KiKi‘s DogCare

KiKi‘s DogCare nach Absprache · Hier finden 2Beiner alles für ihren 4Beiner,wenn sie mal gerade keine Zeit haben.Hundepension,Gassi-Service,Training, SocialWalks&B.A.R.F.

Sonntags KEIN Gassi-Service

Für viele sicher ein eyeopener! Absolut des Lesens wert 👍👍👍
08/05/2026

Für viele sicher ein eyeopener! Absolut des Lesens wert 👍👍👍

SofaDogs Band 2 ist fertig.

Kopfwelten

Dieses kleine Buch versucht etwas, das eigentlich kaum in Worte passt: Es will zeigen, wo der Hund denkt — und wo wir dabei stehen.

Wir Menschen leben in einer privaten Kopfwelt. Wir können uns einen Waldweg vorstellen, einen Abzweig, einen Fuchs, der plötzlich über den Weg läuft. Wir können Dinge in unserem Kopf entstehen lassen, die außen gar nicht da sind.

Beim Hund ist das anders.

Seine Kopfwelt hängt am Außen. Am echten Weg. Am echten Geruch. Am echten Menschen neben ihm. An der Bewegung, der Spannung, dem Abstand, dem Jetzt.

Und genau deshalb stehen wir nicht vor unserem Hund.

Wir stehen mitten in seiner Kopfwelt.

Jede kleine Bewegung von uns erinnert. Jeder Blick, jeder Atemzug, jede Spannung, jedes Zögern. Und aus diesen Erinnerungen entstehen später Entscheidungen.

Der zentrale Satz dieses Bandes ist vielleicht:

Du kannst deinen Hund nicht erinnern wollen, ohne mit ihm vorher Erinnerungen gemacht zu haben.

Kopfwelten ist kein Trainingsbuch. Es ist ein Versuch, den Blick zu verschieben. Weg von Verhalten. Hin zu der gemeinsamen Welt, in der Verhalten überhaupt erst entsteht.

- - - - - - - - - - -

Das hier ist kein Glaubenssystem, sondern nur Biologie – und Biologie funktioniert unabhängig davon, welchem Lager man sich zuordnet

Der Hund ist ein zustandsabhängig bewertendes Priorisierungssystem mit erinnerungsbasierter, mehrstufiger Regulation.

- - - - - - - - - - -

Willst Du mehr Wissen?
patreon.com/therealpack/shop

CHAT für alle
patreon.com/therealpack/chats

Kostenlos Mitglied werden
patreon.com/TheRealPack

- - - - - - - - - -







08/05/2026
06/05/2026

Der Welpe ist kein Baby

Im Internet habe ich gerade wieder eine Alterstabelle für Hunde gesehen, die im Grunde immer noch mit dem alten Faktor 7 arbeitet.

Ein Hundejahr gleich sieben Menschenjahre.

Diese Rechnung stimmt so schon lange nicht mehr. Für erwachsene Hunde war sie schon immer grob. Für Welpen ist sie komplett irreführend.

Ein Hund entwickelt sich nicht linear.

Er wächst am Anfang extrem schnell und später deutlich langsamer. Das ist logisch. Ein Hund hat nicht wie ein Mensch viele Jahre Zeit, langsam in die Welt hineinzuwachsen. Er muss sehr früh körperlich, emotional und sozial funktionsfähig werden.

Dieser Mist ist so ärgerlich.

Deshalb wird seit einigen Jahren eine andere Berechnung diskutiert. Sie stammt aus einer Studie mit Labradoren (1) und beruht nicht auf einfacher Multiplikation, sondern auf epigenetischen Altersmarkern.

