Mit-Hund-glücklich

Mit-Hund-glücklich Wir unterstützen Hundebesitzer, mit gewalfreien Trainingmethoden damit sie und ihr Liebling zum Dreamteam werden. Mobiles Hundetraining individuelle Zeiten.

Unser Motto: Verstehen schafft Vertrauen bei Mensch und Hund

https://www.facebook.com/share/p/1Kp78AxwgY/
02/03/2026

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Warum fällt es so leicht, zu strafen? Warum erfüllt es die strafende Person womöglich sogar mit Befriedigung, eine Strafe auszuüben? Und wie verträgt sich Strafen mit Bindung, Beziehung und Verantwortung?

VÖHT-Mitglied Doris Böhm und ihre Kooperationspartnerin Cat Reichel befassen sich im Rahmen unserer Blogparade "Warum Leckerchen nicht alles sind" mit diesen Fragen. https://www.voeht.at/2026/02/25/die-ewige-lust-am-strafen/

Die Links zu allen Artikeln findest du im VÖHT-Blog auf unserer Website. https://www.voeht.at/2025/11/04/warum-leckerchen-nicht-alles-sind/

19/12/2025

Wir wünschen allen besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Wir sind ab 8.1.2026 wieder für euch da.

19/12/2025
19/12/2025

Was passiert zwischen Ihnen und Ihrem Hund, wenn Sie ihn strafen?

Egal wie Sie ihn strafen, mit körperlicher oder psychischer Gewalt, mit Stimme oder Drohgesten, Ihr Hund wird nur eines daraus lernen: Ihre Nähe zu meiden. Wenn ein Hund einen anderen Hund attackiert, dann will er dass dieser sich entfernt und mit Sicherheit nicht, dass dieser näher zu ihm kommt und ihm vertraut. Attacke bedeutet: „Hau ab! Weg aus meinem Dunstkreis! Weg aus meinem Individualbereich! Ich mag Dich nicht! Ich will Dich nicht in meiner Nähe haben!“
Aber niemals bedeutet es. „Bleib näher bei mir, komm dichter zu mir, bleib mit dem Blickkontakt bei mir, bleib mit Deiner Aufmerksamkeit bei mir! Vertraue mir! Lass uns ein Team werden! Lass uns Freunde fürs Leben werden!“

Somit erreichen Sie niemals das Erwünschte, wenn Sie Ihren Hund strafen. Daher bitte zeigen Sie IMMER Ihrem Hund, was Sie von ihm möchten und niemals, was Sie NICHT möchten. Er wird es nicht verstehen, denn unsere Gedankengänge sind zu kompliziert und zu komplex, als dass er sie wirklich erraten könnte.

Einen Hund, der ja seinen Menschen immer bedingungslos liebt, zu strafen oder zu bedrohen, bewirkt lediglich, dass das Vertrauen zu dieser Person Stück für Stück zu bröckeln beginnt. Der Hund wird lernen, Probleme selber auf seine eigene Art und Weise zu lösen und nicht auf die Kompetenz seines Menschen zu setzen. Er wird im Augenblick des gestraft-Werdens Fehlverknüpfungen machen und die Situation, in der er gestraft wurde erst recht negativ in Erinnerung behalten. Und somit entstehen immer mehr Probleme, denn der Hund sieht seinen Menschen dann nicht mehr als seinen Freund und Sozialpartner, sondern als seinen Gegner. Somit für den Hundehalter ein weiterer Freibrief, seinen Hund noch mehr zu strafen, zu maßregeln und zu bedrohen, und ein regelrechter Teufelskreis beginnt.

Durchbrechen Sie ihn und fangen Sie von vorne an, um aus dieser Spirale wieder herauszukommen. Lernen Sie, Ihren Hund zu verstehen und seine Emotionen ernst zu nehmen. Sein Verhalten ist nur eine logische Folge seiner Emotionen. Emotionen kann man nicht bestrafen, aber man kann negative Emotionen in positive Emotionen umwandeln, so dass der Hund das unerwünschte Verhalten gar nicht mehr zeigen muss.

