Canis sapiens - gewaltfreies Hundetraining

Canis sapiens - gewaltfreies Hundetraining für einen fairen und gerechten Umgang mit Hunden Viel mehr als die meisten anderen Tiere, begleiten Hunde uns durch den Alltag.

Sie werden häufig mit Situationen konfrontiert, die sie verunsichern, einschüchtern oder aufregen. Daher sehe ich es als Notwendigkeit, mit Hunden Grundlagen des Zusammenlebens mit Menschen, wie beispielsweise Leinenführigkeit, zu trainieren. Dabei bedeutet für mich Training weder Zirkusdressur noch militärisches Gebrüll. Auch subtilere Methoden der Unterdrückung akzeptiere ich nicht. Ich arbeite

ausschließlich mit Motivation und Belohnung, also positiver Verstärkung. Nur so ist hundegerechtes Lernen möglich und sowohl TrainerIn als auch Hund haben Spaß. Gemeinsame Übungen und Spiele, die über das Alltagstraining hinausgehen, fördern die Mensch-Hund-Beziehung, regen zum Denken an (auf beiden Seiten) und beschäftigen den Hund hundegerecht. Als besonders wertvoll sei hier das Clickertraining erwähnt, das Lernen sowohl auf hundlicher als auch auf menschlicher Seite erleichtert. Vereinfacht ausgedrückt, zeigt der Mensch dem Hund eine einfache Möglichkeit der freundschaftlichen und positiven Kommunikation – die Hunde werden dankbar sein. Um auf das jeweilige Mensch-Hund-Team individuell eingehen zu können, bevorzuge ich Einzeltrainings. Je nach Fragestellung sind aber selbstverständlich auch Kleingruppen möglich. Zusätzlich biete ich Seminare zu speziellen Themenkreisen, wie beispielsweise Clickertraining, Hunde im Alltag oder Aggressionsverhalten an. In erster Linie geht es mir in meiner Arbeit darum, Hunden zu helfen. Daher ist mir Geld nicht so wichtig. Einen Großteil meines Einkommens erhalte ich aber durch Hundetrainings, also kann ich leider nicht immer „schenken“. Ich bin mir aber sicher, immer einen gemeinsamen Nenner finden zu können.

Social Walk mit vielen Pausen im Schatten und viel Wasser. 🙏 Fanta, Dino, Hope und Maroni aus dem TierQuarTier Wien such...
21/06/2026

Social Walk mit vielen Pausen im Schatten und viel Wasser. 🙏

Fanta, Dino, Hope und Maroni aus dem TierQuarTier Wien suchen noch ein Zuhause. ☀️🐕🫶






Rhythmus-Spiele gegen Angst und Panik 🥰Hündin Sally lebt seit einiger Zeit in der Stadt, kommt aus ganz anderen "Verhält...
19/06/2026

Rhythmus-Spiele gegen Angst und Panik 🥰

Hündin Sally lebt seit einiger Zeit in der Stadt, kommt aus ganz anderen "Verhältnissen" (ländlich, wenig Reize) und hat vor dem vielen Trubel und vor allem der Geräuschkulisse in der Stadt richtig Angst - Spaziergänge sind nur eingeschränkt und unter bestimmten Bedingungen möglich. Erleichternderweise gibt es einen Innenhof, in dem die Reize deutlich weniger intensiv auf sie einprasseln. Dort fühlt sie sich meistens einigermaßen sicher und wohl. 🤩
Zum Glück hat sie super Menschen, die sie einerseits (verhaltens-)medizinisch ordentlich durchchecken und behandeln lassen und sich andererseits mit unglaublich viel Liebe ins Training werfen. 🫶

Mit den Rhythmus-Spielchen erreichen wir eine positive Erwartungshaltung und Stimmung, was uns ermöglicht, das städtische Hintergrundrauschen zu desensibilisieren. Nebenher lernt sie Vertrauen, Kooperation und dass ihre Menschen sie verstehen. Dies ist natürlich nur ein kleiner Teil der Trainingsunterstützung, auf den wohlgewählten Spaziergängen gibt es weitere Trainingswerkzeuge, um Sally zu unterstützen. 🥳


