Doghumens - Silke Ackermann

Doghumens - Silke Ackermann Klarheit statt Chaos. Hundetraining & Verhaltensberatung im Kreis Soest
Einzelcoaching • Gruppentraining • Mantrailing
Wissenschaftlich fundiert. Alltagsnah.

Individuell.

Die wichtigsten Trainingsmomente sind oft die, die niemand als Training erkennt.〰️Denn sie dauern oft nur wenige Sekunde...
01/06/2026

Die wichtigsten Trainingsmomente sind oft die, die niemand als Training erkennt.

〰️

Denn sie dauern oft nur wenige Sekunden und finden selten dort statt, wo „Training“ draufsteht.

60 Minuten Training.

10.020 Minuten Alltag.

Die Stunde Training ist wichtig.

Die anderen 6 Tage und 23 Stunden entscheiden darüber, ob daraus nachhaltige Veränderung entsteht.

Ich weiß.

Das ist jetzt eine eher unpraktische Aussage für eine Hundetrainerin. 😅

Aber sie stimmt.

Die wenigsten Hundehalter scheitern an den 60 Minuten Training pro Woche.

Sie scheitern an den anderen 10.020 Minuten.

Zu Hause.
Zwischen Haustür und Garten.
Zwischen Sofa und Futternapf.
Beim Aussteigen aus dem Auto.
Beim Spaziergang um den Block.

In den kleinen Situationen, die so unspektakulär wirken, dass man sie oft gar nicht als Training wahrnimmt.

Dabei findet genau dort die eigentliche Erziehung statt.

Zwischen „Bleib mal kurz sitzen“

und

„Ach komm, ist jetzt auch egal.“

Viele Menschen glauben, Hundetraining findet dann statt, wenn man zum Kurs fährt.

Tatsächlich beginnt es morgens beim Aufstehen.
Und hört abends beim Schlafengehen nicht auf.

Jedes Warten.
Jede Freigabe.
Jede Begrenzung.
Jede kleine Entscheidung.

All das ist Training.

Und genau deshalb kann gezieltes Training so wertvoll sein.

Nicht weil der Hund dort plötzlich alles lernt.

Sondern weil wir lernen, genauer hinzuschauen.
Zusammenhänge zu erkennen.
Und Alltag bewusster zu gestalten.

Denn die eigentliche Veränderung entsteht oft nicht während der Trainingseinheit.

Sie entsteht in den vielen kleinen Situationen danach.

Dann, wenn wir beginnen, die anderen 10.020 Minuten anders zu gestalten.

Denn Hand aufs Herz:

Der Hund weiß nicht, dass heute Montag ist und von 18 bis 19 Uhr Training auf dem Stundenplan steht.

Er lebt mit uns die anderen 10.020 Minuten.

Und genau dort entsteht Veränderung.

Denn wer nur im Training trainiert,
trainiert meistens zu wenig.

31/05/2026

Tara hat einen ziemlich einfachen Plan für gute Tage.

🌲 Wald. 🌊 Wasser. 🐾 Unterwegs sein.

Und meistens funktioniert er. 😊

Manchmal übersehen wir zwischen Arbeit, Verpflichtungen und Alltag, viele kleine schöne Momente die direkt vor uns liegen.

Zum Glück erinnern Hunde uns regelmäßig daran.

Was gehört für euren Hund zu einem perfekten Tag?

Die wichtigsten Trainingsmomente sehen meistens ziemlich unspektakulär aus.Kein hohes Tempo.Keine spektakulären Übungen....
30/05/2026

Die wichtigsten Trainingsmomente sehen meistens ziemlich unspektakulär aus.

Kein hohes Tempo.
Keine spektakulären Übungen.
Keine perfekte Vorführung.
Keine perfekte Social-Media-Kulisse.

Sondern oft einfach nur:

Ruhe.
Orientierung.
Timing.
Kleine Entscheidungen im richtigen Moment.

Oft sind genau die Situationen am wertvollsten, die von außen fast langweilig wirken.