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Wie findest Du für dich und deinen Liebling eine gute Hundeschule bzw. Trainerin oder Trainer. Auf der Seite der Vöht si...
16/12/2025

Wie findest Du für dich und deinen Liebling eine gute Hundeschule bzw. Trainerin oder Trainer.
Auf der Seite der Vöht sind alle Trainer*innen gelistet die mit fairen und gewaltfreien Methoden arbeiten und dich und deinen Hund zeigen wie man Verhalten aufbaut oder verändert.
www.voeht.at

Liebe Freunde von "Mit Hund glücklich" Auf Grund der Vorkommnissen der letzten Wochen möchte ich mich explizit von solch...
15/12/2025

Liebe Freunde von "Mit Hund glücklich"
Auf Grund der Vorkommnissen der letzten Wochen möchte ich mich explizit von solchen Misshandlungen von Hunden und in allgemeinen von Tieren distanzieren. Es besteht niemals ein Grund Tiere zu misshandeln nicht im Training noch sonst irgendwo. Tiere reagieren immer auf Situationen so wie es ihre Art ist um zb. Gefahren von sich anzuwenden. Hund sind von Grund auf friedfertige Wesen die durch den Menschen geprägt werden, natürlich spielen auch Genetik und Gesundheit eine sehr große Rolle, jedoch wird kein einziger Hund jemals als "Killer" geboren. Sie werden auf Grund der Sozialisation des Umgangs mit ihnen vorallem vom Menschen zu dem gemacht was Aggression aus auslöst.
Trainingsmethoden die auf Angst und Bestrafung basieren sind absolut nicht hilfreich ganz im Gegenteil. Natürlich hört der Hund auf mit seinem Verhalten, aber er tut dies aus dem Gefühl der Angst und nicht weil er gelernt hat das ein anderes Verhalten für uns wünschenswert ist zu zeigen. Es ist unsere Aufgabe genau so ein wünschenswertes Verhalten dem Hund zu zeigen und ihn durch positive Verstärkung ein Gefühl der Freude zu vermitteln. Ein faires Training und Geduld aber vorallem Fachwissen tragen dazu bei das Training nachhaltig ist.
Ihr findet einige Blogartikel zu diesem Thema auf der Homepage der VÖHT unter www.voeht.at
Ich wünsche mir für uns alle das ein freundliches Training auf Augenhöhe in Zukunft zur Regel und nicht zur Ausnahme wird.
Allen Followern dieser Seite ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.
Euer Mit Hund glücklich Team

In der Hundewelt ist wieder einmal im wahrsten Sinne der Teufel los. Im Internet grassieren Videos von einem Hundetraine...
11/12/2025

In der Hundewelt ist wieder einmal im wahrsten Sinne der Teufel los. Im Internet grassieren Videos von einem Hundetrainer der ganz offen Gewalt an Hunden zeigt die ihm anvertraut wurden und er glorifiziert positive Strafe, dass heißt einen Hund etwas unangenehmes zuzufügen als adäquates und erwünschtes Hundetraining.
Diese Art des Trainings ist dermaßen tierschutzwidrig und gegenüber den hilflosen armen Hunden unfair und vorallem mehr als gewalttätig. Solche Trainer gehören sofort aus dem Verkehr gezogen. Einem Lebewesen solche Behandlung anzutun zeigt eigentlich nur wie unfähig dieser Trainer ist und dass er keinerlei Fachkompetenz im Bereich wissenschaftlichen Hundetrainings hat, auch in Sachen Lerntheorien hat er keinerlei Kompetenz. Die veröffentlichten Video zeigen wie auf Hund eingetreten hingeschlagen und gewügt wird. Die Erklärungen die dieser Unmensch dazu liefert sind genauso verstörend. Das es Menschen gibt die das ihren Hunden antun erschreckt mich genauso, denn sie behaupten dann dass sie ihre Hunde ja lieben, ich bezweifle das sehr.
Es gibt keine Hunde die solch eine Behandlung verdient haben ganz egal was in ihrem Leben schief gelaufen ist. Ein faires und strukturiertes gut durchdachtes Hundetraining kommt ohne Gewalt aus und zwar bei jedem Hund und wer was anderes erzählt hat schlichtweg keine Ahnung. Ich hoffe das keiner in meiner Timeline zu solchen Trainingsmethoden eine andere Meinung hat als ich, denn dann sollte er sie sich bitte hier austragen.