Theoretisches Wissen angewandt:SO VIEL PRAXIS (unter Anleitung und mit Trainingsplan mit Hunden, die im Tierheim leben) ...
18/06/2026

Theoretisches Wissen angewandt:
SO VIEL PRAXIS (unter Anleitung und mit Trainingsplan mit Hunden, die im Tierheim leben) GIBT'S SONST NIRGENDS!

Zwischen Stress und Chancen:
wie faires Training im Tierheim gelingen kann!
Professionell, gesetzeskonform & umsetzbar

Praxisorientierte Fortbildung in 7 Modulen 2027 (2x4tägig Theorie, 5x3tägig Praxis) für Hundetrainer:innen und Tierheimmitarbeiter:innen - für Tierheimpersonal besteht die Chance auf einen vergünstigten Platz!
In Kooperation mit dem TierQuarTier Wien, behördliches Tierheim von Wien.

Diese praxisnahe Fortbildung vermittelt fundierte Trainingskompetenzen für den professionellen, sicheren und gesetzeskonformen Umgang mit potenziell gefährlichen Hunden, insbesondere solchen, die nicht in einem Privathaushalt leben.

Unter fachlicher Anleitung arbeiten die Teilnehmenden direkt mit Hunden aus dem Tierheim der Stadt Wien und erarbeiten konkrete Trainingsziele, darunter:
• Maulkorbtraining und Training über die Maulkorbklappe
• Gewöhnung an Equipment (Brustgeschirr, Halsband, Leine)
• Begegnungen im Alltag (Menschen, andere Hunde)
• Ruheverhalten und Gelassenheit in Innenräumen und beim Autofahren
• Leinenführigkeit
• Handling und Training bei Übersprungshandlungen, wie Leine beißen, hochspringen, etc.
• Pflege- und Medical Training
• weitere praxisrelevante Trainingsansätze

Der Fokus liegt auf anwendbarer Praxis, reflektierter Trainingsplanung und sicherem Arbeiten im Tierheim- und Trainingsalltag.
Den Abschluss der Fortbildung bildet die Präsentation der erarbeiteten Trainingsziele. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Absolvent:innen ein entsprechendes Zertifikat.

Termine
(vorbehaltlich Anpassungen je nach Anzahl der Teilnehmer:innen)
• Theorie: Donnerstag – Sonntag: 11.–14.02.2027
• Praxis: Samstag – Montag: 20.–22.03.2027
• Praxis: Samstag – Montag: 24.–26.04.2027
• Praxis: Samstag – Montag: 22.–24.05.2027
• Praxis: Samstag – Montag: 04.–06.09.2027
• Praxis: Samstag – Montag: 02.–04.10.2027
• Theorie: Donnerstag – Sonntag: 04.–07.11.2027

Jeweils von 10 – 16 Uhr, im Tierheim TierQuarTier Wien
48 UE Theorie
90 UE Praxis

Ausbildnerinnen sind die TierQuarTier-Trainerinnen:
Mag. Ursula Aigner canis-sapiens.at
Marion Umek dogs-holistic.at
Irene Husczawa kynolearn.at

https://www.tierschutzhund.info/ --> auch auf FB und Instagram

Mein - ehemaliger - Trainingshund Struppi hat seine Menschen und seine Hündin gefunden und zieht morgen aus. Es ist imme...
10/06/2026

Mein - ehemaliger - Trainingshund Struppi hat seine Menschen und seine Hündin gefunden und zieht morgen aus. Es ist immer schön, wenn Hunde ihr Zuhause finden, bei Struppi freue ich mich aber besonders. 🍀
Abschiedsfofo mit dem Glückshund, ich wünsche ihm das beste. ✨🙏