Ein Hund, der kurz innehält.
Ein Blickkontakt.
Ein Hund, der sich zurücknimmt.
Ein sauber gesetztes Signal.
Ruhe trotz Ablenkung.
Ein Spaziergang, der heute etwas entspannter läuft als noch vor ein paar Wochen.
Ein Mensch, der rechtzeitig erkennt, was sein Hund gerade braucht.

Die meisten Fortschritte entstehen nicht in den großen Momenten.

Sie entstehen im Alltag.
In den Situationen, die niemand filmt oder fotografiert.

Die meisten wichtigen Dinge im Hundetraining entstehen nicht durch Show – sondern durch viele kleine Momente, die immer wieder bewusst begleitet werden.

Und ehrlich?

Genau diese Arbeit sieht man online oft am wenigsten.

Denn echte Entwicklung sieht oft erstaunlich unspektakulär aus.

Wenn Training plötzlich langweilig aussieht, läuft oft einiges ziemlich richtig.

Habt ein schönes Wochenende mit euren Hunden.





Es gibt Menschen, die hinterlassen keine Lücke —sondern eine Handschrift.Sie bleiben in Gedanken.Im Blick auf die Hunde....
27/05/2026

Es gibt Menschen, die hinterlassen keine Lücke —
sondern eine Handschrift.

Sie bleiben in Gedanken.
Im Blick auf die Hunde.
Im gemeinsamen Arbeiten.
Und in all den kleinen Abläufen dazwischen.

Es gibt Menschen, die verschwinden nie ganz.

Sie begleiten auch Jahre später noch viele Momente.

Heute vor drei Jahren ist einer meiner engsten Freunde und wichtigsten Trainingspartner viel zu früh gegangen.

Wir haben über viele Jahre gemeinsam trainiert, diskutiert, reflektiert — und uns dabei gegenseitig geprägt.

Er war sicher nicht immer einfach.
Nicht angepasst.
Und definitiv jemand mit einer klaren Haltung und deutlichen Worten.

Aber genau dadurch hat er bei vielen Menschen Spuren hinterlassen.
Im Training. Im Hundesport. Und oft auch weit darüber hinaus.

Für Hunde, die mitdenken.
Für Präzision unter Spannung. Für Timing.
Für echtes Teamwork.
Und für die vielen kleinen Details, die diese Arbeit mit Hunden so besonders machen.

Und irgendwie gehen die Hunde und ich diesen Weg bis heute weiter.

Oft bewusst für uns.
Manchmal bis an Grenzen.
Und trotzdem mit derselben Leidenschaft für diese Arbeit.

Nicht alles von diesem Weg wurde hier gezeigt.

Nicht, weil er aufgehört hat —
sondern weil der Fokus irgendwann woanders lag.

Nicht auf Sichtbarkeit.
Sondern auf der Arbeit selbst.

Manches verschwindet nie ganz.

Es bleibt in den kleinen Dingen, die man über Jahre gemeinsam aufgebaut hat.

Was bleibt, ist vor allem Dankbarkeit für all die gemeinsame Zeit.

Und vielleicht dürfen manche Menschen auch lange danach noch erinnert und wertgeschätzt werden.

Die Bilder dieses Beitrags sind heute auf einem ganz besonderen Spaziergang entstanden. 🖤





27/05/2026

Besondere Orte und Trainingsbedingungen verändern oft den Blick auf die kleinen Details im Mantrailing.

Ein besonderer Trainingstag an einem ebenso besonderen Ort über mehrere Ebenen.

Danke an die Teams für Vertrauen, Konzentration und die gemeinsame Arbeit an genau diesen kleinen Details.


Was heute selbstverständlich wirkt, war vielleicht einmal dein größter Wunsch. 🖤Und manchmal vergisst man zwischen Allta...
25/05/2026

Was heute selbstverständlich wirkt, war vielleicht einmal dein größter Wunsch. 🖤

Und manchmal vergisst man zwischen Alltag, Training und den nächsten Zielen, wie weit man eigentlich schon gekommen ist.

