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29/05/2026

Aufgrund der aktuellen Temperaturen bereits wieder aktuell - achtet auf euch und eure Fellnase.
happy summer 😎🌞

Stehende Gewässer  & Hund„Ach, der trinkt ja nur kurz…“ "Er kühlt sich nur kurz ab...." 💦🐶Genau das macht Blaualgen mome...
29/05/2026

Stehende Gewässer & Hund

„Ach, der trinkt ja nur kurz…“ "Er kühlt sich nur kurz ab...." 💦🐶
Genau das macht Blaualgen momentan so gefährlich.

Bei über 30 Grad zieht es viele Hunde direkt ins Wasser. Rennen. Schwimmen. Trinken. Sich abkühlen. Eigentlich ein perfekter Sommertag.

Wären da nicht die Blaualgen.

Im Lauerzersee wurden aktuell bereits Blaualgen nachgewiesen. Und gerade bei warmem Wetter können sich diese sogenannten Cyanobakterien extrem schnell vermehren — besonders in stehenden oder langsam fliessenden Gewässern.

👉 Hunde sind dabei deutlich stärker gefährdet als wir Menschen. Sie trinken direkt aus dem See, nehmen Wasser beim Schwimmen auf oder lecken sich danach das Fell ab. Und genau die Bereiche, die für uns oft harmlos aussehen, finden viele Hunde besonders spannend:
Uferzonen, Pfützen, abgestandenes Wasser oder grünliche Algenteppiche.

Woran erkennt man Blaualgen überhaupt?

Typisch sind:
🟢 grünliche Schlieren oder Flocken
🟢 trübes Wasser
🟢 schmierige Beläge am Ufer
🟢 grün-bläuliche Verfärbungen
🟢 „Algenteppiche“ auf der Oberfläche

Aber wichtig:
👉 Nicht jede Blaualge ist sofort sichtbar. Und die Situation kann sich innerhalb weniger Stunden verändern. Deshalb lohnt es sich momentan, vor dem Badeausflug kurz die aktuellen Meldungen der Kantone oder Gemeinden zu prüfen.

Deshalb gilt momentan: Lieber einmal vorsichtiger sein. Denn die Fellnase muss dafür nicht einmal baden.

Schon problematisch können sein:
• Wasser trinken
• angeschwemmte Algenreste
• Pfützen im Uferbereich
• Stöcke oder Steine aus belastetem Wasser
• oder das Ablecken des Fells nach dem Baden

Und genau deshalb sollte man Warnhinweise momentan wirklich ernst nehmen.

🚨 Mögliche Symptome einer Blaualgenvergiftung:
• starkes Speicheln
• Erbrechen
• Durchfall
• Zittern oder Muskelzuckungen
• Unsicherheit oder Taumeln
• Atemnot
• Krämpfe
• extreme Müdigkeit oder Unruhe

Die Symptome können bereits Minuten bis wenige Stunden nach dem Kontakt auftreten.

👉 Wichtig:
Eine Blaualgenvergiftung ist IMMER ein Notfall.

Wenn ihr den Verdacht habt:
1️⃣ Hund sofort aus dem Wasser holen
2️⃣ Fell gründlich mit klarem Wasser abspülen
3️⃣ Ablecken verhindern
4️⃣ sofort Tierarzt oder Tierklinik kontaktieren
❗Tox Info Suisse - Notfallnummer 145: https://www.toxinfo.ch/tiervergiftung

🚫 Wichtig:
Bitte nicht eigenständig Erbrechen auslösen oder „Hausmittel“ ausprobieren.

Bei Blaualgen können die Giftstoffe sehr schnell wirken. Je früher tierärztlich gehandelt wird, desto besser sind die Chancen.

🐾 Wo könnt ihr euch informieren?

Viele Kantone veröffentlichen aktuelle Warnungen online oder über Social Media.

Für unsere Region besonders wichtig:
📍 Kanton Schwyz: sz.ch/blaualgen
📍 Kanton Zürich: zh.ch/blaualgen
📍 Kanton St. Gallen: https://www.sg.ch/umwelt-natur/wasser/seen---weiher/gewaesserqualitaet/blaualgen-
📍 Kanton Glarus: gl.ch/verwaltung/bau-und-umwelt/umwelt-wald-und-energie/gewaesserschutz/oberflaechengewaesser.html

Gerade bei dieser Hitze lohnt es sich momentan wirklich, vor dem Badeausflug kurz die aktuellen Meldungen zu prüfen.

Passt gut auf euch und eure Fellnasen auf — und geniesst den Sommer bewusst und sicher ☀️🐾.

