Hundepsychologe Sven

Hundepsychologe Sven Hundepsychologe
Verhaltensberater
Mensch / Hund Team Coach
(1)

29/05/2026

Warum hat ein Hund nach dem Spaziergang plötzlich überall Zecken…
und der andere keine einzige?

Genau das erleben wir ständig mit Hope und Dobby.
Gleiche Runde.
Gleiches Unterholz.
Gleiche Zeckentablette.

Und trotzdem ist Dobby oft voller Zecken — während Hope fast nie welche hat.

Und nein:
Das scheint tatsächlich nicht nur Zufall zu sein.

Die Wissenschaft geht mittlerweile davon aus, dass Zecken unter anderem auf Körpergeruch, Hautchemie, Wärme und sogar auf Mikroorganismen auf der Haut reagieren.

Deshalb scheinen manche Hunde für Zecken einfach „attraktiver“ zu sein als andere.

Schon verrückt, oder?

Wie ist das bei deinem Hund?
Eher Zecken-Magnet… oder Team Unsichtbar?

👉„Mein Hund interessiert sich draußen mehr für alles andere als für mich.“👈Und bevor jetzt wieder jemand schreibt:„Dann ...
28/05/2026

👉„Mein Hund interessiert sich draußen mehr für alles andere als für mich.“👈

Und bevor jetzt wieder jemand schreibt:
„Dann musst du halt konsequenter sein.“
Nein.
Ganz ehrlich?
Das Problem ist oft ein völlig anderes.

Viele Hunde haben draußen schlicht gelernt, dass die Umwelt spannender, relevanter und emotional bedeutender ist als ihr eigener Mensch.

Und jetzt wird’s unbequem.

Denn wenn wir ehrlich sind, sehen viele Spaziergänge heute ungefähr so aus:
Handy am Ohr.
Kopfhörer drin.
Stress im Kopf.
Noch schnell einkaufen.
Noch schnell Gassi.
Noch schnell eine Runde drehen.
Noch schnell den Hund „auslasten“.

Der Hund läuft dabei irgendwie mit.
Oder besser gesagt:
Er funktioniert nebenher.

Und genau DAS merken Hunde.

Sie merken, ob du präsent bist.
Ob du innerlich überhaupt bei ihnen bist.
Oder ob du geistig schon bei der nächsten Rechnung, der Arbeit, dem Streit zuhause oder beim nächsten Termin hängst.

Viele Menschen laufen mit ihrem Hund draußen herum, aber nicht MIT ihrem Hund.

Der Hund scannt die Umwelt.
Schnüffelt.
Fixiert Bewegungen.
Beobachtet andere Hunde.
Nimmt Gerüche wahr.
Registriert Menschen, Fahrräder, Geräusche, Spannungen.

Und der Mensch?
Scrollt durch WhatsApp.
Telefoniert.
Oder ruft im Sekundentakt:
„Hier.“
„Nein.“
„Lass das.“
„Weiter.“
„Jetzt komm.“
„Nicht ziehen.“
„Hör auf.“

Das Problem:
Wenn Worte inflationär werden, verlieren sie Bedeutung.
Wenn Aufmerksamkeit nur dann kommt, wenn etwas „nicht funktioniert“, lernt der Hund genau DAS.

Neurobiologisch ist das übrigens überhaupt nicht kompliziert.

Das Gehirn orientiert sich immer an dem, was emotional relevant ist. Und draußen konkurrierst du mit einer Umwelt, die für Hunde biologisch unfassbar spannend ist.

Gerüche.
Bewegungen.
Geräusche.
Andere Tiere.
Menschen.
Reize.

Wenn DU da emotional keine Rolle mehr spielst, wird dein Hund sich logischerweise an dem orientieren, was sein Nervensystem gerade spannender findet.

Und jetzt kommt der Teil, den viele nicht hören wollen:

Ein Hund baut keine Orientierung auf, weil du Besitzansprüche an ihn hast.
Nicht weil du die Leine hältst.
Nicht weil du „Chef“ sein willst.
Und auch nicht, weil du 700-mal „Fuß“ sagst.

Orientierung entsteht durch Beziehung.
Durch gemeinsame Aufmerksamkeit.
Durch Sicherheit.
Durch Vorhersagbarkeit.
Durch echte Interaktion.

Aber viele Hunde erleben draußen heute genau das Gegenteil.

Der Spaziergang ist oft nur noch:
Schnell.
Laut.
Gestresst.
Reizvoll.
Vollgepackt.
Und komplett ohne echte Verbindung.