💚

04/06/2026

Schäferin Lilly hat keine schöne Vorgeschichte. In schlechtem Ernährungszustand kam sie ins Tierheim TierQuarTier Wien. https://www.tierquartier.at/hunde/lilly/ hier mehr Infos zu dieser wunderschönen Hündin. 🐕

Viele ihrer Bedürfnisse wurden in ihrem Vorleben wohl nicht erfüllt, denn sie zeigt eine intensive Objekt-Obsession, Bälle, Steckerl und co. Das Knautschen und Besitzen von Objekten war wohl in der Vergangenheit sehr wichtig, ihre unbefriedigende Lage bewältigen zu können und sich besser zu fühlen. Bestimmt wurde ihr auch vieles, was ihr wichtig war, weggenommen. Wir wissen es nicht genau. Aber ihr Verhalten lässt Rückschlüsse zu. 😔

Mit Hilfe ihrer engagierten Pflegerinnen und Patinnen, die den Trainingsplan toll umsetzen, wurde ihr Verhalten schon deutlich besser - es ist inzwischen bereits möglich, Bälle zu tauschen (ohne dass sie alles ins Maul stopfen möchte wie eine Besessene). ✨🙏

Mit weniger Tierheimstress, also in einem Zuhause, könnte man ihre Objekt-Liebe noch viel besser in vernünftige Bahnen lenken, bzw diese Vorliebe nutzen, um sie auch im Kopf beschäftigen zu können.

Wer kann Lilly ein Zuhause geben? ✨✨✨







💚💚💚

Großartiger Social Walk mit tollen Hunden und großartigen Menschen. 💚    🙏
30/05/2026

Großartiger Social Walk mit tollen Hunden und großartigen Menschen. 💚





🙏

Der Kampf mit dem Hund – ist ein Hundekampf mit Maulkorb mit dem Tierschutzgesetz vereinbar?„Let’s get ready to rumble!“...
29/05/2026

