Candy Dream Bullys

Candy Dream Bullys Wir sind eine gewerblich gemeldete Zucht, mit entsprechender Erlaubnis nach §11. Voll untersuchte Elterntieren und familiärer Aufzucht mit Rudelanschluss

Bei uns steht nicht die Farbe im Fokus, sondern wir uns auf die Gesundheit konzentrieren.

Danke für die klaren Worte
11/11/2025

Danke für die klaren Worte

Qualzucht – wo fängt sie an, und wo hört gesunder Menschenverstand auf?

Das Thema Qualzucht beschäftigt mich schon ewig.
Keine Frage: Ich bin absolut dagegen, Hunde zu züchten, die unter ihren körperlichen oder psychischen Eigenschaften leiden. Aber wo genau fängt das eigentlich an – und was wird vielleicht auch zu Unrecht verteufelt?

---

Wenn Schönheit krank macht

Dass Rassen mit zu kurzen Nasen ein Problem haben, ist den meisten inzwischen klar.
Wenn ein Hund kaum noch richtig atmen kann, weil sein Kopf so deformiert wurde, dass selbst einfaches Schnaufen zur Qual wird – dann ist das Qualzucht. Punkt.

Dass es überhaupt so weit gekommen ist, ist eine Schande. Und ja, es ist gut, dass manche dieser Zuchten mittlerweile verboten oder eingeschränkt sind.
Aber es gibt Hoffnung – vor allem dort, wo engagierte Züchter am Werk sind, denen das Wohl des Hundes wirklich am Herzen liegt.

Nicht jeder Frenchie-Züchter ist ein rücksichtsloser Egoist.
Alle über einen Kamm zu scheren, zeugt ebenfalls nicht von Intelligenz.
Mit durchdachter Rück- oder Einkreuzung kann man tatsächlich viel bewirken – wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.

---

Zucht mit Stolz – oder doch mit Blindheit?

Es gibt unzählige Hunderassen, die optisch schon stark überzeichnet sind. Trotzdem stehen Züchter mit geschwellter Brust in den Showringen und feiern diese deformierten Tiere als „Erfolge“.
Ganz ehrlich: Da kommt bei mir Wut auf – und Entsetzen darüber, wie grenzenlos dumm manche Menschen tatsächlich sein können.

Besonders krass finde ich die Entwicklung bei Mini Pocket Bullys oder den extremen XXL Bullys.
Sündhaft teuer, körperlich am Limit – Statussymbole auf vier Beinen, bei denen der Hund der Leidtragende ist.

Ich habe einige dieser Züchter direkt angeschrieben und gefragt, warum ihre Hunde 15.000 Euro kosten und ob sie Gesundheitsuntersuchungen oder Gentests machen.
Ergebnis? Keine einzige Antwort.
Stattdessen werben sie mit Gangsterposen, halbnackten Frauen, Tattoos und fetten Ketten. Warum?
Weil es offenbar mehr um Image als um Tierschutz geht.
Natürlich gibt es auch hier solide Züchter – aber viele kompensieren mit solchen Zuchten schlicht etwas anderes.

---

Wenn Verhalten zur Belastung wird

Qualzucht betrifft nicht nur das Äußere – auch das Wesen kann zur Qual werden.
Wir haben Hunde gezüchtet, deren Triebe so übersteigert sind, dass sie im Alltag kaum klarkommen.

Ein Malinois muss „so“ sein?
Ein Border Collie mit völlig überdrehtem Arbeitsdrang ist „typisch Rasse“?
Sorry – aber das ist kein Zeichen guter Zucht, sondern von Ignoranz.
Wenn ein Hund unter seinem eigenen Wesen leidet, ist das nicht normal, sondern tragisch.

---

Differenzierung statt Hexenjagd

Heute ist man sensibler beim Thema Qualzucht – und das ist gut so.
Aber manchmal kippt es ins Gegenteil: Da kommen selbsternannte „Tierschutzexperten“, die pauschal alles verurteilen, was sie nicht verstehen.

