22/05/2026
Eine Reflexion zum Thema Reiten und Erfolg und unserem Freund dem Pferd, dem stolzen und edlen Partner, den wir uns alle wünschen:
Die meisten Reiter lieben ihre Pferde, sie investieren viel Zeit, Geld und Energie, dass es ihnen so gut wie möglich geht. In die Unterbringung wird investiert, bestes Futter und beste Versorgung wird (zu Recht!) gefordert, tierärztliche und Hufversorgung optimiert. Pflege- und Ausrüstungsgegenstände auf höchstem Niveau werden angeschafft. Und dann kommt der Leistungssport, die Ziele die man sich steckt, die Turniere, die man möglichst gut absolvieren will und das Pferd, das plötzlich nicht mitspielt und seine „Leistung“ nicht bringt. Ob es im Springen verweigert oder in der Dressur die erwünschten Lektionen nicht sauber zeigt. Und plötzlich hört die Freundschaft auf und Dinge werden zugelassen, von Trainern, die es „möglich machen wollen“, aber mit echtem Wissen am Ende sind. Man duldet es, dass seinem „Freund“
Methoden entgegengebracht werden, die auf keinem Film öffentlich gemacht werden dürften - für den vermeintlichen Erfolg.
Nach alldem sind Stolz und Würde des Pferdes verschwunden und der Ausdruck schwindet ebenso dahin. Dabei könnten diese wunderbaren Tiere mit richtiger Arbeit immer schöner werden und auch sichere Partner, die mit einem durch’s Feuer oder die Turnieraufgaben gehen 🤍
Es gibt Grenzen, die an keinem Hof unterschritten werden dürfen, egal welcher „Philosophie“ man angehört.
„Gewalt beginnt wo Wissen endet“ Albert Einstein
Wenn alle Höfe die Einhaltung dieser Grenzen einfordern würden, von ihren Reitern und Trainern, dann wäre die Pferdewelt schon ein Stück weit besser.
Wir tun das - für die Pferde 🌸