LostDogs Hundetraining

LostDogs Hundetraining Individuelles Hundetraining

(Zulassung gem. § 11 Abs. 1 Nr. 8f des Tierschutzgesetzes durch das Veterinäramt Kreis Düren)

23/08/2026

20/08/2026

UNBEQUEME WAHRHEIT #4

„Auslastung ersetzt keine Selbstregulation.“

Das klingt im ersten Moment vielleicht widersprüchlich.
Denn natürlich brauchen Hunde Beschäftigung, Bewegung und passende Aufgaben.

Aber ein Hund lernt dadurch nicht automatisch, mit Frust, Erregung oder Unsicherheit umzugehen.

Im Gegenteil.

Manche Hunde werden immer besser ausgelastet – aber nie besser darin, zur Ruhe zu kommen.
Selbstregulation bedeutet, dass ein Hund lernt, sich auch dann wieder herunterzufahren, wenn gerade nichts passiert.

Nicht, weil er müde ist.
Sondern weil er es gelernt hat.
Deshalb gehört für mich zum Training nicht nur Aktivität.

Sondern genauso Ruhe.
Warten.
Aushalten.
Beobachten.

Denn genau dort entstehen oft die größten Lernprozesse.

💬 Wie siehst du das?

Beschäftigen wir unsere Hunde manchmal so viel, dass wir vergessen, ihnen beizubringen, einfach einmal nichts zu tun?

Ich bin gespannt auf deine Meinung. 👇

09/08/2026



UNBEQUEME WAHRHEIT 3

„Grenzen schaffen oft mehr Freiheit als grenzenlose Freiheit.“

Das klingt im ersten Moment widersprüchlich.
Denn viele verbinden Grenzen automatisch mit Einschränkung.

Ich sehe das anders.
Ein Hund, der ständig selbst entscheiden muss, trägt oft mehr Verantwortung, als ihm guttut. Er muss Situationen einschätzen, Konflikte lösen und ständig wachsam sein.
Klare Grenzen nehmen ihm diese Verantwortung ab.
Sie sagen nicht: „Du darfst nichts.“
Sie sagen: „Ich kümmere mich darum.“

Genau deshalb erlebe ich im Training immer wieder, dass Hunde mit klaren, fairen Grenzen entspannter werden.
Nicht, weil sie weniger dürfen.
Sondern weil sie sich auf ihren Menschen verlassen können.

Für mich sind Grenzen deshalb kein Zeichen von Kontrolle.
Sie sind ein Zeichen von Verantwortung.

💬 Wie siehst du das?

Sind Grenzen für Hunde eher eine Einschränkung – oder können sie sogar echte Freiheit schaffen?

Ich bin gespannt auf deine Meinung. 👇

07/08/2026

29/07/2026



UNBEQUEME WAHRHEIT 2

„Gehorsam ist kein Beweis für Vertrauen.“

Das klingt im ersten Moment vielleicht provokant.
Und nein – ich behaupte damit nicht, dass ein gehorsamer Hund seinem Menschen nicht vertraut.

Ich sage nur: Gehorsam allein beweist es nicht.
Ein Hund kann aus ganz unterschiedlichen Gründen „funktionieren“.
Weil er seinem Menschen vertraut. Weil er die Situation kennt. Weil er gelernt hat, Konflikte zu vermeiden. Oder weil er unsicher ist und keine andere Strategie sieht.

Deshalb frage ich im Training nicht nur:
„Macht der Hund, was sein Mensch möchte?“

Sondern auch:
„Wie fühlt sich der Hund dabei?“

Denn echtes Vertrauen erkennst du nicht daran, dass dein Hund gehorcht. Du erkennst es daran, dass er sich an dir orientiert, auch wenn er nicht muss. Dass er in schwierigen Situationen deine Nähe sucht. Und dass er sich bei dir sicher fühlt – nicht nur kontrolliert.

💬 Wie siehst du das?

Ist Gehorsam für dich ein Zeichen von Vertrauen – oder kann beides auch unabhängig voneinander bestehen?

Ich bin gespannt auf deine Meinung. 👇

17/07/2026



UNBEQUEME WAHRHEIT 1

„Dein Hund braucht nicht mehr Freiheit.
Er braucht mehr Orientierung.“

Das klingt im ersten Moment hart.
Und nein – ich meine damit nicht, dass Hunde ständig kontrolliert oder eingeschränkt werden sollten.

