Lionheart Dogtraining

Lionheart Dogtraining 🦁 Lionheart Dogtraining | Hundeschule
❤️ Lionheart Foundation | Tierschutz
📍 AUT NÖ | Bezirk Melk | 3380 Pöchlarn

27/08/2026

Sie hat’s gesagt… Da ist er wieder, dieser eine Satz aus unserem ARTE-Beitrag und viele bleiben vor allem an einem Wort hängen: teuer.

Was zu aller erst und vorneweg gesagt werden muss, bevor wir uns mit diesen 5 grausamen Buchstaben beschäftigen:
Das Kind liegt schon eine Weile im Brunnen und stinkt! Diese ganze Fünf-vor-Zwölf-Hoffnungsschimmer-Propaganda ist gelogen.
Es werden Hundeleichen in Wäldern und Flüssen gefunden, die Tierheime sind finanziell und mental ausgeblutet und für weitere Hundeabgaben GESCHLOSSEN! Der Welpenhandel wurde nie gestoppt.
Wir sitzen gerade neben einem gebrochenen Damm, aus dem ununterbrochen ein Hundestrom fließt, der alles flutet. Immer mal wieder versiegt dieser Strom heimlich, still und leise irgendwo in einer Tierarztpraxis oder einem Tierheimzwinger, wenn jemand die Euthanasiekarte spielt.
VERFAHREN kann man das auch nennen.
OPFER gibt es jetzt schon zuhauf.
Jeder erdenkliche Weg, um für die Zukunft weiteres Elend zu vermeiden, heißt ebenfalls, Opfer zu bringen, nur, dass diesmal wir dran sind, statt der Ware Hund!

Als ich im Beitrag sagte, dass Hundehaltung aufwändig und teuer werden muss, um Menschen von Spontankäufen an den Quellen, die wir ohnehin zu bekämpfen versuchen, abzubringen und sie in die Verantwortung zu zwingen, gab es einige Reaktionen. Diese ließen vermuten, ich hätte gesagt, man solle doch endlich das Trinkwasser abstellen und es für teuer Geld in Flaschen verkaufen.
Nein, Leute, das machen andere. Aber genau daran sieht man, wie wichtig die eigene Komfortzone ist.
Es ist vielen egal, dass mittlerweile auf einen glücklichen Hund 60 Hellhounds kommen, die den Laden hier vermutlich nie wieder verlassen. Hauptsache, ich erfülle mir meinen Traum vom Hund.

Das kannst du ja auch, heilige Marie!
Aber eben nur, wenn du dich eignest. Im Grunde habe ich von nichts anderem gesprochen als von dem, was du auch bereit bist zu tun, wenn du Auto fahren willst.
Du lernst. Du investierst Zeit. Du wirst geprüft.
Wenn du für nicht wenig Geld deinen Führerschein hast, dann gehst du noch einmal für mehr Geld hin und holst dir ein Auto. 2025 waren in Deutschland rund 61,1 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen – bei rund 83,6 Millionen Menschen. So etwas ist für uns völlig normal. Manche Leute sind darauf angewiesen, und einige haben halt eins.
Für Jagdschein und Waffenbesitz gilt dasselbe und auch das wird hingenommen.
Beides macht nach hinten raus weniger Probleme als hochsoziale Lebewesen, die es auch in schlechten Zeiten zu versorgen gilt.

Mein Auto werfe ich auf den Schrott, wenn ich keinen Bock mehr darauf habe, aber was wird aus einem Hund, der beißt? Ein heimlicher Fall für den Tiefkühler.

Meine Forderung war, dass sich Menschen intensiv mit der Anschaffung auseinandersetzen sollen, um einmal wirklich zu überprüfen, ob die von allen Tierschützern immer wieder angeprangerte EIGENVERANTWORTUNG BEIM HALTER vorhanden ist. Es geht weder darum, finanziell schwache Menschen zu diskriminieren, noch darum, den Reichen ein Privileg für die Hundehaltung zu schatten. Its always eat the rich!

Neben höheren Kosten, die die Leute dann im Wesentlichen nur auf den nächsten Tierarztbesuch vorbereiten (ist teurer geworden, weil die auch nur noch auf dem Zahnfleisch kriechen - wisst ihr ja) - war meine zweite Forderung, dass es aufwendig werden muss = ZEIT.
ZEIT, die man zb in einem Tierheim mit ehrenamtlicher und praktischer Unterstützung verbringt und auch nachweisen muss.
Und nein, ich will nicht allen Tierheimen in Deutschland die Bürde auferlegen, sich mit den Hundeneulingen zu prügeln.

Aber ich weiß, dass es sehr gute Hundezentren und Tierheimbetriebe da draußen gibt, die so etwas bewerten und auch anleiten können, sodass am Ende auch eine faire Beurteilung zustande kommt. Und spätestens da ist es eben völlig egal, was der Kontostand sagt.
Klar, ist das alles aufwendig. Natürlich werden jetzt wieder Leute beim Lesen des Textes schreiend im Kreis rennen und „Ja, aber...", „Ja, aber..." in den Kosmos schnauzen.
Ja, aber ich wurde nach einer Lösung gefragt und nicht, ob Aufräumen Spaß macht.

26/08/2026

Manchmal passiert es nicht irgendwo. Sondern genau hier.

Wir denken oft, solche Geschichten passieren nur irgendwo anders. In anderen Ländern, weit weg von unserem Alltag.

Doch die Realität ist eine andere: Auch bei uns werden jeden Tag gesunde Hunde eingeschläfert.