Dann wundern sich Menschen:
„Der interessiert sich draußen überhaupt nicht für mich.“

Ja - weil draußen ALLES emotionaler ist als du geworden bist.

Und bevor jetzt wieder jemand beleidigt ist: Das bedeutet nicht, dass du deinen Hund nicht liebst.

Aber Liebe allein baut noch keine Orientierung auf.

Ein Hund braucht das Gefühl:
„Mit meinem Menschen passiert etwas Relevantes.“
„Da lohnt es sich hinzugucken.“
„Da bekomme ich Sicherheit.“
„Da bekomme ich Ruhe.“
„Da bekomme ich Orientierung.“

Viele Hunde laufen heute einfach nur neben einem Menschen her, der körperlich anwesend ist, aber mental komplett woanders.

Und nein: Das bedeutet nicht, dass du deinen Hund jetzt 24 Stunden bespaßen sollst.
Genau DAS ist ja oft das nächste Problem.

Viele Hunde sind heute nicht unterfordert. Sie sind komplett reizüberladen.

Ball werfen.
Hundewiese.
Daueraction.
Immer neue Wege.
Immer neue Reize.
Immer Beschäftigung.
Immer Input.

Und gleichzeitig fehlt das Einfachste:
Ruhe.
Gemeinsame Orientierung.
Miteinander.
Ein ruhiger Spaziergang ohne Dauerprogramm.

Ein Hund braucht keinen Animateur.Er braucht einen Menschen, an dem er sich emotional orientieren KANN.

Und genau deshalb beginnt echtes Training nicht bei „Sitz“ oder „Fuß“.

Sondern bei der Frage: „Wie relevant bin ich eigentlich noch für meinen Hund?“

Coaching statt Kontrolle.
Verbindung statt Druck.

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Wenn du Fragen zu deinem Hund hast oder Unterstützung brauchst, schreib mir gerne direkt über WhatsApp.

28/05/2026

Siehst Du die Fortschritte?

Ich glaube ehrlich, viele Hundehalter sind heutzutage komplett verunsichert.Der eine Trainer sagt: „Du musst Grenzen set...
26/05/2026

Ich glaube ehrlich, viele Hundehalter sind heutzutage komplett verunsichert.

Der eine Trainer sagt: „Du musst Grenzen setzen.“

Der nächste: „Bloß nicht korrigieren.“

Dann heißt es: „Nur positive Verstärkung funktioniert.“

Oder: „Mit Keksen erreichst du gar nichts.“

Und irgendwo dazwischen sitzen Menschen mit ihrem ersten Hund und haben einfach nur Angst,
alles falsch zu machen.

Dabei suchen die meisten doch gar keine Ideologie.
Sie suchen Hilfe.
Verständnis.
Orientierung.
Und jemanden, der ehrlich hinschaut.

Denn Hunde sind keine Maschinen.
Und Verhalten entsteht nicht einfach nur aus „Ungehorsam“.

Manche Hunde brauchen erstmal Sicherheit.
Andere Struktur.
Manche Ruhe.
Andere klare Führung.
Und genau deshalb gibt es eben nicht DEN einen Weg für alle.

Vielleicht sollten wir im Hundetraining endlich wieder mehr verstehen…
anstatt nur noch darüber zu diskutieren,
wer Recht hat.

Coaching statt Kontrolle.
Verbindung statt Druck.

👉Ich glaube, viele Menschen unterschätzen komplett, wie sehr Hunde unsere innere Stimmung wahrnehmen.👈Und damit meine ic...
25/05/2026

👉Ich glaube, viele Menschen unterschätzen komplett, wie sehr Hunde unsere innere Stimmung wahrnehmen.👈

Und damit meine ich nicht dieses typische:
„Du musst ruhig bleiben.“
Oder:
„Der Hund spiegelt dich.“

Sondern ich meine echten emotionalen Druck.

Diesen Druck, den viele Hundehalter jeden Tag mit sich herumtragen und über den kaum jemand spricht.

Dieses Gefühl vor dem Spaziergang:
„Bitte heute keine Hundebegegnung.“
„Bitte heute kein Theater.“
„Bitte heute einfach mal ein normaler Spaziergang.“

Und genau mit diesem inneren Stress gehen viele Menschen raus.

Nicht locker. Nicht entspannt. Nicht sicher.
Sondern innerlich längst im Alarmmodus.

