Mensch-Hund-Partnercoach Marion Mannsberger

Mensch-Hund-Partnercoach Marion Mannsberger Kompetentes und einfühlsames Einzel- und Kleingruppen-Training für alle Alltags-Felle

19/05/2026

👉 Bitte lad nicht direkt die ganze Familie ein, wenn dein Tierschutzhund ankommt. 👈

Das meine ich übrigens nicht böse.
Der Hund kommt gerade erst vom Transport. Vielleicht nach Tagen voller Stress.
Neue Gerüche.
Neue Menschen.
Neue Umgebung.

Und keine 24 Stunden später steht plötzlich die halbe Familie im Wohnzimmer.

„Wir wollen den Hund kennenlernen.“
„Ohhhh wie süß!“
„Jetzt ist er endlich da!“
„Komm mal her!“
„Zeig ihn mal!“
„Der muss sich doch dran gewöhnen.“

Und während alle Menschen emotional völlig aus dem Häuschen sind, sitzt irgendwo in der Ecke ein Hund, der überhaupt nicht weiß, was hier gerade passiert.

Viele Tierschutzhunde trauen sich in solchen Situationen übrigens nicht mal, deutlich zu zeigen, dass sie überfordert sind.

Sie erstarren.
Ziehen sich zurück.
Beobachten.
Oder funktionieren einfach irgendwie mit.

Und genau deshalb glauben viele:
„Ach, das klappt doch super.“

Bis der Hund plötzlich anfängt:
zu bellen.
zu kontrollieren.
zu schnappen.
nicht zur Ruhe zu kommen.
ständig hinterherzulaufen.
Besuch doof zu finden.
oder draußen komplett drüber zu sein.

Und nein, das liegt nicht daran, dass der Hund „dominant“ ist.Oft war einfach von Anfang an viel zu viel los.

Ich verstehe total, dass man stolz ist.
Dass man den Hund zeigen möchte.
Dass Familie und Freunde neugierig sind.

Aber manchmal wäre das Beste für den Hund einfach:
Ruhe.

Kein Besuchsmarathon.
Keine 14 Leute.
Kein Daueranfassen.
Keine Erwartungen.

Einfach erstmal ankommen dürfen.

Und ehrlich? Die meisten Hunde profitieren in den ersten Tagen deutlich mehr von einem ruhigen Wohnzimmer, als von einem Begrüßungskaffee mit der ganzen Verwandtschaft.

Natürlich ist jeder Hund unterschiedlich.
Natürlich gibt es Hunde, die damit besser klarkommen.

Aber gerade unsichere oder sensible Hunde aus dem Tierschutz brauchen oft nicht sofort die große Welt.

Sondern erstmal einen Menschen, der sie liest…
statt sie allen zu präsentieren.

Und genau dabei begleite ich Menschen übrigens häufig.
Nicht erst dann, wenn alles eskaliert.
Sondern idealerweise schon vorher.

Denn viele Probleme entstehen nicht aus böser Absicht…
sondern aus Überforderung, die niemand bemerkt hat.

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Schmerzen, chronisch oder akut (verursacht zb durch einen Leinen „Impuls“ 😠) sind in sehr vielen Fällen Ursache für auff...
26/04/2026

Schmerzen, chronisch oder akut (verursacht zb durch einen Leinen „Impuls“ 😠) sind in sehr vielen Fällen Ursache für auffälliges oder aggressives Verhalten oder plötzliche Verhaltensänderungen 😥 Schmerzen mit Strafe weg zu trainieren oder zu strafen ist so sinnvoll wie ein bei einem Auto, dem der Sprit ausgeht, Vollgas zu geben. Nur dem Auto tut es zum Glück nicht weh. Beim Hund zerstören wir Vertrauen, schädigen mitunter die Gesundheit noch mehr und schaden dem, was wir eigentlich lieben. In diesem Bericht hier ganz ganz wunderbar beschrieben 🤗