Der Kampf mit dem Hund – ist ein Hundekampf mit Maulkorb mit dem Tierschutzgesetz vereinbar?
„Let’s get ready to rumble!“, wie beim Wrestling (Showkampf zwischen Menschen) kommentiert, wenn zwei Hunde aufeinander losgelassen werden. Nicht zum Spaß, sondern damit sie lernen, dass sie nicht miteinander kämpfen sollen – so die Legende.
Immer häufiger ist derartiges zu sehen (auf Social Media beispielsweise) – diese Kampfhandlungen mit Hunden, auch Hund vs. Mensch – ein Hund wird gewürgt, geblockt, geruckt oder solange in einer überfordernden Situation belassen, bis der Hund aufhört, sich selbst zu verteidigen bzw. Aggressionsverhalten oder anderes unerwünschtes Verhalten zu zeigen. Wichtiges Detail: die Hunde sind mit Maulkörben „gesichert“. Wenn die Maulkörbe (manchmal auch zwei übereinander) während des Kampfes am Hundekopf verbleiben, dann gibt es maximal blaue Flecken, Prellungen oder ein Zwicken mit den Schneidezähnen beim Gegenüber. Ersteres soll der „Sozialisierung“ dienen, letzteres wird lieblich „Korrektur“ genannt.
Die Erklärungen zu den Videos sind fantasievoll: von erzieherischen Verharmlosungen wie „muss lernen, dass das nichts bringt“, „darf sich nicht durchsetzen“, über fachlich anmutende Begründungen wie „territoriales Verhalten“, „fühlt sich zuständig, übernimmt die Kontrolle, stellt Regeln auf“ bis hin zu „Kneipenschlägerei“ oder „Klärung“ – kein Anspruch auf Vollständigkeit der fachlich völlig fehlerhaften Rechtfertigungen.
Aggressionsverhalten gehört – wie Beutefangverhalten – zum Normalverhalten von Hunden. „Auch nette Hunde streiten.“ Das ist nichts Neues oder gar Außergewöhnliches. Aber hier muss man genauso festhalten: Es ist auch normal, dass nicht jeder Hund mit jedem anderen Hund gerne Sozialkontakt hat oder jeder Hund sich von fremden Menschen bedrängen oder zu etwas zwingen lassen möchte. Schließlich möchte auch der gut sozialisierte Mensch unter Umständen auch nicht mit jeder entgegenkommenden Passant:in auf einen Kaffee gehen oder sich gemeinsam in einer Telefonzelle einsperren lassen. Wieso erwarten wir aber genau das von Hunden?
Wenn Laien, wider besseren Wissens, Hunde im Alltag in Fremdhundebegegnungen ohne Ausweg oder in Situationen führen, die für eine höfliche Begegnung ungeeignet sind, die Stress-Spirale ihren Lauf nimmt und die Erwartungshaltung auf beiden Seiten der Leine sich ungesund häufig im Alarm-Modus befindet, sich dann Rat suchen, so ist dies sehr zu befürworten.
Falls das Argument kommt: „aber der rauft gerne“ oder „der sucht Konflikte“ –> ja, wenn er es übt, immer wieder erlebt – Stichwort Erwartungshaltung!!! Und welches der beiden Lebewesen an den Leinenenden hat die größere funktionierende Großhirnrinde und vor allem die Verantwortung?
Nicht falsch verstehen – Sicherheit geht vor und Equipment wie Maulkorb sind wichtige Maßnahmen – aber nicht als Freifahrtschein, sich ähnlich laienhaft wie Ersthundebesitzer:innen in einer eingezäunten Hundezone zu verhalten und dann verwundert zu sein, wenn es zu Konflikten kommt. Der Unterschied zu den Laien ist jedoch bitter: die häufig mit spektakulärer Musik unterlegten Kampfszenen werden von „Professionist:innen“, ja gewerblichen Hundetrainer:innen, angeleitet, geführt, kommentiert, zugelassen, geplant, durchgeführt.
Selbsternannte „Expert:innen“ professionalisieren also das an Unprofessionalität kaum zu überbietende: Maulkorb drauf und ab geht die Eskalations-Post! „Raufergruppen“ wird das genannt, was jeder Laie in der Hundezone tagtäglich an Mist fabriziert. Man könnte auch dazu sagen
„Hundekämpfe“ unter dem Deckmantel der „Profession Hundetraining“.
Equipment ist dazu da, Sicherheit zu geben (und dem Gesetz zu entsprechen), aber nicht, um mit Lebewesen einfach machen zu können, was einem beliebt – und dann auch noch stolz darauf zu sein!
Dabei ist gesetzlich alles klar geregelt – und das nicht erst seit gestern:
§5 Tierschutzgesetz, Verbot der Tierquälerei:
(1) Es ist verboten, einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen oder es in schwere Angst zu versetzen.
Zudem verstößt gegen (1), wer (2), 2. die Aggressivität und Kampfbereitschaft erhöht, 3.b Hilfsmittel verwendet, die darauf abzielen, das Verhalten eines Tieres durch Härte und Strafreize zu beeinflussen, 4. ein Tier auf ein anderes hetzt, 5. Tierkämpfe organisiert und durchführt.
Die Verordnung zur Tierschutzkonformen Ausbildung von Hunden, anzuwenden auf, siehe §1, alle Hunde, besagt zudem:
§2 (2): Bei der Ausbildung des Hundes ist darauf Wert zu legen, dass 1. ein gutes Sozialverhalten der Hunde gegenüber Menschen und anderen Hunden und eine geeignete Gewöhnung an ihre Lebens- und Trainingsumgebung gefördert werden, 2. die Ausbildung altersgemäß ist und den körperlichen und Möglichkeiten und Lernvoraussetzungen entspricht, 3. auf rassespezifische Eigenschaften und individuelle Eigenschaften des Hundes angemessen eingegangen wird. (3) Bei der Ausbildung des Hundes ist darauf zu achten, dass sie den Grundlagen der lerntheoretischen Erkenntnisse aufbaut und Methoden der positiven Motivation der Vorzug vor aversiven gegeben wird.
https://www.tierschutzhund.info/derkampfmitdemhund/

Der Kampf mit dem Hund – ist ein Hundekampf mit Maulkorb mit dem Tierschutzgesetz vereinbar?