Vielleicht braucht es genau deshalb hin und wieder einen kurzen Moment, um sich daran zu erinnern, wofür man einmal losgegangen ist.

Vielleicht der entspannte Spaziergang.
Vielleicht der Freilauf.
Vielleicht eine Prüfung.
Vielleicht ein Hund, der endlich zur Ruhe kommt.
Vielleicht einfach nur ein Alltag, der sich nicht mehr schwer anfühlt.

Und irgendwann vergisst man fast, wie viel Arbeit, Zweifel, Rückschritte und kleine Schritte genau darin stecken.

Bis man kurz innehält und merkt:
Früher hätte man sich genau DAS gewünscht, wo man heute steht. 🖤

Kleiner Reminder: Manches fühlt sich irgendwann ganz "normal" an — obwohl genau darin schon unglaublich viel Wachstum steckt.

Wofür bist du heute dankbar?

Speicher dir diesen Gedanken für die Tage, an denen du nur noch siehst, was noch nicht perfekt läuft.
Und vielleicht musste das heute auch jemand aus deinem Umfeld lesen. 🖤





Viele Welpen sollen viel zu früh viel zu viel können.„Mein Welpe läuft noch nicht ordentlich an der Leine.“„Er hört drau...
23/05/2026

Viele Welpen sollen viel zu früh viel zu viel können.

„Mein Welpe läuft noch nicht ordentlich an der Leine.“
„Er hört draußen überhaupt nicht.“
„Er ist ständig abgelenkt.“
„Er kann noch nicht ruhig bleiben.“

Ja.

Weil er ein Welpe ist.

Viele junge Hunde sollen heute möglichst schnell „funktionieren“.

Dabei vergessen wir oft: Welpen sind keine kleinen fertigen Hunde.

Sie lernen gerade erst, diese Welt Schritt für Schritt zu verstehen.

Wie man mit Reizen umgeht.
Wie man Frust aushält.
Wie man zur Ruhe kommt.
Wie gemeinsames Leben miteinander überhaupt funktioniert.

Viele Fähigkeiten, die später selbstverständlich wirken, müssen sich überhaupt erst entwickeln.

Und genau deshalb geht es in einer guten Welpenschule nicht darum, möglichst schnell perfekten Gehorsam zu trainieren.

Sondern darum, gemeinsam Grundlagen aufzubauen.

✔ Vertrauen
✔ Orientierung
✔ Beziehung
✔ Sicherheit
✔ erste Kommunikation
✔ gemeinsames Lernen
✔ Ruhe trotz Umweltreizen

Denn echte Grunderziehung entsteht nicht in wenigen Wochen.

Und auch nicht durch ständiges Wiederholen von „Sitz“, „Platz“ und „Fuß“.

Sie entsteht aus Entwicklung.
Aus gemeinsamen Erfahrungen.
Aus Begleitung.
Und aus vielen kleinen Schritten im Alltag.

Ein Welpe muss nicht perfekt funktionieren.

Er darf erst einmal ankommen.
Lernen.
Entdecken.
Und gemeinsam mit seinem Menschen wachsen.

— Teil 1 meiner kleinen Reihe zum Thema Welpenschule, Erwartungen & den Grundlagen fürs gemeinsame Leben.

# hundeliebe

Der Hund soll ruhig bleiben.Karen hat nach vier Minuten Training Puls 180.Genau mein Humor im Hundetraining.„Der muss en...
20/05/2026

Der Hund soll ruhig bleiben.
Karen hat nach vier Minuten Training Puls 180.

Genau mein Humor im Hundetraining.

„Der muss endlich lernen, sich besser zu regulieren.“ …
sagt der Mensch, der innerlich schon beim ersten kleinen Fehler oder Chaosmoment komplett am Limit ist.

Viele Hunde sollen heute: Ruhig bleiben. Frust aushalten. Sich regulieren...

Während Menschen schon komplett genervt sind, wenn Entwicklung nicht sofort sichtbar wird.

Bei jedem kleinen Rückschritt direkt Druck, Spannung und Erwartungen aufbauen — und damit die komplette Stimmung kippen lassen.