****Kürzlich gelesen - Text darf sehr gerne geteilt werden!***"Wir haben in der Regel 12 Sommer mit unseren Hunden" Da i...
04/12/2025

****Kürzlich gelesen - Text darf sehr gerne geteilt werden!***

"Wir haben in der Regel 12 Sommer mit unseren Hunden"

Da im deutschsprachigen Bereich die Haudrauf Trainer immer mehr werden, find ich es einen schönen Gedanken, daran zu denken, dass Hunde hochsoziale Wesen sind, die weder jeden Tag spüren müssen, dass sie im Rang hinter uns sind, das sollte bei den inkompetentesten Trainern angekommen sein dass es einfach keine Rangordnung zwischen Mensch und Hund gibt noch müssen wir ihnen die Fähigkeit des Denkens absprechen und sie als Befehlsempfänger degradieren. Ich kenne durchaus Hunde, die deutlich intelligenter als manch Trainer sind. Auch der Einsatz von Verstärkern sollte 2025 nicht mehr in Frage gestellt werden müssen.

Wir könnten die Vorweihnachtszeit nutzen, um unseren Hunden jeden Tag etwas Gutes zu tun, sie haben sich das mehr als verdient. Seid ihr sicherer Hafen, ihr Ort an dem sie wissen, hier ist jemand für mich da!

17/11/2025

Grenzen – Regeln

Die Zauberwörter vieler Hundehalter, an die sie sich gerne klammern wie ein Ertrinkender an einen Rettungsring.

„Regeln und Grenzen muss er kennen, und gehorchen muss er“.

Was für Regeln und Grenzen sollen das aber denn nun sein, die ein Tier, welches in einer völlig anderen Welt lebt, alle auswendig kennen und können muss?

Dass es kommt, wenn man es ruft? Ist das eine Regel? Dann wären ja alle Hunde, die diese Regel einst gelernt hatten, jederzeit zu 100% abrufbar. Ist aber kein Hund – definitiv keiner.

Also ist dies schon mal keine Regel, sondern etwas, was man sich verdienen bzw. schwer erarbeiten muss. Der Rückruf ist ein Geschenk seitens des Hundes an Sie. Ein gut aufgebauter Rückruf ist Gold wert und kann lebensrettend sein. Je attraktiver Sie den Rückruf gestalten, desto mehr Lust hat der Hund zu kommen, ja für Sie alles stehen und liegen zu lassen. Also keine Regel. An Ihnen liegt es!

Ist es eine Regel, dass der Hund nicht auf die Staße rennen darf? Ich hoffe doch sehr, dass Ihr Hund an Straßen angeleint ist, und es gar nicht erst dazu kommen kann, denn das wäre grob fahrlässig. Die Vernunft und den Verstand, dass Autos tödlich sein können, kann ein Hund und auch ein Kleinkind nicht haben. Also wieder keine Regel. Sie haben die Verantwortung.

Ist es eine Regel, dass Ihr Hund an der Ampel stehen bleiben muss? Ich hoffe doch sehr, dass Sie an der Ampel stehen bleiben und dabei die Leine kurz halten, so wie Sie ein Kleinkind in so einer Situation an der Hand halten würden.

Ist es eine Regel, dass der Hund im Haus kein Essen „klauen“ darf? Eine Ressource, die nicht bewacht wird, gilt in der Welt der Hunde als freigegeben, also bewahren Sie bitte Lebensmittel wie bei einer Katze auch außer Reichweite auf. Also liegt erneut die Verantwortung und die Regel bei Ihnen.

Er soll sich hinsetzen, bevor Sie ihm sein Essen geben.
Warum? Tiere füttern ist doch etwas selbstverständliches: Man gibt ihnen ihr Essen. Unsere Pflicht und eine Regel für alle Tierhalter.

Er soll nicht betteln? Dann gehen Sie doch einfach nicht darauf ein, anstatt eine Litanei an Maßregelungen loszulassen. Lassen Sie ihn doch in aller Gelassenheit die Erfahrung machen, dass Betteln zu nichts führt. Wieder eine Regel, die nicht der Hund sondern Sie einhalten müssen.

Wäre es nicht besser, wir setzen uns als Hundehalter, die wir die Fürsorgepflicht haben, selber eine Menge Regeln und Grenzen.

