um objektive Beobachtung gehen:
Ich sehe zurückgelegte Ohren.
Ich sehe einen offenen Fang.
Ich sehe sichtbare Zähne.
Ich sehe Blickabwenden, Körperspannung, Gewichtsverlagerung, Distanzverhalten oder eine hohe beziehungsweise tiefe Rutenhaltung.

Das sind beobachtbare Körpersignale.

Was jedoch sehr oft passiert: Menschen beginnen sofort zu interpretieren.
Der Hund habe Angst.
Der Hund sei traumatisiert.
Der Hund müsse geschützt werden.
Der Hund leide.
Der Hund werde unterdrückt.
Der Hund suche Schutz.

Doch genau dort beginnt die Vermenschlichung und die subjektive Interpretation. Solche Aussagen sind keine objektiven Beschreibungen mehr, sondern menschliche Bewertungen, geprägt von Emotionen, persönlichen Erfahrungen und eigenen Vorstellungen.

Und genau deshalb führen viele Diskussionen ins Leere:
Weil nicht mehr beschrieben wird, was tatsächlich sichtbar ist, sondern weil Gefühle, Moral und menschliche Denkweisen über das Verhalten der Hunde gelegt werden.

Dabei erwarten wir gleichzeitig enorm viel von unseren Hunden.
Wir wollen sie überall dabeihaben:
Beim Joggen, beim Radfahren, im ÖV, in Städten, auf Reisen, im Flugzeug, in Restaurants oder an Veranstaltungen.
Sie sollen sich permanent an unsere komplexe Menschenwelt anpassen, Reize aushalten, sozial sicher bleiben und funktionieren.

Gleichzeitig wird ihnen aber immer häufiger genau das verboten, was für Hunde natürlich und wichtig wäre:
hündische Kommunikation, Grenzen setzen, soziale Interaktion, Konflikte lösen und Lernen über eigene Erfahrungen.

Das beisst sich irgendwo.

Denn ein Hund soll für viele Menschen mitten in unserer Welt funktionieren, darf aber oft kaum noch hundgerecht Hund sein, ohne dass sofort eingegriffen, bewertet oder emotional interpretiert wird.

Natürlich bedeutet das nicht, Hunde einfach machen zu lassen oder gefährliche Situationen zu provozieren. Verantwortung bleibt wichtig. Aber soziale Kommunikation unter Hunden grundsätzlich als belastend, unfair oder problematisch darzustellen, während wir ihnen gleichzeitig täglich enorme Anpassungsleistungen abverlangen, wirkt widersprüchlich.

Gerade stabile und sozial sichere Hunde entstehen oft nicht dadurch, dass man jede Spannung verhindert, sondern dadurch, dass Hunde lernen dürfen:
zu kommunizieren,
zu lesen,
Grenzen wahrzunehmen,
Frustration auszuhalten,
und sich sozial zu entwickeln.

Hunde kommunizieren anders als Menschen.
Sie haben eine eigene Sprache, eigene soziale Mechanismen und eine andere Entwicklung als wir Menschen. Nicht jede Spannung ist problematisch. Nicht jede körpersprachliche Auseinandersetzung ist ein Drama. Nicht jede Form von Aggressionsverhalten ist automatisch „böse“ oder gefährlich.

Wer Hunde wirklich lesen lernen möchte, sollte zuerst lernen, sauber zu beobachten, ohne sofort zu interpretieren oder emotional zu bewerten.

Denn Beobachtung ist objektiv.
Interpretation ist subjektiv

10/05/2026

Wunderschöne Entwicklung 😍

Weshalb postet man solche Videos Fragen sich einige…
Ganz einfach:
Weil sie polarisieren, zum Nachdenken anregen, Diskussionen auslösen — aber vor allem aufklären sollen.

Heute werden Hunde immer häufiger vermenschlicht. Sie dürfen kaum noch echte hündische Kommunikation zeigen, vieles wird sofort unterbrochen, kontrolliert oder als „Problem“ abgestempelt. Genau dadurch verlieren viele Hunde die Möglichkeit, Sozialverhalten, Grenzen, Körpersprache und Konfliktlösung überhaupt lernen zu dürfen.

Und genau deshalb sehen wir leider immer mehr Vorfälle:
zwischen Hund und Hund, aber auch zwischen Hund und Mensch.

Hunde sind keine Maschinen, keine Kinder im Fell und auch keine Wesen, die ständig in Watte gepackt werden sollten. Sie sind soziale Lebewesen mit einer eigenen Sprache, mit Kommunikation, mit Ausdrucksverhalten und mit Bedürfnissen, die wir Menschen oft verlernt haben zu lesen.

Verantwortung übernehmen bedeutet nicht, jede Kommunikation zu verbieten oder jeden Konflikt im Keim zu ersticken.
Verantwortung bedeutet:
Hunde lesen lernen.
Situationen richtig einschätzen können.
Kommunikation begleiten statt permanent kontrollieren.
Grenzen erkennen.
Sicherheit schaffen, ohne Hunde ihrer natürlichen Entwicklung zu berauben.

Natürlich braucht es dabei Wissen, Erfahrung und einen sicheren Rahmen.
Aber wenn wir schon Verantwortung übernehmen wollen, dann bitte richtig — nicht aus menschlicher Emotion heraus, sondern mit Verständnis für hündisches Verhalten und die Realität des Zusammenlebens mit Hunden

Vorab: Auch ohne Maulkorb wäre im zweiten Teil des Videos keiner der Hunde verletzt worden.

