Hundeschule Balance

Hundeschule Balance HUNDESCHULE ALTDORF URI

Dienstleistungen rund um den Hund in Altdorf, Kt. Genau DAS treibt uns an.

Hundeschule/ Hundehalter-Coaching
Privat/ Einzelunterricht, Welpen & Junghundekurs, Alle Rassen Willkommen, Coaching für sogenannte „Problemhunde“, Tierschutzhunde, Verhaltensberatung, Sozialer Spaziergang, Vertrieb & Handel Clicino Clicker Ring Uri und der Zentralschweiz


Unsere Präferenzen liegen beim Alltagstraining im Einzel- und Privatunterricht, Gruppentraining, Welpenkurs sowie in der Tie

rpsychologischen Verhaltensberatung und dem Marker Training (Clicker oder Markerwort etc.). Offen bleiben, Neues dazu lernen und sich weiterbilden lassen in modernen, fairen und effizienten Trainingsmethoden und dem Wissen über das Wesen Hund. Unser Training und unsere Philosophie zur Hundeerziehung wie auch unsere Arbeiten mit Menschen und ihren Hunden beruht und orientiert sich hauptsächlich an den Techniken und den vermittelten Lerninhalten von Linda Tellington-Jones, Sheila Harper und besonders stark an Ute Blaschke-Berthold. Training mit Fokus auf Erwünschtes Verhalten und Positiver Verstärkung. Arbeiten mit Markersignal (Clicker oder Markerwort) und motivations- & bedürfnisorientierten Verstärkern. Beachtung der Wissenschaftlichen Lerntheorie und der Biologischen wie auch Individuellen Entwicklung des Hundes. Verhaltensanalyse unter dem Aspekt der Funktion von Verhalten (Funktionale Verhaltensanalyse).Stressfreies Lernen. Begegnungsstätte zur Förderung der Mensch- Hund- Beziehung seit 2005

Kleine Versteigerung von Kühlmatten für Hunde:Ein Teil des Erlöses geht an eine Tierschutzorganisation unserer Wahl (Can...
23/07/2026

Kleine Versteigerung von Kühlmatten für Hunde:

Ein Teil des Erlöses geht an eine Tierschutzorganisation unserer Wahl (Canidiso Zingarelli Apulien / Furry Luck Bali)

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Angegebener Preis ist der Mindestkaufpreis (zuzügl. Versandkosten)
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Trixie Kühlmatte.
Grösse: 50x40
Verfügbare Stückzahl: 5
Startgebot pro Stück CHF. 30.00

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23/07/2026

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Trixie Kühlmatte .
Grösse: 90x50
Verfügbare Stückzahl: 4
Startgebot pro Stück CHF. 40.00

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23/07/2026

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Flair Pet Kühlmatte.
Grösse: 90x50
Verfügbare Stückzahl: 3
Startgebot pro Stück CHF. 60.00

Kleine Versteigerung von Kühlmatten für Hunde:Ein Teil des Erlöses geht an eine Tierschutzorganisation unserer Wahl (Can...
23/07/2026

Kleine Versteigerung von Kühlmatten für Hunde:

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Dogger Kühlmatte cani.cool (muss mit etwas Wasser befüllt werden).
Grösse: 90x70
Verfügbare Stückzahl: 1
Startgebot pro Stück CHF. 70.00

Wenn es um gute und fundierte Hunde-Fachbücher geht, kannst du beim Kynos Verlag darauf vertrauen. Gerade in dieser Zeit...
13/05/2026

Wenn es um gute und fundierte Hunde-Fachbücher geht, kannst du beim Kynos Verlag darauf vertrauen.
Gerade in dieser Zeit wieder so wichtig, in der Hundebücher und Autoren Erfolge feiern welche ich beim näheren Betrachten niemandem zum Lesen empfehlen würde

Für aktuelle und ehemalige Kunden der Hundeschule BalanceAlltagskurs startet zweite Hälfte April. Jetzt anmelden & gemei...
15/03/2026

Für aktuelle und ehemalige Kunden der Hundeschule Balance
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Eine wirklich wichtige Perspektive und exakt dargelegt wieso ich diese Art von „Rudelspaziergänge“, egal ob mit 3 … 5 …....
22/02/2026

Eine wirklich wichtige Perspektive und exakt dargelegt wieso ich diese Art von „Rudelspaziergänge“, egal ob mit 3 … 5 …. oder 20 Hunden nicht ganz so toll finde wie leider so viele andere Betrachter.

