12/08/2026
Impulskontrolle oder Frustrationstoleranz – wo ist eigentlich der Unterschied?
Die Begriffe werden im Hundetraining gerne zusammen verwendet – meinen aber nicht dasselbe.
Bei der Impulskontrolle geht es darum, einen vorhandenen Handlungsimpuls nicht unmittelbar auszuführen.
Bei der Frustrationstoleranz geht es darum, wie ein Hund damit umgehen kann, wenn eine Erwartung nicht erfüllt wird oder etwas Gewünschtes gerade nicht verfügbar ist.
Und jetzt wird es spannend:
Wenn mein Hund etwas möchte, seinen Impuls aber hemmen soll, kann genau dadurch Frustration entstehen.
Impulskontrolle und Frustrationstoleranz sind also nicht dasselbe – können sich im Training aber unmittelbar gegenseitig beeinflussen.
In den nächsten Teilen schauen wir uns genauer an, was das fürs Training bedeutet – und warum „Der muss das einfach mal aushalten“ dabei deutlich zu kurz greift.
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