19/04/2026
Heute möchten wir über eine Erkrankung der Katzen aufklären
Vorab ein paar Impressionen von dieser Woche. Bei uns sind die Katzenpatienten so entspannt, dass sie kurz nach der Untersuchung vom Behandlungstisch den direkten Weg über unseren Schoß zum Schlafen auf unseren Schreibtisch nehmen. Mehr wohlfühlen geht wohl nicht.
PKD - Polycystic Kidney Disease (erbliche Nierenerkrankung)
Sie kommt meist bei Katzen, wie Perser, Siam, Ragdoll u. a. exotischen Rassen vor.
Es handelt sich dabei um einen „autosomal dominanten“ Erbgang mit Vererbung eines veränderten, „mutierten“ Gens. Das heißt, dass beim Auftreten des mutierten Gens bei Kätzin und Kater mit dem Ausbruch der Krankheit bei allen ihren Kitten zu rechnen ist.
Deshalb ist es ganz wichtig, dass Züchter die Elterntiere auf diese Erkrankung untersuchen lassen. Man züchtet nur mit gesunden Tieren!!!
Die Krankheit wird erst im späteren Leben, durch Nierenfehlfunktionen und durch Zysten bemerkbar. Statistisch bricht sie zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr aus.
Wie oben schon beschrieben, sind die Zysten schon bei der Geburt vorhanden, eben nur ganz klein. Ältere Tiere haben dann mehrere und größere Zysten.
Diese verursachen, dass die Nieren Ihre Funktionsfähigkeit verlieren. Das Nierengewebe wird fortschreitend zerstört.
Die Symptome sind u. a. Schwäche, Appetitmangel, Gewichtsverlust, großer Durst u. ä.
Natürlich hat nicht jede Katze/jeder Kater mit den eben genannten Symptomen eine PKD.
Die PKD ist ausschließlich über einen fachkundigen Ultraschall feststellbar.
Liebe Patientenbesitzer, achten Sie darauf, dass der Ultraschall auch von einem/einer Fachmann/-frau ausgeführt wird. Nicht jeder, der ein Ultraschallgerät besitzt, beherrscht den Ultraschall. Wir beraten Sie gern dazu, wer unser Vertrauenspartner/-partnerin ist.
Achten Sie darauf, wenn es einer Katze/einem Kater nicht gut geht, beginnt sie/er es deutlich zu zeigen.
Ein eindeutiges Zeichen für eine Erkrankung (nicht für PKD) ist, wenn die Katzentoilette nicht mehr für das Urinieren benutzt wird. Dann stimmt wirklich etwas mit Ihrem Liebling nicht.
Viele Nierenerkrankungen bei den Samtpfoten - aber auch bei den Hunden - können schulmedizinisch nicht aufgehalten werden, aber in der alternativen Medizin ist dies möglich, auch wenn das kaum zu glauben ist.
Aber man muss aber genau wissen, was man tut. Die Gabe von irgendwelchen homöopathischen Mitteln ist hier nicht ausreichend, es bedarf einer genauen Diagnose und einer fachkundigen Behandlung auf diesem Gebiet.
Wir haben schon viele Samtpfoten und Hunde diesbezüglich erfolgreich behandelt. Natürlich können auch wir kein Nierengewebe „reparieren“, aber wir können mit genau für diesen Patienten durchgeführten Therapiemethoden Prozesse „aufhalten“.
Innerhalb kürzester Zeit geht des den Patienten dann merklich besser.
Wir beraten Sie dazu sehr gern. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserer Praxis. Dies ist auch über unsere Homepage online möglich.
Wir wünschen allen einen guten Start in die neue Woche.
Herzliche Grüße Ihr Team der
Tierheilpraxis Susanne Traubach