Euer HDC









„Mit 70 % frischem Fleisch!“ 🥩🐶Wer heute vor dem Trockenfutter-Regal steht, braucht fast schon einen Übersetzer. Auf den...
22/05/2026

„Mit 70 % frischem Fleisch!“ 🥩🐶

Wer heute vor dem Trockenfutter-Regal steht, braucht fast schon einen Übersetzer. Auf den Säcken steht „Premium“, „natürlich“, „getreidefrei“, „sensitiv“, „hoher Fleischanteil“ – und irgendwo blickt meistens noch ein Wolf in die Ferne, als hätte er gerade persönlich dieses Futter empfohlen.

Klingt gut. Aber was heisst das eigentlich? Genau hier beginnt der spannende Teil.
Denn gutes Trockenfutter erkennt man nicht an der schönsten Vorderseite, sondern an der Rückseite. Dort steht nicht die Geschichte, die verkauft werden soll – sondern das, was tatsächlich verarbeitet wurde.

Nehmen wir den Klassiker:
🥩„70 % frisches Fleisch.“
Das klingt nach sehr viel Fleisch. Und natürlich ist frisches Fleisch erst einmal nichts Schlechtes. Der Punkt ist nur: Frischfleisch enthält viel Wasser. Bei der Herstellung von Trockenfutter wird dieses Wasser entzogen. Das Gewicht schrumpft also deutlich.

Was vorne wie ein riesiger Fleischanteil wirkt, kann im fertigen Futter viel weniger eindrücklich aussehen. Anders ist es bei getrocknetem Fleisch oder Fleischmehl. Da ist das Wasser bereits raus. Die Angabe ist deshalb viel näher an dem, was später wirklich im Futter landet. Bei Fleischmehl kann es theoretisch durchaus eine konzentrierte Proteinquelle sein, allerdings wird ein Futtermittelhersteller bei einer solchen diese auch explizit benennen. Wenn lediglich Fleischmehl als Bestandteil aufgeführt wird, würden wir „eher Finger weg“ empfehlen.

Und genau deshalb lohnt es sich, auf die genaue Formulierung zu achten. „Huhn frisch“ klingt anders als „getrocknetes Hühnerfleisch“. Und „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ ist wieder eine ganz andere Welt. Gerade diese Begrifflichkeiten sind äusserst wichtig.

🐂Tierische Nebenerzeugnisse können theoretisch wertvolle Bestandteile sein: Herz, Leber, Knorpel, Pansen – also Dinge, die für Hunde durchaus sinnvoll sein können. Aber: Wenn ein Hersteller hochwertige Innereien verwendet, schreibt er das meistens auch hin.

Warum? Weil Leber, Herz oder Pansen nicht nach Abfall klingen, sondern nach hochwertigen Zutaten. Sie sind gefragt. Sie kosten mehr. Und sie lassen sich gut deklarieren. Wenn stattdessen nur sehr allgemein „tierische Nebenerzeugnisse“ steht, bleibt viel Spielraum. Dann können eben auch weniger hochwertige Bestandteile (Krallen, Federn usw.) gemeint sein – je nach Hersteller und Qualität. Also empfehlen wir euch auch hier ein „eher Finger weg“, da sich ein vertieftes hinschauen am Regal schwer umsetzen lässt.

🦈Der nächste Punkt sind Zusatzstoffe.
Auch hier wird oft zu schnell schwarz-weiss gedacht.

Nicht jeder Zusatzstoff ist problematisch. Vitamine, Spurenelemente oder Mineralstoffe sind elementar, damit ein Futter überhaupt bedarfsdeckend ist. Aber je stärker verarbeitet, desto mehr natürliche Vitamine gehen oft verloren. Deshalb müssen viele Trockenfutter nachträglich „aufgefüllt“ werden. Achtet hier auf den Zusatz „Mit Vitaminen angereichert! – das deutet darauf hin, dass das Grundfutter „totverarbeitet“ wurde. Ein weiterer Hinweis sind organische vs. anorganische Spurenelemente. Organisch gebundene Formen gelten oft als besser bioverfügbar. Das ist ein echter Qualitätsunterschied.

👃Spannender wird es bei den Stoffen, die ein Futter besonders attraktiv machen – den Aromakomponenten.

