Ernährungsassistent Hund

Ernährungsassistent Hund Ernährungsassistent Hund®️ staatlich zugelassener Fernlehrgang und anerkannte Fortbildung der TK SH Worum geht es?
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In über 280 Seiten Lehrbrief nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Alles was Sie wissen müssen inklusive aller wichtigen Tabellen und dem Futter- und Nährstoffbedarfsrechner von CanisLogisch®. Jeder Hundebesitzer muss sich irgendwann mit der Frage nach der adäquaten Ernährung seines Hundes auseinandersetzen. Kauft man Trockenfutter im Laden um die Ecke oder doch frisches Rohfleisch i

m Fachhandel? Selten löst eine andere Frage, als die nach der „richtigen“ Ernährung des Hundes Glaubenskrieg ähnliche Diskussionen aus. Man wird erschlagen vom Futterüberangebot und den bunt verfassten Werbe-Versprechen auf den einzelnen Futtermittelverpackungen. Artgerecht und gesund soll es sein und natürlich nur das Beste für des Menschen „treuen“ Vierbeiner. Hier sind Sie als Ernährungsassistent im Einsatz. Sie unterstützen Hundehalter bei der artgerechten, gesunderhaltenden und bedarfsdeckenden Ernährung des Hundes. Erlangen Sie umfangreiche Fachkenntnisse über die Herstellung, Lagerung und Verkauf von Futtermitteln. Was gibt es an Futtersorten, wie und woraus wird es hergestellt? Alles über Nassfutter bis Futter aus Insektenprotein. Lernen Sie die aktuellen Fütterungsmethoden von ABAM über Vegan bis Prey kennen. Erhalten Sie einen Einblick in die Phytotherapie und die nutritiven Besonderheiten. Antinährstoffe werden keine Fremdwörter mehr für Sie sein und Futtermitteletiketten bergen keine Geheimnisse mehr. Berechnen Sie die Kalorien von beliebigen Futtermitteln zur täglichen Rationsberechnung. Begleiten Sie Hund und Halter während einer Gewichtsreduktion, Giardien-Erkrankung oder Darmsanierung und klären Sie Hundehalter über die Nährstoffe des verwendeten Futtermittels auf. Erkennen Sie Fressstörungen des Hundes, lösen Sie Fütterungsfehler auf und bestimmen Sie die aktuelle Körperkonstitution und Muskelmasse des Hundes anhand des Body-Condition-Score-Index. Berechnen Sie mit dem Futterrechner tägliche Futtermengen und erstellen Sie individuelle Futterpläne für Hunde.

Jetzt noch zum alten Preis starten!
19/08/2026

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Der staatlich zugelassene Fernlehrgang Zertifizierter Ernährungsassistent Hund® (ZFU 7439623) vermittelt fundiertes Wissen rund um die Ernährung des Hundes und lässt sich flexibel von zu Hause aus absolvieren.

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Wer ohnehin mit dem Gedanken spielt, die eigene Fachkompetenz im Bereich Hundeernährung zu erweitern, kann sich den Lehrgang jetzt noch zu den bisherigen Konditionen sichern.

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Kohlenhydrate, brauchen Hunde die wirklich?
08/07/2026

Kohlenhydrate, brauchen Hunde die wirklich?

Der Hund braucht keine Kohlenhydrate – stimmt das wirklich?

Diese Aussage gehört zu den am häufigsten diskutierten Themen in der Hundeernährung. Sie klingt zunächst eindeutig, greift jedoch zu kurz.

Der Hund verfügt über eine bemerkenswerte Fähigkeit: Er kann Glukose selbst herstellen. Dieser Stoffwechselprozess wird Gluconeogenese genannt und beschreibt die Neubildung von Glukose aus Nicht-Kohlenhydratquellen, beispielsweise aus bestimmten Aminosäuren, Glycerin oder Laktat.

Die Gluconeogenese findet überwiegend in der Leber statt und ermöglicht es dem Hund, seinen Blutzuckerspiegel auch dann aufrechtzuerhalten, wenn nur wenige Kohlenhydrate über die Nahrung aufgenommen werden. Deshalb gelten Kohlenhydrate beim gesunden Hund nicht als essenzielle Nährstoffe.

Doch bedeutet das automatisch, dass Kohlenhydrate grundsätzlich unnötig oder sogar ungeeignet sind?

Nein.

Der Hund ist ein metabolisch äußerst flexibles Lebewesen.

Er kann Energie aus Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen gewinnen. Welche Energiequelle der Organismus bevorzugt nutzt, hängt unter anderem von der Zusammensetzung der Nahrung, dem Gesundheitszustand, der körperlichen Aktivität sowie der hormonellen Regulation des Stoffwechsels ab.

Gut aufgeschlossene Kohlenhydrate können eine wertvolle Energiequelle darstellen.