Und nein – das macht dich nicht zu einem schlechten Hundehalter. Ganz ehrlich? Viele Menschen sind einfach irgendwann erschöpft.

Erschöpft davon, ständig bewertet zu werden.
Erschöpft davon, sich rechtfertigen zu müssen.
Erschöpft davon, sich Videos anzuschauen, in denen alles immer perfekt aussieht.
Erschöpft davon, überall erklärt zu bekommen, was sie angeblich alles falsch machen.

Und währenddessen versuchen sie einfach nur irgendwie durch den Alltag mit ihrem Hund zu kommen.

Ich erlebe so viele Menschen, die ihren Hund lieben wie verrückt, aber draußen nur noch angespannt funktionieren.

Die Leine wird fester gehalten.
Der Blick scannt permanent die Umgebung.
Der Körper ist angespannt.
Der Kopf ist voller Erwartungen und Sorgen.

Und genau das verändert oft die komplette Stimmung zwischen Mensch und Hund.

Nicht, weil der Hund dominant ist.
Nicht, weil der Mensch „zu schwach“ ist.
Sondern weil emotionale Spannung unglaublich ansteckend ist.

Hunde merken, wenn wir innerlich kippen. Sie merken, wenn wir hektisch werden. Wenn wir uns unsicher fühlen. Wenn wir versuchen, Situationen nur noch zu kontrollieren, statt sie wirklich zu begleiten.
Und ich glaube, genau deshalb greifen viele reine Trainingstipps oft zu kurz. Denn manchmal liegt das Problem nicht darin, dass ein Mensch „zu wenig Ahnung“ hat.

Sondern darin, dass das gesamte Nervensystem längst im Dauerstress läuft.

Und bevor jetzt wieder jemand schreibt: „Dann darf man halt nicht nervös sein.“
Doch. Natürlich darf man das. Du bist ein Mensch. Kein emotionsloser Trainingsroboter.

Es geht nicht darum, perfekt zu sein.
Es geht nicht darum, immer ruhig zu bleiben.
Und es geht auch nicht darum, jede Situation kontrollieren zu müssen.

Sondern darum, wieder ehrlicher und sicherer mit sich selbst zu werden.

Denn ein Hund braucht oft keinen härteren Menschen.
Keinen lauteren Menschen.
Und auch keinen Menschen, der alles perfekt macht.

Sondern jemanden, bei dem er sich orientieren kann.
Echt. Klar. Sicher.

Und manchmal beginnt Veränderung genau dort.

Nicht bei noch mehr Druck.
Nicht bei noch mehr Kontrolle.
Sondern bei Verständnis. Für den Hund. Aber auch für sich selbst.

Wenn du dich darin wiedererkennst und das Gefühl hast, dass Spaziergänge oder Alltagssituationen euch emotional immer mehr belasten, kannst du dich gerne bei mir melden.

✅ Das kostenlose Erstgespräch findest du über meine Website.

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25/05/2026

Viel öfter mal - langsam - Ruhe 🤗🙏

👉  👉 Wenn dein Hund Probleme hat, kann die Ursache schon vor seiner Geburt liegen 👈  👈 Viele Menschen übernehmen einen H...
22/05/2026

👉 👉 Wenn dein Hund Probleme hat, kann die Ursache schon vor seiner Geburt liegen 👈 👈

Viele Menschen übernehmen einen Hund aus dem Tierschutz und denken erstmal: „Der braucht jetzt Liebe, ein Zuhause, Futter, Spaziergänge und dann wird das schon.“

Und ja, natürlich braucht dieser Hund all das. Aber manchmal reicht Liebe allein nicht aus. Nicht, weil du etwas falsch machst. Nicht, weil dein Hund „undankbar“ ist. Und auch nicht, weil er dich ärgern will.
Sondern weil sein Nervensystem vielleicht schon lange vor eurer ersten Begegnung gelernt hat: „Die Welt ist nicht sicher.“

Und genau hier kommen wir zu einem Thema, über das viel zu wenig gesprochen wird: prä- und postnatale Stressbelastung.

Klingt erstmal nach trockenem Fachbegriff aus irgendeinem Biologie-Seminar, bei dem man nach zehn Minuten innerlich kündigt. Aber eigentlich ist es ganz einfach.

Pränatal bedeutet: vor der Geburt.
Postnatal bedeutet: nach der Geburt.

Und Stressbelastung bedeutet: Ein Lebewesen wird körperlich und emotional so stark belastet, dass das Nervensystem dauerhaft auf Alarm schaltet.

Bei vielen Tierschutzhunden beginnt diese Belastung nicht erst im Shelter. Nicht erst auf dem Transport. Nicht erst in Deutschland. Sondern oft schon im Mutterleib.

Ein ungeborener Welpe ist direkt mit dem Körper seiner Mutter verbunden. Wenn die Mutterhündin Hunger hat, Schmerzen erlebt, Angst hat, gehetzt wird, friert, krank ist oder dauerhaft in Unsicherheit lebt, dann bleibt das nicht einfach bei ihr.

Ihr Stresssystem wird aktiviert.

Die sogenannte HPA-Achse fährt hoch. Cortisol wird ausgeschüttet. Und dieses Stresshormon kann über die Plazenta auch den ungeborenen Welpen beeinflussen.

Das bedeutet nicht, dass jeder Welpe dadurch automatisch „kaputt“ ist. Aber es bedeutet, dass die Entwicklung seines Nervensystems beeinflusst werden kann.

Die Amygdala, also ein wichtiger Bereich für Angst- und Alarmreaktionen, kann empfindlicher werden.

Bereiche, die später für Stressregulation, Impulskontrolle und ruhiges Lernen wichtig sind, können schwächer ausreifen.

Und dann kommt dieser Hund auf die Welt.
Nicht mit einem entspannten kleinen „Hallo Welt, ich bin bereit für Sitz, Platz und Hundeschule“.

Sondern möglicherweise mit einem Nervensystem, das schneller reagiert, schneller überfordert ist und schneller in Alarm geht.

Und nach der Geburt wird es oft nicht besser.

Frühe Trennung von der Mutter. Keine stabile Bindung. Shelter. Enge. Lärm. Hunger. Unsicherheit. Transporte. Wechselnde Menschen. Keine verlässliche Struktur.

Das Nervensystem dieses Hundes lernt nicht: „Ich bin sicher.“
Es lernt: „Ich muss jederzeit bereit sein.“

Bereit zur Flucht. Bereit zur Verteidigung. Bereit zum Einfrieren. Bereit zum Kontrollieren. Bereit zum Überleben.

Und dann kommt dieser Hund nach Deutschland. In ein neues Zuhause. Mit neuen Menschen. Neuer Wohnung. Neuen Gerüchen. Neuer Umgebung. Neuer Sprache. Neuer Leine. Neuer Erwartung.

Und ganz schnell heißt es: „Er muss jetzt lernen.“
Oder: "Er muss sozialisiert werden".

Stubenreinheit. Alleinbleiben. Leinenführigkeit. Rückruf. Begegnungen. Hundeschule. Besuch. Alltag. Funktionieren.

Aber genau hier liegt der Denkfehler. Ein Hund im Alarmzustand kann nicht einfach normal lernen. Lernen passiert nicht im Überlebensmodus.

Wenn das Gehirn eines Hundes dauerhaft damit beschäftigt ist, Gefahren zu scannen, Reize zu bewerten und sich irgendwie durch den Tag zu retten, dann ist kein Platz für entspanntes Training.

Dann ist Sitz nicht das Problem. Dann ist das Nervensystem das Thema. Und deshalb brauchen viele Tierschutzhunde am Anfang nicht mehr Druck.

❌ Sie brauchen weniger.
Weniger Reize.
Weniger Erwartungen.
Weniger Besuch.
Weniger „Wir zeigen ihm jetzt mal die Welt“.
Weniger Hundewiese.
Weniger Aktion.
Weniger gut gemeinte Überforderung.

✅ Und dafür mehr Sicherheit.
Mehr Ruhe.
Mehr Vorhersagbarkeit.
Mehr Orientierung.
Mehr klare, ruhige Abläufe.
Mehr Menschen, die verstehen, dass dieser Hund nicht stur ist, sondern überfordert.

Und vor allem brauchen sie Bindung.

Denn sichere Bindung verändert nicht nur das Verhalten.
Sie verändert Neurobiologie.

Wenn ein Hund erlebt, dass sein Mensch ruhig bleibt, Schutz bietet, Situationen einschätzt und ihn nicht ständig ins kalte Wasser wirft, beginnt sein Nervensystem langsam umzudenken.

Stresshormone können sinken.
Oxytocin kann steigen.
Der Hund beginnt, sich zu orientieren.
Er beginnt, Vertrauen aufzubauen.
Er beginnt, wieder ansprechbar zu werden.
Und genau dort beginnt echtes Training.

