Hundesalon FellArt

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29/06/2026

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ACHTUNG – TÖDLICHE GEFAHR AUF DEM BODEN: Die Prozessionsspinner-Saison ist da! 🐛🚫🐕

Liebe Tierhalter, liebe Community,

wir mussten gestern in unserer Praxis einen Fall behandeln, der uns einmal mehr zeigt, wie schnell ein idyllischer Spaziergang in einem medizinischen Albtraum enden kann. Ein Hund kam mit einer massiven, blutigen Verletzung am Nasenrücken zu uns. Die Schwellung war so gewaltig, dass das Tier kaum noch atmen konnte. Er war völlig außer sich vor Schmerz und Juckreiz, hatte sich die Stelle vor lauter Qual bereits selbst blutig gekratzt.

Die Diagnose war schnell gestellt: Kontakt mit Prozessionsspinner-Raupen. Viele von euch unterschätzen diese kleinen, unscheinbaren Insekten komplett. Heute klären wir auf, warum das keine harmlose Allergie ist, sondern ein anatomisches und physiologisches Desaster für euren Hund.

Anatomie des Horrors: Was passiert da genau?
Die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners (und verwandter Arten) sind von feinen, harmlosen Haaren bedeckt – könnte man meinen. Aber das ist eine tödliche Falle. Diese Raupen tragen Brennhaare (Setae), die mit einem hochpotenten Eiweißgift namens Thaumetopoein gefüllt sind.

Der „Widerhaken“-Effekt: Diese Haare sind anatomisch wie Widerhaken konstruiert. Sie dringen bei der kleinsten Berührung in die Haut, die Schleimhäute oder sogar in die Augen ein.

Physiologische Reaktion: Sobald die Haare in das Gewebe eindringen, brechen sie ab und setzen das Gift frei. Das Immunsystem spielt sofort verrückt: Es kommt zu einer massiven Histamin-Ausschüttung.

Die Kettenreaktion: * Gefäßerweiterung: Die Blutgefäße weiten sich schlagartig, was zu den massiven, teils lebensbedrohlichen Schwellungen (Ödemen) führt.

Nekrosen: Wenn die Haare in die Zunge oder das Zahnfleisch eindringen, kann das betroffene Gewebe absterben (Nekrose), weil die Giftkonzentration so hoch ist, dass die Zellen schlichtweg zerstört werden.

Auto-Trauma: Der Juckreiz ist so unerträglich, dass das Tier anfängt, sich selbst zu verstümmeln, wie wir es gestern bei dem Hund am Nasenrücken gesehen haben.

Was ihr als Tierhalter sofort tun müsst:
Bitte wartet nicht auf eine Besserung. Zeit ist Gewebe!

Nicht berühren: Wenn ihr seht, dass euer Hund an einer Raupe geschnüffelt hat: Fühlt nicht mit euren Fingern nach! Ihr verteilt das Gift sonst nur.

Sofort abspülen: Wenn ihr Wasser dabei habt: Viel Wasser! Spült die betroffene Stelle (Schnauze, Pfoten) großzügig ab, um so viele Haare wie möglich mechanisch zu entfernen. Achtung: Nicht reiben, nur spülen!

Ab in die Praxis: Das ist ein absoluter Notfall. Wir müssen den Hund stabilisieren, die Schwellung durch starke Antihistaminika und Kortison stoppen, Schmerzmittel geben und die Wunden professionell reinigen.

🔍 Prävention: So schützt ihr euer Tier
Wir können die Natur nicht absperren, aber wir können achtsamer werden:

Raupen-Radar: Meidet während der Saison (Mai bis Juli) Wälder mit altem Eichenbestand oder Gebiete, in denen diese Raupen bekannt sind.

Wachsamkeit: Wenn euer Hund im Gebüsch schnüffelt und plötzlich anfängt, sich exzessiv an der Schnauze oder den Pfoten zu reiben, sofort das Gelände verlassen!

Blick nach oben: Die Raupen „prozessieren“ in langen Reihen an den Stämmen oder hängen in Nestern in den Bäumen. Wer das Nest sieht, macht einen großen Bogen.

Warum wir euch das so ausführlich schreiben: Weil es uns schmerzt, Tiere so leiden zu sehen. Ein Hund, der sich aus Verzweiflung über den Schmerz selbst zerfleischt, ist ein Anblick, den wir euch und euren Tieren ersparen wollen.