Sie können dazu beitragen, dass Proteine in erster Linie ihre eigentliche Aufgabe erfüllen: den Aufbau und Erhalt von Muskulatur, Organen, Enzymen, Hormonen und Bestandteilen des Immunsystems. Ernährungswissenschaftlich spricht man hierbei vom proteinsparenden Effekt.

Ballaststoffe verdienen besondere Aufmerksamkeit. Sie werden im Dünndarm des Hundes nicht durch körpereigene Verdauungsenzyme abgebaut.

Fermentierbare Ballaststoffe werden jedoch durch das Darmmikrobiom im Dickdarm fermentiert.
Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren (Short-Chain Fatty Acids, SCFA) wie Essigsäure, Propionsäure und Buttersäure, die unter den physiologischen Bedingungen des Organismus überwiegend als Acetat, Propionat und Butyrat vorliegen.

Butyrat dient den Epithelzellen des Dickdarms als bevorzugte Energiequelle, während Acetat und Propionat überwiegend resorbiert und insbesondere in der Leber sowie weiteren Geweben metabolisiert werden.

Darüber hinaus tragen kurzkettige Fettsäuren zur Aufrechterhaltung der Darmbarriere, zur Regulation von Immunfunktionen sowie zu verschiedenen Stoffwechselprozessen bei.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht:

„Braucht der Hund Kohlenhydrate?“

Sondern vielmehr:

„Welche Nährstoffe erfüllen unter welchen Bedingungen welche physiologischen Funktionen?“

Genau hier beginnt ernährungswissenschaftliches Denken.

Die moderne Hundeernährung sollte sich daher nicht an einfachen Schlagworten orientieren, sondern an den biologischen und biochemischen Prozessen des Organismus. Denn erst das Verständnis dieser Zusammenhänge ermöglicht eine wissenschaftlich fundierte Bewertung von Fütterungskonzepten.

Merke:

Der Hund kann Glukose selbst bilden – das macht Kohlenhydrate jedoch nicht automatisch wertlos. Ernährungswissenschaft bedeutet, Stoffwechselprozesse zu verstehen, anstatt Ernährung auf einfache Ja-Nein-Aussagen zu reduzieren.

Herzlich, kritisch, hundverliebt
eure Petra Puderbach-Wiesmeth


Bildhinweis:
Das Bild "Hundeverdauung und Nährstofffluss" zum Artikel wurde unter Verwendung generativer Künstlicher Intelligenz erstellt.
Die visuelle Umsetzung erfolgte dabei strikt nach den inhaltlichen Vorgaben und detaillierten Anweisungen des Autors, um das zugrunde liegende Thema präzise zu illustrieren.
Die KI diente hierbei lediglich als digitales Werkzeug zur Realisierung eines spezifischen gestalterischen Konzepts, wodurch die gestalterische Kontrolle und die inhaltliche Verantwortung vollständig beim Urheber:©️Petra Puderbach-Wiesmeth verbleiben

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30/06/2026

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Unsere Tutorin Petra Puderbach-Wiesmeth der Kurse Ernährungsassistent Hund® und "Trauerbegleiter:in Schwerpunkt Tierhalter:in" wurde von euch nominiert für den Preis „Tutor:in des Jahres 2027“ welcher vom Bundesverband der Fernstudienanbieter in Kooperation mit Fernstudium Direkt vergeben wird.

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Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer*innen der Tierärztekammer Schleswig‑Holstein und alle anderen Du hast deine Z...
07/05/2026

Fortbildung für zertifizierte Hundetrainer*innen der Tierärztekammer Schleswig‑Holstein und alle anderen

Du hast deine Zertifizierung nicht zufällig.
Du hast investiert, gelernt, geprüft, reflektiert.
Du arbeitest nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Standards.

Und genau deshalb suchst du eine Fortbildung, die diesen Anspruch widerspiegelt.

Nicht noch ein Futterseminar.
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Du willst Ernährung verstehen, weil du weißt, wie stark sie Verhalten, Gesundheit und Training beeinflusst.
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Herzlichen Glückwunsch 🍾
14/04/2026

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In meiner Arbeit als Hundetrainerin und Tierpsychologin sehe ich täglich, wie stark Verhalten und Ernährung zusammenhängen.
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Im Zusammenspiel von Mensch und Hund entstand ein Ernährungsmodell, das oft als „omnivor“ bezeichnet wird, doch biologis...
19/01/2026

Im Zusammenspiel von Mensch und Hund entstand ein Ernährungsmodell, das oft als „omnivor“ bezeichnet wird, doch biologisch betrachtet handelt es sich um eine enge Mensch‑Tier‑Lebensgemeinschaft und nicht um einen natürlichen Zustand des Hundes.

