04/06/2026
Ich weiß ja nicht, wie es anderen in meinem Alter geht.
Aber inzwischen hört sich „Jahrgang 67“ irgendwie schlimmer an als „ich bin 59“.
Eigentlich bin ich ja eine Nachteule. Aber heute ist nachts um 1:00 Uhr gefühlt eher das neue 23:00 Uhr.
Im Winter passiert es sogar, dass ich um 20:00 Uhr schon auf der Couch ratze. Ich sehe mich mit 89 schon um 16:00 Uhr im Ohrensessel schnarchen. Wobei sich „Jahrgang 67“ dann wieder richtig gut anhören dürfte.
Warum erzähle ich euch das?
Na, weil ich euch eigentlich etwas ganz anderes erzählen wollte. Aber mit 59 darf man schon mal abschweifen.
Heute Morgen um 8:00 Uhr schlich ich dann also wie ein Schluck Wasser in der Kurve über das Grundstück, um die Hühner aufzumachen.
Warum?
Abgabetermin für meine GeriCoach-Projektarbeit bei der Alzheimergesellschaft.
Wie immer blieb ein Rest für den letzten Drücker. Um 1:30 Uhr war es geschafft und das Ding auf dem Weg.
Danach noch schnell die Gassirunde von 22:00 Uhr nachgeholt, sodass ich dann um 2:30 Uhr endlich im Bette lag.
Und ich kann euch sagen: Das kannste in dem Alter einfach nicht mehr bringen.
Ich laufe immer noch schlafwandelnd durch die Gegend.
Aber die Projektarbeit ist weg und das Gefühl, auf „Senden“ geklickt zu haben, war heute Morgen fast besser als Schlaf.