Denn manche Futtersorten werden nicht gefressen, weil sie besonders hochwertig sind – sondern weil sie besonders gut riechen und schmecken sollen. Ein sehr intensiver Geruch kann manchmal ein Hinweis sein, dass stärker mit Fettüberzügen oder Aromakomponenten gearbeitet wurde. Dafür werden viele Futtersorten nachträglich „besprüht“ oder beschichtet. Welche Komponenten das sind?
• Fettüberzüge
• Aromastoffe
• Hydrolysate
• Digest-Beschichtungen

Auch diese sind nicht einfach per se schlecht! Auch hochwertige Futtersorten arbeiten damit. Entscheidend ist vielmehr: warum und wie?
Wenn nämlich:
• Zutaten klar und präzise deklariert sind
• die Herkunft nachvollziehbar wirkt
• Hydrolysate gezielt erklärt werden (z. B. Allergikerfutter, sensitive Linie)

Also zum Beispiel:
👉 „hydrolysiertes Lachsprotein“
statt einfach:
❗ „tierische Hydrolysate“
Oder:
👉 „Hühnerleber“
statt:
❗ „tierische Nebenerzeugnisse“
deklariert wird, desto mehr könnt ihr davon ausgehen, dass die Komponente hochwertig ist. Denn ein Hersteller, der hochwertiges Lachsprotein verwendet, schreibt häufig auch genau das hin. Also:
Je genauer ein Hersteller formuliert, desto transparenter arbeitet er meist.

💧Auch das Aufquellen ist ein Punkt, den viele unterschätzen.
Trockenfutter nimmt Flüssigkeit auf. Manche Sorten quellen stärker, andere weniger.
Für viele Hunde ist das kein Problem. Aber bei empfindlichen Hunden, Schlingern oder Hunden mit Magen-Darm-Themen lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Wie verhält sich das Futter mit Wasser? Wie fühlt sich der Hund danach? Liegt es schwer im Magen? Trinkt er auffällig viel? Hat er danach Blähungen? Lege hierfür einfach einmal ein Nips in ein Glas Wasser und schau, wie es nach einer Stunde aussieht. Im besten Fall ist er sich bis max. 1,5 aufgequellt – es gibt aber tatsächlich solche, dass 3x so gross geworden ist. Was das im Magen eurer Fellnase auslöst, kann man sich selbst ausmalen.

Generell gilt aber auch: Futterqualität sieht man nicht nur im Napf. Man sieht sie am Hund.
Am Kot.
An der Haut.
Am Fell.
An der Energie.
An der Verdauung.

Deshalb geht es nicht darum, Trockenfutter schlechtzureden. Wir mögen gutes Trockenfutter. Es ist praktisch, sauber dosierbar, gut lagerbar und ist für viele Hunde eine wunderbare Lösung. Aber gutes Trockenfutter erkennt man nicht an grossen Werbeworten. Sondern daran, dass man versteht, was drin ist.
Interessant ist übrigens auch: Tests von Konsumentenmagazinen wie SRF/Kassensturz zeigen immer wieder, dass teuer nicht automatisch besser bedeutet.
Manche günstigen Futtersorten schneiden überraschend gut ab, während hochpreisige Produkte nicht immer überzeugen können. Der Unterschied ist günstig vs. Billig! Sehr billiges Futter spart nämlich häufig genau dort, wo Qualität entscheidend wird: bei den Rohstoffen, der Verdaulichkeit oder der Transparenz der Deklaration.

Beim nächsten Einkauf deshalb vielleicht einmal nicht zuerst auf die Vorderseite schauen. Vielleicht lohnt es sich deshalb, beim nächsten Einkauf nicht nur auf die grossen Werbeversprechen vorne auf dem Sack zu schauen…
…sondern einmal ganz bewusst die Zutatenliste umzudrehen. 🐾

Wir wünschen euch einen grossartigen Tag und schöne Pfingsten!
Euer HDC

www.hindersdogcenter.ch








„PFUI - IIIHHH!! Lass das!!“Du gehst ganz normal spazieren. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit –und dein Hund hat es lä...
15/05/2026

„PFUI - IIIHHH!! Lass das!!“

Du gehst ganz normal spazieren. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit –
und dein Hund hat es längst im Maul.
Zu spät. 😬

Du ekelst und nervst dich bereits. Die meisten denken dann:
„Der Grüsel spinnt doch.“ Aber das stimmt nicht.
👉 Dein Hund trifft gerade eine Entscheidung, die aus seiner Sicht absolut Sinn macht. Denn was für uns Abfall ist, ist für Hunde oft… alles andere als wertlos.

🐴Nehmen wir Pferdemist.
Für uns: unvorstellbar.
Für viele Hunde: Jackpot.

Warum?
Er enthält oft:
• unverdaute Pflanzenreste
• Mikroorganismen
• Gerüche, die nach „vorverdautem Futter“ klingen
👉 Für deinen Hund eher Müsli als Müll.