Bitte seid achtsam bei euren Spaziergängen. Achtet auf eure Hunde, behaltet sie im Auge und zögert bei einem Verdacht keine Sekunde.

LIKEN, um andere Halter vor dieser Gefahr zu warnen!
KOMMENTIEREN, habt ihr in eurem Gebiet schon Prozessionsspinner gesehen?
TEILEN, damit diese Warnung jeden Hundehalter erreicht!

✨✨
27/04/2026

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27/04/2026
23/04/2026

🚫💉 Petition gegen Tierversuche ✍️ Das derzeitige System rund um Tierversuche reicht absolut nicht aus, um Tiere zu schützen. Wir gehen davon aus, dass so gut wie nie ein Antrag auf einen Tierversuch abgelehnt wird - egal wie wissenschaftlich sinnlos, wiederholend er ist.

Bessere Methoden ohne Tiere nehmen zwar zu, aber werden noch immer viel zu wenig gefördert.

❗Helft den Tiere mit eurer Unterschrift! 💜
VGT.at/tierversuche

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09/04/2026

✂️🐩✂️

Soooo süüüüß ❤️❤️
07/04/2026

Soooo süüüüß ❤️❤️

20/03/2026

🩷Zuhause gefunden🩷

‼️Liebe „Züchterin“ von Kenai – Sie sind eine Vermehrerin!

Seriöse Zucht belastet das Tierschutzsystem nicht. Was hier bei Kenai passiert ist, ist kaltherzige Geldmacherei ohne Verantwortung für das produzierte Leben. Nun steht die Euthanasie im Raum – denn für kranke Hunde scheint kein Platz zu sein. Doch von vorne:

Kenai wird abgegeben, da seine Halter krank sind und beiden ein langfristiger Klinikaufenthalt bevorsteht. Sie arbeiten Vollzeit, der fast dreijährige, intakte Rüde hat Epilepsie. Sie können sich nicht mehr kümmern – komme, was wolle. Im Bekanntenkreis kann ihn niemand übernehmen. Tierheime, Gnadenhöfe, Pensionen – niemand nimmt einen Hund mit epileptischen Anfällen auf.

Wenn wir Hunde aus „Zuchtstätten“ aufnehmen, rufen wir dort immer an. In 95 % der Fälle nehmen Züchter:innen ihre Hunde zurück oder unterstützen. In Kenais Fall nicht: Sie wurde sofort patzig, könne ihn nicht zurücknehmen – auch sie nehme keinen Epileptiker ins Rudel auf. Soweit verständlich. Doch dann: keine Vermittlungshilfe, und wir dürfen ihre „Zuchtstätte“ unter Androhung rechtlicher Konsequenzen nicht nennen – sie will nicht mit einem epileptischen Hund in Verbindung gebracht werden. Dass über Euthanasie gesprochen wird, war ihr egal.

Kenais Familie ist verzweifelt, gesundheitlich nicht mehr in der Lage, ihn zu versorgen oder weitere Diagnostik zu machen. Sie wünschen sich nur ein gutes Zuhause für ihn, sie haben aktuell ihren ganzen Jahresurlaub genommen, immer in der Hoffnung, dass sich ein Zuhause findet.

Kenai ist über Barkibu krankenversichert, 80 % der Kosten werden übernommen und können bei Adoption weitergeführt werden. Ein CT wurde nicht gemacht, der behandelnde Neurologe, diagnostizierte ohne dieses Epilepsie.

Wichtig: Trotz Medikamenten hat Kenai regelmäßig Anfälle, die sich ankündigen – er zieht sich zurück, reagiert empfindlich, dann folgen Krämpfe. Danach ist er desorientiert. Er braucht engmaschige Betreuung und sollte nicht lange alleine bleiben. Aktuell ist er seit fünf Wochen anfallsfrei.

Kenai ist sehr sozial, liebt Menschen, aktiv aufgeweckt und manchmal auch etwas frech. Er hat Lust zu leben und zu lernen.

‼WIR SUCHEN EINE FAMILIE, EINEN VEREIN, EINEN GNADENHOF DER SICH KENAI ANNEHMEN MÖCHTE.

Weitere Infos zu Kenai: https://hucin.de/hunde/kenai/

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