Nicht bei Sitz.
Nicht bei Fuß.
Nicht bei „Der muss da jetzt durch“.

Sondern bei Sicherheit.

Denn ein Hund, der sich sicher fühlt, kann lernen. Ein Hund, der sich verstanden fühlt, kann sich regulieren. Und ein Hund, dessen Nervensystem langsam aus dem Überlebensmodus herauskommt, kann überhaupt erst zeigen, wer er wirklich ist.
Deshalb ist es so wichtig, Tierschutzhunde nicht vorschnell zu bewerten. Nicht jeder Hund, der bellt, ist dominant.

Nicht jeder Hund, der zieht, ist unerzogen.
Nicht jeder Hund, der nicht hört, ist respektlos.
Nicht jeder Hund, der Menschen oder Hunde schwierig findet, braucht „strengere Führung“.

Manchmal schaut dich kein ungezogener Hund an. Sondern ein Hund, dessen Nervensystem seit Monaten oder Jahren auf Alarm läuft. Und genau solche Hunde brauchen Menschen, die bereit sind, hinter das Verhalten zu schauen.

Nicht weichgespült.
Nicht romantisiert.
Sondern ehrlich.

Denn ja: Solche Hunde können anstrengend sein.
Sie können laut sein.
Sie können Rückschritte machen.
Sie können dich emotional komplett an deine Grenzen bringen.

Aber sie sind nicht hoffnungslos. Sie brauchen nur einen anderen Weg. Einen Weg, der nicht mit Druck beginnt, sondern mit Verstehen. Einen Weg, der nicht fragt: „Wie kriege ich das Verhalten schnell weg?“
Sondern: „Was braucht dieser Hund, damit sein Nervensystem überhaupt wieder lernen kann?“

👉 Genau dabei unterstütze ich dich.
Wenn du einen Hund aus dem Tierschutz hast, der schnell überfordert ist, unsicher reagiert, ständig scannt, schlecht zur Ruhe kommt, bei Hundebegegnungen explodiert oder scheinbar gar nicht richtig erreichbar ist, dann schauen wir gemeinsam genauer hin.

Nicht pauschal. Nicht nach Schema F.

Sondern individuell.
Wir schauen auf Vorgeschichte, Stresssystem, Alltag, Bindung, Reize, Erholung und auf das, was dein Hund wirklich braucht, um wieder Sicherheit zu finden.
Denn Verhalten ist nie einfach nur Verhalten. Verhalten ist Kommunikation.
Und manchmal erzählt dein Hund dir damit eine Geschichte, die schon lange vor eurem gemeinsamen Leben begonnen hat.

Wenn du Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei mir.

Ich begleite Mensch-Hund-Teams mit Tierschutzhunden, unsicheren, reaktiven oder überforderten Hunden auf einem Weg, der nicht auf Druck basiert, sondern auf Verständnis, Struktur, Beziehung und echter Veränderung.

👉 Coaching statt Kontrolle. Verbindung statt Druck.

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👉 Bitte lad nicht direkt die ganze Familie ein, wenn dein Tierschutzhund ankommt. 👈Das meine ich übrigens nicht böse. De...
18/05/2026

👉 Bitte lad nicht direkt die ganze Familie ein, wenn dein Tierschutzhund ankommt. 👈

Das meine ich übrigens nicht böse.
Der Hund kommt gerade erst vom Transport. Vielleicht nach Tagen voller Stress.
Neue Gerüche.
Neue Menschen.
Neue Umgebung.

Und keine 24 Stunden später steht plötzlich die halbe Familie im Wohnzimmer.

„Wir wollen den Hund kennenlernen.“
„Ohhhh wie süß!“
„Jetzt ist er endlich da!“
„Komm mal her!“
„Zeig ihn mal!“
„Der muss sich doch dran gewöhnen.“

Und während alle Menschen emotional völlig aus dem Häuschen sind, sitzt irgendwo in der Ecke ein Hund, der überhaupt nicht weiß, was hier gerade passiert.

Viele Tierschutzhunde trauen sich in solchen Situationen übrigens nicht mal, deutlich zu zeigen, dass sie überfordert sind.

Sie erstarren.
Ziehen sich zurück.
Beobachten.
Oder funktionieren einfach irgendwie mit.

Und genau deshalb glauben viele:
„Ach, das klappt doch super.“

Bis der Hund plötzlich anfängt:
zu bellen.
zu kontrollieren.
zu schnappen.
nicht zur Ruhe zu kommen.
ständig hinterherzulaufen.
Besuch doof zu finden.
oder draußen komplett drüber zu sein.

