Haus des Meeres Zoo

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von Wasser und Me(e)hr
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En garde! Die Fechterschnecken (Strombus) haben eine ziemlich ungewöhnliche Art, sich fortzubewegen: Dafür nutzen sie ih...
30/08/2026

En garde! Die Fechterschnecken (Strombus) haben eine ziemlich ungewöhnliche Art, sich fortzubewegen: Dafür nutzen sie ihr fingernagelartiges Operculum, den Deckel: Die Schnecke steckt ihn in den Untergrund und zieht ihren Körper durch ruckartiges Zusammenziehen des Fußes nach vorn – pro „Schritt“ schafft sie dabei etwa eine halbe Körperlänge. Diese Bewegung erinnert an einen Ausfallschritt beim Fechten und hat den Tieren ihren deutschen Namen eingebracht.
👉Der namensgebende „Fechtschritt“ bringt die Schnecke nicht nur vorwärts, sondern kann auch bei der Flucht vor Fressfeinden helfen.
Foto (c) Haus des Meeres

30/08/2026

Wir haben die Fragen im Schnitt ein wenig „angepasst“ 🤪

Friedlich ja, ruhig eher weniger: Purpurschlankbarben (Devario auropurpureus) sind lebhafte Schwarmfische mit ordentlich...
28/08/2026

Friedlich ja, ruhig eher weniger: Purpurschlankbarben (Devario auropurpureus) sind lebhafte Schwarmfische mit ordentlich Bewegungsdrang. Besonders wenn es Futter gibt, kann die Begeisterung schon einmal so groß werden, dass unsere Pfleger*innen von den kleinen Fischen regelrecht „angesprungen“ werden.
Ihre Heimat liegt im Gebiet des Inle-Sees in Myanmar. Dort kommt die Art nur in einem sehr begrenzten Verbreitungsgebiet vor und wird auf der Roten Liste der IUCN als „Endangered“ (stark gefährdet) geführt.
👉 Umso schöner, dass die Nachzucht bei uns im Haus bereits erfolgreich gelungen ist!
Foto (c) Haus des Meeres

27/08/2026

11 Stockwerke und 269 Stufen warten am 17. September bei unserem Treppenlauf auf euch 🥵👟

Jetzt noch schnell anmelden - ein Teil des Nenngelds kommt dem Tierheim Dechanthof zugute 🩵


Wir freuen uns, euch einen ganz besonderen und leider stark gefährdeten Winzling vorstellen zu dürfen: die Gesägte Flach...
26/08/2026

Wir freuen uns, euch einen ganz besonderen und leider stark gefährdeten Winzling vorstellen zu dürfen: die Gesägte Flachschildkröte (Chersobius signatus). Sie gilt als die kleinste heute lebende Landschildkröte der Welt. 🐢
Ihre Heimat liegt im westlichen Südafrika, wo sie felsige, halbwüstenartige Landschaften im Namaqualand und in der Succulent Karoo bewohnt. Dort ernährt sie sich unter anderem von wasserreichen Sukkulenten.
Doch ihr kleines Verbreitungsgebiet macht die Art besonders verwundbar. Lebensraumverlust, Bergbau, Infrastrukturausbau, zunehmende Trockenheit infolge des Klimawandels, Straßenverkehr und illegale Entnahmen für den Heimtierhandel setzen ihr zu.
Auch ihre Fortpflanzung ist außergewöhnlich: Die Tiere wachsen sehr langsam und werden erst nach mehr als zehn Jahren geschlechtsreif. Weibchen legen pro Gelege sogar nur ein einziges Ei.
Umso mehr freuen wir uns, euch diese faszinierende Schildkrötenart bei uns im Haus des Meeres aus nächster Nähe zeigen zu können.
Wir möchten damit auch zeigen, wie faszinierend und zugleich schützenswert die Vielfalt unserer Natur ist.
Denn für uns steht fest: Jede Art zählt und ihr Schutz beginnt mit Wissen, Verständnis und Begeisterung für die Vielfalt unserer Natur. 💚🌍💚
Foto (c) Haus des Meeres

Die Krokodilschwanzechse zählt zu den seltensten Reptilien der Welt. Sie unterscheidet sich zudem so stark von allen and...
24/08/2026