Die Formel lautet:

Menschenalter = 16 × ln(Hundealter in Jahren) + 31

Daraus ergibt sich ungefähr:

• 8 Wochen → ca. 1 Menschenjahr
• 12 Wochen → ca. 7,5 Menschenjahre
• 16 Wochen → ca. 12 Menschenjahre
• 6 Monate → ca. 20 Menschenjahre
• 1 Jahr → ca. 31 Menschenjahre
• 2 Jahre → ca. 42 Menschenjahre
• 5 Jahre → ca. 57 Menschenjahre
• 10 Jahre → ca. 68 Menschenjahre

Natürlich ist das keine exakte Übersetzung für jeden Hund. Rasse, Größe, Linie, Aufzucht und individuelle Entwicklung spielen eine Rolle. Die Studie wurde an Labradoren durchgeführt.

Aber die Richtung stimmt.

Ein Hund mit 12 oder 13 Wochen ist kein menschliches Baby mehr.

Und genau da wird es praktisch.

In einem passenden sozialen Umfeld übernimmt ein Welpe in diesem Alter erste ernsthafte Aufgaben. Nicht als fertiger Erwachsener. Aber er läuft mit. Er liest mit. Er orientiert sich. Er beteiligt sich an sozialer Regulation. Er lernt, wann man vorgeht, wann man zurücknimmt, wann man sich anschließt, wann man Abstand hält und wie man mit Erregung umgeht.

Wenn kein Rudel da ist, dann ist diese soziale Gruppe eben die Menschenfamilie.

Und genau da beginnt das Problem.

Wir behandeln einen Welpen mit 12 Wochen häufig noch wie ein kleines Baby, obwohl er biologisch und sozial längst in einer anderen Phase steht.

Das beste Abgabealter liegt in der Regel zwischen der achten und zehnten Woche. Je früher in diesem Fenster, desto besser, wenn der Welpe entsprechend entwickelt ist. Die Mutter hat die Welpen dann längst in die Gruppe übergeben. Vielleicht kümmert sie sich noch intensiver um eine Hündin, die später einmal ihre Nachfolgerin werden könnte. Der Rest wächst aber nicht mehr an der Mutterbrust auf, sondern in der sozialen Gruppe.

Und wenn diese soziale Gruppe fehlt, dann erziehen sich die Welpen eben gegenseitig. Mit Hauen und Kloppen. Mit Ausprobieren. Mit roher Kraft. Mit kleinen Konflikten. Auf einem Niveau von Hundesteinzeit. Sie finden dann untereinander heraus, wie man vielleicht irgendwann einmal so etwas wie Kultur entwickelt.

Genau deshalb ist dieser Zeitpunkt so wichtig.

Der Folgetrieb des Welpen ist um die achte Woche auf seinem Höhepunkt. Mit zwölf Wochen nimmt er bereits deutlich ab. Wenn man ihn in dieser Phase nutzt und aktiviert, kann man mit einem Welpen frei durch die Umwelt schlendern. Ohne Programm. Ohne Dauertraining. Der Welpe folgt, liest mit, bleibt angeschlossen und lernt dabei, wie Welt funktioniert.

Dann kommt die dreizehnte Woche.

Da passiert bei Hunden etwas Grundsätzliches. Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Welpe, das anzuwenden, was er bis dahin gelernt hat. Er geht also nicht mehr nur offen in die Welt hinein, sondern handelt zunehmend aus dem heraus, was er bereits für gültig hält. Er meint zu wissen, wie die Welt funktioniert, welche Aufgaben er darin hat, welche Reize wichtig sind, welche Antworten passen und wie man sich in einer Gruppe bewegt.

Wenn du einen Welpen erst in diesem Alter bekommst, bekommst du nicht einfach ein neutrales kleines Wesen.

Du bekommst die Weltanschauung einer fremden Familie.

Und diese Weltanschauung passt in deiner Familie häufig nicht.

Dann kommt der Welpe in ein neues Haus, neue Regeln, neue Menschen, neue Abläufe, neue Grenzen, neue Erwartungen. Und genau in diesem Moment sagen Menschen: Jetzt lassen wir ihn erst mal ankommen.

Also fällt er ins Bodenlose.

Keine alte soziale Ordnung mehr. Keine neue soziale Ordnung. Keine klare Resonanz. Keine laufende Rückmeldung. Kein Anschluss an das, was er gerade dringend bräuchte.

