Amicus Canis - Training für Mensch und Hund

Amicus Canis - Training für Mensch und Hund lat. Es gibt NICHT das PATENTREZEPT. Und selbstverständlich kommt noch das andere Ende der Leine, sprich der Mensch oder die Menschen, ins Spiel.

für Freund des Hundes oder Hundefreund
Eine gute Freundschaft (zwischen Hund und Mensch) beruht auf mehreren Faktoren:
Vertrauen, Kommunikation, Regeln, Zuverlässigkeit, Respekt und gemeinsamen Erlebnissen. Ein erfolgreiches Training berücksichtigt bei einem Hund die Rasse oder die Mischung, die Herkunft, die Vorgeschichte, das bisher Gelernte, den Charakter und das Zuhause. Hier liegt der eigentl

iche Schwerpunkt meines Trainings und es ist mein Anliegen ein Mensch-Hunde-Team so zu unterstützen, dass dieses Team seinen Alltag gemeinsam meistert. Der Hund ist ein soziales Lebewesen. Mit seinem Menschen lernt er durch soziale Interaktion, was er darf und was nicht. Ein soziales Miteinander funktioniert nicht nur mit Belohnungen, sondern es gilt auch, Regeln aufzustellen, durchzusetzen und einzuhalten, sowie Grenzen zu stecken und diese einzufordern. Wem kann ich mehr Freiheiten zugestehen? Demjenigen, dem ich aus Erfahrung vertrauen kann, oder dem Unzuverlässigen?

Ja, da stimme ich voll zu und deshalb wird es geteilt! Danke dem Hundler!
12/06/2026

Ja, da stimme ich voll zu und deshalb wird es geteilt! Danke dem Hundler!

Früher war Hundetraining oft sehr pragmatisch:

"Mach das. Lass das. Funktioniert oder funktioniert nicht." Heute wird vieles mit Emotionen, Bindung, Neurobiologie, Lerntheorie und Persönlichkeitsentwicklung aufgeladen. Das hat Vorteile – aber auch Schattenseiten.

Einerseits wissen wir heute tatsächlich viel mehr über Lernverhalten, Stress und Kommunikation. Das ist ein Gewinn. Niemand muss mehr mit Gewalt oder Einschüchterung arbeiten, nur weil man es früher so gemacht hat.

Andererseits entsteht manchmal der Eindruck, jeder Leinenruck sei ein Kindheitstrauma und jede Unsicherheit des Hundes müsse erst in einer einstündigen Analyse der Mensch-Hund-Beziehung aufgearbeitet werden. Aus einem simplen Trainingsproblem wird dann schnell ein psychologisches Gesamtkunstwerk.

Dabei vergessen viele etwas Wichtiges: Verhalten verändert sich vor allem durch Erfahrung und Konsequenz. Nicht durch möglichst lange Erklärungen.

Der Hund interessiert sich nicht für unsere Theorie. Er lernt durch das, was in seinem Alltag passiert. Klare Strukturen, Wiederholung, Timing und Verlässlichkeit sind oft wirksamer als die hundertste Diskussion über innere Glaubenssätze.

Ich glaube, der gesunde Mittelweg ist entscheidend:

Verstehen, warum ein Hund etwas tut.

Aber sich nicht in Erklärungen verlieren.

Trainieren statt therapieren, wenn Training ausreicht.

Probleme nicht unnötig kompliziert machen.

"Nicht alles ist ein Trauma. Manches ist einfach fehlende Erfahrung, mangelnde Klarheit oder unzureichendes Training."

Manchmal wirkt modernes Hundetraining fast so, als wolle man aus jedem Sitz ein Coaching und aus jeder Leinenführigkeit eine Persönlichkeitsentwicklung machen. Der Hund selbst hätte vermutlich eine deutlich einfachere Antwort: "Zeig mir klar, was du möchtest, und sei dabei fair und konsequent."

04/06/2026

02/06/2026

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28/05/2026

Sehenswert!
Und deshalb sollte man sich bei (s)einem Tierarzt gut aufgehoben fühlen.

Immer öfter geraten Tierhalter:innen an ihre finanziellen Grenzen: Seit der Reform der Gebührenordnung für Tierärzt:innen 2022 steigen die Kosten rasant. Operationen, Behandlungen, selbst Routineeingriffe können plötzlich ein Vielfaches kosten. Eine SWR/ARD-Recherche zeigt: Hinter den steigend...

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26/05/2026

Wenn ein Junghundrüde in der Stadt Jogger, Radfahrer, Rollerkinder, große und kleine Fußgänger entspannt anschaut aber nicht darauf reagiert, dann geht es in die richtige Richtung.