„Let’s get ready to rumble!“, wie beim Wrestling (Showkampf zwischen Menschen) kommentiert, wenn zwei Hunde aufeinander losgelassen werden. Nicht zum Spaß, sondern damit sie lernen, dass sie nicht miteinander kämpfen sollen – so die Legende.

Immer häufiger ist derartiges zu sehen (auf Social Media beispielsweise) – diese Kampfhandlungen mit Hunden, auch Hund vs. Mensch – ein Hund wird gewürgt, geblockt, geruckt oder solange in einer überfordernden Situation belassen, bis der Hund aufhört, sich selbst zu verteidigen bzw. Aggressionsverhalten oder anderes unerwünschtes Verhalten zu zeigen. Wichtiges Detail: die Hunde sind mit Maulkörben „gesichert“. Wenn die Maulkörbe (manchmal auch zwei übereinander) während des Kampfes am Hundekopf verbleiben, dann gibt es maximal blaue Flecken, Prellungen oder ein Zwicken mit den Schneidezähnen beim Gegenüber. Ersteres soll der „Sozialisierung“ dienen, letzteres wird lieblich „Korrektur“ genannt.

Die Erklärungen zu den Videos sind fantasievoll: von erzieherischen Verharmlosungen wie „muss lernen, dass das nichts bringt“, „darf sich nicht durchsetzen“, über fachlich anmutende Begründungen wie „territoriales Verhalten“, „fühlt sich zuständig, übernimmt die Kontrolle, stellt Regeln auf“ bis hin zu „Kneipenschlägerei“ oder „Klärung“ – kein Anspruch auf Vollständigkeit der fachlich völlig fehlerhaften Rechtfertigungen.

Aggressionsverhalten gehört – wie Beutefangverhalten – zum Normalverhalten von Hunden. „Auch nette Hunde streiten.“ Das ist nichts Neues oder gar Außergewöhnliches. Aber hier muss man genauso festhalten: Es ist auch normal, dass nicht jeder Hund mit jedem anderen Hund gerne Sozialkontakt hat oder jeder Hund sich von fremden Menschen bedrängen oder zu etwas zwingen lassen möchte. Schließlich möchte auch der gut sozialisierte Mensch unter Umständen auch nicht mit jeder entgegenkommenden Passant:in auf einen Kaffee gehen oder sich gemeinsam in einer Telefonzelle einsperren lassen. Wieso erwarten wir aber genau das von Hunden?

Wenn Laien, wider besseren Wissens, Hunde im Alltag in Fremdhundebegegnungen ohne Ausweg oder in Situationen führen, die für eine höfliche Begegnung ungeeignet sind, die Stress-Spirale ihren Lauf nimmt und die Erwartungshaltung auf beiden Seiten der Leine sich ungesund häufig im Alarm-Modus befindet, sich dann Rat suchen, so ist dies sehr zu befürworten.

Falls das Argument kommt: „aber der rauft gerne“ oder „der sucht Konflikte“ –> ja, wenn er es übt, immer wieder erlebt – Stichwort Erwartungshaltung!!! Und welches der beiden Lebewesen an den Leinenenden hat die größere funktionierende Großhirnrinde und vor allem die Verantwortung?

Nicht falsch verstehen – Sicherheit geht vor und Equipment wie Maulkorb sind wichtige Maßnahmen – aber nicht als Freifahrtschein, sich ähnlich laienhaft wie Ersthundebesitzer:innen in einer eingezäunten Hundezone zu verhalten und dann verwundert zu sein, wenn es zu Konflikten kommt. Der Unterschied zu den Laien ist jedoch bitter: die häufig mit spektakulärer Musik unterlegten Kampfszenen werden von „Professionist:innen“, ja gewerblichen Hundetrainer:innen, angeleitet, geführt, kommentiert, zugelassen, geplant, durchgeführt.