🐈Und dann gibt es noch die „Königsklasse“:
Fuchs- oder Katzenkot.
Intensiv. Proteinreich. Geruchlich kaum zu übertreffen.
👉 Für deinen Hund eine echte Geschmacksbombe.

Und jetzt wird es spannend:
Manche Hunde fressen Kot nicht nur, weil er gut riecht. Sondern weil ihr Körper ihn interessant macht.
Zum Beispiel, wenn:
• Nährstoffe im Futter nicht vollständig ankommen
• die Verdauung nicht optimal arbeitet
• der Darm mehr „durchlässt“, als er sollte
👉 Dann bleibt im Kot noch etwas übrig, das für den Hund verwertbar ist.

Und dann passiert etwas, das alles verstärkt:
Einmal gefressen. Gutes Gefühl dabei.
→ abgespeichert.
Dein Hund lernt: „Das lohnt sich.“
Und plötzlich wird er schneller. Gezielter. Vielleicht sogar heimlich.
Deshalb bringt es wenig, nur laut „Nein“ zu rufen.

Die eigentliche Frage ist:
👉 Warum lohnt es sich für deinen Hund?
Liegt es am Körper? Dann musst du dort ansetzen.
Ist es gelernt? Dann braucht es Training.
Oft ist es eine Mischung aus beidem.

Wichtig ist:
Es gibt keine Lösung, die über alles hinweg immer funktioniert! Aber vielleicht hilft dir das herauszufinden, warum es sich für deinen Hund lohnt:

🩺 1. Schau zuerst auf den Körper deiner Fellnase
Wenn dein Hund:
⚪ ständig hungrig wirkt (aber vielleicht sogar zuviel auf den Rippen hat)
⚪ viel frisst, aber schlecht zunimmt
⚪ weichen oder wechselnden Kot hat
👉 dann lohnt sich ein genauer Blick.

Mögliche Schritte:
• Futter überprüfen (Zusammensetzung, Verdaulichkeit)
• Darmgesundheit anschauen
• ggf. tierärztlich abklären (z. B. Bauchspeicheldrüse, Parasiten)
👉 Ergänzungen wie Vitamine oder Zusätze können sinnvoll sein – aber „einfach etwas dazugeben“ löst die Ursache selten.

🌿 2. Was ist mit natürlichen Zusätzen?
Manche setzen auf Dinge wie:
• Ballaststoffe (z. B. Zellulose)
• Kräuter zur Unterstützung der Verdauung
• fermentierte Komponenten für den Darm
👉 Das kann im Einzelfall unterstützen – vor allem, wenn die Verdauung eine Rolle spielt.
Aber es ersetzt keine saubere Analyse.
(Und auch keine „geheimen“ Mittel wirken, wenn die Ursache woanders liegt.)

🧠 3. Wenn es gelernt ist
Dann geht es nicht mehr um den Napf.
Sondern darum, dass dein Hund gelernt hat:
👉 „Das lohnt sich draussen.“

Hier brauchst du:
• gutes Management (vorausschauend handeln)
• klare Alternativen
• und ein sauber aufgebautes „Aus“

💡 Fazit
Kotfressen ist kein Problem, das man
👉 mit einem Pulver
👉 oder einem Kommando
„wegmacht“.
Sondern eines, das man versteht – und dann gezielt angeht.

HAPPY WEEKEND ☀️🐾
Euer HDC
hindersdogcenter.ch










🌷🐾„Es war nur ganz kurz still im Garten…und eigentlich hätte sie da schon wissen müssen, dass etwas nicht stimmt.“Neulic...
08/05/2026

🌷🐾„Es war nur ganz kurz still im Garten…
und eigentlich hätte sie da schon wissen müssen, dass etwas nicht stimmt.“

Neulich sass eine Freundin mit ihrem Kaffee draussen. Alles blühte, die Vögel haben ihr Konzert gegeben – und ihre Fellnase war… sagen wir mal… intensiv beschäftigt. Mitten im Beet. 😅

Irgendwann kam sie stolz angelaufen – Schnauze voller Erde, irgendwo zwischen „Gärtner des Jahres“ und „Tatort: Tulpenmassaker“.

Und genau da kam dieser eine Gedanke:
👉 Was, wenn da gerade nicht nur Erde dran war?

