Tierarztpraxis Palme

Tierarztpraxis Palme Hund, Katze, Kaninchen, Nager, Vögel, Reptilien - jeder ist bei uns willkommen! Michaela Juri. Wir sorgen für die Gesundheit Ihrer Tiere!

In unserer Tierarztpraxis stehen Ihnen zwei bestens ausgebildete Tierärzte zur Verfügung: Dr. Nicole-Tanja Palme, die Leiterin der tierärztlichen Ordination und Mag. Zu unserem Team gehören noch weitere hilfreiche Hände - nämlich Sabrina, Vanessa und Sylvia, sowie unsere Tierstylistin Edit Molnar, und nicht zuletzt: unsere Ordinationskatzen Pepper & Elvis, sowie unser braunes Pudelrudel. Wenn Sie

Sorgen um die Gesundheit Ihres Tieres haben oder Sie eine Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen möchten, rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin. Auf Wunsch führen wir auch Hausbesuche durch.

Zum Nachdenken 🤔
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🐩💥 DAS DOODLE-DILEMMA: MEHR ALS NUR EIN KUSCHELTEDDY? 💥🐩

In der Tierarztpraxis Ullmann sehen wir sie täglich: Labradoodles, Cockapoos, Goldendoodles – die „Designer-Dogs“ mit den Knopfaugen und dem flauschigen Fell. Sie gelten als die perfekten Familienhunde, allergikerfreundlich und „einfach zu erziehen“. Doch eine aktuelle britische Studie mit fast 10.000 Hunden lässt jetzt eine Bombe platzen und rüttelt an diesem Image.

Die Daten belegen: Doodle-Rassen zeigen statistisch gesehen häufiger aggressives Verhalten als ihre reinrassigen Eltern (Pudel, Labrador oder Cocker Spaniel). 📉😲🩺

Warum ist das so? Und was bedeutet das für euch als Halter? Wir werfen einen ehrlichen, tierärztlichen Blick auf das Phänomen „Doodle“.

🧬 1. Das Genetik-Lotto: Wenn Welten aufeinanderprallen
Viele denken: „Mische zwei tolle Rassen, und du bekommst das Beste von beiden.“ Die Biologie funktioniert aber nicht wie ein Wunschkonzert.

Unvorhersehbarkeit: Wenn man zwei verschiedene Rassen kreuzt, ist das Ergebnis genetisch extrem instabil. Man kann den sanften Charakter des Labradors bekommen – oder eben die Jagdleidenschaft des Cockers gepaart mit der hohen Reaktivität und Intelligenz des Pudels.

Fehlende Selektion: Seriöse Züchter von Rassehunden selektieren seit Jahrzehnten auf Wesensfestigkeit. Bei vielen Doodle-„Vermehrern“ geht es primär um die Optik und den schnellen Verkauf. Das Ergebnis? Hunde, die mit ihrer Umwelt oft überfordert sind.

🧤 2. Der Faktor Schmerz: Filz macht aggressiv!
Das ist ein Punkt, den wir in der Praxis oft unterschätzen sehen. Das Fell vieler Doodles ist eine Katastrophe: Es haart nicht, aber es verfilzt bis auf die Haut.

Dauerschmerz: Verfilzungen ziehen bei jeder Bewegung an der Haut. Stellen Sie sich vor, jemand würde Ihnen den ganzen Tag fest an den Haaren ziehen.

Abwehrverhalten: Wenn ein Hund Schmerzen hat, wird er „zickig“. Wenn dann ein Kind nach ihm greift oder der Tierarzt ihn untersuchen will, schnappt er zu. Das ist kein „böses“ Wesen, sondern oft ein Hilfeschrei! 🦷💊

🧸 3. Das „Teddybär-Syndrom“ (Erziehungsfehler)
Doodles werden oft als „Anfängerhunde, die keine Erziehung brauchen“ verkauft.

Unterschätzte Power: Ein Pudel ist ein hochintelligenter Arbeitshund, kein Stofftier! Wenn diese Hunde geistig nicht ausgelastet werden, suchen sie sich eigene Jobs – und die bestehen oft aus Bell-Attacken, Ressourcenverteidigung oder Frust-Aggression.

