10/06/2026
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🚜🦌 Wildtierrettung vor der Mahd rettet Leben – und schützt vor rechtlichen Folgen
Jedes Jahr sterben unzählige Rehkitze und andere Wildtiere bei Mäharbeiten. Vielen ist dabei nicht bewusst:
Der sogenannte Mähtod kann nicht nur ethische und emotionale Folgen haben, sondern unter Umständen auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Nach dem § 17 Tierschutzgesetz (TierSchG) kann das vorsätzliche oder fahrlässige Töten eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund strafbar sein.
Landwirte und Bewirtschafter haben eine Sorgfaltspflicht. Werden vor der Mahd keine geeigneten Maßnahmen zur Wildtierrettung getroffen, kann dies je nach Fall zu:
➡️ Geldstrafen
➡️ Ermittlungsverfahren
➡️ oder sogar Freiheitsstrafen führen.
Deshalb ist es absolut notwendig, Felder vor dem Mähen kontrollieren zu lassen – zum Beispiel durch:
✅ Rehkitzrettungsteams
✅ Wärmebilddrohnen
✅ Vergrämungsmaßnahmen
✅ Absuchen der Flächen
Der Schutz der Tiere sollte selbstverständlich sein – aber auch rechtlich ist Vorsorge enorm wichtig.
🦌🚁 Unser ehrenamtliches Rehkitzrettungsteam unterstützt euch gerne bei der Suche vor der Mahd.
📞 Bitte meldet Mähtermine frühzeitig, damit genügend Zeit für die Suche und Sicherung der Tiere bleibt.
Gemeinsam können wir Leben retten. 🦌❤️