04/04/2026
Viel zu tun. Renovierungsarbeiten und tausend andere Dinge im Kopf. Eigentlich wollte ich an dem Tag etwas ganz anderes machen… aber dann schauten mich die Hunde beide so tief an.
Ich schaute zurück – und setzte mich einfach zu ihnen auf die Decke. Dankbar. Einfach nur dankbar, dass sie bei mir sind und dass das Schicksal uns irgendwie zusammengeführt hat.
Vor ein paar Tagen hatte ich einen riesigen Schockmoment. Wenn ein Hund plötzlich röchelt und schwer atmet… mir ist das Herz in die Hose gerutscht. Umso dankbarer war ich heute für diesen Moment mit den beiden – sie haben mich zurück ins Hier und Jetzt geholt.
Ich saß also da, mit ausgestreckten Beinen, angelehnt am Küchenschrank. Kirby kam direkt zwischen meine Beine, wollte gekrault werden. Coco legte sich an mein Bein und genoss ihre Streicheleinheiten genauso. Jeder bekam eine Hand. Kirby noch ein bisschen unruhig beim Streicheln.
Ich schaute jeden von ihnen ganz bewusst an. Tief in die Augen. Und ich wusste: Hier ist mein Platz. Nichts im Leben ist wichtiger als diese zwei Lebewesen. Ich bin ihr Mittelpunkt – und sie sind es genauso für mich.
Irgendwann drückte Coco ihren Kopf fest an mein Bein, richtig voller Vertrauen. Kirby rollte sich zusammen und legte seinen Kopf auf meinen Oberschenkel. Ich verschränkte meine Hände und war einfach nur da. Dankbar, mit ihnen im Hier und Jetzt zu sein.
Ich schloss die Augen. Atmete tief ein und aus. Und lauschte.
Vogelgezwitscher. Ein vorbeifahrender Zug. Mein Handy, das zweimal piepte. Kirbys tiefes Ein- und Ausatmen – wie ein erleichterter Seufzer. Cocos lautes Schnarchen, das ich so an ihr liebe.
Ich spürte in meinen Körper hinein: die leichten Kopfschmerzen, den Schrank in meinem Rücken, den Druck im Nacken. Mein Po fing langsam an einzuschlafen. Kühl. Meine Beine lagen eisig auf den Fliesen. Aber es störte mich nicht – die Hunde gaben mir ihre Wärme.
Ich öffnete die Augen. Und war kurz verwundert. Eine Träne lief mir über die Wange. Ich lächelte.
Ich liebe diese Wesen einfach. Egal, wie viel Ku**er und graue Haare sie mir manchmal bereiten.
Ich schaute auf die Uhr.
1,5 Stunden waren vergangen. Einfach so. Ohne Handy. Ohne Fernseher. Ohne Ablenkung.
Nur echte, intensive, qualitative Zeit.
Einfach nur Nähe 🥰