Mangelnde Grenzen: Weil sie so süß aussehen, wird ihnen oft zu viel durchgelassen, bis sie im Erwachsenenalter entscheiden, dass sie das Sagen im Haus haben.

⚖️ Das Fazit der Tierarztpraxis Ullmann
Wir lieben jeden Hund, egal ob Mischling, Rassehund oder Doodle. Aber wir warnen davor, sich von der Optik blenden zu lassen.

Unsere Tipps:

Kein „Blindkauf“: Schaut euch die Elterntiere genau an. Sind sie wesensfest?

Pflege ernst nehmen: Wer einen Doodle will, muss die Fellpflege (und die Kosten dafür!) ab Tag 1 einplanen. Ein schmerzfreier Hund ist ein entspannter Hund.

Training von Anfang an: Unterschätzt die Intelligenz dieser Hunde nicht. Sie brauchen Führung, keine Vermenschlichung.

💬 Jetzt seid ihr dran!
Habt ihr einen Doodle? Wie erlebt ihr euren Schatz im Alltag – als sanften Riesen oder als kleine Herausforderung? 🐩✨

Schreibt uns eure Erfahrungen sachlich in die Kommentare! 👇 Wir sind gespannt auf eure Berichte aus erster Hand.

📢 Teilen & Aufklären: Damit der „Doodle-Hype“ durch echtes Wissen ersetzt wird!

Herzliche Grüße,
Ihr Team der Tierarztpraxis Ullmann 🐾🩺🛡️

Er spricht mir aus der Seele……
31/08/2025

Er spricht mir aus der Seele……

Das hat ein Tierarzt geschrieben.
Einmal, Ende der 70er, vielleicht ’79 oder ’80, habe ich im Dunkeln die Kehle eines Hundes mit Angelschnur genäht. Wir saßen hinten auf einer Ladefläche, der Besitzer hielt die Taschenlampe mit den Zähnen fest und weinte wie ein Kind. Keine Klinik, kein steriler Tisch, keine Narkose außer etwas Moonshine. Aber der Hund überlebte. Bis heute schickt mir dieser Mann jedes Jahr eine Weihnachtskarte – der Hund ist längst tot, seine Frau auch.

Ich bin jetzt über vierzig Jahre Tierarzt. Vier Jahrzehnte Blut unter den Fingernägeln, Tierhaare auf der Kleidung. Früher hast du geholfen mit dem, was da war. Heute verbringe ich halbe Tage damit, Versicherungsnummern und Finanzierungspläne zu erklären, während im Nebenraum ein Beagle verblutet.

1985 habe ich angefangen – frisch von der Uni in Georgia, jung, voller Hoffnung, mit mehr Haaren auf dem Kopf als Sorgen im Herzen. Meine erste Praxis: ein Backsteinhaus an einer Schotterstraße. Das Dach undicht, das Telefon noch mit Wählscheibe, die Heizung launisch wie ein alter Esel. Aber die Leute kamen: Bauern, Arbeiter, Rentner, Trucker mit Pitbulls auf dem Beifahrersitz.

Die wollten nicht viel. Eine Spritze. Ein paar Stiche. Und wenn es Zeit war, Abschied zu nehmen, dann war es Zeit. Keine Diskussionen, keine Schuldzuweisungen im Internet, keine alternativen Wunderprotokolle. Nur das stille Einverständnis zwischen Mensch und Tier, dass das Leiden zu groß geworden war. Und ich war derjenige, der das Gewicht tragen musste.

Ich erinnere mich an meinen ersten Einschläferungsfall: Rex, ein Schäferhund, vom Mähdrescher erfasst. Sein Besitzer, ein alter Farmer, Veteran des Zweiten Weltkriegs, hart wie Stacheldraht. Aber als ich ihm sagte, dass Rex nicht zu retten sei, brachen ihm die Knie weg. Er küsste den Hund auf die Schnauze, flüsterte: „Du warst gut, Junge.“ Dann sah er mir in die Augen: „Mach’s schnell. Lass ihn nicht warten.“
Das habe ich getan. Und die ganze Nacht nicht geschlafen. Damals begriff ich: Es geht in diesem Beruf nicht nur um Tiere. Es geht um die Menschen – und die Liebe, die sie in ein Wesen legen, das nie so lange lebt wie sie.