🌼 Die schönen Gefahren im Frühling
Viele typische Frühlingspflanzen sind für unsere Hunde leider nicht so harmlos, wie sie aussehen:

• Tulpen & Narzissen → vor allem die Zwiebeln sind problematisch
• Maiglöckchen → hübsch, aber ziemlich giftig
• Hyazinthen → reizen Magen und Haut

Warum eigentlich giftig?
Ganz einfach gesagt: Diese Pflanzen enthalten Abwehrstoffe, damit sie nicht gefressen werden. Was für die Pflanze clever ist… ist für den Hund eben weniger ideal.

Und genau solche Situationen sehen wir immer wieder im Alltag mit Hunden –
nicht dramatisch, aber eben auch nicht ganz egal.

🐶 „Nur mal kurz probiert…“ – und jetzt?
Keine Panik. Wirklich.
In den meisten Fällen passiert erstmal nichts Dramatisches.

Typische Reaktionen können sein:
• leichtes Erbrechen
• Durchfall
• vermehrtes Speicheln

Das ist oft schon der Körper, der sagt:
👉 „Das war keine gute Idee, ich kümmere mich drum.“

Was du selbst tun kannst:
• Ruhe bewahren (dein Hund merkt sofort, wenn du in Alarm gehst)
• Wasser anbieten
• beobachten statt sofort eskalieren
• Maulreste vorsichtig entfernen, wenn noch etwas drin ist
• ggf. Kohletabletten geben, solange die Symptome mild bleiben

Nicht jeder Kontakt ist gleich ein Notfall – unsere Hunde sind robuster, als wir manchmal denken.

👉 Wenn die Reaktion aber stärker wird oder sehr plötzlich heftig ist:
Dann kurz Rücksprache mit Tierheilpraktiker oder Tierarzt halten.

🌿 Der kleine Perspektivenwechsel
Vielleicht geht es gar nicht darum, alles Gefährliche zu vermeiden. Sondern darum, bewusst damit umzugehen.

💡 Was du aktiv tun kannst:
• Im eigenen Garten lieber ungiftige Alternativen pflanzen
• Beim Spazierengehen ein Auge darauf haben, wo dein Hund buddelt

Denn bei aller Liebe gilt:
👉 Fremde Gärten sind keine Schatzsuche-Zonen 😄

Und falls du dich jetzt fragst: Was wäre denn eine gute Alternative?

🌿 Ringelblume – robust, pflegeleicht, sogar leicht heilend
🌿 Vergissmeinnicht – zart, ruhig und einfach schön anzusehen
🌿 Gänseblümchen – komplett unproblematisch, wachsen fast von selbst
🌿 Stiefmütterchen – machen trotz Name gute Laune und sind herrlich farbenfroh

Auch viele Kräuter sind eine sichere Wahl:
Lavendel, Rosmarin, Basilikum, Thymian

Und ganz nebenbei: Sie riechen gut, sind nützlich – und dein Hund findet sie meistens deutlich weniger spannend als ein frisch gepflanztes Tulpenbeet 😄

🐾 Kleine Wahrheit zum Schluss

Selbst bei ungiftigen Pflanzen gilt:
Ein ganzer Blumentopf im Magen ist… sagen wir… nicht optimal.

Aber:
Frühling darf leicht sein.
Und unsere Hunde dürfen ihn entdecken – mit unserer achtsamen Begleitung. 🌿

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Die Tage werden länger…und plötzlich ist sie wieder da:die Lust, draussen aktiv zu sein ☀️🐾Und ganz ehrlich – was gibt e...
01/05/2026

Die Tage werden länger…
und plötzlich ist sie wieder da:
die Lust, draussen aktiv zu sein ☀️🐾

Und ganz ehrlich – was gibt es Schöneres,
als diese Zeit gemeinsam mit dem Hund zu nutzen?

Joggen mit Hund klingt für viele richtig gut.
Und gleichzeitig tauchen schnell Fragen auf:

👉 Kann mein Hund das überhaupt?
👉 Was brauche ich dafür?
👉 Und wie starten wir, ohne dass es stressig wird?

Genau darum geht’s.

Damit es für euch beide wirklich angenehm wird, lohnt es sich, ein paar Dinge zu beachten:

🐾 Die richtige „Verbindung“ zwischen euch
Für dich: ein Bauchgurt / Laufgurt – damit deine Hände frei bleiben und dein Rücken nicht leidet.
Für deinen Hund: ein gut sitzendes Geschirr, das die Bewegung nicht einschränkt und den Rücken entlastet (kein Halsband)

So habt ihr eine gute Verbindung zueinander –
und könnt mit der Zeit lernen, euch immer besser aufeinander abzustimmen.