Aber Freiheit ohne Orientierung bedeutet für viele Hunde vor allem eins: Sie müssen Entscheidungen treffen, für die sie eigentlich Sicherheit von ihrem Menschen brauchen.

Ein Hund, der sich an seinem Menschen orientieren kann, verliert dadurch keine Freiheit.
Er gewinnt Sicherheit.

Deshalb frage ich im Training oft nicht zuerst: „Was muss der Hund lernen?“
Sondern: „Woran kann sich der Hund orientieren?“

Denn Orientierung entsteht nicht durch mehr Kommandos.
Sie entsteht durch Klarheit, Verlässlichkeit und eine Beziehung, in der der Hund weiß, woran er ist.

💬 Wie siehst du das?

Brauchen Hunde heute mehr Freiheit – oder mehr Orientierung?
Ich bin gespannt auf deine Meinung. 👇

Was ist mir passiert?Ich heiße Beretta. Geboren wurde ich Anfang 2020 auf Sardinien, doch ein liebevoller Start ins Lebe...
15/07/2026

Was ist mir passiert?

Ich heiße Beretta. Geboren wurde ich Anfang 2020 auf Sardinien, doch ein liebevoller Start ins Leben war mir nicht vergönnt. Als noch sehr junger Hund wurde ich im Sommer 2020 aufgegriffen – vermutlich bin ich Teil eines unerwünschten Wurfs, wie es sie beim Schäfer leider oft gibt. Vielleicht war ich auch auf der Suche nach Futter und Schutz. So landete ich im Canile Tortolì, einer staatlichen Auffangstation, in der es wenig mehr als das Nötigste gibt: ein Zwinger, einmal täglich Futter und Wasser, wenig bis keine Zuwendung.

Wo bin ich?

Beretta kam im Februar 2026 als Angsthündin nach Deutschland. Sie hatte das große Glück, auf eine erfahrene Pflegestelle zu reisen. Hier lebt sie mit ihren Menschen und zwei weiteren Hunden sowie Hühnern zusammen.
Die ersten Tage verbrachte sie geduckt in einer Ecke und wäre am liebsten unsichtbar geworden.
Doch diese Zeiten sind vorbei – Beretta fasst Vertrauen.

Wie bin ich?

Beretta ist eine ganz sensible Hündin und hat inzwischen großes Vertrauen in ihre Menschen.

Wenn die Pflegeeltern nach Hause kommen, freut sie sich immer sehr und führt fast schon einen kleinen Freudentanz auf.
Sie liebt Streicheleinheiten und genießt es abends auf der Couch von ihren Menschen den Bauch gekrault zu bekommen.
Hört man auf, kommt oft ganz sanft und vorsichtig die Pfote und suggeriert weiter zu machen.
Beretta lebt auf ihrer Pflegestelle mit zwei Rüden problemlos zusammen.
Aber auch mit Hündinnen kommt sie gut zurecht.
Beretta versteht sich mit jedem Hund.
Nehmen fremde Hunde mit ihr Kontakt auf, zeigt sie sich sofort unterwürfig und beschwichtigend.
Stress geht sie stets aus dem Weg.
Sie durfte vieles von ihren Hundekumpeln lernen und schaut auch immer ganz genau was diese machen.
Auch ein Küsschen für ihre tierischen Freunde ist schon mal gerne drin.

Ihre große Leidenschaft ist das spazieren gehen.
Und hier ist sie einfach ein Traum.
An der Schleppleine reizt sie diese nie aus und guckt immer wo ihre Menschen sind und wartet wenn der Abstand zu groß wird.
Vorbei kommende Jogger, Radfahrer, Traktoren, Pferde und was es sonst noch alles gibt läasst sie ohne Beachtung vorbei.
Selbst an pöbelnden, fremden Hunden geht sie vorbei als wären diese gar nicht da.
Es macht einfach nur Spaß mit ihr draußen unterwegs zu sein.
Jagdtrieb hat sie auch gar keinen und schenkt vorbei rennenden Wild keine Aufmerksamkeit.
Wenn sie an den Abzweigungen wählen kann, nimmt sie stets die längeren Strecken.
Ausgiebiges schnüffeln und erkunden der Welt war ihr viel zu lange verwehrt, das holt sie jetzt alles nach.