Der Mensch kann Pflanzen durch Kochen, Mahlen, Pürieren oder Fermentieren so verändern, dass sie leichter verdaulich werden. Sein Gebiss, seine Kaubewegungen und seine Enzyme sind genau darauf ausgelegt, Pflanzenfasern zu zerreiben und Stärke bereits im Mund aufzuschließen.

Der Hund kann all das nicht. Er beißt zu, reißt ab und schluckt.

Seine Zähne sind Werkzeuge des Schneidens, nicht des Mahlens, und sein Kiefer funktioniert wie ein starres Scharnier, das nur auf und ab geht. Seitliche Kaubewegungen (lateral), die für das Zerreiben von Körnern, Samen oder faserreichen Pflanzen notwendig wären, sind ihm anatomisch unmöglich. Was im Mund des Menschen bereits zu einem Brei wird, gelangt beim Hund nahezu unzerkleinert in den Magen.

Diese Unterschiede sind kein Detail, sondern der Kern seiner Ernährungsbiologie.

Ein Hund kann pflanzliche Nahrung nur dann verwerten, wenn sie vorher so stark aufgeschlossen wurde, dass sein Verdauungssystem überhaupt Zugang zu den Nährstoffen erhält. Rohes, hartes oder faserreiches Pflanzenmaterial bleibt für ihn weitgehend unzugänglich, weil weder Zähne noch Kiefer noch Speichel dafür ausgelegt sind.

Ganz anders der Bär, der trotz seiner Zugehörigkeit zu den Carnivora ein echter Allesfresser ist.

Seine Backenzähne sind breit und flach, geschaffen für das Zerreiben von Beeren, Wurzeln und Nüssen. Sein Kiefer kann sich seitlich bewegen, nicht so ausgeprägt wie bei Wiederkäuern, aber ausreichend, um Pflanzenfasern mechanisch aufzubrechen.

Der Bär besitzt damit die Grundvoraussetzungen eines physiologischen Omnivoren.

Der Hund dagegen bleibt ein Fleischfresser, der Pflanzen nur dann nutzen kann, wenn der Mensch sie für ihn „vorverdaut“. Kochen, Mahlen, Fermentieren, Pürieren oder Extrudieren übernehmen jene Funktionen, die sein Gebiss und seine Kiefermechanik nicht leisten können. Erst durch diese menschliche Vorarbeit wird Stärke enzymatisch zugänglich und können pflanzliche Bestandteile überhaupt verwertet werden.

So entstand eine historisch gewachsene Mensch‑Hund‑Partnerschaft, die bis heute anhält.

Der Mensch übernimmt die Mahlfunktion, die dem Hund fehlt, und der Hund profitiert von einer erweiterten Nahrungspalette, die er allein nie erschließen könnte. Seine Fähigkeit, am menschlichen Speiseplan teilzuhaben, ist kein Zeichen echter Omnivorie, sondern Ausdruck dieser frühen ko‑evolutionären Beziehung.

In diesem Mensch‑Hund‑System wird der Hund zum „Omnivoren“, aber nur, weil der Mensch es möglich macht.

Die häufig getroffene Aussage, der Hund sei ein „Omnivor“, ist daher nur dann sinnvoll zu verstehen, wenn man sie präzisiert: Der Hund ist ein karnivorer Generalist, der in einer vom Menschen geprägten Lebensgemeinschaft und aufgrund domestikationsbedingter Anpassungen in der Lage ist, neben tierischer auch technologisch aufbereitete pflanzliche Nahrung, insbesondere Stärke, zu verwerten.

Ohne den Menschen, seine Kochkunst und seine Abfälle würde diese „Omnivorie“ weitgehend bedeutungslos.

Physiologisch bleibt der Hund ein Fleischfresser mit erweiterten Nutzungsmöglichkeiten, nicht ein echter Allesfresser, der unabhängig vom Menschen beliebige pflanzliche Kost effizient verarbeitet.

Aus kynologisch‑wissenschaftlicher Perspektive lässt sich die Position daher wie folgt zusammenfassen: Der Hund ist physiologisch ein Karnivor. Seine Zähne, seine Kiefermechanik, sein Verdauungstrakt, seine Enzymausstattung und sein Mikrobiom tragen eindeutig die Merkmale eines Fleischfressers.

Die evolutionär erworbene Fähigkeit zur Stärkespaltung ist eine Anpassung an die vom Menschen geprägte Umwelt und setzt voraus, dass Stärke vorher durch menschliche Verarbeitung verdauungsfähig gemacht wurde.

Nur in dieser engen Mensch‑Tier‑Beziehung lässt sich der Hund als „omnivor nutzungsfähig“ bezeichnen.
„Die Omnivorie des Hundes ist kein physiologischer Zustand, sondern ein symbiotischer.“

Fleischfresser im Vergleich: obligat, fakultativ und opportunistisch – mit Fokus auf die Ernährung des HundesDie Einordn...
12/09/2025

Fleischfresser im Vergleich: obligat, fakultativ und opportunistisch – mit Fokus auf die Ernährung des Hundes


Die Einordnung von Fleischfressern in obligate, fakultative und opportunistische Typen erlaubt eine differenzierte Betrachtung ihrer physiologischen und verhaltensbiologischen Anpassungen an die Ernährung.

