30/08/2026
VERLADEN | Skill statt Drill – Teil 1
Nur weil dein Pferd in den Anhänger geht, heißt das noch lange nicht, dass es kein Verladeproblem hat.
Diese Stute steigt ein, bleibt drin und fährt. Aber sie hat Stress! Beim Einsteigen macht sie mit den Hinterbeinen einen so großen Schritt, dass sie die Rampe gar nicht betritt. 👆🏻
Also lassen wir sie genau das diesmal nicht tun.
Und plötzlich wird sichtbar, was vorher kaum auffällt: Sobald auch die Hinterfüße auf der schrägen Rampe stehen sollen, wird es schwierig. Teilweise sieht ein Hinterfuß aus, als wäre er gerade gebrochen.
„Wir müssen alles tun, was geht, bevor wir das tun, was nicht geht."
Also zerlegen wir die Aufgabe.
Vorderfüße drauf.
Wieder runter.
Hinterfüße dazu.
Wieder runter.
Schritt für Schritt, bis sie versteht: Du kannst auf dieser Schräge stehen, deine Füße sortieren und einen Schritt nach dem anderen machen – in jede Richtung.
In ihrer Persönlichkeit ist sie ein angespannter Stopper. Gerade das kann für den ungeübten Blick schnell aussehen wie „sie steht doch ruhig". Der Hinterfuß zeigt ziemlich deutlich: Okay ist sie damit nicht.
Wenn du meine beiden Verladevideos aus Basis gerne für die nächsten fünf Tage kostenfrei ansehen möchtest, kommentiere, warum du sie sehen möchtest (z. B. weil dein Pferd auch einsteigt, aber irgendwas nicht stimmt), und du erhältst eine PN.
Skill statt Drill.
Im nächsten Teil zeige ich euch, warum Verladetraining bei vielen Pferden noch an einer ganz anderen Stelle beginnt.
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Feine Kommunikation zwischen Mensch und Pferd beginnt mit Verständnis für das Nervensystem, Persönlichkeit und Stressverarbeitung. In meinem Unterricht, in meinen Programmen und in meinen Ausbildungen – live und online – geht es genau darum: biomechanisch sinnvolles Training, klare Signale und ein Miteinander, das auf echter Wahrnehmung statt auf Druck basiert.