Sie war auch schon bei vielen social walks und auch hier geht sie ganz entspannt mit vielen fremden Menschen und Hunden mit und meistert inzwischen alle Übungen.

Zwei mal die Woche fährt sie auf eine Hundewiese.
Auch hier im Freilauf hält sie stets Kontakt zu ihren Menschen.
Immer mehr nimmt sie auch Kontakt mit den anderen Hunden der Wiese auf.
Ihr beiden Vertrauten Hundekumpels folgt sie auch auf Schritt und Tritt.

Beretta lernt inzwischen die Grundkommandos.
Sitz und Bleibt beherrscht sie schon sehr souverän.

Den Garten zu Hause hat sie anfangs nicht annehmen wollen und blieb lieber im Haus.
Langsam nimmt sie diesen aber auch an und sie kommt immer öfters mal raus und löst sich auch im Garten.
In ihrem Garten leben Hühner, an denen Beretta gar kein Interesse zeigt.
Auch souveräne Katzen hat Beretta schon kennenlernen dürfen und zeigte keinerlei Interesse.

Das Alleinsein, auch ohne ihre Hundekumpels, meistert sie mit Bravour. Und auch das Ein- und Aussteigen in ein Auto macht ihr nichts aus. Jedoch die Fahrt selbst stresst sie noch etwas.
Fahrten bis zu 30Minuten klappen aber schon sehr gut.
Sie wartet auch immer brav im Kofferraum bis man sie angeleint hat, und springt erst heraus wenn man ihr hier ein Zeichen gibt.

Beretta hat sich zu einer wunderbaren Begleiterin gemausert.
Sie hat schon so viel gelernt und ist in vielen Dingen über sich heraus gewachsen.

Das einzige was ihr immer noch Angst macht sind Kinder, diese sollten nicht in ihrem zu Hause sein.

Was suche ich?

Für Beretta wünschen wir uns feinfühlige und ruhige Menschen.
Menschen die eine ganz treue Begleiterin suchen, mit der man durch dick und dünn gehen kann wenn man ihr Vertrauen einmal hat.
Aus Beretta, der ehemaligen Angsthündin, ist eine fröhliche und aufgeschlossene Hündin geworden, die bereit ist für die Welt da draußen.
Menschen die gerne mit ihren Hunden in der Natur unterwegs sind, wären für Beretta ein Traum.
Beretta wünscht sich eine Ländliche Umgebung, für die hektische Stadt ist sie nicht geeignet.
Natürlich kann es sein dass sie nach einem Umzug erstenmal wieder ein paar Rückschritte macht und Zeit braucht sich an ihre neuen Menschen zu gewöhnen.
Hier sollte man ihr mit Geduld und Verständnis begegnen und sich an den kleinen Fortschritten erfreuen.
Wir denken aber, wenn sie sich einmal eingelebt hat und ihren Menschen vertraut, wird sie eine wundervolle Begleiterin.

Ein souveräner Ersthund, bei dem sie sich noch einiges abgucken kann und der ihr Sicherheit gibt, ist Bedingung für ihre Vermittlung.

Für die Vermittlung von Beretta sind folgende Voraussetzungen unabdingbar:

– Möglichst freistehendes Haus mit großzügigem Gartengrundstück, sicher und hoch eingezäunt.
– Klare Menschen, die in ihrer Kommunikation mit dem Hund konsequent und eindeutig sind.
– Hundeerfahrene Menschen
– Menschen, die Vertrauen gegen Vertrauen setzen, um eine intensive Bindung mit dem Herdenschutzhund einzugehen.
– Sie sollte als Familienhund gehalten werden und nicht auf dem Grundstück bleiben müssen.
– Tägliche Spaziergänge müssen auf der Tagesordnung stehen.
– Ländliche Umgebung

Wenn du dir vorstellen kannst, Beretta zu begleiten – nicht nur aufzunehmen, sondern wirklich zu begleiten – dann melde dich bei uns. Sie wartet schon so lange.

Wir vermitteln bundesweit, wenn du dazu bereit bist, Beretta auf ihrer Pflegestelle kennenzulernen und abzuholen.

13/07/2026

Adresse

Kreuzau
52372

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von LostDogs Hundetraining erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an LostDogs Hundetraining senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie