Stephan Neitzel & Therapiehund Lotta

Stephan Neitzel & Therapiehund Lotta Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Stephan Neitzel & Therapiehund Lotta, Ruhrpott, Witten.

Stephan Neitzel und🐕 Therapiehund Lotta im Einsatz

Für Menschen in Krisen, belastenden Lebenssituationen und Zeiten der Veränderung.

📍 Witten • Bochum • Herne • Castrop-Rauxel
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Veränderung beginnt oft ganz leise.Der September steht bei mir inhaltlich unter einem Thema, das uns alle irgendwann bet...
31/08/2026

Veränderung beginnt oft ganz leise.

Der September steht bei mir inhaltlich unter einem Thema, das uns alle irgendwann betrifft: Veränderung.

Und weil ich mich beruflich und ehrenamtlich seit vielen Jahren mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen beschäftige, möchte ich mich in den kommenden Wochen einmal etwas intensiver mit diesem Thema auseinandersetzen.

Denn Veränderung bedeutet nicht immer:
„Etwas Neues beginnt.“
Manchmal bedeutet Veränderung zunächst:
„Etwas, das mir Sicherheit gegeben hat, ist plötzlich nicht mehr da.“

Eine Erkrankung kann das eigene Leben verändern.
Ein Mensch kann sterben.
Eine Beziehung kann zerbrechen.
Kinder ziehen aus.
Der Beruf verändert sich oder fällt weg.
Eine vertraute Rolle im Leben endet.

Und manchmal gibt es gar kein einzelnes Ereignis.
Man merkt einfach irgendwann:
„So wie bisher funktioniert es für mich nicht mehr.“
Was ich dabei immer wieder spannend finde: Wir erwarten häufig, dass Menschen mit Veränderungen möglichst schnell zurechtkommen.

„Du musst nach vorne schauen.“
„Das wird schon wieder.“
„Du musst loslassen.“

Aber vielleicht funktioniert menschliches Leben nicht ganz so einfach.

Vielleicht braucht Veränderung manchmal zunächst Zeit, Raum und jemanden, der zuhört.
Genau an diesem Punkt setzt für mich auch psychosoziale Begleitung an.
Nicht mit fertigen Antworten.
Nicht mit dem Anspruch, einem Menschen zu sagen, was er tun soll.

Sondern mit dem gemeinsamen Sortieren dessen, was gerade ist.
Was beschäftigt mich?
Was macht mir Angst?
Was fehlt mir?
Was möchte ich verändern?
Was kann ich vielleicht noch nicht loslassen?
Und was könnte ein nächster kleiner Schritt sein?

In meiner tiergestützten psychosozialen Begleitung kann dabei auf Wunsch auch meine Hündin Lotta dabei sein. Sie ist kein Muss und auch kein „Therapiehund auf Knopfdruck“. Aber manchmal kann ihre ruhige Anwesenheit Nähe ermöglichen, Türen öffnen oder dabei helfen, überhaupt erst wieder Vertrauen zu fassen.

In den kommenden Wochen werde ich mich deshalb immer wieder mit unterschiedlichen Facetten von Veränderung beschäftigen – von Abschied und Loslassen bis hin zu der Frage, wie es eigentlich weitergehen kann, wenn sich das eigene Leben verändert hat.
Vielleicht ist ja der eine oder andere Gedanke dabei, der jemanden von euch gerade selbst betrifft.

Und vielleicht ist genau das auch der Sinn solcher Beiträge:
Nicht immer sofort eine Antwort zu finden.
Manchmal reicht es zunächst, eine Frage zu stellen.

27/08/2026

Wann hast du das letzte Mal wirklich nichts getan?
Nicht Urlaub.
Nicht „ich mache heute nur das Nötigste“.
Nicht Haushalt statt Arbeit.
Sondern wirklich: nichts.
Keine To-do-Liste.
Kein Ziel.
Kein „Das müsste ich eigentlich noch …“.
Ich glaube, gerade das fällt uns oft erstaunlich schwer.
Wir sind so sehr daran gewöhnt, zu funktionieren und Dinge zu erledigen, dass selbst eine Pause plötzlich wie eine Aufgabe wirkt.
Dabei ist Erholung keine Belohnung dafür, dass wir vorher genug geleistet haben.
Vielleicht ist die wichtigere Frage deshalb manchmal gar nicht:
„Wie viel schaffe ich noch?“
Sondern: „Merke ich überhaupt noch, wann ich eine Pause brauche?“
Und manchmal reicht dafür ein Spaziergang mit Lotta. 🐾

Manchmal ist das Wichtigste, was wir tun können: nichts.Kein „Ich müsste eigentlich noch …“Kein „Nur noch schnell …“Kein...
24/08/2026

Manchmal ist das Wichtigste, was wir tun können: nichts.

Kein „Ich müsste eigentlich noch …“
Kein „Nur noch schnell …“
Kein schlechtes Gewissen, weil gerade nichts erledigt wird.

Einfach sitzen.
Wärme spüren.
Durchatmen.

Und vielleicht merken, dass die Welt auch dann weiterläuft, wenn wir für einen Moment nicht funktionieren.

Erholung ist nicht erst dann erlaubt, wenn alles erledigt ist.
Denn mal ehrlich: Wann wäre dann jemals Zeit dafür?

Vielleicht brauchst du heute keine neue To-do-Liste.