Die Krokodilschwanzechse zählt zu den seltensten Reptilien der Welt. Sie unterscheidet sich zudem so stark von allen anderen Echsen, dass für sie sogar eine eigene Familie geschaffen wurde: die Shinisauridae. Beheimatet ist sie in den Bergwäldern Südchinas und Nordvietnams: Neuere Forschungen zeigen, dass sich die chinesischen und vietnamesischen Krokodilschwanzechsen genetisch, äußerlich und in ihrer Lebensweise unterscheiden.
👉 Anders als die meisten Echsen legt sie keine Eier, sondern bringt nach rund neun Monaten lebende Jungtiere zur Welt.
❗Die Krokodilschwanzechse gilt als stark gefährdet. Lebensraumverlust, der Klimawandel sowie der illegale Wildtierhandel und die Nutzung in der traditionellen Medizin setzen den Beständen massiv zu.
Foto (c) Haus des Meeres

23/08/2026

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch im Haus des Meeres einplanen? 🦈

Jung-Saki Milton beobachtet seinen großen Bruder Quentin ganz genau und ahmt ihn viel nach. Dabei ist er eher zurückhalt...
22/08/2026

Jung-Saki Milton beobachtet seinen großen Bruder Quentin ganz genau und ahmt ihn viel nach. Dabei ist er eher zurückhaltend, ein vorsichtiger und ruhiger Beobachter, während Quentin ein kleiner Draufgänger ist. Enrichment nimmt Milton immer neugierig an.
👉Jungtiere ähneln vom Aussehen her in den ersten Monaten ganz ihrer Mutter. Es kann ein Jahr oder länger dauern, bis bei den männlichen Jungtieren ihre vollständige schwarze Fellfarbe und die markante weiße Gesichtsmaske sichtbar ist.
Foto (c) Haus des Meeres

20/08/2026

Neues Zuhause für neun Königspythons gesucht 🐍

Auch den Fischen ist heiß! In einem der heißesten und dem trockensten Sommer, den Österreich seit Beginn der Messgeschic...
20/08/2026

Auch den Fischen ist heiß! In einem der heißesten und dem trockensten Sommer, den Österreich seit Beginn der Messgeschichte erlebt hat, erhält der Welttag der Fische besondere Bedeutung: Er macht darauf aufmerksam, wie wichtig Fische für funktionierende Ökosysteme sind und welche Herausforderungen vielen Arten zusetzen, auch bei uns.

In Österreich gelten derzeit mehr als 45 Prozent der Fischarten als gefährdet. Grund genug die oft unterschätzten Tiere am 22.08. in den Mittelpunkt zu rücken: Mit interessanten Einblicken und einem Mitmachquiz für Kinder wird die faszinierende Vielfalt der Fische im Haus des Meeres erlebbar. Auf Ebene 2 können die Besucher*innen unter dem Motto „Bedrohte Süßwasserorganismen rund um die Welt“ auf eine Reise durch die Flüsse und Seen verschiedener Kontinente gehen.
„Fische stehen weltweit im Süß- und Salzwasser stark unter Druck, meist durch menschgemachte Faktoren wie Überfischung, Gewässerverschmutzung oder die Auswirkungen des Klimawandels. Das Haus des Meeres ist daher an diversen internationalen Artenschutzprojekten in Österreich und im Ausland beteiligt, mit weitreichenden, positiven Effekten. Denn wer Fische schützt, schützt ganze Lebensräume!“, betont Jeff Schreiner, Zoodirektor des Haus des Meeres.
Die gute Nachricht: Der Schutz von Fischen beginnt nicht erst bei großen Naturschutzprojekten, sondern im Alltag jeder und jedes Einzelnen. Wer auf nachhaltige Fischprodukte achtet, Gewässer sauber hält und Ressourcen verantwortungsvoll nutzt, leistet einen wichtigen Beitrag. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Renaturierungs- und Artenschutzmaßnahmen, dass positive Veränderungen möglich sind: Wo Lebensräume aufgewertet und Gewässer wieder naturnäher gestaltet werden, können sich Fischbestände erholen.
Gerade in einem Sommer wie diesem wird sichtbar, wie wertvoll intakte Gewässer sind. Der Welttag der Fische erinnert daran, dass ihr Schutz eine Investition in die Artenvielfalt und die Zukunft unserer heimischen Natur ist.
Foto (c) Haus des Meeres

Adresse

Fritz-Grünbaum-Platz 1
Wien
1060

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 20:00
Dienstag 09:00 - 20:00
Mittwoch 09:00 - 20:00
Donnerstag 09:00 - 20:00
Freitag 09:00 - 20:00
Samstag 09:00 - 20:00
Sonntag 09:00 - 20:00

Telefon

+43158714170

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