🐾Hat dein Hund Verhaltensweisen, die dich stören?
Er geht bei Begegnungen mit Menschen oder anderen Hunden in die Leine, reagiert mit Bellen oder knurren, schnappt vielleicht sogar?
Du beginnst, Grenzen zu setzen. Korrigierst, ruckst an der Leine, wirfst mit Rappeldosen oder Wurfschellen, nimmst eine Würgeleine? All solche Dinge halt, die Menschen mit Hunden so machen, wenn sie nicht so sind wie sie sollen.
Und plötzlich, mit genug Druck ist der Hund brav.
Fühlt sich nach Erfolg an?
Und dann kommt der Tag, an dem dir dein Tierarzt eine Diagnose nennt.
Was, wenn dein Hund all die Zeit nicht „schwierig“ war , sondern verzweifelt versucht hat, mit Schmerzen zu leben?
Was, wenn sein Knurren ein Hilferuf war?
Sein Bellen ein „Bitte geh auf Abstand“?
Und auf einmal musst du dir vielleicht die Frage stellen, waren es vielleicht Schmerzen und der Hund hat verzweifelt versucht damit zurechtzukommen. Vielleicht zu kommunizieren dass Artgenossen nicht näher kommen sollen.
Und du hast ihn genau dann korrigiert oder bestraft. Vielleicht ist ja sogar dein "Leine rucken" Mitursache für die Erkrankung deines Hundes? Kannst du dir denn sicher sein, dass es nicht so ist?
Wenn ein Hund knurrt, schnappt, unerwünschtes Verhalten auftritt, vielleicht nicht lernen kann, dann ist das in erster Linie immer ein Alarmzeichen. Der Hund zeigt uns etwas.
Die moderne Verhaltensmedizin formuliert es sinngemäß so:
Verhalten ist häufig ein klinisches Symptom.
Nicht jeder schwierige Hund ist unbedingt krank.
Aber sehr viele kranke Hunde gelten als „schwierig“.
Bevor wir also strenger werden, bevor wir beginnen, das Problem wegzutrainieren, bevor wir Druck erhöhen oder ungerecht werden, sollten wir uns immer fragen.
Könnte mein Hund krank sein...könnte er Schmerzen haben?
Steht er unter chronischem Stress?
Gibt es eine medizinische Ursache?
Eine ganzheitliche Diagnostik sollte immer die Basis sein. Unsere Hunde können uns nicht sagen, wo es weh tut.
Also sprechen sie mit ihrem Verhalten.
Und wir sollten zuhören. ❤️
Am Ende eines Hundelebens bleibt nämlich nur eine Frage. Wie viel gibt es, wofür man sich entschuldigen muss?