Vielleicht brauchst du einfach einen Moment, in dem nichts von dir verlangt wird.

Wann hast du dir zuletzt erlaubt, einfach nur da zu sein?

Ich glaube, wir kennen alle den Satz:„Dann mach doch einfach mal eine Pause.“Nur manchmal ist genau das gar nicht so ein...
21/08/2026

Ich glaube, wir kennen alle den Satz:

„Dann mach doch einfach mal eine Pause.“

Nur manchmal ist genau das gar nicht so einfach.

Wenn man über lange Zeit gelernt hat, dass erst alles erledigt sein muss, bevor man sich ausruhen darf, fühlt sich eine Pause fast schon falsch an.

Deshalb muss eine Pause vielleicht gar nicht bedeuten, eine halbe Stunde nichts zu tun.
Vielleicht reichen am Anfang drei Minuten.

Einen Kaffee trinken.
Kurz rausgehen.
Ein Lied hören.
Mit dem Hund gehen.
Einfach mal aus dem Fenster schauen.

Ohne dabei schon die nächste Aufgabe zu planen.
Eine Pause muss nicht perfekt sein. Sie muss nur stattfinden.

Wie ist das bei euch? Könnt ihr Pausen tatsächlich genießen – oder läuft im Kopf währenddessen schon die To-do-Liste weiter?

Manchmal ist Pause genau das, was gerade dran ist. 🐾Lotta macht es uns eigentlich ziemlich gut vor: Matte. Hinlegen. Dur...
19/08/2026

Manchmal ist Pause genau das, was gerade dran ist. 🐾

Lotta macht es uns eigentlich ziemlich gut vor: Matte. Hinlegen. Durchatmen. Fertig.

Kein „Ich müsste eigentlich noch …“

Kein „Eigentlich sollte ich …“

Kein schlechtes Gewissen.

Einfach mal Pause machen.

Vielleicht können wir uns davon manchmal eine kleine Scheibe abschneiden. 😉

Was bedeutet Pause für dich?

18/08/2026

Heute Morgen beim Spaziergang habe ich diesen Gedanken einfach mal mitgenommen:
Wir sind so oft damit beschäftigt, was noch erledigt werden muss, was wir noch schaffen wollen und was eigentlich noch besser laufen könnte.
Und manchmal vergessen wir dabei etwas ziemlich Einfaches:
Wir müssen nicht jeden freien Moment sinnvoll nutzen.
Manchmal dürfen wir einfach sitzen.
Durchatmen.
Nichts leisten.
Ohne schlechtes Gewissen.
Eine Pause ist keine verlorene Zeit. 🌿

„Ich müsste eigentlich viel mehr schaffen.“Kennst du diesen Gedanken?Du hast heute schon einiges geschafft – und trotzde...
15/08/2026

„Ich müsste eigentlich viel mehr schaffen.“

Kennst du diesen Gedanken?

Du hast heute schon einiges geschafft – und trotzdem bleibt am Ende vor allem das im Kopf, was noch nicht erledigt ist.

Wir vergleichen uns mit anderen. Mit Menschen, die scheinbar alles schaffen, immer funktionieren und nie an ihre Grenzen kommen.

Dabei vergessen wir leicht, dass wir unseren eigenen Alltag mit dem Leben anderer vergleichen.
Vielleicht liegt das Problem also gar nicht darin, dass du zu wenig schaffst.

Vielleicht erwartest du einfach zu viel von dir.
Du musst nicht jeden Tag dein Bestes geben.
Manchmal reicht auch das, was heute möglich war. 🤍
Was erwartest du von dir, obwohl du eigentlich schon erschöpft bist?

„Ich muss das alleine schaffen.“Vielleicht kennst du diesen Gedanken.Gerade wenn man gewohnt ist, zu funktionieren, sich...
13/08/2026

„Ich muss das alleine schaffen.“

Vielleicht kennst du diesen Gedanken.

Gerade wenn man gewohnt ist, zu funktionieren, sich zu kümmern und für andere da zu sein, kann es unglaublich schwer sein, selbst Unterstützung anzunehmen.

Man möchte niemandem zur Last fallen.
Man denkt, andere hätten schließlich selbst genug um die Ohren.
Also macht man weiter.

Bis aus „Ich schaffe das schon“ irgendwann „Ich kann eigentlich nicht mehr“ wird.

Dabei bedeutet Stärke nicht, alles alleine tragen zu müssen.

Unterstützung anzunehmen kann auch bedeuten, sich selbst ernst zu nehmen.

Und vielleicht musst du nicht erst völlig erschöpft sein, bevor du dir erlaubst, Hilfe anzunehmen.

Was fällt dir persönlich schwer, wenn du Unterstützung brauchst?

10/08/2026

Ein Thema, das mir in meiner Arbeit immer wieder begegnet und über das ich heute einmal einen Gedanken teilen möchte.

07/08/2026

Du musst nicht erst völlig erschöpft sein, bevor du dir Unterstützung erlauben darfst.
Viele Menschen warten viel zu lange, weil sie denken: "Andere haben es schwerer." Oder: "Ich muss das allein schaffen."
Vielleicht erkennst du dich in dem Video wieder.
Dann nimm das als kleine Erinnerung: Es ist völlig in Ordnung, sich frühzeitig Unterstützung zu holen.
💬 Was sind für dich erste Anzeichen, dass dir gerade alles zu viel wird?

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Witten
58453

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