Beispiel Merle-Färbung:
Ja, Merle ist eine Mutation. Und ja, Merle x Merle-Verpaarungen sind gefährlich und verboten – völlig zu Recht.
Aber ein einzelner Merle-Hund ist nicht automatisch krank oder leidend.
Gleiches gilt für die Farbe Blau: Es stimmt, dass es die sogenannte CDA (Color Dilution Alopecia) gibt. Doch nicht jeder blaue Hund ist krank – nur jeder Hund mit CDA ist blau.

Das zeigt: Man braucht Wissen und Differenzierung – nicht Vorurteile und Stammtischparolen.

---

Zucht braucht Herz, Hirn und Haltung

Qualzucht ist nie okay – das steht außer Frage.
Aber zwischen Verharmlosung und Verteufelung liegt ein weiter Raum, in dem Verstand, Erfahrung und Ethik gefragt sind.

Man kann vernünftig züchten, auch wenn es rassetypische Baustellen gibt – wenn man sich diesen offen stellt.
Und man kann als Züchter Verantwortung übernehmen, statt Mode, Geld oder Anerkennung über das Wohl des Hundes zu stellen.

Zucht sollte niemals dem Menschen dienen – sondern dem Tier.
Denn wer wirklich liebt, will, dass sein Hund atmen, rennen, spielen und leben kann – ohne Leid.

---

Fazit:
Nicht alles ist Qualzucht, aber alles, was Leiden bedeutet, ist falsch.
Die Lösung liegt nicht in radikaler Ablehnung, sondern in Aufklärung, Wissen und Empathie.
Denn echte Hundeliebe zeigt sich nicht im Aussehen – sondern im Verantwortungsbewusstsein.

Guter Beitrag... Ein Grund weshalb viele Züchter den Weg des Crossbreeds gehen. ❤️
06/10/2025

Guter Beitrag... Ein Grund weshalb viele Züchter den Weg des Crossbreeds gehen. ❤️

Danke ...es ist so schön zu lesen, dass viele Züchter zu dem das was gerade in den Medien passiert Stellung beziehen.Les...
22/09/2025

Danke ...es ist so schön zu lesen, dass viele Züchter zu dem das was gerade in den Medien passiert Stellung beziehen.

Lesenswerter Post 👍

‼️‼️‼️Qualzucht bei Französischen Bulldoggen & brachyzephalen Rassen‼️‼️

Leiden für ein „süßes Aussehen“

Französische Bulldoggen, M***e und andere brachyzephale Rassen sind zu Symbolen der Qualzucht geworden. Atemnot, Hitzekollaps, Kaiserschnitte als Standard, Augen- und Wirbelsäulenprobleme – all das ist für viele dieser Hunde Alltag. Es geht hier nicht um Einzelfälle, sondern um systematisch angezüchtetes Leid.

Der VDH – Teil des Problems, nicht der Lösung

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) behauptet, auf Gesundheit zu achten. Doch die Realität sieht anders aus: Hunde mit massiven Defekten werden auf Ausstellungen prämiert und als „Standard“ bestätigt. Anstatt endlich gesunde Wege einzuschlagen, hält der VDH starr an alten Zuchtlinien fest – selbst wenn diese nachweislich krank machen. Damit trägt der größte deutsche Hundeverband aktiv dazu bei, dass Qualzucht weitergeht.

Dissidenz-Züchter zeigen: Es geht auch anders

Abseits des VDH arbeiten immer mehr verantwortungsvolle Züchter mit sogenannten Outcross-Programmen. Durch Einkreuzungen anderer Rassen soll die genetische Vielfalt zurückkehren – und damit gesündere, belastbarere Hunde. Besonders das Projekt „Modern French Bulldog“, dass von uns ins Leben gerufen wurde konzentriert sich klar auf Gesundheit und Funktionalität. Dort steht das Wohl der Hunde über modischen Trends, weshalb es keine oder nur sehr wenige Sonderfarben gibt. Doch auch andere Züchter außerhalb des Projekts haben diesen Weg eingeschlagen und beweisen, dass eine zukunftsfähige, gesunde Bulldogge möglich ist. Diese Ansätze werden jedoch vom VDH ignoriert oder sogar bekämpft, weil sie nicht ins starre Rassebild passen.