Selbsternannte „Expert:innen“ professionalisieren also das an Unprofessionalität kaum zu überbietende: Maulkorb drauf und ab geht die Eskalations-Post! „Raufergruppen“ wird das genannt, was jeder Laie in der Hundezone tagtäglich an Mist fabriziert. Man könnte auch dazu sagen

„Hundekämpfe“ unter dem Deckmantel der „Profession Hundetraining“.

Equipment ist dazu da, Sicherheit zu geben (und dem Gesetz zu entsprechen), aber nicht, um mit Lebewesen einfach machen zu können, was einem beliebt – und dann auch noch stolz darauf zu sein!

Dabei ist gesetzlich alles klar geregelt – und das nicht erst seit gestern:

§5 Tierschutzgesetz, Verbot der Tierquälerei:
(1) Es ist verboten, einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen oder es in schwere Angst zu versetzen.
Zudem verstößt gegen (1), wer (2), 2. die Aggressivität und Kampfbereitschaft erhöht, 3.b Hilfsmittel verwendet, die darauf abzielen, das Verhalten eines Tieres durch Härte und Strafreize zu beeinflussen, 4. ein Tier auf ein anderes hetzt, 5. Tierkämpfe organisiert und durchführt.

Die Verordnung zur Tierschutzkonformen Ausbildung von Hunden, anzuwenden auf, siehe §1, alle Hunde, besagt zudem:

§2 (2): Bei der Ausbildung des Hundes ist darauf Wert zu legen, dass 1. ein gutes Sozialverhalten der Hunde gegenüber Menschen und anderen Hunden und eine geeignete Gewöhnung an ihre Lebens- und Trainingsumgebung gefördert werden, 2. die Ausbildung altersgemäß ist und den körperlichen und Möglichkeiten und Lernvoraussetzungen entspricht, 3. auf rassespezifische Eigenschaften und individuelle Eigenschaften des Hundes angemessen eingegangen wird. (3) Bei der Ausbildung des Hundes ist darauf zu achten, dass sie den Grundlagen der lerntheoretischen Erkenntnisse aufbaut und Methoden der positiven Motivation der Vorzug vor aversiven gegeben wird.

https://www.tierschutzhund.info/derkampfmitdemhund/

23/05/2026

Der kleine Terriermann macht gute Erfahrungen mit der sehr sozial kompetenten Blue, damit es auch am Wohnort in der Stadt (siehe Videos in Kommentaren) noch besser wird. 🙏💚







✨✨✨🌞🌞🌞

Die Praxis-Fortbildung von tierschutzhund.info ist anerkannte Fortbildung für Tierschutzqualifizierte Hundetrainer:innen...
22/05/2026

Die Praxis-Fortbildung von tierschutzhund.info ist anerkannte Fortbildung für Tierschutzqualifizierte Hundetrainer:innen sowie auch IBH-anerkannt.

Wer *viel* praktische Erfahrung unter Anleitung im Training mit Hunden in Tierheimen sammeln möchte, die/der sollte sich die Praxis-Fortbildung von tierschutzhund.info nicht entgehen lassen:

"Zwischen Stress und Chancen:
wie faires Training im Tierheim gelingen kann!
Professionell, gesetzeskonform & umsetzbar"
Zielgruppe: Hundetrainer:innen sowie Mitarbeiter:innen von Tierschutzeinrichtungen
"So viel Praxis gibt's sonst nirgends!"

Tierschutzhund.info und das TierQuarTier Wien (Tierheim der Stadt Wien) haben eine sehr intensive praxisorientierte und in der Form einzigartige Fortbildung ausgearbeitet – speziell für Hundetrainer:innen mit abgeschlossener Grundausbildung und Mitarbeiter:innen von Tierschutzeinrichtungen.