03/04/2026

🐾🐾Ob Hunde sich vor tausenden von Jahren freiwillig an uns Menschen angeschlossen hätten, hätten sie gewusst, was wir mit ihnen anstellen? Würden sie wie wir Menschen denken, würden sie es wohl bereuen. Angesichts all der absurden und oft grausamen Dinge, die wir ihnen antun, nur um sie in unsere Vorstellung von „perfekt funktionierenden Begleitern“ zu pressen, würde mich das kaum wundern. Der Irrsinn mit dem Gehorsam war nicht immer so. Richtig Fahrt aufgenommen hat es im 19. Jahrhundert.
Mit der Industrialisierung und der Entstehung von Rassezucht wurde der Hund zunehmend zum "gestaltbaren Objekt". Plötzlich ging es nicht nur darum, was ein Hund kann, sondern wie er aussieht und sich „zu benehmen“ hat. Standards wurden festgelegt. Abweichungen wurden unerwünscht.
Im 20. Jahrhundert kam die Idee vom „gehorsamen Begleiter“. Früher wollte man Hunde die kooperieren und trotzdem eigenständig handeln. Irgendwann wollte man dann absoluten Gehorsam.
Vor allem durch militärisches und polizeiliches Training wurde Gehorsam systematisiert. Hunde sollten zuverlässig funktionieren, Befehle ohne Zögern ausführen. Diese Denkweise schwappte später in den Alltag über. Der „gute Hund“ wurde der, der möglichst wenig stört.
Und heute?
Heute vermischt sich das alles mit gesellschaftlichem Druck. Ein Hund soll in Cafes ruhig liegen, nicht auffallen, jederzeit abrufbar sein, sich mit allem und jedem verstehen. Kurz gesagt. Er sollte besser sein als wir Menschen es vermögen.
Er soll perfekt in eine Welt passen, die nie für ihn gemacht wurde.
Das Problem ist nicht, dass Hunde mit uns leben und wir ihnen Orientierung geben sollten.
Das Problem ist, wie wir es tun.
Geht es um Verständnis und ein Miteinander?
Oder geht es darum, dass ein Hund uns nicht „peinlich“ ist, nicht stört, nicht auffällt? Dass wir uns über seinen Gehorsam brüsten wollen?
Der Wunsch nach einem perfekt funktionierenden Hund ist ziemlich "modern" und sagt viel übere unsere Gesellschaft aus.
Warum halten wir immer noch daran fest?
Wir gehen mit ihnen in Hundeschulen, um ihnen beizubringen, wie sie sich in unserer Welt zu verhalten haben. Fair wäre doch wenn auch jeder Hundehalter in eine Art "Schule" oder in Kurse gehen müsste, um zu lernen, sie besser zu verstehen und wie wir es ihnen leichter machen können, in unserer Welt zurechtzukommen. Wo Menschen lernen ihre Sprache zu verstehen, ihre Bedürfnisse, ihre Grenzen und ihr Ausdrucksverhalten.
Hunde haben sich uns angeschlossen.
Sie lieben uns selbst dann, wenn wir es vielleicht nicht verdient haben.
Und wir?
Wir adaptieren, modifizieren, formen und verändern sie nach unseren Vorstellungen. Wir züchten sie nach Idealen, die sie nie gewählt haben und die oft mit lebenslangem Leiden verbunden sind.Wir trainieren ihnen Verhaltensweisen an, die nicht ihrem natürlichen Ausdruck entsprechen. Wir brechen ihren Willen, alles unter dem Deckmantel von Sicherheit. Alles, weil ein „funktionierender“ Hund für uns scheinbar mehr wert ist als ein Lebewesen mit eigener Persönlichkeit.
Warum wurde Kontrolle wichtiger als Beziehung?
Ein Hund ist kein Gegenstand den wir optimieren müssen.
Er ist ein Begleiter. Ein Freund.💕💕 Freilich müssen wir schauen, dass wir mit unseren Hunden in dieser für Menschen gemachten Welt gut zurechtkommen.
Dass wir niemanden gefährden und ein konfliktfreies Zusammenleben möglich ist.
Aber das geht auch anders. Wir könnten ja mal damit anfangen, dass wir nette und faire "Lehrer " sind. 🙏🙏
Dass unser Zusammenleben von Wohlwollen und Verständnis geprägt ist. Lernen muss nicht unter Druck und Zwang stattfinden.
Es darf dem Hund ruhig auch Spaß machen 🤗

24/03/2026

Hundeerziehung ist kein Methodenbaukasten

Hundeerziehung ist kein Baukasten aus Methoden. Sie ist kein Wettbewerb zwischen „positiv“ und
„aversiv“ und auch kein Wunschkonzert, bei dem man sich nur das Angenehme herauspickt.
Aus meiner langjährigen Berufserfahrung beginnt gelingende Hundeerziehung nicht beim Hund, sondern beim Menschen. Verhalten entsteht nie isoliert, sondern aus genetischer Disposition, Lernerfahrungen, Umweltbedingungen und der sozialen Dynamik zwischen Mensch und Hund. Wer nur am sichtbaren Verhalten arbeitet, greift zu kurz. Es geht darum zu verstehen, warum ein Hund etwas tut, nicht nur darum, wie man es abstellt.
Manchmal ist es aber tatsächlich so einfach, wie es klingt: Wird unerwünschtes Verhalten früh erkannt, kann es in dem Moment klar unterbunden werden. Wenn der Hund regulierbar und ansprechbar ist, ist das oft der schnellste Weg zu einem funktionierenden Zusammenleben.

Häufig braucht es jedoch mehr. Ein Hund handelt nur dann verlässlich, wenn Regeln nicht täglich neu verhandelt werden. Viele Probleme entstehen nicht durch „Dominanz“ oder „Sturheit“, sondern durch Inkonsistenz im Alltag. Heute erlaubt, morgen verboten. Für den Hund bedeutet das Unsicherheit in der sozialen Orientierung.

Hunde beobachten sehr genau. Sie registrieren, ob ein Mensch Situationen früh erkennt oder erst reagiert, wenn es eskaliert. Sie merken, ob Entscheidungen konsequent umgesetzt oder im nächsten Moment relativiert werden.

