BoxerZukunft e.V.

BoxerZukunft e.V. Herzlich Willkommen auf der Seite des BoxerZukunft e.V. für und über den Deutschen Boxer.

Wir freuen uns über euren Besuch und wünschen euch interessante Einblicke rund um die Zucht des Boxers.

Es läuft, Programm für Ahnentafel ist fertig…
28/08/2026

Es läuft, Programm für Ahnentafel ist fertig…

21/08/2026
19/08/2026

🐕 Läufigkeit, Kastration und Alternativen – wie denkst du darüber?
Wenn eine Hündin läufig wird, kommt schnell die Frage auf: kastrieren oder nicht? Sie kommt von Bekannten, von anderen Hundehalterinnen und Haltern, aus der Tierarztpraxis – und oft auch von einem selbst. Häufig wird dabei von „Sterilisation" gesprochen, gemeint ist aber meist die Kastration: die chirurgische Entfernung der Eierstöcke, gegebenenfalls zusammen mit der Gebärmutter. Bei einer Sterilisation werden lediglich die Eileiter abgebunden oder durchtrennt – sterilisierte Hündinnen werden weiter läufig, können aber nicht mehr tragend werden.

In einer Online-Umfrage möchten wir wissen: Welche Erfahrungen hast du mit der Läufigkeit deiner Hündin gemacht? Wie stehst du zur chirurgischen Kastration – und zu möglichen Alternativen? Deine Antworten helfen der tiermedizinischen Forschung, die Sorgen, Bedürfnisse und Herausforderungen von Tierhalter und Tierhalterinnen besser zu verstehen und künftig gezielter darauf eingehen zu können.

👉 Zur Online-Umfrage: https://survey.tiho-hannover.de/survey3/index.php/247373?lang=de

Die Teilnahme dauert 5 bis 10 Minuten.

Danke für deine Teilnahme! 🙏

13/08/2026

Quo Vadimus Boxerzucht,
genetische Vielfalt erhalten,
eventuell durch Einkreuzung?

Wir lassen unsere Gedanken frei laufen...

09/08/2026

Kastrationsanordnungen – Wissenschaft und Tierschutz dürfen nicht außer Acht gelassen werden

Aus aktuellem Anlass:

Derzeit werden wieder vermehrt behördliche Kastrationsanordnungen gegenüber Hundehaltern ausgesprochen. Dabei entsteht bisweilen der Eindruck, die Kastration sei ein unproblematischer Routineeingriff. Genau das wird jedoch durch die aktuelle wissenschaftliche Literatur in Frage gestellt.

Die Dissertation von Janine Wethkamp (2018) wertete die Daten von 6.686 Hunden aus 205 Hunderassen aus und bestätigt zahlreiche bereits bekannte Risiken einer Kastration.

Die Ergebnisse zeigen, dass kastrierte Hunde im Vergleich zu intakten Hunden signifikant häufiger unter bestimmten Erkrankungen leiden. Hierzu zählen insbesondere:

• Harninkontinenz, vor allem bei Hündinnen sowie bei großen und schweren Hunden,
• Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion),
• Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Darüber hinaus steigt das Erkrankungsrisiko mit zunehmendem Alter, Körpergewicht und Körpergröße. Für mehrere Rassen konnten besondere Risikokonstellationen festgestellt werden.

Besonders bemerkenswert ist die rechtliche und tierschutzethische Einordnung der Autorin:

Die prophylaktische Entfernung gesunder Geschlechtsorgane ist medizinisch nicht ohne Weiteres zu rechtfertigen. Gleichzeitig weist die Arbeit darauf hin, dass die Kastration durchaus ihre Berechtigung haben kann – etwa bei medizinischer Indikation oder zur Vermeidung unkontrollierter Fortpflanzung. Entscheidend ist jedoch, dass jede Entscheidung individuell getroffen werden muss.

Die Autorin kommt deshalb zu einem eindeutigen Fazit:

➡️ Die Kastration ist eine Einzeltierentscheidung.

Vor jeder Kastration müssen Nutzen und Risiken sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Der Tierhalter ist umfassend über mögliche gesundheitliche Folgen, rassespezifische Risiken sowie bestehende Alternativen aufzuklären.

⚖️ Auch aus juristischer Sicht ist dies von erheblicher Bedeutung.

Nach § 6 Tierschutzgesetz ist die Unfruchtbarmachung eines Wirbeltieres kein beliebiger Eingriff. Sie bedarf eines vernünftigen Grundes und muss am Wohl des einzelnen Tieres gemessen werden. Pauschale Lösungen werden diesem gesetzlichen Maßstab regelmäßig nicht gerecht.

Wer Kastrationen anordnet oder empfiehlt, sollte deshalb stets den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand berücksichtigen. Tierschutz bedeutet nicht nur, unkontrollierte Fortpflanzung zu verhindern – Tierschutz bedeutet ebenso, Tiere vor unnötigen operativen Eingriffen und vermeidbaren gesundheitlichen Risiken zu schützen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse sollten Grundlage tierschutzrechtlicher Entscheidungen sein – nicht deren Ausnahme.

