FellArena

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11/12/2025

Ich sehe in letzter Zeit wieder häufiger Videos, in denen Menschen ihren Hunden in den „letzten Stunden“ oder am letzten Abend, bevor sie euthanasiert werden Schokolade geben.

Viele dieser Videos tragen Titel wie:

„Every dog deserves a piece of chocolate on their last day“

„Jeder Hund sollte den Geschmack von Schokolade kennen, bevor er gehen muss“

Und jetzt mag ich vielleicht ein Spielverderber sein.

Nein! Einfach nein.

Theobromin sorgt bereits in geringen Dosen für Erbrechen, Durchfall, teils Blähungen oder Bauchschmerzen, Unruhe, Erregung, Hecheln, Hyperaktivität, schwankender Gang, allgemeine Schwäche.

Kann mir irgendjemand erklären, warum ich das selbst in den letzten Stunden seines Lebens meinem Hund antun sollte, nur weil ich den doofen Gedanken habe: „Schokolade ist lecker, das muss er auch noch wissen.“

Hört doch bitte mit diesem Unsinn auf, euer Hund hat nichts davon, außer, dass er sich vielleicht in den letzten Minuten seines Lebens auch noch mit Magenkrämpfen quält.

Seid eurem Hund einfach ein guter Begleiter, gebt ihm social support und Oxytocin. DAS braucht euer Hund.
Aber Schokolade ganz sicher nicht.

Danke.

Genauso…
30/11/2025

Genauso…

Draußen sind es -3 Grad Da schläft es sich vor dem Kamin am schönsten 💕🐕Floki und wir wünschen euch einen schönen (kalte...
23/11/2025

Draußen sind es -3 Grad
Da schläft es sich vor dem Kamin am schönsten 💕🐕
Floki und wir wünschen euch einen schönen (kalten) Sonntag 🐕🐕💕

Darum besser bei der Allianz versichert…. 😉Werbung für meine beste Versicherung muss auch mal sein 😉
16/11/2025

Darum besser bei der Allianz versichert…. 😉
Werbung für meine beste Versicherung muss auch mal sein 😉

Schönen Abend noch!

09/11/2025

Gebrauchshunde – einst gezüchtet, um zu leisten, zu arbeiten, zu denken und zu handeln – stehen heute in einer Welt, die ihre ursprüngliche Bestimmung kaum noch kennt. Über Generationen hinweg wurden sie selektiert, um Härte, Widerstandsfähigkeit, Konzentration und Arbeitsmoral zu verkörpern. Doch im Jahr 2025 sollen sie plötzlich „einfach Hund sein dürfen“ – ohne Aufgabe, ohne Ziel, ohne die Möglichkeit, ihre tief verankerten Anlagen auszuleben. Was für eine Farce.

Wenn genetisch fixierte Triebe und Bedürfnisse nicht adäquat befriedigt werden, kollabiert das System Hund. Und genau das passiert – täglich, sichtbar, real.

Der Australian Shepherd, der sich seinen eigenen Job schafft, weil ihm niemand eine sinnvolle Aufgabe gibt.
Der Labrador, der aus purer Überforderung den Kompost leert, weil seine Grundbedürfnisse ignoriert werden.
Der Rottweiler, der in sich hinein explodiert, Aggression nach hinten richtet, wenn die Welt nicht so funktioniert, wie er es braucht.
Der Schäferhund, der schreit, bellt, erstickt an seiner Überforderung, weil sein Kopf nie zur Ruhe kommt.
Der Border Collie, der wie ein Getriebener alles und jeden hütet, weil selbst eine Therapiehundeausbildung seine genetische Energie nicht auffangen kann.
Der Jagdhund, der sich die Pfoten wund leckt, sich selbst verletzt, nur um überhaupt wieder etwas zu fühlen.
Der Malinois, der bei jedem kleinsten Reiz hochfährt, die Zähne aufeinander schlägt – ein Nervenbündel im Dauerstress. Um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

Diese Hunde sind keine „Problemfälle“. Sie sind Produkte einer Zucht, die auf Leistung ausgelegt war – und einer Gesellschaft, die vergessen hat, was das bedeutet. Übersteigerte Aggressivität, Hautprobleme, Unverträglichkeiten, extremes Sexualverhalten, wahlloses Fressen, Selbstverstümmelung – all das sind Symptome eines tieferliegenden Problems: der Entfremdung von der eigenen Natur.

Gebrauchshunde brauchen keine Mitleidspädagogik, sondern Verständnis, Struktur und Aufgaben, die ihre Anlagen ernst nehmen. Sie brauchen Menschen, die ihre genetische Wahrheit sehen – nicht solche, die sie in Watte packen. Nur dann können sie wirklich „Hund sein“ – nicht als Karikatur ihrer selbst, sondern als das, wofür sie geschaffen wurden.

Sauwetter, Regen und SchlammMit Dackeldame Wilma zu Besuch in meiner Hundepension der FellArenaMeine zwei großen Jungs s...
26/10/2025

Sauwetter, Regen und Schlamm
Mit Dackeldame Wilma zu Besuch in meiner Hundepension der FellArena
Meine zwei großen Jungs sind besonders bei kleinen Hunden super lieb und vorsichtig 💕🐕🐕

„Verhalten kann man formen, Genetik aber nicht weg trainieren!“Einer meiner liebsten Leitsätze.
19/10/2025

„Verhalten kann man formen, Genetik aber nicht weg trainieren!“

Einer meiner liebsten Leitsätze.