🐾 Gemeinsam starten – nicht einfach losrennen
Dein Hund darf zuerst verstehen, was ihr da überhaupt macht
→ Tempo, Richtung, Rhythmus entstehen gemeinsam

🐾 Klein anfangen
Lieber zu kurz als zu lang
→ kurze Strecken, Pausen, langsam steigern

🐾 Auf den Hund achten
Nicht jeder Hund ist gleich
Alter, Fitness und Motivation spielen eine grosse Rolle. Wenn etwas nicht gleich klappt, geht spielerisch damit um – und gebt euch beiden die Zeit, die es braucht.

💛 Unser wichtigster Gedanke dabei:
Ihr tut euch und eurem Vierbeiner nur Gutes, wenn ihr euch nicht überschätzt und sinnvoll aufbaut. Es geht nicht um Tempo oder Leistung.
Es geht darum, dass ihr euch gemeinsam bewegt – und es sich für euch beide gut anfühlt.

Wenn das passt, entsteht daraus etwas richtig Schönes 🌿🐾 Für Tipps könnt ihr euch wie immer an uns wenden - auch bezüglich Laufgurt und Geschirr.

https://www.hindersdogcenter.ch


Kennst du das Gefühl, wenn du merkst:Mit deinem Tier stimmt etwas nicht ganz –aber du kannst es nicht richtig greifen?Vi...
24/04/2026

Kennst du das Gefühl, wenn du merkst:
Mit deinem Tier stimmt etwas nicht ganz –
aber du kannst es nicht richtig greifen?

Vielleicht kratzt sich dein Hund immer wieder.
Vielleicht ist deine Katze empfindlich mit dem Bauch.
Oder dein Tier wird eine Krankheit einfach nicht los – sie kommt immer wieder zurück.

Genau darüber sprechen wir.

Am Donnerstag, 30. April um 18:00 Uhr findet ein offener Workshop zu Vitalpilzen für Tiere statt.

Ich gebe dir einen praxisnahen Einblick, zeige dir, wie und wann Vitalpilze sinnvoll eingesetzt werden können – und gleichzeitig ist Raum für deine Fragen und Austausch.

💛 Kein Druck, keine Verpflichtung:
– keine Anmeldung nötig
– einfach vorbeikommen
– reinschauen und mitnehmen, was für dich passt

Ich bin auch vor und nach dem Workshop vor Ort, wenn du persönlich etwas besprechen möchtest.

Du bist herzlich willkommen - ich freue mich auf deinen Besuch🌿🐾

📍 Wo:
Lian - TCM Spezialapotheke
Fürtistrasse 7
8832 Wollerau

https://lian.ch/de/ueber-uns/shop-und-vortraege-in-wollerau
https://www.hindersdogcenter.ch/

🌼🐾 „Kann ein Hund eigentlich Heuschnupfen haben?“Das werden wir immer wieder gefragt. Oft von Menschen, die selbst betro...
17/04/2026

🌼🐾 „Kann ein Hund eigentlich Heuschnupfen haben?“
Das werden wir immer wieder gefragt. Oft von Menschen, die selbst betroffen sind – oder weil sie merken, dass ihr Vierbeiner sich plötzlich häufiger kratzt…
sich mit dem Kopf am Teppich reibt…
oder einfach irgendwie unruhiger wirkt als sonst.

Und dann ist da dieses Gefühl:
👉 „Das ist doch nicht einfach nur Zufall… oder?“

🌿 Die kurze Antwort: Ja – aber anders, als wir denken
Beim Menschen zeigt es sich meist über die Atemwege: Niesen, tränende Augen, laufende Nase

Beim Hund dagegen oft viel leiser – und über die Haut:
• Juckreiz (Pfoten, Bauch, Ohren)
• vermehrtes Lecken
• Kopfschütteln
• ein leicht unruhigeres Verhalten
👉 Der Körper reagiert – nur spricht er eine andere Sprache.

🌼 Warum gerade jetzt im Frühling?
Pollen sind überall. Und während wir sie einatmen…
👉 läuft dein Hund mitten hindurch. Durchs Gras. Über Wiesen. Mit der Nase ganz nah dran.

🐶 Was im Alltag schon helfen kann
Oft sind es gar nicht die grossen Dinge, sondern die kleinen, die den Unterschied machen:
Nach dem Spaziergang einmal kurz Pfoten und Bauch abwischen.
Die Decke vielleicht etwas öfter ausschütteln oder waschen.
Gerade dann, wenn man selbst auf Pollen reagiert, lohnt sich das doppelt.

Und vor allem: 👉 Veränderungen wahrnehmen, ohne sofort in Alarm zu gehen.

