Kaninchenauffangstation

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Unser Lebenshof bietet Kaninchen ein würdiges Zuhause auf Lebenszeit. 🐇
Mit Fürsorge, Ruhe und liebevoller Begleitung dürfen sie hier einfach Kaninchen sein. 🌿❤️

Heute wurde der letzte grosse Schritt getan, alle Volieren sind leer und bereits die dritte Mulde ist voll.Hier stand so...
22/04/2026

Heute wurde der letzte grosse Schritt getan, alle Volieren sind leer und bereits die dritte Mulde ist voll.

Hier stand so viel.
Geschichten, Emotionen, Leben… verpufft.

Viel Arbeit. Viel Herzblut. So viel Zeit, die hier drin steckt.

Und jetzt ist da einfach… nichts mehr.

Dennoch beginnt jetzt ein weiterer grosser Schritt, zurück in die „Normalität“. Start der Reinigung und anschliessender Desinfektion.

B R E A T H E.
20/04/2026

B R E A T H E.

Heute haben wir wieder unglaublich viel geschafft…Die Quarantäne ist abgerissen, die restlichen Ställe ebenfalls – und d...
17/04/2026

Heute haben wir wieder unglaublich viel geschafft…

Die Quarantäne ist abgerissen, die restlichen Ställe ebenfalls – und die zweite Mulde ist nun auch schon voll. Anfang nächster Woche kommt bereits die dritte.

Es ist kaum in Worte zu fassen, was das alles bedeutet… Stück für Stück verschwindet das, was wir aufgebaut haben aber gleichzeitig ist genau das gerade notwendig, um neu anfangen zu können.

Es geht vorwärts. Auch wenn es sich manchmal anders anfühlt.

Die erste Mulde ist geleert und wir starten direkt mit der zweiten…Ein weiterer Schritt in diesem ganzen Prozess. Stück ...
16/04/2026

Die erste Mulde ist geleert und wir starten direkt mit der zweiten…

Ein weiterer Schritt in diesem ganzen Prozess. Stück für Stück arbeiten wir uns vorwärts, auch wenn es gerade alles andere als einfach ist.

Gleichzeitig suchen wir aktuell einen sicheren, vorübergehenden Platz für unsere 9 Hennen, damit wir mit der gründlichen Reinigung starten können.
Wichtig dabei: keine Integration in bestehende Gruppen und im besten Fall keine Kaninchen vor Ort!

Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll..Gerade in dieser Zeit, in der alles so schwer ist, bedeutet uns das unglaublich...
14/04/2026

Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll..

Gerade in dieser Zeit, in der alles so schwer ist, bedeutet uns das unglaublich viel. Nicht nur die Hilfe an sich, sondern zu wissen, dass wir nicht alleine sind.

Danke, dass ihr da seid. Und danke, dass ihr uns die Kraft gebt, weiterzumachen! ♥️

Als erstes möchten wir zuerst einfach Danke sagen. Für jede einzelne Spende, jede Unterstützung, jede Anteilnahme und je...
13/04/2026

Als erstes möchten wir zuerst einfach Danke sagen.
Für jede einzelne Spende, jede Unterstützung, jede Anteilnahme und jedes Mittragen in dieser Zeit!

In diesem Moment steckt mehr, als man vielleicht auf den ersten Blick sieht. Erschöpfung, Dankbareit, Überforderung, Trauer, Verantwortung, Zweifel und gleichzeitig dieser unglaubliche Wille, trotzdem weiterzumachen.

Nach aussen wirkt es im Moment ruhiger, aber innerlich ist es das nicht.

Wir mussten unser Spendenziel anpassen. Nicht, weil alles ausser Kontrolle gerät, sondern weil wir sehen, was es wirklich braucht, um das hier weiter tragen zu können. Die Kosten laufen weiter, Futter, Arbeitsmaterial, Reinigung und Desinfektion der Volieren, all das hört nicht auf, nur weil es gerade etwas ruhiger wirkt.

Dieses Bild zeigt nicht nur einen Moment, es zeigt, was dahinter steckt. Und trotzdem machen wir weiter. Für sie.

Schon vor dem Beitrag waren diese Gedanken da.Wie hätten wir das verhindern können?Wir kennen die Risiken.  Sie gehören ...
11/04/2026

Schon vor dem Beitrag waren diese Gedanken da.

Wie hätten wir das verhindern können?

Wir kennen die Risiken.
Sie gehören zu jeder Auffangstation, zu jedem Tierheim, das mit Kaninchen arbeitet, vor allem dann, wenn man wie wir ungeimpfte Tiere aufnimmt.

Natürlich könnten wir sagen:
Wir nehmen keine ungeimpften Tiere mehr auf.

Aber genau das würde bedeuten, die auszuschliessen, die am meisten Hilfe brauchen.