Wer seinen Hund wirksam erziehen möchte, muss drei Dinge leisten:

• Verhalten funktional analysieren können, also verstehen, warum ein Hund etwas tut.
• Erkennen, wann ein Hund lernfähig ist und wann das Nervensystem bereits übersteuert ist.
• Soziale Führung übernehmen: Entscheidungen treffen und auch unter Druck handlungsfähig bleiben.

Hunde brauchen keine permanente Ansprache. Sie brauchen verlässliche Abläufe, klare Zuständigkeiten und eine Struktur, die Sicherheit vermittelt. Erziehung ist kein permanentes Eingreifen, sondern das bewusste Gestalten eines Rahmens, in dem Verhalten berechenbar wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die realistische Einschätzung von Grenzen. Nicht jedes Verhalten lässt sich beliebig formen. Genetik, Aufzucht und individuelle Belastbarkeit setzen Rahmenbedingungen. Gute Hundeerziehung bedeutet daher auch, zwischen dem zu unterscheiden, was erzieherisch machbar oder
trainierbar ist, und dem, was dauerhaft gemanagt werden muss.

Hundeerziehung ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein Prozess. Sie gelingt dann, wenn der Mensch bereit ist, Verantwortung zu tragen. Für das Verhalten des Hundes und für das eigene.

Einer der besten Texte zu Hund und Strafe 👍 muss man lesen !!! Wissenschaftlich fundiert und sehr gut und verständlich b...
05/03/2026

Einer der besten Texte zu Hund und Strafe 👍 muss man lesen !!! Wissenschaftlich fundiert und sehr gut und verständlich beschrieben 🥰 es braucht genau diese Form von Aufklärung für die Mensch-Hunde Beziehung ❤️

Warum fällt es so leicht, zu strafen? Warum erfüllt es die strafende Person womöglich sogar mit Befriedigung, eine Strafe auszuüben? Und wie verträgt sich Strafen mit Bindung, Beziehung und Verantwortung?

VÖHT-Mitglied Doris Böhm und ihre Kooperationspartnerin Cat Reichel befassen sich im Rahmen unserer Blogparade "Warum Leckerchen nicht alles sind" mit diesen Fragen. https://www.voeht.at/2026/02/25/die-ewige-lust-am-strafen/

Die Links zu allen Artikeln findest du im VÖHT-Blog auf unserer Website. https://www.voeht.at/2025/11/04/warum-leckerchen-nicht-alles-sind/

14/02/2026

🐾 Moderne Welpenwahrheiten: Motorik ist trainierbar — kein Welpe muss ein Körperclown bleiben.

Welpen sind oft tapsig, grobmotorisch oder stolpern über ihre eigenen Pfoten. Das ist normal — aber kein Dauerzustand. Motorik entwickelt sich durch sichere, altersgerechte Bewegungsangebote. Je mehr positive Bewegungserfahrungen ein Welpe sammelt, desto koordinierter wird er.

Tipps:

🔍Natürliche Untergründe nutzen: Wiese, Waldboden, Sand — all das stärkt Balance und Körpergefühl.

🔍Kleine Parcours statt wilder Action: Auf ein paar Kissen, in einem flachen Karton, auf verschiedenen Matten oder zwischen ein paar Besenstielen ein ruhiges Futtersuchspiel anbieten. Spielerisch, langsam, sicher.

🔍Tempo rausnehmen: Motorik entsteht nicht im Sprint, sondern im bewussten Bewegen.

🔍Selbstwirksamkeit fördern: Lass deinen Welpen selbst entscheiden, ob er etwas probieren möchte. Freiwilligkeit baut Mut und Körperkontrolle auf.

07/02/2026

🐾 Moderne Welpenwahrheiten: Der Schnauzgriff macht’s schlimmer, nicht besser

Beißhemmung entsteht nicht durch Schmerz, sondern durch soziale Rückmeldung und Training. Ein Schnauzgriff sorgt nur dafür, dass der Welpe Stress, Unsicherheit und manchmal sogar Angst mit deiner Hand verknüpft. Das Ergebnis: mehr Anspannung, mehr Beißen, weniger Vertrauen.

Tipps:

🔍Kurze Spielpausen statt Strafe: Wenn der Welpe zu fest zupackt, Spiel ruhig unterbrechen. Das ist für ihn verständlich und fair. Beim nächsten Mal darauf achten zu stoppen, bevor der Wusel außer Rand und Band gerät.

