Pfotenspitzengefühl - Welpen- & Junghundeschule in Tobelbad bei Graz

Pfotenspitzengefühl - Welpen- & Junghundeschule in Tobelbad bei Graz Wir begleiten Menschen mit Welpen und Junghunden in Tobelbad bei Graz – beziehungsorientiert & alltagsnah.

🐾 Stationär statt immer weitergehen – warum Stehenbleiben besser istWenn wir mit unseren Welpen draußen unterwegs sind, ...
25/08/2026

🐾 Stationär statt immer weitergehen – warum Stehenbleiben besser ist

Wenn wir mit unseren Welpen draußen unterwegs sind, denken viele: Bewegung, Bewegung, Bewegung. Doch oft ist das Gegenteil wertvoller.

Ein Welpe muss draußen nicht ständig laufen. Stattdessen können wir uns mit ihm an einem geeigneten Ort niederlassen und ihm Zeit geben, seine Umwelt in seinem eigenen Tempo wahrzunehmen.

Dabei ist jeder Welpe anders: Der mutige Racker zieht vielleicht schnell los und erkundet neugierig die Umgebung. Der vorsichtige Welpe bleibt erstmal sitzen oder stehen, beobachtet, schnuppert und sammelt in Ruhe Informationen. Beides ist völlig richtig so 💛

Wichtig dabei: Wir als Bezugsperson bleiben der sichere Ausgangspunkt. Der Welpe kann sich entfernen – und jederzeit wieder zurückkommen. Genau aus diesem Wechselspiel zwischen Sicherheit und selbstständiger Erkundung wächst Selbstvertrauen.

Und nein, das ist kein „Nichtstun"! Während wir da einfach nur stehen oder sitzen, arbeitet unser Hund sensorisch auf Hochtouren – er nimmt Gerüche, Geräusche und Bewegungen wahr und baut sich Stück für Stück sein Bild von der Welt auf. 🐶✨

Wie erlebt ihr das mit euren Welpen – eher die mutigen Entdecker oder die vorsichtigen Beobachter?

18/08/2026
🐾 Warum wir im Welpenkurs kein "Sitz" oder "Platz" übenIn einer unserer gestrigen Welpenkurse ging es um ein großes Them...
10/08/2026

🐾 Warum wir im Welpenkurs kein "Sitz" oder "Platz" üben

In einer unserer gestrigen Welpenkurse ging es um ein großes Thema: das Verhaltensrepertoire unserer Welpen.

Wusstet ihr, dass ein Hund umso besser mit dem Alltag zurechtkommt, je mehr Verhaltensweisen er selbst zur Auswahl hat? Langsam gehen, schnell gehen, sich abwenden, einen Bogen machen, aus einer Situation aussteigen – all das sind wertvolle Strategien, die der Hund von sich aus einsetzt, ganz ohne Kommando.

Ein "verarmtes" Repertoire dagegen? Das kann auf Dauer zu Verhaltensproblemen führen. 😳

Die spannende Frage für Bezugspersonen: Wie erkenne ich, wenn mein Welpe gerade selbst eine gute Entscheidung trifft – und wie unterstütze ich ihn richtig, wenn er überfordert ist?

👉 Genau das üben wir in unseren Welpenkursen: aufmerksam beobachten, im richtigen Moment bestärken und rechtzeitig helfen, bevor es hektisch wird.

Neugierig geworden? Meldet euch gerne für unseren nächsten Welpenkurs an – wir freuen uns auf euch und eure Vierbeiner! 🐶💛

Warum wir nur mit 5m-Leinen arbeiten 🐾In vielen Hundeschulen lernt der Hund an einer kurzen Leine, eng neben dem Mensche...
05/08/2026

Warum wir nur mit 5m-Leinen arbeiten 🐾

In vielen Hundeschulen lernt der Hund an einer kurzen Leine, eng neben dem Menschen zu gehen – "bei Fuß", den Blick nach oben gerichtet, Schritt für Schritt synchron mit uns.

Bei uns siehst du das nicht. Und das ist Absicht.

Für uns steht das körperliche und emotionale Wohlbefinden deines Welpen oder Junghundes im Mittelpunkt – nicht ein möglichst diszipliniertes Gangbild. Denn: Ein Hund, der ständig gegen eine gespannte Leine anlaufen muss, verliert seine natürliche Körperbalance. Und ein Körper, der nicht im Gleichgewicht ist, wirkt sich auch auf die Psyche aus – der Hund gerät in Stress, statt sich zu entspannen. Sein emotionales und körperliches Wohlbefinden ist beeinträchtigt.

