Hundetraining Elisabeth Falk

Hundetraining Elisabeth Falk Entspannt im Alltag durch gegenseitiges Verständnis, faire Regeln und artgerechte Auslastung

Wir bekommen Hundebesuch 😊Flash weiß noch nichts davon, aber gleich kommen zwei vierbeinige Übernachtungsgäste zu uns. D...
17/05/2026

Wir bekommen Hundebesuch 😊

Flash weiß noch nichts davon, aber gleich kommen zwei vierbeinige Übernachtungsgäste zu uns. Die drei kennen sich schon lange und kommen gut miteinander aus. Außerdem haben ihr Frauchen und ich einiges vorbereitet:
- mehr Schlafplätze als Hunde und mehrere Wasserschüsseln
- räumlich getrennte Fressplätze
- Sperrgitter für die Treppe nach oben
- Übernachttasche mit Futter und Medikamenten für die beiden
- Fressbares und Spielzeug ist außer Reichweite aufgeräumt
- der Garten ist nochmal auf Ausbruchsicherheit gecheckt
- wir waren am Nachmittag nochmal gemeinsam spazieren, sodass (hoffentlich) alle müde und zufrieden sind 😴

So steht einem gemütlichen und für alle halbwegs stressfreien Besuch nichts mehr im Weg. Ich freu mich schon darauf, wieder eine Hundebande daheim zu haben 😁

25/04/2026

So kann es ausschauen, wenn alles passt 😊 Obwohl die vier Räuber so dicht beieinander liegen, sind alle konzentriert, keiner schiebt Frust, keiner hat Futterneid. Das ist absolut keine Selbstverständlichkeit. Hier kommen viele richtige Faktoren zusammen:

1. Die Hunde kennen und mögen sich. Alle haben ein gewisses Grundvertrauen zueinander und deshalb auch kein Problem damit, so eng zusammen zu liegen.

2. Alle sind einigermaßen entspannt und gut drauf. Zwar ist das tatsächlich eher eine Invaliden-Gruppe, in der jeder seine Baustellen hat 😅, aber alle können problemlos liegen, ohne akute Schmerzen zu haben.

3. Jeder bekommt Aufmerksamkeit und Belohnung, bevor der Frust zu groß wird. Mit Ausnahme von Beppi, der zwischendurch mal kurz aufsteht, ist das Liegenbleiben für alle gut machbar. Und auch Beppi kann sich gleich wieder hinlegen, ohne dass Stress ausbricht.

4. Das Ganze hat nicht länger gedauert, als sich jeder einzelne konzentrieren konnte: insgesamt vielleicht fünf Minuten, wenn überhaupt. So haben wir bei keinem die Impulskontrolle überstrapaziert. Die paar Minuten waren anstrengend genug - nicht nur für die Hunde, sondern auch für mich, wenn ich vier Räubernasen auf einmal im Auge behalten muss 😉

Eine gut funktionierende Hundegruppe braucht ein bisschen Glück, dass die Hunde sich unterinander sympathisch sind, sowie Aufmerksamkeit und Arbeit. Aber wenn man sich die Mühe macht, kann das richtig, richtig viel Spaß machen! 😊

BÜROHUND-PROBETAGWieder mal ein Abenteuer für Flash: Sein erster Tag im Büro. Er war vor einigen Jahren schon bei meiner...
26/01/2026

BÜROHUND-PROBETAG

Wieder mal ein Abenteuer für Flash: Sein erster Tag im Büro. Er war vor einigen Jahren schon bei meiner damaligen Arbeit regelmäßig mit dabei. Seitdem hat sich aber einiges geändert: Anderes Büro, längere Zeit im Homeoffice, Lui kam dazu. Deswegen habe ich es ihm so einfach wie möglich gemacht:

✅ mit allen Kolleg*innen im Vorfeld geklärt, dass es für sie ok ist und wie sie mit Flash umgehen sollen
✅ Die Tage davor nochmal Bim-Fahren geübt
✅ Seinen Platz im Büro vorbereitet mit Wassernapf, Hundekissen und Kuscheltier
✅ In der Früh ein bisschen später reingefahren, damit die Bim nicht mehr voller Schüler ist
✅ Einen Tag ausgesucht, an dem im Büro wenig los ist
✅ Viele Kekse fürs "Nichtstun"
✅ Früh Feierabend gemacht, um ihn nicht zu überlasten
✅ Ein schöner Spaziergang auf dem Heimweg zum Entspannen