Unseren unangeleinten Hund zum Beispiel nicht zu einem angeleinten Hund zu lassen.
Für unseren Hund zu 100% berechenbar zu sein und nicht ständig unseren Mißmut an ihm auszulassen.
Die Spaziergänge in seinem Sinne zu gestalten, ihn in Ruhe schnüffeln und markieren zu lassen.
Ihn an der Leine kurz zu halten, wenn er dazu neigt, andere Menschen anzuspringen, weil er Menschen so liebt und am liebsten die ganze Welt umarmen könnte.
Ihn so wenig wie möglich alleine zu lassen.
Für ihn da zu sein, wenn er uns braucht.
Ihn und seine Emotionen ernst zu nehmen.
Uns ständig mit wirklicher Fachliteratur über Hundverhalten und Hundepsychologie soweit schlau zu machen, so dass wir wissen, wie denn so ein Hund lebt, liebt, denkt, tickt, lernt, wie er unsere menschliche Welt wahrnimmt und wie wir seine Welt interpretieren können.
Anderen Menschen Grenzen zu setzten, die unserem Hund zu nahe kommen oder gar schaden wollen.
Vor allem unseren Kindern Grenzen setzen, was ihren Umgang mit dem Hund betrifft. Schlimm genug, was Hunde in unserer Zeit bei Kindern alles aushalten müssen. Wagt der Hund einmal sich zu wehren, dann gilt er aggressiv. Früher war es Gang und Gäbe, dass man einen Hund, der schläft in Ruhe läßt und dass Kinder ihn nicht verfolgen dürfen, wenn sie ihn streicheln wollen, sondern warten müssen, bis er gesreichelt werden möchte.

Ein Tier zum Funktionieren zu bringen, ihm ein Verständnis für unsere Welt auferlegen zu wollen, ist absurd. Es ist ein Tier und kein erwachsener Gelehrter, der den Knigge auswendig kann. Funktionieren müssen wir Menschen in diesem System. Funktionieren und benutzbar sein müssen Computer und Maschinen, und es wird von uns und von diesen Gegenständen erwartet, aber von einem Tier? Und ist es nicht nach unseren Vorstellungen zu 100% perfekt, dann greift der Mensch zu Mitteln wie Unterwerfung, Strafe, gefügig machen, damit es auf Knopfdruck funktioniert. Ist das denn wirklich möglich? Wenn man unseren IQ und den eines Hundes vergleicht, erscheint es doch völlig absurd, was wir alles von einem Hund erwarten und verlangen.

Wenn Ihr Hund etwas in einer Situation macht, was sie gerade nicht möchten, dann sagen Sie doch einfach ganz freundlich, ja fast fragend seinen Namen, er wird Ihren Blickkontakt suchen, da er sofort aufgrund Ihrer freundlichen Stimme eine positive Erwartungshaltung an Sie hat, Sie ansehen, Sie loben ihn dafür sofort verbal – und schon ist die Situation beendet. Super einfach und wirksam. Und besser als ständige Abbruchsignale, mit denen Sie Ihren Hund nur zeigen, dass Sie eine Spaßbremse sind. Das Anbieten eines Alternativverhaltens ist für den Hund tausendmal schöner und wirksamer als ein Abbruchsignal.

Also: Setzten sich sich selber Grenzen, stellen Sie sich selber Regeln auf, seien und bleiben Sie fair zu ihrem Hund, seien Sie kreativ, und wenn er etwas nicht versteht, dann zeigen Sie ihm freundlich, was Sie von ihm wollen, anstatt das zu bestrafen was Sie an seinem Verhalten nicht wollen. Handeln Sie vorausschauend und achtsam, damit er erst gar nicht zu unerwünschten Situationen und unerwünschtem Verhalten kommt. Bieten Sie Ihrem Hund stets ein Alternativverhalten zu seiner Absicht an. Hunde bemühen sich ohnehin so sehr, unsere komplizierte Menschenwelt zu verstehen und uns zu gefallen.

In diesem Sinne - Behandeln Sie ihn so, wie Sie von jemandem behandelt werden möchten, den Sie lieben.

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17/11/2025

„Hört auf, Druck und Schreck zu verpacken wie Geschenkpapier – es bleibt trotzdem Müll.“

Es ist wirklich beeindruckend, wie viele Trainer und Vereine immer noch Methoden empfehlen, die die Wissenschaft schon vor Jahren in die „Bitte nicht mehr benutzen“-Schublade gelegt hat. Da wird Wasser ins Gesicht gespritzt, weil der Hund bellt. Da wird mit der Rappeldose herumgefuchtelt, wenn er knurrt. Da wird an der Leine geruckt, wenn er nicht exakt die Bewegungen ausführt, die sich der Mensch gerade in den Kopf gesetzt hat. Und dann erzählen genau diese Leute mit ernster Miene, das sei „moderne Erziehung“.
Natürlich. Und ein Pflaster ist auch eine Herz-OP.