🔍Alternativen anbieten: Welpe haben viel Energie. Kaum etwas wirkt so gut zum herunterfahren wie ein Kauartikel, ein Futtersuchspiel oder ein cooler Schnüffelauftrag.

🔍Beißhemmung ist ein Prozess: Sie entsteht über Wochen — durch Wiederholung und klare Regeln, nicht durch Härte.

Genau so 👍☺️
05/02/2026

Genau so 👍☺️

– Was ist ein “gefährlicher Hund” wirklich❓ 🐶

Nur jene Hunde, die eine KLARE ABSICHT zum Verletzen haben, können als gefährlich eingestuft werden. „Bestien“, „Hunde aus der Hölle“ oder „vom Teufel“ - diese aufmerksamkeitserregenden Begriffe werden gerne von sogenannten „Resozialisierungs-Einrichtungen“ benützt, die damit werben, mit besonders „gefährlichen“ Hunden (oft bestimmter Rassen) zu arbeiten. Das erzeugt Reichweite, verfehlt jedoch die eigentliche Problematik und drückt Hunden einen Stempel auf, den sie nicht verdient haben. 💥

Für uns ist klar: Hinter jedem gefährlichen Verhalten steckt ein Schicksal. 🦮 Warum entwickeln Hunde gefährliche Verhaltensweisen ❓ Viele Hunde verlieren ihr Vertrauen in Menschen, weil sie:

💧 schlechte und traumatische Erfahrungen gemacht haben
💧 Angst, Gewalt oder Vernachlässigung erlebt haben
💧 in einer unsicheren Mensch-Hund-Beziehung leben
💧 ihren natürlichen Bedürfnissen nicht nachkommen können
💧 mangelnde Sozialisierung oder schlechte Aufzuchtbedingungen hatten
💧 unter chronischen Krankheiten oder Schmerzen leiden (z. B. schlecht heilende Wunden/Verletzungen, neurologische Erkrankungen, Herzprobleme, Amputationen/Phantomschmerzen, Depressionen oder Krankheiten durch dauerhaften Stress)
💧 bewusst „scharf“ gemacht wurden

Was könnt ihr tun, wenn euer Hund Verhaltensweisen entwickelt, die gefährlich sind ❓ So könnt ihr das Vertrauen eures/eines Hundes wieder aufbauen:
💞 Klärt die Ursachen medizinisch ab
💞 Habt viel Verständnis und Geduld
💞 Vermeidet Überforderungen und reduziert Stress: Haltet etwa Abstand zu Auslösern (andere Hunde, Kinder, Fahrradfahrer etc.), macht möglichst reizarme Spaziergänge, schafft Rückzugsmöglichkeiten
💞 Ergreift Sicherheitsmaßnahmen: z.B. beißfester Maulkorb, stabile Leine, ausbruchsicheres Brustgeschirr
💞 Besucht ein auf den Hund abgestimmtes, individuelles Training mit gut geschulten und kompetenten Trainer:innen, die gewaltfrei arbeiten
💞 Passt die Ernährung an und vermeidet Reizungen des Magen-Darm-Trakts
💞 Lernt Entspannungstechniken, um ein Lernen überhaupt zu ermöglichen
💞 Eine medikamentöse Unterstützung sollte nur in tierärztlicher Begleitung stattfinden

Unser Appell: Jeder Hund verdient eine faire Chance, Verständnis sowie Schutz vor Gewalt, Stigmatisierung und falschen Trainingsmethoden. ❤️

VIER PFOTEN setzt sich für einen respektvollen, wissenschaftlich fundierten Umgang mit ALLEN Hunden ein. Lest hier mehr über gewaltfreies Hundetraining ➡️ https://link-vp.at/gewaltfreigehtsbesser

Ein Kredo gegen die immer noch zahlreichen Irrtümer, was unsere Partner mit der kalten Schnauze angeht 👌🥰
03/02/2026

Ein Kredo gegen die immer noch zahlreichen Irrtümer, was unsere Partner mit der kalten Schnauze angeht 👌🥰

Hunde sind keine kleinen schlechten Menschen! hört endlich auf, ihnen sowas zu unterstellen.

Okay gut, dann jetzt mal Klartext.
Und ja, leicht genervt, ( weil menschlich 😊) warum dieses Thema wirklich seit Jahrzehnten unnötig missverstanden wird.