Wenn Hunde während des Erwachsenwerdens wirklich kommunizieren dürfen, wenn sie Grenzen setzen dürfen und lernen können, was hündisches Verhalten bedeutet, dann kann man genau solche Entwicklungen beobachten.

Raban, heute 5¾ Jahre alt, und Shinobi, heute 4¾ Jahre alt, zeigen eindrücklich, wie viel Sozialkompetenz entstehen kann, wenn Hunde nicht ständig reglementiert, kontrolliert oder in jeder Situation sofort unterbrochen werden.

Das erste Video ist vor drei Jahren entstanden. Raban war damals 2¾ Jahre alt, Shinobi 1¾ Jahre alt.

Kommunikation bedeutet nicht immer Harmonie. Kommunikation bedeutet zuhören, lesen, akzeptieren, diskutieren, Grenzen setzen, nachgeben, aushalten und Vertrauen entwickeln. Genau dadurch entstehen stabile Beziehungen und echte soziale Stärke.

In beiden Videos imponieren die zwei Rüden auf ihre Weise. Das zweite Video ist dieses Wochenende entstanden.

Diesen Teil sieht man als ersten Teil des Videos. Dabei sieht man deutlich die Entwicklung: altersbedingt, aber auch, weil beide über diese drei Jahre hinweg immer wieder die Möglichkeit hatten, mit anderen Hunden echte Kommunikation zu lernen und zu erleben.

Gerade bei zwei intakten Rüden ist es wunderschön zu sehen, wenn gegenseitiger Respekt, Verständnis und Ruhe wachsen dürfen. Nicht, weil nie etwas passiert – sondern weil sie lernen durften, miteinander umzugehen: hündisch, fair und ehrlich.

Solche Entwicklungen sind unbezahlbar, wertvoll und absolut wünschenswert. 😀

Grandioses, unglaublich lehrreiches Seminar über Rassekunde, Hundeverhalten, innerartliche Kommunikation, Ruheübungen, A...
10/05/2026

Grandioses, unglaublich lehrreiches Seminar über Rassekunde, Hundeverhalten, innerartliche Kommunikation, Ruheübungen, Aggressionsverhalten, Hunde lesen und besser verstehen lernen – und leider bereits wieder vorbei.

Danke Michael, dass du uns immer wieder an deinem enormen Wissen teilhaben lässt. Solche Tage sind unbezahlbar und unglaublich wertvoll.

Die Stimmung, der Zusammenhalt und das Vertrauen unter den Teilnehmenden kann man kaum in Worte fassen. Genau das liebe ich so sehr und genau das macht mich stolz auf unsere „Kunden“ und Freunde bei Noseworker.

Ihr seid unglaublich, Leute.
Danke für euer Vertrauen, eure Offenheit und dieses besondere Miteinander. 🐾

Prachtig weer en ongelooflijke teams hebben ons tijdens dit seminar begeleid. Het was een groot plezier om met jullie te...
26/04/2026

Prachtig weer en ongelooflijke teams hebben ons tijdens dit seminar begeleid. Het was een groot plezier om met jullie te werken – jullie eerlijk uit te dagen, samen te groeien en uit mijn volledige ervaring te putten om jullie verder te brengen.

Ik kon veel ideeën en oefeningen inbrengen, en jullie hebben deze met openheid, teamgeest en echt begrip uitgevoerd. Precies dat maakt zulke dagen zo waardevol.

“Happy Feet” – het hoofd soms in de auto laten, de hond vertrouwen en hem laten werken. En waar nodig: echt teamwork inzetten.

Bedankt voor jullie inzet, jullie energie en deze bijzondere samenwerking.
Ester, een groot compliment aan jou en je teams, het was mij een groot genoegen deze dagen met jullie door te brengen.

Beautiful weather and incredible teams accompanied us throughout this seminar. It was a true pleasure to work with you – to challenge you honestly, to grow together, and to draw from my full range of experience to push you forward.

I was able to bring in many ideas and exercises, and you implemented them with openness, team spirit, and true understanding. That is exactly what makes days like these so valuable.

“Happy Feet” – sometimes leave your mind in the car, trust your dog and let it work. And where needed: bring real teamwork into play.

Thank you for your commitment, your energy, and this special collaboration.
, a big compliment to you and your teams – it was a great pleasure for me to spend these days with you.

Ein Sonntag, wie er sein sollte,  und .Plattform.Mensch.Hund gemeinsam unterwegs 🫶🏻, eine wunderbare Kooperation.Mit Hun...
19/04/2026

Ein Sonntag, wie er sein sollte, und .Plattform.Mensch.Hund gemeinsam unterwegs 🫶🏻, eine wunderbare Kooperation.

Mit Hunden unterwegs, mit guten Menschen an der Seite – unser Socialspaziergang.

Energie liegt in der Luft, lebendig und echt. Es wird beobachtet, gelernt, gespürt. Kommunikation darf stattfinden – ehrlich, direkt, manchmal auch etwas lauter. Denn genau dort entsteht Verständnis. Dort wächst Vertrauen.

Nicht alles muss perfekt sein. Es darf sich entwickeln. Hund und Mensch dürfen sich zeigen, dürfen reagieren, dürfen lernen – miteinander und voneinander.

Solche Momente sind kein Training, sondern echtes Leben mit unseren Hunden.
Sie sind Seelenbalsam.

Zeit, die erdet.
Zeit, die verbindet.
Zeit, die bleibt.

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Burgdorf

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