Im Kontext der Hundeernährung ist diese Unterscheidung besonders relevant, da der Haushund eine komplexe Stellung zwischen diesen Kategorien einnimmt.


Obligate Fleischfresser sind Tiere, die zwingend auf tierisches Gewebe angewiesen sind, um lebenswichtige Nährstoffe zu erhalten.

Sie verfügen über ein Verdauungssystem, das auf die effiziente Verarbeitung von tierischem Protein und Fett spezialisiert ist.

Ein klassisches Beispiel ist die Hauskatze. Ihr Stoffwechsel kann bestimmte essentielle Nährstoffe wie Taurin, Vitamin B12 oder Arachidonsäure nicht aus pflanzlichen Quellen synthetisieren.

Eine rein pflanzliche Ernährung führt bei solchen Tieren unweigerlich zu Mangelerscheinungen und langfristig zu schweren gesundheitlichen Schäden.


Fakultative Fleischfresser hingegen sind in der Lage, auch pflanzliche Nahrung zu verwerten, ohne dabei ihre grundlegenden physiologischen Bedürfnisse zu vernachlässigen – zumindest kurzfristig.

Sie bevorzugen tierisches Protein, sind jedoch nicht vollständig darauf angewiesen.

Der Hund gehört in diese Kategorie, wobei die Einordnung nicht ohne Einschränkungen erfolgen kann.

Zwar hat sich der Hund im Laufe der Domestikation an eine stärkere Aufnahme von Stärke und pflanzlichen Bestandteilen angepasst, etwa durch eine erhöhte Aktivität von Amylase im Pankreas, doch bleibt tierisches Protein für ihn aus ernährungsphysiologischer Sicht essenziell.

Tierisches Protein liefert dem Hund alle essentiellen Aminosäuren in einem ausgewogenen Verhältnis und in einer Form, die sein Organismus effizient verwerten kann.

Darüber hinaus enthält Fleisch bioverfügbare Mikronährstoffe wie Eisen, Zink und Vitamin B12, die in pflanzlicher Nahrung entweder fehlen oder schlechter aufgenommen werden.

Auch Substanzen wie Taurin und Carnitin, die für die Herzfunktion und den Energiestoffwechsel wichtig sind, sind in tierischen Geweben direkt verfügbar, während sie in pflanzlicher Ernährung supplementiert werden müssen.


Opportunistische Fleischfresser zeichnen sich weniger durch physiologische Merkmale als durch ihr Verhalten aus.

Sie fressen, was verfügbar ist – unabhängig von der Quelle. Diese Flexibilität ist ein evolutionärer Vorteil in wechselhaften oder urbanen Lebensräumen.

Straßenhunde, Dingos oder Kojoten zeigen dieses Verhalten deutlich: Sie ernähren sich von Aas, Abfällen, lebender Beute und gelegentlich auch von pflanzlichen Bestandteilen.

Opportunismus bedeutet jedoch nicht, dass jede Nahrung gleichwertig ist. Auch bei diesen Tieren bleibt tierisches Protein die bevorzugte und physiologisch wertvollste Quelle.


👉 Im Fall des Hundes ergibt sich ein komplexes Bild: Er ist biologisch ein fakultativer Fleischfresser mit opportunistischem Verhalten. 👈

Diese Kombination erlaubt ihm eine hohe Anpassungsfähigkeit, bedeutet aber nicht, dass eine rein pflanzliche Ernährung ohne Risiken ist.

Zwar kann ein Hund mit sorgfältig formulierten, supplementierten pflanzlichen Futtermitteln überleben, doch entspricht dies nicht seiner natürlichen Ernährungsweise.

Die langfristige Gesundheit, insbesondere in Bezug auf Muskelaufbau, Immunfunktion und Stoffwechsel, hängt maßgeblich von der Qualität und Verfügbarkeit tierischer Proteine ab.

Die Einordnung des Hundes in diese Kategorien verdeutlicht, dass Ernährung nicht nur eine Frage der Verfügbarkeit, sondern auch der biologischen Notwendigkeit ist.


Eine artgerechte Fütterung berücksichtigt diese Zusammenhänge und orientiert sich an den physiologischen Bedürfnissen des Tieres – nicht allein an ethischen oder ökologischen Überlegungen.


Wie definieren wir „natürlich“ in der Ernährung unserer Hunde? Ich freue mich auf Ihre Perspektive.

🐾

Herzlich, kritisch, hundeverliebt –
eure Petra P-W 🏹🐾☕ 🖤








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