Wie ihr seht, hat Flash sich ziemlich schnell wieder in das Bürohunde-Dasein hineingefunden und die meiste Zeit geschlafen 😴. So wird er in Zukunft wohl öfter mitkommen können. 🥰

Das ist übrigens weder Zufall noch reines Glück, dass Flash hier so eine coole Socke ist. Wir können auf ganz viele Dinge zurückgreifen, die wir im Lauf der Jahre geübt haben: Maulkorb tragen, Bim fahren, fremde Leute angemessen begrüßen oder ignorieren, auch an ungewohnten Orten mal Ruhe geben - und nicht zuletzt das Vertrauen, dass ich da bin und ihm helfe, wenn er mich braucht. Das alles war Arbeit - die jetzt dazu führt, dass Flash ohne großen Stress einfach in meinem Alltag dabei sein kann 💪😊

08/01/2026

Habt ihr euch schon von Silvester erholt?

Letztes Jahr war es schlimm für Flash. So schlimm, dass ihm sogar drinnen ein Missgeschick passiert ist vor Angst 😢 Da war klar: wir müssen was tun, so kann ich ihn nicht jedes Jahr leiden lassen.

Deshalb sind wir dieses Mal zu meiner Familie gefahren, dort wird deutlich weniger geschossen. Außerdem haben wir über das letzte Jahr im Silvesterkurs gegenkonditioniert, was das Zeug hält, und passende Unterstützungen für Flash gesucht. Das Ergebnis seht ihr im Video: tiefenentspannt ist zwar was anderes, aber er kann trotz Geknall draußen sein Rinderohr knabbern. Ab und zu stutzt er kurz, dann helfe ich ihm, indem ich mit ihm rede und aufmerksam bin. Wenn es ärger geworden wäre, hätte ich mich noch zu ihm gesetzt und Körperkontakt angeboten.

Sobald die Knallerei draußen halbwegs vorbei war, hat er sich wieder auf die Couch gelegt und konnte sich recht schnell entspannen. Absolut kein Vergleich zur panischen Angst im letzten Jahr ☺️🥳

PS: Für alle Hunde, die auch mit Silvesterangst kämpfen, gibt es dieses Jahr auch wieder einen Kurs 😉

17/12/2025

NÖ, ICH MAG NICHT

Heute war ich mit Flash zuerst im Baumarkt und dann spazieren. Wir haben das Auto beim Baumarkt stehen lassen, von da kommen wir ziemlich direkt auf eine von unseren Spazierrunden. Allerdings: auf halber Strecke der Runde, die ich gehen wollte, sind wir bei unserem sonst üblichen Heimweg vorbeigekommen. Und Flash so: "Ich mag jetzt nicht weiter. Nö, ich will heim." 😅

Ich hab dann noch verhandelt, ob er nicht doch noch mit zurück zum Auto geht, aber er wollte nicht. Und weil es für mich auch nicht allzu weit war, das Auto anschließend noch zu holen, sind wir halt direkt heim. Bringt mir auch nix, wenn er lustlos hinter mir herschleicht und alle zehn Meter fragt, ob wir nicht doch lieber umdrehen und heimgehen können.

Übrigens: vielleicht fällt euch auf, dass Flash nicht versucht hat, mich mitzuziehen. Das liegt genau daran, dass er ein Mitspracherecht hat und ich auf seine Wünsche nach Möglichkeit auch eingehe. So lohnt es sich für ihn, höflich zu fragen - wem zugehört wird, der muss nicht schreien. 😊

Dass er sich hier über die Nase schleckt, liegt nicht etwa an Angst davor, dass ich auf seine Frage ungut reagieren könnte. Vor allem sieht man daran, dass er wirklich WIRKLICH nach Hause wollte und dementsprechend schon ein bisschen grantig und "meh" war. 😅 Noch ein Grund mehr, ihn nicht noch extra mitzuschleifen.

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