30/08/2025

Bonnie - geboren, um zu leiden & gestorben beim Versuch zu leben.

Als Bonnie auf ihrer Pflegestelle ankam, waren wir zutiefst erschüttert. So viele kranke Frenchies haben wir schon aufgenommen. Bonnies Pflegefrauchen Jenny hat weitreichende Erfahrung mit der Rasse. Aber die Atmung der vierjährigen Hündin war das schockierendste, das wir alle jemals zu Gesicht bekamen. Wohlgemerkt obwohl ihre Nasenlöcher nicht mal so verengt sind wie bei vielen anderen Rassevertretern. Das zeigt aber leider nur auf, wie kaputt es zusätzlich im Inneren, im Körper einer französischen Bulldogge aussieht.
Vor Bonnie war uns nicht bewusst, dass eine Gaumensegel-Operation zum Notfall werden kann. Doch es war klar, dass wir sie keine Sekunde länger diesen Qualen aussetzen konnten, unter denen sie schon vier Jahre leben musste. Wenn man das überhaupt Leben nennen kann. Jeder Atemzug ein Kampf um Luft, jeder Moment kurz vorm Ersticken.

Bonnies kleiner krank gezüchteter Körper war zu schwach für die Operation. Sie verstarb. Ihr Leben endete, bevor sie jemals einen richtigen Atemzug tätigen konnte. Vier Jahre ununterbrochene Atemnot waren alles, was sie kannte.

Bonnie war eine Vermehrerhündin aus Deutschland. Es gab Menschen, die sie und ihr Leid gesehen haben und sich dachten: “Oh, süß. Sowas will ich auch. Sowas unterstütze ich. Für sowas gebe ich Geld aus. Von sowas soll es noch mehr auf dieser Welt geben.”

Bonnie, es tut uns so unendlich leid. Es tut uns leid, was wir Menschen dir, deinen Kindern und deinen Artgenossen angetan haben und jeden Tag aufs Neue antun. Wir züchten euch wunderbare, unschuldige Wesen krank, kaputt, tot. Aus Egoismus und Ignoranz. Um unser gestörtes Schönheitsideal und Bild von Niedlichkeit um jeden Preis durchzusetzen. Der Ursprung eures Leids beginnt in unseren kranken Köpfen, aber die, die das Leid tragen müssen, seid ihr.

„Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen können, was wir den Tieren angetan haben.“ — Mark Twain

Schuld am Tod von Bonnie trägt jeder, der Qualzuchten vermehrt. Jeder, der Qualzuchten kauft. Jeder, der behauptet, es gäbe kein Qualzuchten. Jeder, der Qualzuchten verharmlost. Jeder, der behauptet seine Qualzucht sei gesund.

02/08/2025

„Ich spare, wo ich kann - aber was ist mit Würde..."

Ich gehe immer früh einkaufen.
Nicht, weil ich es liebe, der Erste im Supermarkt zu sein.
Sondern weil ich hoffe, niemandem zu begegnen, den ich kenne.
Weil ich mich schäme. Nicht für das, was ich bin - sondern für das, was ich mir nicht mehr leisten kann.

Ich lebe in einem guten Viertel, in einem Haus mit gepflegtem Vorgarten.
Von außen sieht alles ordentlich aus.
Ich bin gepflegt, freundlich, lächle im Treppenhaus.
Niemand würde vermuten, dass ich manchmal am Ende des Monats Münzen zusammensuche, um Butter zu kaufen.

Ich achte auf jede Reduzierung. Ich kenne die Uhrzeiten, wann Ware abgeschrieben wird.
Ich greife zu, bevor andere es tun.
Nicht aus Gier, sondern aus Not.
Ich spare bei mir, wo ich kann: bei Kleidung, bei Schuhen, bei Zahnpasta.
Ich trage Mäntel, die älter sind als meine Enkel.
Und trotzdem - sehen mich viele an, als wäre ich undankbar. Oder faul.
Sie sehen nicht, dass ich mein Leben lang gearbeitet habe.

Ich war Sekretärin, später Sachbearbeiterin.
Ich war pünktlich, loyal, nie krank.
Ich habe nie geklagt. Ich habe gespart.
Und heute spare ich wieder - nur nicht für die Zukunft, sondern fürs Überleben.

Im Laden lege ich meine wenigen Artikel sorgfältig aufs Band.
Ich kenne die Preise. Ich rechne vorher.
Und trotzdem zittert meine Hand, wenn ich die Karte zücke.
Nicht aus Angst vor der Summe - sondern vor dem Blick der Kassiererin, wenn sie sagt: „Abgelehnt.“

Ich will kein Mitleid.
Ich will keine Almosen.
Ich will nur, dass man mich nicht übersieht - und dass meine Lebensleistung nicht einfach als Randnotiz verschwindet.

01/08/2025

In Bonn sollen auch ältere Tierheimhunde wie Brandy eine Chance auf ein neues Zuhause haben. 🐶

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