Kleiner Klartext zur Wochenmitte:
Impulskontrolle und Frustrationstoleranz entstehen nicht nur durch 47 Sitz-Bleib-Übungen und Kekse vorm Hundegesicht anstarren.

Sie entstehen im Alltag. Durch Ruhe. Durch Orientierung. Durch Stabilität.
Und durch Menschen, die selbst lernen, Spannung auszuhalten, ohne permanent emotional zu explodieren.

Denn Hunde lernen nicht NUR Übungen.

Sie orientieren sich auch daran, wie viel Ruhe, Sicherheit und Stabilität wir ihnen im Alltag geben.

Sie lernen auch, wie wir mit Stress, Frust und Druck umgehen.

Sie lernen uns. 👀

Impulskontrolle & Frust aushalten beginnt deshalb oft nicht beim Hund.

Sondern oft auch am anderen Ende der Leine.

Und jetzt mal ehrlich:
Wer von euch hat sich beim Training schon mal mehr aufgeregt als der Hund? 👀😂

PS: Falls hier jemand Karen heißt: Ihr seid natürlich nicht persönlich gemeint. Meistens zumindest. 😌

Viele Hunde funktionieren...Aber längst nicht jeder Hund kann sich wirklich regulieren.Und genau das ist ein riesiger Un...
19/05/2026

Viele Hunde funktionieren...

Aber längst nicht jeder Hund kann sich wirklich regulieren.

Und genau das ist ein riesiger Unterschied.

Ein Hund kann: „Sitz.“ „Fuß.“ „Hier.“ Leinenführigkeit. Blickkontakt.

…und innerlich trotzdem dauerhaft unter Spannung stehen.

Denn Signalkontrolle bedeutet: Der Mensch steuert Verhalten von außen.

Selbstregulation bedeutet: Der Hund lernt, sich auch ohne permanente Anleitung wieder selbst zu sortieren.

Und das ist nicht dasselbe.

Viele Hunde lernen: Kommandos auszuführen. Abläufe einzuhalten. Sich kontrollieren zu lassen.

Aber nicht unbedingt: Frust auszuhalten, Impulse zu regulieren, Erregung herunterzufahren, Ruhe wirklich zu lernen.

Dabei ist Signalkontrolle keineswegs unwichtig.

Im Gegenteil: Klare Signale, Strukturen und verlässliche Führung können Selbstregulation überhaupt erst möglich machen.
Sie geben: Orientierung. Sicherheit. Vorhersagbarkeit.

Aber: Sie ersetzen Selbstregulation nicht automatisch.

Das merkt man oft genau dann, wenn keine direkte Anleitung mehr kommt.

Wenn Emotionen größer werden als die erlernten Abläufe. Wenn der Mensch zu spät reagiert. Wenn Situationen plötzlich unübersichtlich werden.

Dann zeigt sich:
Funktioniert der Hund nur unter Kontrolle?
Oder hat er wirklich gelernt, mit sich selbst umzugehen?

Denn ein Hund, der dauerhaft auf permanente äußere Anleitung angewiesen ist, entwickelt nicht automatisch eigene Selbstregulationsstrategien.

Und genau deshalb liegt genau darin der Unterschied zwischen Kontrolle und echter Entwicklung.

Wie gut ein Hund sich selbst regulieren kann,liegt nicht allein am „Training“.
Auch Veranlagung, Entwicklung, Gesundheit, bisherige Lernerfahrungen, Stressbelastungund der gesamte Alltag spielen dabei eine wichtige Rolle.
Deshalb brauchen manche Hunde deutlich mehr Unterstützung, Orientierung und Zeit als andere.

Signalkontrolle ist wichtig. Sehr wichtig sogar.
Aber sie ist nicht der letzte Schritt.

Signalkontrolle ist äußere Führung.
Selbstregulation ist innere Kompetenz.

Und stabile Entwicklung braucht beides.

Die vielleicht ehrlichste Frage im Hundetraining ist manchmal:
Was passiert, wenn wir gerade nichts sagen?

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Soest

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