Und das wollen wir nicht.

Denn genau diese Tiere haben ein Recht auf Hilfe, auf Versorgung, auf eine Chance.

Also stehen wir genau dazwischen. Zwischen Risiko und Verantwortung, zwischen Schutz und dem Wunsch, keinem Tier die Tür zu verschliessen.

Wir evaluieren ununterbrochen.
Schreiben unsere Gedanken auf und tauschen uns mit anderen aus.

Wir haben begonnen, unseren Fall festzuhalten, in der Hoffnung, dass wir irgendwann anderen in der gleichen Situation helfen oder sie unterstützen können.

Trotz allem machen wir weiter.
Für genau die, die sonst niemand haben.

Wenn ihr uns in dieser Zeit unterstützen möchtet, sind wir unglaublich dankbar 💛

https://gofund.me/c4edd3838

Das Virus, das in der Kaninchenauffangstation in Aarau Rohr ausgebrochen ist, führt in fast 100 % der Fälle zum Tod. Die Krankheit wird Chinaseuche oder auch RHD genannt. Die betroffenen Tiere haben also keine Chance. Das weiss auch die Betreiberin Janina Minder. Sie versucht aktuell alles, um ihr...

Materialspenden dringend benötigt 🆘Seit dem RHD-Ausbruch läuft bei uns alles unter strengen Hygienemassnahmen.  Das bede...
09/04/2026

Materialspenden dringend benötigt 🆘

Seit dem RHD-Ausbruch läuft bei uns alles unter strengen Hygienemassnahmen.
Das bedeutet: Desinfektion, Schutzkleidung, Einwegmaterial, jeden Tag, in sehr grosser Menge!

Der Verbrauch ist enorm.

Wir brauchen aktuell dringend Unterstützung bei Materialspenden:

– Desinfektionsmittel Virkon
– Einwegunterlagen (online oder kann für uns bei Tierklinik24 bestellt werden)
– Meliseptol Wipes
- Pinol
– Küchenpapier
– Müllsäcke 110l
– Schuhüberzieher / Schutzkleidung Gr. M/
Hndschuhe Gr. M
- Einwegreinigungstücher

Jeder einzelne Artikel hilft uns, unsere Tiere zu schützen und die Ausbreitung einzudämmen!

Bitte davon absehen, Spenden persönlich vorbeizubringen. Ausschliesslich Versand zu uns, um kein weiteres Tier zu gefährden.

Kaninchenhoehle
Titlisstrasse 5
5032 Aarau Rohr

Wenn du uns unterstützen kannst, melde dich bitte bei uns.

Danke für deine Hilfe!! 💛🐰

RHD ist so viel mehr als das, was auf dem Papier steht.Man liest über Verläufe, Inkubationszeiten und Wahrscheinlichkeit...
09/04/2026

RHD ist so viel mehr als das, was auf dem Papier steht.

Man liest über Verläufe, Inkubationszeiten und Wahrscheinlichkeiten und denkt, man hat es verstanden.

Man hat das Gefühl, vorbereitet zu sein. Dass man weiss, worauf man achten muss und was passieren kann.

Und dann steht man plötzlich mittendrin und merkt, dass nichts davon wirklich greifbar ist.

Es ist dieses Gefühl. Alles nach aussen wirkt ruhig. Die Tiere scheinen unauffällig. Sie fressen und bewegen sich wie immer – und in dir arbeitet trotzdem ständig etwas. Eine Unruhe, die nicht weggeht. Ein Gedanke im Hinterkopf, der bleibt.

Ich merke, wie sich mein Blick verändert hat. Ich schaue nicht mehr einfach hin – ich suche. Nach kleinsten Zeichen. Nach Dingen, die vielleicht gar nichts bedeuten. Ich interpretiere ohne Pause. Und gleichzeitig weiss ich, dass ich trotzdem nicht alles sehen kann. Dass es mich jederzeit wieder überraschen kann.

Und das macht etwas mit einem. Mehr, als man sich eingestehen möchte.

Tränen fliessen, ständig.
Der Körper steht unter Spannung, als würde er nie zur Ruhe kommen. Wie auf Nadeln, die ganze Zeit.

Von Telefonat zu Telefonat.
Mit Tierärzten, mit Behörden, mit Ämtern.
Immer wieder erklären, immer wieder neu durchdenken. Immer wieder versuchen, alles richtig zu machen. Auf der Suche nach dem Perfekten. Auf der Suche nach Schutz.

Wir wollen, wir müssen, aus dieser Prüfung lernen. Und wir werden. Im Moment lehrt uns jeder Tag, sogar oft jede Stunde, etwas, was uns am Ende des Tages besser und stärker machen wird.