Aus gegebenem Anlass: lasst bei Sonnenschein und warmen Temperaturen, eure Hunde nicht im Auto!
24/05/2026

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18/05/2026

Agility Schwaigern, zwei mal fehlerfrei, A-Lauf 2. und im Jumping 6. Hicks ist mit 9 Jahren einfach spitze - schön war es!

Wauzi oder Bildschirm – (m)eine Beobachtung am Wegesrand„Wie viel Desinteresse kann ich einem Hund vermitteln?“ – Diese ...
12/05/2026

Wauzi oder Bildschirm – (m)eine Beobachtung am Wegesrand

„Wie viel Desinteresse kann ich einem Hund vermitteln?“ – Diese Frage ging mir letztens durch den Kopf, als ich mit Hicks unterwegs war.

Ich sah sie schon von Weitem: In der einen Hand die 2,5 m-Leine mit Hund, in der anderen das Smartphone. Der Mensch war völlig versunken in seine digitale Welt. Er bemerkte weder uns noch die zuerst leicht veränderte, dann zunehmend deutlichere Körpersprache seines eigenen Hundes.
Erst als das Gezerre an der Leine die Bildschirmidylle störte, gab es eine Reaktion auf seinen Vierbeiner. Und die war nicht so nett. Kaum waren wir für den Hund außer Sichtweite, hörte das unliebsame Verhalten auf und der Blick des Menschen verschwand wieder im Handydisplay. Der Hund war wieder abgeschrieben.

Was macht das mit einem sozialen Wesen?
Es ist ein trauriges Muster: Aufmerksamkeit gibt es nur noch als Reaktion auf störendes Verhalten. Wenn der Hund brav ist, ist er unsichtbar. Wenn er „nervt“, wird er wahrgenommen. Eine Beziehung bedeutet Kommunikation, wenn es darauf ankommt – nicht erst, wenn etwas stört.

Das heißt nicht, dass wir unsere Hunde permanent „bespaßen“, „stalken“ oder zutexten müssen. Ich genieße den Luxus, dass Hicks mit geringem Jagdtrieb ausgestattet ist, sodass er fast permanent im Freilauf sein kann. Trotzdem ist es meine Verantwortung – meine Pflicht –, ihn in bestimmten Situationen (Jogger, Fahrradfahrer, Reiter, Hundebegegnungen …) herzurufen und bei Bedarf anzuleinen. Und ab und zu haben wir gemeinsam Spaß durch Beschäftigung oder Hicks besteht eine kleine „Mutprobe“ mit meiner Unterstützung.

Genau das macht doch eine Beziehung aus: Kommunikation dann, wenn es darauf ankommt. Ist mir das Smartphone soooo wichtig, brauche ich keinen Hund – dann genügt eine App.
Oder in einfacher Sprache: „Pack das scheiß Telefon weg!“

www.amicus-canis.de

Manche der Mensch-Hunde-Teams kamen als Welpe oder Junghund zu uns auf den Hundeplatz, 3 Teams durfte ich als privater H...
10/05/2026

Manche der Mensch-Hunde-Teams kamen als Welpe oder Junghund zu uns auf den Hundeplatz, 3 Teams durfte ich als privater Hundetrainer unterstützen. Es erfüllt mich mit Stolz, vor allem der Blick in die Gesichter, wenn es heißt „Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Begleithundeprüfung!“.

www.amicus-canis.de

Und wer jetzt meint, dass dies doch nichts mit Alltagstauglichkeit zu tun hat, darf gerne meinen älteren Post zu dem Thema lesen!
https://www.facebook.com/amicuscanis.de/posts/pfbid02uThiSmnoJG2pBiPxqjgNQQt36J4nscVkdDiq4wfVNG9bTuuwBQNzp64MFTBeZKkCl

Und wieder konnte eine Prüfung bei bestem Wetter durchgeführt werden.

Heute fand unsere Frühjahrs-Begleithunde-Prüfung statt. 10 Team stellten sich dem Urteil von Richter Tom Henseler.

Ganz herzlichen Glückwunsch zur bestandenen BH:

Walter Maurer mit Nello
Heike Gerisch mit Scout
Caroline Lorenz mit Aila
Johanna Resch mit Pepe
Konni Jantos mit Eggsy
Barbara Lorinser mit Legolas
Ariane Huber mit Fibi
Marco Kühnel mit Blue und
Jessica Rauser mit Kiwi

sowie Guiseppe Randazzo zur bestandenen Sachkunde.

Herzlichen Dank an Tom für das faire Richten und die gute Stimmung während der Prüfung, an alle Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten und unserem Sponsor für die großzügige Unterstützung.

Weitere Fotos findet ihr unter:
https://hsf-tiefenbronn.de/start/fotogalerie/alben/bilder-2026/bh-pruefung-09-05-2026

Adresse

Schellbronn
75242

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