🌿 Und wenn du den Körper sanft unterstützen möchtest
Hier geht es darum, den Körper von innen etwas stabiler zu machen:
• milde Kräuter wie Kamille (entzündungshemmend, beruhigend für Haut & Schleimhäute - abgekühlten Tee ins Futter mischen oder als Trinkwasser anbieten)
• Brennnessel (klassisch im Frühling zur Unterstützung des Stoffwechsels - getrocknet, fein zerbröselt übers Futter oder als milder Tee)
• Löwenzahn (für Leber, die Haut & „innere Balance“ - Blätter klein geschnitten ins Futter oder als Tee)
• Vitalpilze sind grossartige Helfer: Hierfür eignet sich eine Kombination mit Reishi (Allergien, regulierend auf das Immunsystem) und Hericium (unterstützt Schleimhäute, die Haut und den Darm). Einfach das Pulver unter das Futter mischen.
ℹ️ Hierzu wird Karin übrigens am 30.4.26 um 18.00 Uhr einen Vortrag in Wollerau halten. Nächste Woche mehr dazu...
• Omega 3 (zB. Lachsöl, Algenöl…) unterstützt die Hautbarriere und kann den Juckreiz positiv beeinflussen.

👉 Weniger ist mehr.
Du musst nicht alles gleichzeitig machen. Oft reicht ein kleiner, passender Impuls,
damit der Körper wieder besser ins Gleichgewicht findet.

🐾 Kleine Erinnerung zum Schluss
Nicht jedes Kratzen ist gleich eine Allergie. Aber manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn der Körper spricht – wir müssen nur lernen, ihn zu verstehen. 🌿

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📸🐾 Trick „Selfie“ – weil Du mit Fellnase einfach mehr „jöö“-Effekt bekommst 😄Hand aufs Herz: Von wem hast Du mehr Fotos ...
10/04/2026

📸🐾 Trick „Selfie“ – weil Du mit Fellnase einfach mehr „jöö“-Effekt bekommst 😄

Hand aufs Herz: Von wem hast Du mehr Fotos auf dem Handy – Partner/in oder Hund? Eben 😁

Also warum nicht gleich gemeinsam in Position gehen für das nächste perfekte Bild?

🧠 So lustig der Trick aussieht – für deinen Hund ist das echte Arbeit:
• Balance
• Stabilität in der Hinterhand
• ruhiger Körperkontakt
• Impulskontrolle
👉 Also süss UND sinnvoll.

🐕 Und so klappt der Aufbau

1️⃣ „Up“ – Bewegung sauber aufbauen
Dein Hund steht vor dir.
Führe ihn mit einem Leckerli nach oben, bis er seine Vorderpfoten ruhig an deine Beine legt.
👉 Signal: „Up“
Wichtig: Kein Springen – ruhiges Hochkommen wird belohnt.

2️⃣ „Warten“ – Ruhe vor Bewegung
Jetzt trennst du das Ganze: Dein Hund sitzt vor dir.
👉 Signal: „Warte“ - dein Vierbeiner bleibt ruhig sitzen.
👉 Du drehst Dich stehend langsam mit dem Rücken zu Deiner Fellnase. Ruhig belohnen. Das ist die Grundlage, damit später nichts hektisch wird.

3️⃣ Beides zusammenführen
Jetzt kommt der eigentliche Trick:
• Hund sitzt → „Warte“
• du gehst in die Knie, drehst dich mit dem Rücken zu ihm
• du zeigst das Leckerli über deine Schulter
👉 jetzt darf dein Hund auflösen und „Up“ machen

4️⃣ Signal „Selfie“
Jetzt bekommt alles einen Namen: 👉 „Selfie“

Ablauf:
• Hund sitzt → wartet
• Du kniest oder kauerst Dich mit dem Rücken zum Hund
• Signal „Selfie“
• Hund kommt ruhig hoch
• Position → Belohnung

⚠️ Typische Fehler
• Hund steht zu früh auf oder läuft um dich herum → „Warten“ nicht stabil
• Hund springt → „Up“ zu unsauber aufgebaut

👉 Immer zurück zum letzten sauberen Schritt

⚠️ Nicht für jeden Hund geeignet
• zu kleine Hunde
• Hunde mit Rücken-/Gelenkproblemen (hier zuerst Tiefenmuskulatur aufbauen!)
• sehr stürmische Hunde
• noch sehr junge Hunde im Wachstum

💛 Das ist kein Trick nur für „Likes“.

Es ist:
• Vertrauen
• Zusammenarbeit
• Körperarbeit (vor allem Hinterbeine!)
• Impulskontrolle

🐾 Und genau deshalb so viel mehr...

🔗 www.hindersdogcenter.ch










🐾 Fellwechsel – wenn der Körper mehr arbeitet, als wir sehenIm Frühling sieht man es überall:Fellbüschel auf dem Sofa, i...
03/04/2026

🐾 Fellwechsel – wenn der Körper mehr arbeitet, als wir sehen

Im Frühling sieht man es überall:
Fellbüschel auf dem Sofa, im Auto, auf der Kleidung. Weder der Staubsauger noch der Flusenroller kommen hinterher.

Doch tatsächlich passiert im Körper deines Hundes gerade viel mehr. Der Organismus stellt sich auf die neue Jahreszeit ein.

So wechseln die Haarwurzeln ihre Wachstumsphase, die Haut wird stärker durchblutet und der Körper investiert Energie in den Aufbau des neuen Fells.

👉 Für den Organismus bedeutet das tatsächlich mehr Stoffwechselarbeit, als man von aussen oft vermutet.

Für manche Hunde ist das kaum spürbar. Für andere ist es eine Phase, in der sie schneller müde wirken, ihr Fell etwas stumpfer erscheint oder sie sich häufiger kratzen.
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🌿 Was deinem Hund im Fellwechsel gut tun kann
Viele Hunde profitieren von kleinen, einfachen Dingen im Alltag.
Sanftes Bürsten oder Striegeln kann helfen, lose Haare zu entfernen und gleichzeitig die Hautdurchblutung anzuregen. Bitte immer vom Kopf weg und nicht einfach zerren, sondern bei Knoten Haarentwirrungspflege verwenden. Dann fühlt es sich eher wie eine kleine Massage als wie Pflege an.

Auch über das Futter lässt sich der Körper unterstützen. Ein paar natürliche Begleiter, die sich im Alltag bewährt haben:

🌿 Brennnessel (getrocknet oder als Tee)
Sie wird traditionell eingesetzt, um Haut und Stoffwechsel zu begleiten. Eine kleine Menge fein gemahlen über das Futter oder etwas stark verdünnter Tee im Trinkwasser kann im Fellwechsel unterstützen.

🌿 Hagebutte
Sie liefert natürliche Pflanzenstoffe und wird häufig zur Unterstützung von Immunsystem und Stoffwechsel genutzt. Auch hier könnt ihr ebenfalls den kalten Tee als Trinkwasser anbieten.

🌿 Bierhefe
Ein Klassiker für Haut und Fell – reich an B-Vitaminen (diverse Produkte im Handel).

🌿 Leinöl oder Leinsamen
Sie liefern wertvolle Fettsäuren, die Haut und Fell zugutekommen können (über das Futter geben).

Wichtig dabei:
👉 nicht alles gleichzeitig ausprobieren. Du kennst Deinen Hund am besten: Überlege Dir, was Dein Vierbeiner braucht und gehe gezielt vor.
Der Körper reagiert individuell, und manchmal reicht schon eine kleine Veränderung.
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🐕 Ein kleines Fellwechsel-Ritual für deinen Hund
Viele Hunde geniessen in dieser Zeit ein paar Minuten bewusste Zuwendung.
Nimm dir zum Beispiel 3–5 Minuten nach dem Spaziergang:
1️⃣ Sanft bürsten oder lose Haare ausstreichen
2️⃣ Mit warmen Händen langsam über Schultern, Rücken und Flanken streichen
3️⃣ Mit einem kleinen Massageball in langsamen, kreisenden Bewegungen vom Kopf weg nach hinten rollen.
Das fördert die Durchblutung der Haut – und viele Hunde entspannen dabei sichtbar.
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💛 Unser Blick auf den Fellwechsel
Der Fellwechsel ist kein Problem, das gelöst werden muss.
🐾 Wenn wir unseren Hunden in dieser Zeit etwas Ruhe, Aufmerksamkeit und Unterstützung geben, finden die meisten ganz von selbst wieder in ihr Gleichgewicht.
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🔗 Viele Hunde zeigen dabei sehr deutlich, was ihnen guttut – achte darauf. Und wenn Du doch unsicher bist, sind wir gerne für Dich da:
👉 www.hindersdogcenter.ch
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Adresse

Stöcken 5
Bilten
8865

Öffnungszeiten

Montag 06:30 - 18:30
Dienstag 06:30 - 18:30
Mittwoch 06:30 - 18:30
Donnerstag 06:30 - 18:30
Freitag 06:30 - 18:30

Telefon

+41799154317

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