Wenn ein Hund bellt und ihr spritzt Wasser, dann passiert im Hundekörper nichts Lehrerhaftes. Gar nichts. Das Einzige, das ihr auslöst, ist ein Schreckreflex. Der Hund verstummt, weil er irritiert ist, nicht weil er etwas verstanden hat. Stress bleibt, Unsicherheit bleibt, die Ursache bleibt. Aber hey, es sieht von außen ruhig aus. Glückwunsch.

Wenn ein Hund knurrt und ihr schüttelt die Rappeldose, dann entfernt ihr nicht die Angst, sondern das Warnschild. Die Wissenschaft sagt seit Jahren, dass Hunde, denen man das Knurren abtrainiert, schneller und härter zubeißen. ( Dankeschön für den Namen: Kampfhunde/Listenhunde) Ohne Vorwarnung. Aber klar, solange es in der Stunde „funktioniert“, passt’s. Dass der Hund innerlich kocht, sieht man ja nicht. Hauptsache, die Oberfläche glänzt.

Leinenrucke? Absoluter Klassiker. Der Hund zieht, der Trainer sagt „Ein kleiner Impuls reicht“ und zack, der Hund wird in den Stressmodus katapultiert. Herzfrequenz hoch, Muskelspannung hoch, Nervensystem reizüberflutet. Und dann behauptet man ernsthaft, der Hund sei jetzt „unter Kontrolle“. Ja. Unter Stresskontrolle.

Darum ist es höchste Zeit, dass Trainer und Vereine, die solche Methoden verwenden, aufhören, sie hinter schönen Worten zu verstecken. Outet euch. Sagt ehrlich, was ihr tut. Sagt nicht Führung, wenn ihr Druck meint. Sagt nicht Konsequenz, wenn ihr Strafe meint. Sagt nicht Struktur, wenn ihr Verhalten niederdrückt, statt es aufzubauen. Nennt es, was es ist: Aversives Training. Schreck. Druck. Vermeidungsverhalten. Nur weil man es in Watte 😉 packt, wird es nicht netter.

Denn ein Hund, der nicht mehr bellt, ist nicht entspannter. Er ist einfach nur leiser, um Ärger zu vermeiden. Ein Hund, der nicht mehr knurrt, ist nicht stabiler. Er ist gefährlicher, weil man ihm das Sicherheitsventil genommen hat. Ein Hund, der Leinenrucke vermeidet, ist nicht gut geführt. Er ist angespannt und wartet darauf, dass es wieder wehtut. Ein Hund, der still wirkt, weil man seine Gefühle wegdrückt, ist nicht erzogen. Er ist aufgegeben.

Trainer und Vereine, die noch immer mit solchen Methoden arbeiten, haben nicht „eine andere Sichtweise“. Sie haben einfach stehen geblieben, während die Wissenschaft weitergegangen ist. Und wer Hunde ausbildet, ohne ihre Biologie zu verstehen, arbeitet nicht für den Hund, sondern gegen ihn.

Wenn ihr so trainiert, dann sagt es wenigstens offen. Nicht, weil ihr euch schämen sollt, sondern weil Hundehalter ein Recht darauf haben zu wissen, womit sie arbeiten. Ehrlichkeit wäre der erste Schritt in Richtung Kompetenz.

Denn egal, wie man es dreht: Druck bleibt Druck, auch wenn man ein Herzchen darüber malt. Schreck bleibt Schreck, auch wenn man „Impuls“ dazu sagt. Und Verhaltensunterdrückung bleibt Verhaltensunterdrückung, auch wenn man sie als „Ruhe“ verkauft.

Wer modern trainieren will, baut Verhalten auf.
Wer alt trainiert, drückt es runter.
Nur einer dieser Wege führt zu Sicherheit.
Und es ist nicht der mit der Rappeldose.

Wer Gewaltmethoden wirklich vertreten will, braucht Mut. Dann beweis ihn: Name, Hundeschule, Verein öffentlich in die Kommentare. 😉 Werbung umsonst ☺️

Ich stehe mit meinem Namen und meiner Hundeschule dafür ein, Hunde aufzubauen nicht sie kleinzumachen. 😉

Adresse

Waidäckergasse 11
Spillern
2104

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 17:00
Sonntag 09:00 - 17:00

Telefon

00436602114948

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