Hunde haben keine schlechten menschlichen Eigenschaften. Punkt.

Sie planen nicht, sie intrigieren nicht, sie führen keine Machtspiele und sie sitzen ganz sicher nicht irgendwo und überlegen, wie sie heute mal Herrchen oder Frauchen manipulieren können. Das ist menschliches Denken, komplett menschlich. Hunde ticken so nicht.

Ein Hund will nicht dominieren. Er will nicht kontrollieren. Er will niemanden ärgern, provozieren, testen oder erziehen. Er will auch nicht die Weltherrschaft im Wohnzimmer übernehmen, nur weil er auf dem Sofa liegt. Hunde haben kein Konzept von Macht im menschlichen Sinn. Kein Ego. Kein Statusdenken wie wir es kennen. Keine Absicht hinter ihrem Verhalten.

Was Hunde haben, sind Bedürfnisse. Sicherheit, Orientierung, Nähe, Distanz, Ruhe, Bewegung, Vorhersehbarkeit. Und wenn etwas davon fehlt, entsteht Verhalten. Nicht aus Bosheit. Nicht aus Kalkül. Sondern aus Stress, Unsicherheit, Überforderung oder schlicht Lernen.

Wenn ein Hund bellt, dann will er nicht kontrollieren.
Wenn er an der Leine zieht, dann will er nicht bestimmen, wo es langgeht.
Wenn er knurrt, dann will er nicht drohen, sondern Abstand schaffen.
Wenn er nicht hört, dann verweigert er nicht den Gehorsam, sondern versteht, kann es in dem Moment nicht leisten oder hat es nie sinnvoll gelernt.

Manipulation setzt voraus, dass man weiß, wie der andere denkt. Dass man ein Ziel hat und einen Plan entwickelt, um dieses Ziel durch Verhalten zu erreichen. Das ist hochkomplexes, abstraktes Denken. Das können Menschen. Hunde nicht. Ein Hund reagiert im Moment. Jetzt. Auf das, was er fühlt.

Dieses ganze Dominanz Gerede ist nichts anderes als menschliche Projektion. Wir legen unsere Denkweise auf ein Tier, das völlig anders funktioniert. Und dann wundern wir uns, warum Training scheitert, Beziehungen kippen und Hunde plötzlich als schwierig gelten.

Hunde sind sozial, ja. Aber sozial heißt nicht machthungrig. Sozial heißt, sie orientieren sich, sie lesen Stimmungen, sie suchen Sicherheit. Wer Sicherheit gibt, wird nicht dominiert. Wer klar ist, wird nicht herausgefordert. Wer fair kommuniziert, wird verstanden.

Ein Hund will keinen Menschen kontrollieren. Er will verstehen, was von ihm erwartet wird.
Er will wissen, was sicher ist.
Er will wissen, woran er sich orientieren kann.

Und wenn wir endlich aufhören würden, Hunde wie kleine schlechte Menschen zu behandeln, müssten wir uns auch nicht ständig fragen, warum sie angeblich so kompliziert sind. Sie sind es nicht. Wir machen sie dazu.

So. Musste mal raus 😊

Ankündigung WEIHNACHTSWANDERUNG 🎅🎄Rund 7km Rundweg auf der Rosalia zum Aussichtsturm Wiesen/Lanzenkirchen mit Punsch, Ei...
10/11/2025

Ankündigung WEIHNACHTSWANDERUNG 🎅🎄

Rund 7km Rundweg auf der Rosalia zum Aussichtsturm Wiesen/Lanzenkirchen mit Punsch, Eierlikör 🍯 und süßen weihnachtlichen Naschereien 🍪🧁

Termin Sonntag, 14.12. um 10.00 Uhr ⏰

Treffpunkt oberhalb der Burg Forchtenstein (Google Maps Parkplatz 🅿️ wird bei Anmeldung zugesendet)

Kosten je Mensch-Hund Team 🥾🐾 15,- Euro
Menschen ohne Hunde willkommen 0,- Euro

Um Anmeldung wird gebeten 🙏

https://www.wieneralpen.at/ausflugsziele-in-den-wiener-alpen-entdecken/a-aussichtswarte-lanzenkirchenwiesen

Adresse

Eisenstädterstrasse 26
Pöttsching
7033

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 14:00

Telefon

6765336256

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