Tierschützer fordern Verbote – aber sehen nur den VDH

Viele Tierschutzorganisationen sprechen sich für ein komplettes Rasseverbot brachyzephaler Hunde aus. Sie kritisieren zu Recht das Leid – stützen aber gleichzeitig indirekt den VDH, indem sie ihn als alleinigen Verband betrachten. Damit schwächen sie diejenigen, die tatsächlich neue Wege für gesunde Hunde gehen wollen.

Die „Hobbywürfe“ – ein unterschätztes Problem

Besonders schlimm sind jedoch die unzähligen Privatleute, die „nur einmal Welpen haben wollen“. Ohne Fachwissen, ohne Gesundheitsuntersuchungen und ohne Verantwortung werden Würfe produziert – oft aus kranken Elterntieren. Die Folge: Welpen, die ein Leben voller Leiden vor sich haben. Viele landen später beim Tierarzt, im Tierschutz oder in Notvermittlungen. Diese Hobbyzuchten sind kein „lieber Versuch“, sondern Teil des Problems.

Auslandshunde – Leid auf Bestellung

Die hohe Nachfrage nach „süßen“ Kurznasen sorgt zudem für eine skrupellose Welpenproduktion im Ausland. In Massenzuchtanlagen und fragwürdigen Sheltern werden Tiere unter katastrophalen Bedingungen vermehrt – einzig, um den deutschen Markt zu bedienen. Auch dies ist ein direktes Resultat fehlender Reformen durch den VDH.

Fazit: Gesundheit vor Profit!

Solange der VDH sich weigert, Gesundheit konsequent über Äußerlichkeiten zu stellen, bleibt er ein zentraler Treiber der Qualzucht. Verantwortungsvolle Züchter außerhalb des Verbands werden blockiert, während Tierleid im großen Maßstab weitergeht. Wer wirklich etwas verändern will, darf dieses System nicht länger legitimieren – und muss zugleich klar benennen, dass auch „Hobbywürfe“ ohne Wissen und Verantwortung Tierquälerei sind.

Gesunde Hunde sind möglich – aber nur, wenn Profit, Schönheitsideale und Ignoranz endlich hinter das Wohl der Tiere gestellt werden.

Aufklärung, Medienhetze und die einseitige Medaille....Teil 1Viele haben sicher in den letzten Tagen den Bericht in zu d...
15/09/2025

Aufklärung, Medienhetze und die einseitige Medaille....Teil 1

Viele haben sicher in den letzten Tagen den Bericht in zu den Thema Leiden auf 4 Pfoten gesehen.

Auch wir haben uns den Bericht angesehen, jedoch kann ich das nicht wie viele andere feiern. Anfang des Jahres besuchte ich ein Seminar zum Aufklären über Qualzuchten. Dort bin ich mit dem gleichen Bauchgefühl raus gegangen, welches ich nach dem Bericht hatte. (dazu mehr in Teil 2)

Ja !wir Menschen haben in den letzten Jahren viele Rassen krank gemacht, aber wieso ist das ganze passiert?

Als Züchter merkt man schnell, dass es im der Zucht diverse Gruppen gibt. Zum einen denen den es es in erster Linie ums Geld geht, die Liebe zur Rasse und Verantwortung zur Zucht Fehlanzeige. Das sind aber auch genau die, die jetzt ihre Hunde losgeworden sind und komplett auf eine andere Rasse umsteigen.
Warum, weil es mit Zuchtauflagen und dem öffentlichen Druck unbequem wird.

Dann gibt es die, die einfach hin und wieder im Stillen ihre Würfe machen, aber auch keine Lust haben zur Verbesserung beizutragen, man geht mit der Masse da zahlt die neueste Farbe, Fellzeichnung mehr wie der Rest.

Dann habe ich den kleineren Teil, Menschen die für die Rasse Einstehen. Denen der Erhalt wichtig ist, die Geld in Untersuchungen der Zuchthunde stecken, gut selektieren und auch für den Laien gute Hunde nicht in die Zucht nehmen. Die sich den Kopf zerbrechen, was man auf Dauer gesehen macht, um nicht kurzfristig eine Generation, sprich den aktuellen Wurf und die Nachzuchten verbessert, sondern langfristig denkt.