Heute, 2025: Meine Haare sind weiß, meine Hände zittern manchmal. Die Praxis glänzt in sterilem Weiß, läuft über Software-Abos und ein 28-jähriger Marketingheini will, dass ich TikToks mit meinen Patienten drehe. Ich hab ihm gesagt: „Dann kastriere ich mich lieber selbst.“

Instinkt war früher unser Werkzeug. Heute sind es Algorithmen und Haftungsformulare. Eine Frau kam mit einem Bulldog, der kaum noch Luft bekam. Ich sagte: „Wir müssen sofort intubieren.“ Sie zog ihr Handy und fragte, ob sie vorher den Rat eines Influencers einholen dürfe. Ich habe nur genickt. Was soll man da noch sagen?

Und doch bleibe ich.
Wegen den Momenten, die unverändert sind. Ein Kind bringt einen Karton mit Kätzchen vom Hof seines Opas und strahlt, wenn ich ihm eins in die Hand lege. Ein Golden Retriever, der sich am Zaun verletzt hat, wird wieder gesund – und am nächsten Tag steht eine warme Pecan-Pie vor meiner Tür. Ein alter Mann ruft nur an, um Danke zu sagen. Nicht für eine Behandlung, sondern dafür, dass ich nach dem Tod seines Hundes einfach still neben ihm gesessen habe.

Das ist der Grund.
Denn trotz Apps, Formularen, Social Media und Misstrauen bleibt eines bestehen: Menschen lieben ihre Tiere wie Familie. Und diese Liebe zeigt sich – in einer zitternden Hand auf einem Fell, in einem geflüsterten Abschied, in einem Mann, der in meiner Praxis zusammenbricht, weil sein Hund den Herbst nicht mehr erlebt.

Manchmal holt jemand einen Schuhkarton mit einem Kätzchen, halb verhungert, mit einem gebrochenen Bein. Kein Geld, keine Hoffnung – nur die Bitte um Hilfe. Ich nehme es, nenne es Boomer, füttere es mit warmer Milch und gebe es zurück, gesund genug, um weiterzuleben. Der Mann bringt mir eine halbe Apfeltorte und sagt: „Niemand hat mir je etwas gegeben, ohne zuerst zu fragen, was ich dafür habe.“ Ich antworte: „Tieren ist egal, was du getan hast. Wichtig ist nur, wie du sie jetzt hältst.“

Vierzig Jahre.
Tausende Leben. Manche gerettet, manche nicht. Aber jedes hat gezählt.

Und wenn ich etwas gelernt habe, dann das:
Du kannst nicht alle retten.
Aber du musst es verdammt noch mal versuchen.

Und wenn es Zeit ist, dann bleibst du.
Du weichst nicht zurück. Du beeilst dich nicht.
Du kniest dich hin, schaust ihnen in die Augen und gehst mit ihnen den letzten Atemzug.

Dafür gibt es keine Schulung. Keine Lehrbücher.
Das ist der Teil, der dich zum Menschen macht.
Und genau deshalb – würde ich nichts tauschen.

04/12/2024
21/11/2024

Wichtige Information!
Das Pop-up Fenster auf unserer Webseite war FALSCH!!!!
Wir sind GANZ NORMAL zu unseren Öffnungszeiten für Sie da!
Wir stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Mit lieben Grüßen
Das Team der Tierarztpraxis Palme

Adresse

Bahnstraße 10
Gänserndorf
2230

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 11:00
15:00 - 19:00
Dienstag 15:00 - 19:00
Mittwoch 09:00 - 11:00
Donnerstag 11:00 - 13:00
13:30 - 19:00
Freitag 09:00 - 11:00
15:00 - 19:00
Samstag 09:00 - 11:00

Telefon

+43228220303

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