Warum einzigartig? Weil es um Handling und Training von Hunden, die in einem großen städtischen Tierheim leben, geht → dh. die Absolvent:innen der Fortbildung können dann viel Praxis nachweisen – eben mit Hunden, die schlechte Vorerfahrungen haben und einem mehr oder minder stressigen Tierheim-Alltag ausgesetzt sind.

Inhalte der Fortbildung:
Maulkorbtraining und Training über die Maulkorbklappe
• Gewöhnung an Equipment (Brustgeschirr, Halsband, Leine)
• Begegnungen im Alltag (Menschen, andere Hunde)
• Ruheverhalten und Gelassenheit in Innenräumen und beim Autofahren
• Leinenführigkeit
• Handling und Training bei Übersprungshandlungen, wie Leine beißen, hochspringen, etc.
• Pflege- und Medical Training
… und nicht zuletzt sinnvolles Setzen von Prioritäten!

Anmeldungen unter [email protected]

Die Praxis-Fortbildung von tierschutzhund.info ist anerkannte Fortbildung für Tierschutzqualifizierte Hundetrainer:innen...
22/05/2026

Die Praxis-Fortbildung von tierschutzhund.info ist anerkannte Fortbildung für Tierschutzqualifizierte Hundetrainer:innen sowie auch IBH-anerkannt.

Wer *viel* praktische Erfahrung unter Anleitung im Training mit Hunden in Tierheimen sammeln möchte, die/der sollte sich die Praxis-Fortbildung von tierschutzhund.info nicht entgehen lassen:
"Zwischen Stress und Chancen:
wie faires Training im Tierheim gelingen kann!
Professionell, gesetzeskonform & umsetzbar"
Zielgruppe: Hundetrainer:innen sowie Mitarbeiter:innen von Tierschutzeinrichtungen
"So viel Praxis gibt's sonst nirgends!"

Tierschutzhund.info und das TierQuarTier Wien (Tierheim der Stadt Wien) haben eine sehr intensive praxisorientierte und in der Form einzigartige Fortbildung ausgearbeitet – speziell für Hundetrainer:innen mit abgeschlossener Grundausbildung und Mitarbeiter:innen von Tierschutzeinrichtungen.

Warum einzigartig? Weil es um Handling und Training von Hunden, die in einem großen städtischen Tierheim leben, geht → dh. die Absolvent:innen der Fortbildung können dann viel Praxis nachweisen – eben mit Hunden, die schlechte Vorerfahrungen haben und einem mehr oder minder stressigen Tierheim-Alltag ausgesetzt sind.

Struppi, auf Flyer und Video zu sehen, ist ein wunderbares Beispiel für gelungenes Handling und Training im Tierheim. Nach einem Beißvorfall mit Menschen hat er alle Inhalte der Fortbildung erfahren (dürfen) und ist so zu einem Hund geworden, der sich gerade in der Vermittlung in ein Zuhause, wo auch eine Hündin lebt, befindet. Das ist insofern bemerkenswert, weil Struppis größte Stressbelastung ursprünglich Hundebegegnungen waren – schon vor der Vermittlung hat sich Struppi zu einem Vorzeige-Social-Walk-Hund entwickelt.

Inhalte der Fortbildung:
Maulkorbtraining und Training über die Maulkorbklappe
• Gewöhnung an Equipment (Brustgeschirr, Halsband, Leine)
• Begegnungen im Alltag (Menschen, andere Hunde)
• Ruheverhalten und Gelassenheit in Innenräumen und beim Autofahren
• Leinenführigkeit
• Handling und Training bei Übersprungshandlungen, wie Leine beißen, hochspringen, etc.
• Pflege- und Medical Training
… und nicht zuletzt sinnvolles Setzen von Prioritäten!

Anmeldungen unter [email protected]

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