Und nein, das liegt nicht daran, dass der Hund „dominant“ ist.Oft war einfach von Anfang an viel zu viel los.

Ich verstehe total, dass man stolz ist.
Dass man den Hund zeigen möchte.
Dass Familie und Freunde neugierig sind.

Aber manchmal wäre das Beste für den Hund einfach:
Ruhe.

Kein Besuchsmarathon.
Keine 14 Leute.
Kein Daueranfassen.
Keine Erwartungen.

Einfach erstmal ankommen dürfen.

Und ehrlich? Die meisten Hunde profitieren in den ersten Tagen deutlich mehr von einem ruhigen Wohnzimmer, als von einem Begrüßungskaffee mit der ganzen Verwandtschaft.

Natürlich ist jeder Hund unterschiedlich.
Natürlich gibt es Hunde, die damit besser klarkommen.

Aber gerade unsichere oder sensible Hunde aus dem Tierschutz brauchen oft nicht sofort die große Welt.

Sondern erstmal einen Menschen, der sie liest…
statt sie allen zu präsentieren.

Und genau dabei begleite ich Menschen übrigens häufig.
Nicht erst dann, wenn alles eskaliert.
Sondern idealerweise schon vorher.

Denn viele Probleme entstehen nicht aus böser Absicht…
sondern aus Überforderung, die niemand bemerkt hat.

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„Wir wollten doch einfach nur helfen …“Diesen Satz habe ich in den letzten Tagen unglaublich oft gelesen. Unter meinem l...
14/05/2026

„Wir wollten doch einfach nur helfen …“

Diesen Satz habe ich in den letzten Tagen unglaublich oft gelesen. Unter meinem letzten Beitrag. In privaten Nachrichten. In Gesprächen mit Menschen, die ihren Hund lieben — und trotzdem manchmal völlig überfordert sind.

👉Und genau deshalb habe ich mein Buch geschrieben.

Nicht um Menschen Angst vor Tierschutzhunden zu machen. Nicht um Vereine schlechtzureden.
Und auch nicht, um irgendeine perfekte Wahrheit zu verkaufen.

Sondern weil ich in meiner Arbeit täglich sehe, wie viele Menschen völlig unvorbereitet in dieses Abenteuer starten.

Viele übernehmen einen Hund mit ganz viel Herz.
Aber oft ohne echte Aufklärung darüber, was auf sie zukommen KANN.

Und genau dieses „kann“ ist wichtig.

Denn nicht jeder Hund bringt schwere Themen mit.
Aber manche eben doch.

Angst. Unsicherheit. Stress. Jagdverhalten. Reaktivität. Trauma. Schwierigkeiten mit Umweltreizen. Probleme beim Alleinbleiben. Oder einfach ein Nervensystem, das jahrelang nur im Überlebensmodus funktioniert hat. Und genau darüber spreche ich in meinem Buch ehrlich, emotional und fachlich fundiert.

✅Darüber, wie Hunde aus dem Auslandstierschutz ticken können.

✅Was bei der Adoption wichtig ist.

✅Wie man den richtigen Hund für das eigene Leben auswählt.

✅Welche Fehler viele Menschen direkt am Anfang machen — obwohl sie es eigentlich nur gut meinen.

✅Und vor allem: Wie man einem Hund wirklich helfen kann, anzukommen.

Denn Liebe alleine reicht manchmal nicht.
Aber Verständnis, Wissen, Geduld und die richtige Begleitung können unglaublich viel verändern.

👉Und genau deshalb begleite ich Menschen auch gerne schon VOR der Adoption.👈
Beim Aussuchen des Hundes.
Bei Gesprächen mit dem Verein.
Bei der ehrlichen Einschätzung, welcher Hund wirklich zu eurem Leben passt.
Und natürlich auch danach — wenn der Hund angekommen ist und die ersten Fragen, Unsicherheiten oder Probleme auftauchen.

Denn echter Tierschutz endet nicht bei der Rettung.
Er beginnt bei Verantwortung, Ehrlichkeit und Vorbereitung.

Mein Buch könnt ihr über meine Webseite bekommen.

https://hundepsychologe-sven.de/buchbestellung/

Und wenn ihr Fragen habt oder euch unsicher seid, könnt ihr euch natürlich auch gerne ein kostenloses telefonisches Erstgespräch.

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