02/03/2026
Toxische Frühblüher - nicht unterschätzen
Mit Beginn der Gartensaison treten vermehrt Vergiftungsfälle durch Zwiebelpflanzen auf. Besonders relevant sind Narzissen, Tulpen, Hyazinthen und Schneeglöckchen.
Die toxisch wirksamen Substanzen (u. a. Alkaloide und Saponine) befinden sich vor allem in den Zwiebeln, jedoch auch in Blättern und Blüten. Bereits geringe Mengen können - insbesondere bei Hunden - klinische Symptome auslösen und schlimmstenfalls zum Tod führen.
Mögliche Symptome:
- Hypersalivation (vermehrtes Speicheln)
- Erbrechen, Durchfall
- abdominale Schmerzhaftigkeit
- Müdigkeit oder Schwäche
- Zittern
Wenn Sie beobachtet haben, dass Ihr Tier eine Pflanze gefressen hat, oder oder auch nur den Verdacht haben, sollte rasch eine tierärztliche Untersuchung erfolgen. Wenn die Aufnahme der Pflanzen erst kurz zurück liegt, kann man die Tiere unter tierärztliche Kontrolle erbrechen lassen.
Bei starken Beschwerden wie anhaltendem Erbrechen, Zittern oder Kreislaufschwäche ist eine sofortige Vorstellung in einer Tierklinik notwendig.
Je schneller gehandelt wird, desto besser sind die Genesungschancen.