Warum tun die Hunde was sie tun?
Warum sind die Hunde wie sie sind?

Warum zeigen sie so wenig normalhündisches, der Umwelt entsprechendes Verhalten?

Entweder wurden in der Vergangenheit Alternativverhalten geübt und sehr gut verstärkt so dass diese nun bevorzugt gezeigt werden - oder es wurden natürliche Verhaltensweisen konsequent gehemmt.

Ich verstehe dass solch ein Rudelführen beeindrucken kann, denn es ist nicht immer offensichtlich und einfach dahinter zu sehen und wird oft sehr gut verkauft.
Und nein, ich bin nicht einfach nur neidisch auf diese Darsteller. Für mich stellen sie eine gewisse Gefahr für jene normalen Hundehalter mit 1-3 Hunden dar die davon fasziniert sind und es nachahmen möchten.

Auch wenn ihr augenscheinlich fröhliche und glückliche Hunde und spielerische Interventionen zwischen Mensch und Hund seht, so ist da vorgängig massive Hemmung im Spiel.
Wer seinen Hund als Partner, als Weggefährten und Begleiter sieht, der will und sollte diese Art von gemeinsam unterwegs sein nicht anstreben.

„Beeindruckend ruhig – oder systematisch eingeschüchtert?“

Warum kollektiver Gehorsam in großen Hundegruppen kein Beweis für Vertrauen ist.

Es gibt diese Videos, die in sozialen Netzwerken tausendfach geteilt werden: Eine Person schreitet voran, hinter ihr oder neben ihr laufen fünfzehn, zwanzig oder noch mehr Hunde. Kein Ziehen, kein Ausscheren, kein sichtbares Chaos. Ein leises Wort, ein kurzes Handzeichen – und die gesamte Gruppe reagiert nahezu synchron. Viele empfinden das als beeindruckend. Als Beweis außergewöhnlicher Führungsqualität.

Mich machen diese Bilder zunehmend sauer.

Denn was dort als perfekte Harmonie inszeniert wird, wirkt bei genauerem Hinsehen oft wie etwas anderes: wie kollektive Hemmung.

Auffällig ist, was fehlt. Kaum ein Hund zeigt ausgeprägtes Explorationsverhalten. Es wird wenig geschnüffelt, selten innegehalten, kaum individuell entschieden. Die Körper wirken kompakt, teilweise angespannt, die Köpfe eher tief getragen als neugierig erhoben. Spiel oder lockerer sozialer Austausch zwischen den Hunden ist selten zu sehen. Stattdessen entsteht der Eindruck einer Marschformation – funktional, diszipliniert, kontrolliert.

In großen Gruppen wirken andere Kräfte als im Einzelsetting. Gruppendynamiken können Verhalten massiv beeinflussen. Hunde lernen nicht nur durch direkte Erfahrung, sondern auch durch Beobachtung – durch soziales Lernen. Es genügt unter Umständen, wenn ein einzelnes Individuum deutlich korrigiert oder sanktioniert wird, um der gesamten Gruppe zu vermitteln, welches Verhalten unerwünscht ist. Die übrigen Hunde müssen die Strafe nicht selbst erlebt haben, um daraus Schlüsse zu ziehen. Sie sehen, was passiert, wenn jemand ausschert – und fügen sich vorsorglich.

Dieses Prinzip ist keineswegs auf Hunde beschränkt. Auch in menschlichen Gruppen lässt sich beobachten, dass die öffentliche Herabsetzung oder Bestrafung eines Einzelnen eine regulierende Wirkung auf die übrigen Mitglieder haben kann. Wer gesehen hat, was mit dem „Abweichler“ geschieht, entscheidet sich oft für Anpassung – nicht aus Überzeugung, sondern aus Vermeidung.

Übertragen auf große Hundegruppen bedeutet das: Vielleicht wurden nicht zwanzig Hunde eingeschüchtert. Vielleicht reichten ein oder zwei deutliche Interventionen. Der Rest reguliert sich selbst, um nicht ebenfalls in Konflikt zu geraten. Das Resultat wirkt wie perfekte Führung, kann aber in Wahrheit auf präventiver Unterwerfung beruhen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Hundeführer laut oder leise agiert. Manche arbeiten mit klarer Stimme, andere nahezu wortlos, mit minimalen Handzeichen oder Körpersperren. Doch auch subtile Signale können auf einem aversiven Lernprozess beruhen. Wenn ein kaum sichtbares Zeichen ausreicht, um eine große Gruppe abrupt zu stoppen, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie konsequent zuvor verdeutlicht wurde, was geschieht, wenn man nicht reagiert.