Während ich diese Worte schreibe, steht eine noch junge, körperlich gesunde American Bully Hündin kurz davor, ihr Leben zu verlieren. Nicht, weil sie unheilbar krank ist. Sondern weil ihre Menschen mit der Situation vollkommen überfordert sind und weil an entscheidenden Stellen schlicht die Möglichkeiten fehlen, sie aufzufangen.

Die Tierheime sind voll. Mehr als voll. Pflegestellen fehlen. Spezialisierte Plätze fehlen. Menschen, die schwierige Hunde professionell begleiten können, arbeiten längst an ihrer Belastungsgrenze.

Und etwas ist uns dabei besonders wichtig: Auch die Tierärztinnen und Tierärzte möchten wir ausdrücklich nicht vorschnell verurteilen.

Ich hatte gerade ein langes Telefonat mit einer Verhaltensmedizinerin, die in genau diesem Moment vor einer unglaublich schweren Entscheidung steht. Sie hat noch einmal bei uns angerufen, in der Hoffnung, vielleicht doch noch eine letzte Möglichkeit für diese Hündin zu finden.

Allein dieser Anruf zeigt, wie sehr auch die Menschen leiden, die solche Entscheidungen letztlich mittragen müssen.

Doch auch unsere Kapazitäten sind nahezu ausgeschöpft. Und genau darin liegt die eigentliche Tragik: Manchmal fehlt nicht der Wille zu helfen. Es fehlt der Platz. Die Zeit. Die Unterstützung. Ein funktionierendes Netz, das einen Hund auffängt, bevor aus Überforderung eine endgültige Entscheidung wird.

Hinter solchen Fällen steht deshalb selten nur ein einzelner „Schuldiger“. Oft ist es eine ganze Kette aus Überforderung, fehlender Vorsorge, mangelnden Unterbringungsmöglichkeiten und einem System, das vielerorts längst an seine Grenzen gekommen ist.

Und am Ende bezahlt ein Tier dafür den höchsten Preis.

Solche Momente tun weh. Sie machen hilflos, traurig und auch wütend. Vor allem aber erinnern sie uns daran, dass Tierschutz nicht erst dort beginnt, wo ein Hund gerettet werden muss.

Er beginnt viel früher: bei verantwortungsvoller Anschaffung, ehrlicher Aufklärung, frühzeitiger Unterstützung und Strukturen, die Menschen und Tiere auffangen, bevor eine Situation eskaliert.

Heute endet dieser Tag für uns mit einem sehr schweren Gefühl im Herzen.

Und mit dem Gedanken, dass wir als Gesellschaft dringend darüber sprechen müssen, wie wir verhindern können, dass „keine andere Möglichkeit mehr“ irgendwann tatsächlich die einzige Möglichkeit ist.

26/08/2026

26/08/2026

Im Jahr 2025 tötete PETA 1.657 Tiere. Dieses Jahr hatte rund 8.784 Stunden. Das entspricht einem toten Tier alle rund 5 Stunden. Spenden oder sonstige Unterstützung für PETA halten dieses System am Laufen. Die meisten Unterstützer und Spender wissen das nicht, weil PETA versucht, die Tötungen mit Lügen, Fehlinformationen und Desinformationen zu vertuschen. Daher ist es wichtig, so viele Menschen wie möglich aufzuklären.

Der Hashtag und ihn zu teilen ist sinnvoll. Noch immer fallen Unternehmen, Organisationen, Prominente und andere Menschen auf die radikale Tierrechtsorganisation herein und werden ausgenutzt. Deshalb ist es so wichtig, viele Menschen mit diesen Fakten vertraut zu machen. Mehr über die Tötungen von PETA: https://zoos.media/medien-echo/peta-toetet-tiere-2025-tierheim/

Dein Hund ist Opportunist und kein Opfer.Hunde sind ziemlich gut darin, herauszufinden, was sich lohnt. Und noch besser ...
26/08/2026

Dein Hund ist Opportunist und kein Opfer.

Hunde sind ziemlich gut darin, herauszufinden, was sich lohnt. Und noch besser darin, uns Menschen entsprechend zu erziehen.

Wenn Ziehen zum Ziel führt, wird gezogen. Wenn Jammern Aufmerksamkeit bringt, wird gejammert. Wenn „Ich kann das gerade nicht“ zuverlässig dafür sorgt, dass Frauchen sämtliche Anforderungen einstellt, dann wird diese Strategie eben weiterverwendet.

Und trotzdem wollen dir manche Menschen erklären, dein Hund sei die ärmste Mimose auf Gottes Erden – völlig frei von opportunistischen oder auch mal ziemlich egoistischen Gedankenzügen und selbstverständlich mit nur einem einzigen Lebensziel: dir immer gefallen zu wollen.

Klingt nett. Ist nur nicht besonders realistisch.

Hunde sind keine moralisch reinen Wesen. Sie handeln situationsbezogen, lernen aus Konsequenzen und wählen ziemlich häufig genau das Verhalten, das sich für sie lohnt.

Das ist keine Bosheit. Das ist Lernen.

Wir tun unseren Hunden keinen Gefallen, wenn wir aus jedem unangenehmen Gefühl ein Trauma und aus jeder Grenze ein Drama machen.

Dein Hund ist kein armes Opfer seiner Umwelt.
Er ist ein hochgradig anpassungsfähiger Opportunist mit erstaunlich gutem Gespür dafür, welcher Mensch sich wie trainieren lässt. 😏

13/08/2026

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Flösserweg 6
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Donnerstag 09:00 - 18:00
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Samstag 09:00 - 18:00

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