19/02/2022
Ein kleiner Abriss in die Lerntheorie -
Emotionen beschäftigen die Wissenschaft bis Heute noch. Dies hat auch dazu geführt, dass es bis heute keine einheitliche Definition dafür gibt. Aber man ist sich einig, dass Emotionen, Gemütslage, Gefühle und Antriebe eng miteinander verstrickt sind. Sie helfen uns unser inneres aber auch körperliches Gleichgewicht aufrecht zu erhalten und sind sowohl neuronal 💡als auch hormonell 🧪gesteuert. Hier spielen zwei Bereiche eine wichtige Rolle die Wertigkeit der Emotionen (also angenehm ✅und unangenehm❌) und die Erregung (hohe ⬆️und niedere ⬇️Erregung). Dies scheint als eine ausreichende Erklärung, aber hier fehlt noch wie zum Beispiel Emotionen die Persönlichkeit beeinflussen. Jede Emotion hat quasi eine Färbung, welche innerliche Prozesse steuert. Daraus lassen sich Prototypen von emotionalen Zuständen beschreiben (Panksepp 1998): Seeking (Suchen), Rage (Wut) , Fear (Angst), Lust (Begierde), Care (Fürsorge), Panic/Grief (Panik/Trauer) und Play (Spiel). Das heißt jetzt wenn wir uns zum Beispiel das Seeking System ansehen, wird ein hungriges Tier Futter suchen, ein durstiges Wasser und ein frierendes die Wärme. Und was hat das jetzt mit Lernen zu tun? Bleiben wir beim Seeking System. Ich möchte meinem Tier etwas lernen und habe es vorher nicht gefüttert (dies ist nicht zu empfehlen), das Seeking System dieses Tieres wird stark aktiviert sein. Somit wird es für das Tier schwerer komplexe Verhalten zu lernen, da es die unangenehme ❌Situation von Hunger vermeiden möchte. Das heißt auch es wird in Gegenwart von Futter mit großer Wahrscheinlichkeit eine hohe ⬆️Erregung zeigen. Dies hat somit einen Einfluss auf seine Lernfähigkeit aber auch in weiterer Folge auch auf die Fähigkeit sich wieder an Gelerntes zu erinnern. - Helena