Aktuell stehen wir un der Zucht ein wenig an der Wand, viele Baustellen die angegangen werden müssen. Nichts was in einer Generation ausgebessert werden kann. Das umdenken mit Crossbreed, volle Gesundheitsuntersuchung.

Was machen Zuchtverbände? Der Rassestandard des VDH ist veraltet in meinen Augen, nehmen wir das Beispiel aus der Gesagten Dokumentation, da wird sich über eine Stummelrute gefreut, der Hund kann ja auch wenn kaum erkennbar damit wackeln, platte Nasen viel zu kompakte Körper. Im Vergleich dazu die kleinen Dessidenzvereine, hier sind im Gegensatz zum VDH auch Sonderfarben zugelassen. Nicht immer ist dies gut, aber es hat hier schon Fremdrassenanteile in die Zucht gebracht. Somit auch Körperbau verändert, längere Nasen, längere Beine, Ruten.

Jetzt mit diversen Crossbreed Projekten schreien viele Menschen, dass ist keine französische Bulldogge mehr...stimmt aber wo waren die Vetos bei neuen Farben oder zb Curlyhair? Oftmals gingen die ersten Generation eben unter der Hand weg, die "fertigen" Bullys wurden dann hochpreisig angeboten, erste "französische Bulldogge in neuer Sonderfarbe, oder mit lockigem Fell"

Jetzt wenn man seine ersten Generation aus Crossbreed Projektenzeigt, die eben einfach gesagt nur halbe Bullys sind, kommt Gegenwind.

Warum? Weil Züchter offen damit umgehen und den Weg zur Verbesserung zeigen?

Vielleicht regt das etwas zum Nachdenken an...

Bild dient der Aufmerksamkeit ❤️

Wie möchten unsere Seite wieder etwas aufleben lassen, lange war es privat turbulent und die Auszeit aus Social Media ha...
14/09/2025

Wie möchten unsere Seite wieder etwas aufleben lassen, lange war es privat turbulent und die Auszeit aus Social Media haben wir zusätzlich sehr genossen.

Neben unseren Hunden, gibt es auch die Kinder und die sind teils einfach ein wenig zu kurz gekommen, das haben wir jetzt nachgeholt und den Fokus auf die Familie gelegt, Kraft getankt und neue Ziele gesetzt.

Das bunten Treiben ob auf Facebook oder Instagram, oft mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtet. Es tut sich vieles, oftmals sehr fragwürdiges. Der Druck gegen französische Bulldoggen nimmt zu, wir sind sehr entsetzt über das Vorgehen und auch das Verhalten vieler Menschen.

Wir haben uns ebenfalls Gedanken gemacht, das Ende einleiten und aufgeben oder einen Weg finden und mit vielen bemühten Züchten für die Rasse kämpfen und jaaaa, wir kämpfen für die französische Bulldogge. Auch wenn uns klar ist, das typische Bild wird sich erstmal verlieren.

Wer uns folgt, weiss Farbe war für uns nie das wichtigste uns lag immer der Fokus auf der Gesundheit und das bedeutet neue Wege gehen. Ohne Crossbreed und frischem Blut ist uns klar, dass es nicht weitergeht. Uns ist ebenfalls klar, nicht jeder findet das gut und nein, es muss auch nicht jedem gefallen.

Wichtig ist, dass man Verantwortung für das übernimmt was man tut. Sprich Verantwortung für die Nachzuchten trägt und absolut hinter dem steht wasan Nacht.

Die einen belächeln, die nächsten lästern und andere freuen sich - das haben wir über all die Jahre gelernt, aber im Vergleich zu vielen Züchten sind wir noch da.

Bild dient der Aufmerksamkeit ❤️

Danke für diesen Post...besser kann man es nicht sagen ❤️
20/07/2025

Danke für diesen Post...besser kann man es nicht sagen ❤️

Adresse

Stuttgart
Stuttgart

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Candy Dream Bullys erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie