02/03/2021
So machen wir es auch:
Manchmal erscheint BARF wirklich kompliziert, oder? Aber im Grunde ist es das nicht und ich möchte Euch in einer kleinen Reihe ein paar Tipps geben. Bei BARF muss man (zumindest beim gesunden Tier) keine komplizierten Berechnungen anstellen. Bedarfswerte zu ermitteln, kann man sich sparen. Im Grunde muss die Aufteilung stimmen, die Futtermenge und die Zusätze sollten richtig dosiert werden. Wie erreicht man die passende Aufteilung, ohne täglich 5 Sorten Innereien, dazu Fleisch, RFK usw. auftauen und alles abwiegen zu müssen?
Eins vorweg: Es müssen nicht täglich alle Komponenten im Napf landen. Wichtig ist, dass über einen Zeitraum von ca. 2 Wochen alles notwendige in den Napf kommt, am besten gut verteilt, um eine stoßweise Nährstoffversorgung zu verhindern. Idealerweise kauft man die Zutaten gleich im richtigen Verhältnis, also z. B. bei einer 20 kg BARF-Bestellung 10 kg Muskelfleisch, 4 kg Pansen, 3 kg verschiedene Innereien in der passenden Aufteilung und 3 kg gemischte RFK. Somit hat man den perfekten Aufbau gleich im Gefrierschrank. Man kann also nicht zu viel oder zu wenig von einer Komponente füttern. Man muss die Mengen nur noch angemessen verteilen. Dabei sollte man lediglich darauf achten, dass man Innereien und RFK auf mindestens 3 Tage pro Woche verteilt und dass die Futtermenge pro Tag halbwegs passt. Ich taue beispielsweise immer eine etwas größere Packung Muskelfleisch oder Pansen auf (1 kg) und dazu einmal 500 g RFK und 500 g Innereien. Das verfütterte ich dann über mehrere Tage bis alles aufgebraucht ist und dann taue ich neue Pakete auf. Wenn Euer Hund nicht gerade fast 40 kg wiegt wie meiner, dann muss man vielleicht mit 500 g und 200 g Paketen arbeiten. Ist der Hund noch kleiner, kann man auch ein Komplettfutter machen. Dazu mehr im nächsten Beitrag.
❓ Habt Ihr Fragen dazu? Dann schreibt die gern in die Kommentare.