03/09/2019
Amaya hat in ihren ersten 3 Lebensjahren kaum mit dem Menschen kooperieren dürfen. Die tägliche halbe Stunde um den Häuserblock war sozusagen ihr Tageshighlight. Darum sah das Gassi gehen in der ersten Zeit etwas "bescheiden" aus. Amaya will lieber rechts gehen, statt links, Amaya will nicht nach Hause gehen, Amaya will zu dem Hund hinüber, und der Mensch da drüben sieht auch spannend aus ... oh, ein Schmetterling 🤪
Sobald die Leine straff wurde, war sie durchaus kreativ 😎
Strategie Nr. 1: Zurück schieben und aus dem Geschirr schlüpfen (mit dem Sicherheitsgeschirr hat sie wohl nicht gerechnet 😆)
Ok, zieht nimmer, also Strategie Nr. 2: Einfach umfallen, wie ein Stück Holz 🌳
Hat auch nicht wirklich Erfolg gebracht, man kann sich ja steigern, Nr. 3: Umfallen, und so tun, als würde man sich gerade jetzt genüsslich wälzen müssen 🐶
Der eigene Wille war ihr Anfangs wichtiger als meine angebotenen Alternativen (Ja, auch ein Beagle sagt mal Nein zu Leckerlis 😂). Aber dran bleiben zahlt sich aus. Amaya hat gelernt, dass die Tante am anderen Ende der Leine gar nicht so schlecht ist und es sich auszahlt mitzumachen. Das Erfolgsgeheimnis:
"Unerwünschtes" Verhalten darf keinen Erfolg bringen + alternatives, erwünschtes Verhalten verstärken + Bedürfnisbefriedigung + gaaaanz viel Geduld, Ruhe und Konsequenz 🙏