Was mich besonders stört, ist die Einseitigkeit dieser Darstellung. Man sieht das fertige Ergebnis, nie den Weg dorthin. Keine Lernphase, keine Konflikte, keine Stressreaktionen einzelner Hunde. Vor allem sieht man nicht, was diese Form der Führung langfristig mit dem Individuum macht.

Denn Hunde sind keine homogene Masse. Jeder von ihnen bringt ein eigenes Temperament, eigene Erfahrungen, eigene Unsicherheiten mit. In stark kontrollierten Großgruppen verschwindet diese Individualität zwangsläufig hinter der Funktionsfähigkeit des Kollektivs. Der sensible Hund, der konfliktscheue Hund, der leicht verunsicherte Hund – sie alle passen sich möglicherweise besonders stark an. Nicht, weil sie innerlich ruhig sind, sondern weil sie gelernt haben, dass Zurückhaltung Sicherheit bedeutet.

Chronischer Anpassungsdruck kann Spuren hinterlassen. Ein Hund mag äußerlich „funktionieren“ und dennoch innerlich unter erhöhter Anspannung stehen. Stress endet nicht automatisch, wenn der Spaziergang vorbei ist. Er kann sich in Reizbarkeit, vermehrter Sensibilität oder erhöhter Erschöpfung zeigen – auch zu Hause, fernab der Gruppe.

Bleibt die Frage: Wofür braucht es solche Formationen überhaupt? Welcher zwingende Grund erfordert Spaziergänge mit fünfzehn oder zwanzig Hunden gleichzeitig in enger, hochgradig kontrollierter Struktur? Hundebetreuung lässt sich auch anders organisieren – in kleineren, stabilen Gruppen, mit mehr Raum für individuelle Bewegung, für Schnüffeln, für Entscheidungsspielräume.

Oft wird argumentiert, Hunde seien schließlich soziale Wesen. Das stimmt. Doch soziale Strukturen bedeuten nicht permanente Gleichschaltung. Frei lebende Hunde oder Straßenhunde bewegen sich nicht in starren Großverbänden, in denen jede individuelle Entscheidung unterdrückt wird. Ihre Zusammenschlüsse sind flexibel, durchlässig, dynamisch. Individuen können sich lösen, Abstand gewinnen, eigene Wege einschlagen.
Genau diese Möglichkeit geht in stark kontrollierten Großgruppen verloren.

Was mich an solchen Videos letztlich so irritiert, ist die Ästhetisierung von Macht. Gehorsam wird als Ideal präsentiert, ohne dass hinterfragt wird, auf welcher emotionalen Grundlage er entstanden ist. Das Bild des souveränen „Anführers“ überstrahlt die Frage nach dem Wohlbefinden der Geführten.
Ich halte es deshalb für wichtig, genauer hinzusehen – und als Hundehalter kritisch zu prüfen, in welche Strukturen man sein eigenes Tier gibt. Große, perfekt funktionierende Gruppen sind kein automatisches Qualitätsmerkmal. Sie sind ein Managementmodell. Und wie jedes Modell tragen sie Risiken in sich.

Hunde sind soziale Wesen – aber sie sind vor allem Individuen. Und jede Form der Betreuung sollte diesem Umstand gerecht werden.

Quellen (Auswahl):
• Fugazza, C. et al. (2018). Social learning in dogs (Canis familiaris): Imitation of conspecific and human demonstrators. Scientific Reports.
• Range, F., & Virányi, Z. (2015). Tracking the evolutionary origins of dog-human cooperation: The role of social learning. Behavioral Processes.
• Bonanni, R. et al. (2010). Free-ranging dogs’ social organization and dominance relationships.
• Huber, L. et al. (2018). Social learning and imitation in dogs. Scientific Reports.
• Miklósi, Á. (2015). Dog Behaviour, Evolution, and Cognition. Oxford University Press.
• Studie zu frühen negativen Erfahrungen und Verhaltensfolgen bei Hunden (Finnische Kohortenstudie, 2020/2021).

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