Dazu kommt: Ein Hund geht nicht spazieren, um sich zu bewegen oder frische Luft zu schnappen. Er geht spazieren, um seine Umwelt über die Nase zu "lesen" – wer war hier, was hat sich verändert, was gibt es Neues? Das ist eines seiner wichtigsten Bedürfnisse überhaupt. Eine kurze Leine nimmt ihm genau diese Möglichkeit: Schon wenige Schritte zur Seite, um an einem Grashalm zu schnüffeln, reichen aus, damit sie straff wird – der Hund muss ziehen, nur um seinem Bedürfnis nachkommen zu können.

Deshalb arbeiten wir mit Welpen und Junghunden ausschließlich mit der 5-Meter-Leine.

Sie gibt deinem Hund den Raum, den er braucht, um sich natürlich zu bewegen, sein eigenes Tempo zu wählen und seine Bedürfnisse zu erfüllen – ohne dass er dabei ständig gegen einen Widerstand ankämpfen muss. Gleichzeitig bleiben wir Menschen mit ihm in Verbindung, falls wir eingreifen müssen.

Denn darum geht es uns beim Thema Leine: nicht um Kontrolle. Sondern um Kommunikation – und um einen Hund, der körperlich und emotional im Gleichgewicht bleiben darf. 🐕‍🦺

👉 Mehr dazu, warum das Gehen an der Leine für Hunde grundsätzlich Übungssache ist und wie du deinem Welpen den Umgang damit von Anfang an leicht machst, liest du in unserem neuen Blogartikel (Link in den Kommentaren)

Warum wir in unseren Welpen- und Junghundegruppen besonders viel Wert auf Ruhe legenEs mag unspektakulär aussehen, aber ...
25/07/2026

Warum wir in unseren Welpen- und Junghundegruppen besonders viel Wert auf Ruhe legen

Es mag unspektakulär aussehen, aber Ruhe üben ist gar nicht so einfach und gleichzeitig sehr wichtig. Eine entspannte und ruhige Atmosphäre ist notwendig, um überhaupt etwas lernen zu können. Wenn man eine Übung in Ruhe lernt, verknüpft man diese später auch mit Ruhe, was für die Ausführung im Alltag sehr hilfreich ist. So lernen Hund und Mensch, überlegte Entscheidungen zu treffen und nicht einfach nur zu reagieren. Das ist eines unserer Ziele. Daher gehören Spiele und Übungen zur Förderung von Ruhe immer in unseren Welpen- und Junghundekursen dazu. Denn Unruhe bis hin zur Hyperaktivität sind Probleme, die den Menschen mit ihren jungen Hunden den Alltag erschweren. Die Probleme zeigen sich dann z.B. durch vermehrtes Bellen und Beißen, Springen, Reizbarkeit, etc. Doch dem kann man vorbeugen. Es muss nicht so weit kommen.

"Zoomies" (wildes, zielloses Herumrennen, das plötzlich auftritt) werden von Menschen oft falsch interpretiert. Viele se...
21/07/2026

"Zoomies" (wildes, zielloses Herumrennen, das plötzlich auftritt) werden von Menschen oft falsch interpretiert. Viele sehen einen wild rennenden Welpen und denken automatisch: „Der hat Spaß, der ist glücklich!“ – aber die Realität ist differenzierter.
Zoomies können spielerisch sein. Der Welpe hat Freude an der Bewegung. Das dauert aber nicht lang. Dann wird er langsamer und kommt wieder runter. Alles gut.
Sehr häufig entstehen Zoomies - übrigens meist abends -, wenn die Erregung des Welpen sehr hoch ist, weil an dem Tag viel los war, z.B. ein neuer Ort, Menschen, Einschränkungen und Frust. Zoomies sind dann die Antwort darauf. “Das war mir alles zu viel. Ich muss den Stress irgendwie loswerden, aber ich weiß nicht, wie.”
Wenn das hin und wieder passiert, ist das kein großes Problem. Aber ein Welpe, der regelmäßig nur durch Rennen aus hoher Erregung herauskommt, hat zu viel Stress und zu wenig Verhaltensoptionen. Wenn der Mensch nun auch noch lacht, mit dem Welpen fangen spielt oder laut ruft, dann verschlimmert er die Situation nur noch.
Besser ist: Umgebung sichern, ruhig bleiben, beobachten und nach der Rennphase dem Welpen eine Aktivität zum Runterkommen anbieten wie Futtersuche oder etwas zu kauen.

Zoomies sind weder automatisch ein Zeichen von purem Glück noch automatisch ein Zeichen von Stress. Sie sind ein Ausdruck hoher Aktivierung. Entscheidend ist, warum der Welpe in diesen Zustand gekommen ist und wie er danach wieder in einen entspannten Zustand zurückfinden kann.

Adresse

Badstraße 116
Haselsdorf-Tobelbad
8144

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