Ein wichtiger Meilenstein ist geschafft: Ruth Pichler hat in wochenlanger Arbeit ein Analysetool zur automatisierten Aus...
29/07/2026

Ein wichtiger Meilenstein ist geschafft: Ruth Pichler hat in wochenlanger Arbeit ein Analysetool zur automatisierten Auswertung von Boxer-Ahnentafeln entwickelt. Dieses ist - mit den bisher eingebrachten Daten gefüttert - bereits an der VetMed Uni Wien und bildet die Grundlage für die geplante SRMA-Genetikstudie. Dankeschön!🙏

Jetzt brauchen wir euch noch einmal! Wenn euer Boxer an SRMA erkrankt ist oder war, sendet bitte eine 5 ml EDTA-Blutprobe, die Ahnentafel eures Hundes und einen Befund/ Arztbericht an mich. Der Hund muss nicht aktuell erkrankt sein – untersucht wird der genetische Code. Wenn ihr bereits Blut eingeschickt habt, schickt bitte zusätzlich einen Befund/ Arztbericht, falls noch nicht gemacht. Eine Liquordiagnose ist keine Voraussetzung. Ansprechpartnerin für alle Fragen ist Heike Fahrenschon.

Das Blut wird bei FERAGEN gelagert. Kosten fürs Einlagern: einmalig 20€.
Wir können auch noch Blutproben gesunder Hunde brauchen. Im Idealfall sollten es Boxer mit Ahnentafel älter als 5 Jahre sein, die nie SRMA hatten. Diese Proben kommen in die Kontrollgruppe.
Besonders interessant wären Blutproben gesunder Wurfgeschwister von erkrankten Hunden.

Sämtliche Unterlagen werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich vom Forschungsteam eingesehen.
Ich betone ganz ausdrücklich: hier wird niemand angeschwärzt, hier werden auch keine neuen Zuchtverbote entwickelt. Es geht ausschließlich darum, den Ursachen der SRMA auf die Spur zu kommen, und in weiterer Folge einen Test zu entwickeln, der hilft, diese Krankheit in Zukunft in unserer Rasse vermeiden zu können.

Der erste Wurf in BoxerZukunft wurde am 03.07.2026 auf die Reise geschickt und laut Ultraschall erwartet die Züchterin v...
28/07/2026

Der erste Wurf in BoxerZukunft wurde am 03.07.2026 auf die Reise geschickt und laut Ultraschall erwartet die Züchterin von den Turbinenboxer Anfang September Welpen, nach Zorbas v.d. Lindwurmstadt und JeiLo v.d. Alten Turbine. Wir freuen uns riesig und sind sehr gespannt.

Mit dem L - Wurf wurde die 8te genetisch optimierte Verpaarung bei den Turbinenboxer auf den Weg gebracht.
Der genomische Inzuchtkoeffizient / Verwandschaftsgrad ist bei beiden Elterntiere festgestellt. Und stellt die tatsächliche Verwandschaft unabhängig der Ahnentafel dar.

Desweiteren wurde von beiden Elterntiere im Labor Feragen, ein DNA Abgleich hinterlegt. Die Blutprobenentnahme von DNA Abgleich, DLA und Inzuchtkoeffizient wurde von unseren Tierärzten bei gleichzeitiger Identitätskontrolle vorgenommen.

http://www.boxer-von-der-alten-turbine.de/?page=1&sid=0&title=News

12/07/2026

Gesunde Rassehundezucht beginnt nicht erst mit der Verpaarung – sie beginnt mit Wissen. 🧬🐾

Genetische Vielfalt, bekannte Erbkrankheiten und Gesundheitsrisiken sind wichtige Faktoren, wenn wir langfristig robuste und gesunde Hunde erhalten möchten.

Mit den Analysen von FERAGEN können Züchterinnen und Züchter fundierte Entscheidungen treffen – für mehr Transparenz, bessere Planung und verantwortungsvolle Zucht.

👉 DogCheck:
https://shop.feragen.at/products/dogcheck

👉 Genetische Diversität & DLA:
https://shop.feragen.at/products/genetische-diversitaet-dla-haplotypenbestimmung

12/07/2026

🐾 Intelligente Zuchtentscheidungen beginnen mit den richtigen Informationen.

Mit der FERAGEN Breeder Platform wird es einfacher, zuverlässiger und fundierter, den passenden Zuchtpartner zu finden.

Unser innovatives Matching-Tool unterstützt Züchter dabei, sichere und gut informierte Zuchtentscheidungen zu treffen. Dabei werden komplexe und relevante genetische Informationen berücksichtigt – einfach per Knopfdruck.

✔ smartes Matching
✔ genetische Einblicke
✔ verlässliche Zuchtentscheidungen
✔ entwickelt von Züchtern für Züchter

Denn verantwortungsvolle Zucht bedeutet mehr als Stammbaum und Aussehen.
Es geht darum, fundierte Entscheidungen für gesündere zukünftige Generationen zu treffen.

👉 Mehr erfahren:
https://feragen.at

Adresse

MittelStr. 20
Vöhringen
89269

Öffnungszeiten

Montag 13:00 - 15:00
Mittwoch 10:00 - 12:00
Donnerstag 10:00 - 12:00
Freitag 10:00 - 12:00

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