19/10/2023
DER REITUNTERRICHT IST ABER TEUER!
Artgerechte Haltung, Tierwohl, Ausbildung von Reitlehrern, Ausbildung und regelmäßige Korrektur der Pferde, Tierarzt, Schmied, Ostheo/Physio für die Pferde, Futter von Qualität, ordentliche Einstreu, Personal bzw eigene Arbeitszeit zur Pflege von Tieren und Anlage, Sattelzeug von Qualität, Betriebskosten, Versicherungen, Steuern, eigene Arbeitszeit und und und.
Das alles kostet Geld. Sehr viel Geld.
Natürlich kann man die Stunden auch billiger anbieten. Damit ein Pferd sich dann erhält, muss es halt, so wie früher oft üblich, Stunde um Stunde laufen. Am besten in völlig überfüllten Abteilungen. Longenstunden geben Jugendliche 'Stallmädchen', da der Reitlehrer mit den Gruppenstunden völlig ausgelastet ist. Das alte und längst nicht mehr passende Sattelzeug muss es noch eine Weile tun, Zahnbehandlung oder Physiotherapie fürs Pferd stellt man hinten an. Der Platz zur Haltung auf ein Minimum herabgesetzt und Schwupps, Billigstunden möglich gemacht.
Reich wird man als Reitlehrer oder Schulbetreiber nicht. Im Gegenteil. Man lebt unter sehr großem finanziellen Druck. Nur um anderen dieses wunderbare Hobby zu ermöglichen, zu fördern, Wissen weiterzugeben und schöne Zeit zu bieten.
Schüler und Eltern müssen sich entscheiden. Qualität oder Massenabfertigung.