Deshalb ist die alte Altersvorstellung nicht harmlos.

Wenn ich denke, ein Welpe sei mit 12 Wochen noch ein Baby, dann behandle ich ihn auch so. Ich nehme ihm Verantwortung ab. Ich halte ihn klein. Ich gebe ihm keine klare soziale Aufgabe. Ich warte auf ein Alter, das biologisch längst überschritten ist.

Und später wundere ich mich, warum der Hund mit zwei oder drei Jahren erst langsam die Stabilität entwickelt, die viel früher hätte wachsen können.

Nicht, weil ein Welpe mit 12 Wochen fertig wäre.

Sondern weil er in diesem Alter bereits ernsthaft lernen muss, wie seine Welt funktioniert.

Nicht Dressur.
Nicht Watte.
Welt mit Antwort.

- - -

Quellen:

(1) Wang et al. 2020, Quantitative Translation of Dog-to-Human Aging by Conserved Remodeling of the DNA Methylome, Cell Systems. DOI: 10.1016/j.cels.2020.06.006.

(2) Jokinen, O., Appleby, D., Sandbacka-Saxén, S., Appleby, T. & Valros, A. (2017): Homing age influences the prevalence of aggressive and avoidance-related behaviour in adult dogs. Applied Animal Behaviour Science, 195, 87–92.

Eine finnische Fragebogenstudie mit 3.689 Hunden fand einen Zusammenhang zwischen späterem Abgabealter und späterem Meide- beziehungsweise Aggressionsverhalten. Besonders Welpen, die nach der achten Woche abgegeben wurden, zeigten häufiger solche Auffälligkeiten. Die Autoren kamen deshalb für häuslich aufgezogene Welpen zu dem Schluss, dass die Abgabe nicht später als mit acht Wochen erfolgen sollte.

(3) Appleby, Bradshaw & Casey (2002): Relationship between aggressive and avoidance behaviour by dogs and their experience in the first six months of life

- - - - - - - - - - -

Das hier ist kein Glaubenssystem, sondern nur Biologie – und Biologie funktioniert unabhängig davon, welchem Lager man sich zuordnet

Der Hund ist ein zustandsabhängig bewertendes Priorisierungssystem mit erinnerungsbasierter, mehrstufiger Regulation.

- - - - - - - - - - -

Beziehung:
www.patreon.com/posts/117820231

- - - - - - - - - - -

PODCAST: Wie Hunde wirklich funktionieren...
www.patreon.com/posts/131397347

- - - - - - - - - - - -

Willst Du mehr Wissen?

CHAT für alle
patreon.com/therealpack/chats

Kostenlos Mitglied werden
patreon.com/TheRealPack

die Übungsanleitungen gibts jetzt auch im Paket ohne Abo
patreon.com/collection/1204965

- - - - - - - - - -











03/05/2026

Bin sowas von dafür 💪💪💪

13/04/2026
02/04/2026

Wichtige Meldung der Wau-Wau-Treff Hundewiese St. Johann/Tirol:

"Leider heute kein Aprilscherz mehr, sondern bittere Realität... Leider hat uns heute Vormittag die Nachricht einer Hundebesitzerin über einen erneuten Giftködervorfall erreicht. Der Hund wurde zum Glück sofort tierärztlich versorgt und DER VORFALL BEI DER POLIZEI GEMELDET. Zweckdienliche Hinweise bitte sofort zur Polizei. Und das Wichtigste: BITTE AUGEN AUF und ACHTSAM SEIN."

Die Hundehalterin meldet, dass der Giftköder auf Höhe der Schrebergärten, direkt am Wegrand zur Ache hin, unterm Schnee verdeckt gelegen hatte.