Und heute? Man funktioniert. Man macht weiter. Man entscheidet, handelt, reagiert.
Innerlich bleibt da dieses Gefühl von Unsicherheit. Von Kontrollverlust.
Und manchmal auch von Ohnmacht.

Und obwohl man weiss, dass vieles ausserhalb der eigenen Kontrolle liegt, lässt einen dieser Gedanke nicht einfach los.

Und dann geht es weiter.

Ein neuer Tag. Neue Beobachtungen. Neue Hoffnung, dass es jetzt vielleicht ruhig bleibt.

Und gleichzeitig die leise Angst, dass es das nicht tut.

Für die Tiere ist man da. Immer.
Aber man selbst bleibt irgendwo dazwischen stehen.

Zwischen Hoffnung und Angst.
Zwischen Wissen und Gefühl.

Und irgendwann ist da dieser Punkt, an dem man einfach nur noch möchte, dass es aufhört.
Dass es einfach zu Ende ist.

Am 03.04. hat sich unsere Welt für immer verändert.  Innerhalb weniger Stunden starben drei unserer Kaninchen.Bei den be...
07/04/2026

Am 03.04. hat sich unsere Welt für immer verändert.
Innerhalb weniger Stunden starben drei unserer Kaninchen.

Bei den betroffenen Tieren handelte es sich um ungeimpfte Tiere, die vor ihrer Aufnahme bei uns keinen bestehenden Impfschutz und keine ausreichende medizinische Versorgung hatten.
Eine Impfung war zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht unmittelbar möglich.

Sie wurden plötzlich apathisch aufgefunden und sind innerhalb kürzester Zeit verstorben, trotz umgehend eingeleiteter medizinischer Massnahmen.
Der anschliessende Befund der sofort veranlassten Obduktion bestätigte RHD.

RHD ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die ausschliesslich Kaninchen betrifft. Für sie bedeutet sie in den überwiegenden Fällen einen akuten und schweren Verlauf.

Der Schock sitzt tief, aber er wird vergehen.
Was bleibt, ist die Erfahrung, wie plötzlich und unvorhersehbar diese Erkrankung verlaufen kann.
Es gab keine Vorwarnung, keinen langsamen Verlauf – nur diesen einen Moment, in dem sich alles verändert.

Und das vielleicht Wichtigste:
Es kann jeden treffen.
Unabhängig davon, wie viel Sorgfalt, Wissen und Verantwortung in die Haltung fliesst.

Diese Situation ist für uns nicht nur fachlich herausfordernd, sondern auch emotional kaum in Worte zu fassen. Jedes Tier hat seine eigene Geschichte – und jedes einzelne fehlt.

Wir teilen diese Situation mit der Öffentlichkeit, um aufzuzeigen, wie real dieses Thema ist und wie wichtig Aufmerksamkeit und Prävention sind!

Und täglich grüsst das Murmeltier .. oder so ähnlich.Neuaufnahme ⚠️Heute sind Amelie, Jordan und Jim Knopf (Namen von un...
27/03/2026

Und täglich grüsst das Murmeltier .. oder so ähnlich.

Neuaufnahme ⚠️

Heute sind Amelie, Jordan und Jim Knopf (Namen von uns) bei uns eingezogen. 2 unkastrierte Böcke und 1 Häsin – vermutlich tragend.

Sie kommen aus Buchten.
Und man sieht es ihnen einfach sofort an.

Keine Bewegung, keine Pflege, kein Platz.

Die anderen Tiere aus dieser Haltung sind anderweitig untergekommen. Für diese drei sind wir da!

Vor allem Jordan…
sein Zustand hat uns echt mitgenommen.

Sein Fell ist komplett verfilzt, verklebt und stinkt bestialisch. Darunter entzündete, wunde Haut.
Stellenweise richtig schlimm.
Er muss schon lange so rumgelaufen sein.

Und genau das ist das Schlimmste daran:
Das passiert nicht von heute auf morgen.

Da hat über längere Zeit einfach niemand hingeschaut.
Oder es war egal.

Die anderen beiden sind in besserem Zustand,
aber Jordan zeigt am deutlichsten, was diese Haltung anrichtet.

Es ist jedes Mal schwer, sowas zu sehen.
Man wird wütend. Traurig. Fassungslos.

Und gleichzeitig sitzt da dieses Tier vor dir,
das trotzdem nichts anderes macht, als still dazusitzen.

Jetzt sind sie hier.
Jetzt bekommen sie Hilfe.

Für alle die uns finanziell unterstützen möchten, sind wir unwahrscheinlich dankbar! ♥️

Adresse

Aarau

Öffnungszeiten

Mittwoch 10:00 - 12:00
15:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 12:00
15:00 - 16:00
Freitag 10:00 - 12:00
15:00 - 16:00

Telefon

+41798584305

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