10/03/2026

Aus aktuellem Anlass und weil es nicht aufhört.
Verantwortung übernehmen, bevor es zu spät ist, am besten vor der Auswahl einer bestimmten Rasse.
Oder sich eben einfach so einen Hund zulegen, den man dann auch mit allen Konsequenzen händeln kann.
Ich lese selten eine Anzeige in denen ein Pudel, ein Malteser, ein Sheltie oder ein Collie ganz dringend ein neues Zuhause sucht, da die Euthanasie im Raum steht.
Aber das sind ja in manchen Augen keine richtigen Hunde!
Ich habe mich ganz bewusst für einen „richtigen“ Hund entschieden.
Ich habe mich ganz bewusst für diese Rasse entschieden.
Ich habe mich ganz bewusst für einen Hund entschieden, der alleine wegen seiner Größe und seinen Anlagen einen verantwortungsvollen Halter braucht.
Ich habe allerdings auch ganz bewusst weggeschaut, als sich zeigte, wohin sich alles entwickelt.
Ich habe ganz bewusst viele Hundeschulen, Trainer oder Vereine besucht und doch kaum etwas davon umgesetzt.
Ich habe ganz bewusst, auch nach mehreren Vorfällen, keinen Maulkorb angelegt.
Ich habe ganz bewusst in Kauf genommen, dass ich damit mich selbst und andere in Gefahr bringe.
Ich habe ganz bewusst dieses Tier nicht in seiner Individualität gesehen, nicht seine Genetik, nicht seine Anlagen, nicht das, was es wirklich gebraucht hätte.
Ich habe ganz bewusst nichts verändert.
Ich habe ganz bewusst meinen A***h nicht hochbekommen, um die Situation für dieses Lebewesen besser zu machen.
Und irgendwann habe ich ganz bewusst beschlossen, dass das alles keinen Sinn mehr macht.
Ich habe somit ganz bewusst mich „schweren Herzens“ entschieden, einen verantwortungsvollen neuen Besitzer zu suchen, der sich mit der Thematik dieser Rasse auskennt und sich dessen bewusst ist. ( War ich das nicht eigentlich am Anfang dieses Textes?)
Nur irgendwie findet sich niemand, der ganz bewusst sich für so einen Hund entscheidet, bei dem es mittlerweile schon so viele Vorfälle zu erwähnen gibt.
Also habe ich leider, schweren Herzens ganz bewusst den einfachsten Weg gewählt:
die Euthanasie.

Nicht, weil dieses Tier von Anfang an verloren war.
Sondern weil ich zu lange nichts verändert habe.
Ein Hund wird nicht plötzlich zu einem Problem.
Es passiert Schritt für Schritt.
Mit jedem Wegsehen.
Mit jedem „Das wird schon“.
Mit jeder Entscheidung, nichts zu verändern.
Und irgendwann zahlt jemand den Preis dafür.
Manchmal andere Menschen.
Manchmal andere Tiere.
Und manchmal der Hund selbst.
Wenn du dich für ein Lebewesen entscheidest, entscheidest du dich auch für Verantwortung.
Für Training.
Für Management.
Für Konsequenz.
Für ehrliche Selbstreflexion.

Nicht erst dann, wenn es zu spät ist.
Sondern vom ersten Tag an.

01/03/2026

Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung deines Buches, lieber Andrzej. Wir sind gespannt.

Für alle, die sich für freundliche Selbstentwicklung im Gegensatz zur gestressten Selbstoptimierung interessieren, hier der Link zum Buch.

Wer Andrzej live erleben möchte, er arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis in Berlin und leitet die zweijährige Ausbildung in Systemischer Beratung bei dogument. Seine Haltung und sein Wissen sind äußerst beeindruckend.

https://www.amazon.de/dp/3985381968?dplnkId=3dff8d3a-bbbf-4479-95d4-209ef7d45f82&nodl=1

01/03/2026

Adresse

Pfaffenschwendt 52
Fieberbrunn
6391

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 19:00
Dienstag 08:00 - 19:00
Mittwoch 08:00 - 19:00
Donnerstag 09:00 - 19:00
Freitag 08:00 - 19:00
Samstag 09:00 - 19:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+436804004482

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von KiKi‘s DogCare erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen