Sonja Weber - Reitkunst

Ausbildung von der Basis bis zur Hohen Schule - Gesundheit/Leichtigkeit - Filme, Bücher u.v.m www.sonja-weber-reitkunst.de
From the Basics up to Haute École - Health and Lightness, Films, Books a.m.m.

24/06/2026

💪🏼😎 Halbstarke. Das Leben von jungen Hengsten: Ein ständiges Messen und Trainieren im Spiel. Herrlich zu beobachten, wenn sie es so gut haben wie in Tschechien im National Gestüt Kladruby nad Labem, Slatiňany, Slavice
Wer hat Palatina entdeckt? 🧐

Warum Traversalen im Galopp? Der Ausspruch "Das Travers ist die Galoppstellung" gilt auch für die Traversalen. Diese Bew...
23/06/2026

Warum Traversalen im Galopp? Der Ausspruch "Das Travers ist die Galoppstellung" gilt auch für die Traversalen. Diese Bewegung passt zur Galoppbewegung und unterstützt sie in Takt, Sprung und Schwung. Außerdem haben Travers, Renvers und Traversalen aufrichtende Wirkung auf das Pferd, was den versammelten Galopp fördert.
Im 44. Beitrag meiner Übungsreihe zum Nacharbeiten "Schritt für Schritt" als Abo, zeige ich mit meinem Lusitano Hengst Magusto wie ich die Galopptraversalen vorbereite und mit was ich sie kombiniere, um Ausdruck und Schwung zu erhalten 🤗
Die Beiträge 1-40 stehen getrennt als 10er Bündel auf dem Filmportal zur Verfügung
Die Reihe wendet sich an alle interessierte Reiter und alle Pferde, unabhängig von Pferdetyp, Alter und Ausbildungsstand. Sie ist als eine Reise durch die Pferdeausbildung zu verstehen und kann von Fortgeschrittenen als Überprüfung des Aufbaus und Ergänzung der Körperausbildung aufgefasst werden. Zum Anreiten junger Pferde gibt es einen eigenen Film. Jedoch können die Übungen auch mit jungen Pferden erarbeitet werden. Bei älteren Pferden oder „Reha-Fällen“ werden Einschränkungen oder Besonderheiten angesprochen. Für eine individuelle Begleitung können meine Trainerausbildungsabsolventen durch mich empfohlen werden.
2 x monatlich werden Übungen in Form von Videos (10-15 min) gezeigt. (Abo 4,99/Monat)
Sie finden das Abo hier: https://www.sonja-weber-reitkunst.de/filme/filme/magusto/
Es liegt auf meinem Filmportal: https://www.sonja-weber-reitkunst.de/filme/
Foto PSL Magusto 10-jährig fotografiert von Sabine Grosser
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Das Pferd beobachten. Auf viele Details achten. Die Stimmung und die Verfassung wahrnehmen. Es auch mal in einem anderen...
22/06/2026

Das Pferd beobachten. Auf viele Details achten. Die Stimmung und die Verfassung wahrnehmen.
Es auch mal in einem anderen Licht betrachten.
Wenig vorwegnehmen und trotzdem aus den Erfahrungen mit ihm schöpfen.
Das Pferd wahrzunehmen, ohne zuviel zu interpretieren oder zu vermenschlichen.
Sich auf dieses so andere Wesen ganz einstellen – auf eine Art und Weise, die einem selbst entspricht, ohne dass man sich verbiegt oder verstellt.
Es erscheint so logisch und einfach, ist aber dennoch eine Herausforderung.
Egal wie gut oder schlecht es einem momentan gelingt, es gilt es immer wieder zu versuchen.
Wie seht Ihr das?
https://www.sonja-weber-reitkunst.de/filme/
English: https://www.sonja-weber-reitkunst.de/films/
Foto: Sabine Grosser
́gèreté

21/06/2026

Relative Aufrichtung.
Die Bilderreihe zeigt die entstehende Aufrichtung vom Arbeitstrab über den versammelten Trab zur Piaffe.
Man kann diese Entwicklung sowohl innerhalb einer Trainingseinheit, als auch im Verlauf der gesamten Ausbildung betrachten.
Die Linien verlaufen jeweils zwischen dem Buggelenk und dem Hüftgelenk und zeigen das Anheben des Rumpfes und das Senken der Hinterhand.
Die Pfeile zeigen auf wie hoch das Maul und der Schweifansatz im Verhältnis zueinander in den 3 Situationen sind.
Was habt Ihr noch für Beobachtungskriterien?
Mehr in meiner Filmreihe:
https://www.sonja-weber-reitkunst.de/filme/
English: https://www.sonja-weber-reitkunst.de/films/
Fotos: Kladruber Saba 7-jährig im Besitz von Sophie Tischner fotografiert von Sabine Grosser,

Relative Aufrichtung. Die Bilderreihe zeigt die entstehende Aufrichtung vom Arbeitstrab über den versammelten Trab zur P...
21/06/2026

Relative Aufrichtung.
Die Bilderreihe zeigt die entstehende Aufrichtung vom Arbeitstrab über den versammelten Trab zur Piaffe.
Man kann diese Entwicklung sowohl innerhalb einer Trainingseinheit, als auch im Verlauf der gesamten Ausbildung betrachten.
Die Linien verlaufen jeweils zwischen dem Buggelenk und dem Hüftgelenk und zeigen das Anheben des Rumpfes und das Senken der Hinterhand.
Die Pfeile zeigen auf wie hoch das Maul und der Schweifansatz im Verhältnis zueinander in den 3 Situationen sind.
Was habt Ihr noch für Beobachtungskriterien?
Mehr in meiner Filmreihe:
https://www.sonja-weber-reitkunst.de/filme/
English: https://www.sonja-weber-reitkunst.de/films/
Fotos: Kladruber Saba 7-jährig im Besitz von Sophie Tischner fotografiert von Sabine Grosser,

„Die Seele eines Pferdes spiegelt sich in seiner Schönheit.“🤩 Mein Magusto - ein prächtiger Hengst ist er geworden 🥰    ...
20/06/2026

„Die Seele eines Pferdes spiegelt sich in seiner Schönheit.“

🤩 Mein Magusto - ein prächtiger Hengst ist er geworden 🥰

Der Galopp - Stabilisieren und die Kraft in das ganze Pferd bringen.Hat man ein instabiles, hypermobiles oder kraftloses...
19/06/2026

Der Galopp - Stabilisieren und die Kraft in das ganze Pferd bringen.
Hat man ein instabiles, hypermobiles oder kraftloses Pferd, ist die Galopparbeit besonders wichtig. Sie fügt den ganzen Körper wieder zusammen und sie hilft beim Anheben der Halsbasis.
Das gilt auch, wenn ein Pferd in der Arbeit zuviel überbogen wurde, also Übungen mit mehr Biegung geritten wurden, als die Schultern breit sind und dadurch der Hals zum seitlichen Abknicken neigt, was eine gegenläufige Rotation begünstigt. Natürlich muss man schauen, wie der Galopptakt ist, bevor man zuviel galoppiert. Ist der Galopp zerstückelt, sollte man ihn vorbereiten und immer nur kurz angaloppieren. Pferde mit einem guten Galopp sollten sowieso von Beginn an unter dem Sattel galoppiert werden.
Der Galopp ist auch deshalb für jedes Pferd wichtig, weil er eine wichtige Funktion der Lunge unterstützt.
Mehr in meinen Filmreihen "Versammlung..." und "Schritt für Schritt":
https://www.sonja-weber-reitkunst.de/filme/
English: https://www.sonja-weber-reitkunst.de/films/
Foto: Berber Kaïs 6-jährig fotografiert von Sabine Grosser,

Übertreibungen? Warum sie häufig schädlich sind, auch wenn sie spektakulärer sind. Im Sport wird auf spektakuläre und ex...
18/06/2026

Übertreibungen? Warum sie häufig schädlich sind, auch wenn sie spektakulärer sind. Im Sport wird auf spektakuläre und exaltierte Bewegungen fokussiert, auch wenn diese bedeuten, dass die "Natur" des Pferdes nicht mehr respektiert wird. Die Show steht im Vordergrund. Was ist das Schädliche für das Reitpferd?
Der spanische Schritt ist als Beispiel geeignet, um zu zeigen, dass ein besonders hohes gestrecktes Bein für den Körper ungünstig und für die Tragfähigkeit kontraproduktiv ist. Betrachten wir auf dem ersten oberen Bild den Kladruber Saba, die hier eine angemessen hohe Aktion des rechten Vorderbeins zeigt. Er schafft es in dieser Aktion, den Rumpf aus dem Vorberbein hochzudrücken, ohne gleichzeitig ins Hohlkreuz oder in ungünstige Verkrampfungen der Hinterhand zu geraten, die herangeschlossen das Anheben der Schulter unterstützt.
Betrachten wir auf dem zweiten unteren Bild Saba, wie er selbt aus Übereifer das Bein so hoch nimmt, dass er sich verkrampft und den Hals zu weit anhebt und verkürzt, dass er leicht ins Hohlkreuz gerät. Die Hinterhand ist zwar auch herangeschlossen, zeigt aber deutliche Spannung und Überforderung an. Das hilft dem Pferd nicht die lockere Tragfähigkeit weiter zu verbessern. In seinem Fall hat ihn niemend zu dieser Überttreibung genötigt aber mir ist wichtig ihn nicht darin zu bestätigen.
Zusammenfassend gilt, dass eine extrem hohe und unnatürlich forcierte Aktion der Vorhand häufig zu einem Hohlkreuz führt, welches das Heranschließen der Hinterhand verhindert und damit für die Gesunderhaltung des Reitpferdes kontraproduktiv ist.
Mehr in meiner Filmreihe: https://www.sonja-weber-reitkunst.de/filme/
Fotos Sabine Grosser

🤔 Gratwanderung. Ich finde es so wichtig auf die Pferde einzugehen und ihre Angebote während der Arbeit anzuschauen. Da ...
17/06/2026

🤔 Gratwanderung. Ich finde es so wichtig auf die Pferde einzugehen und ihre Angebote während der Arbeit anzuschauen. Da wir am meisten ihre Mitarbeit brauchen und es ihnen gut gehen soll, möchte ich die Pferde natürlich zu nichts zwingen. Die freiwillige Mitarbeit ist ein sehr hohes Gut! Allerdings ist es genauso wichtig, zu beobachten, was sie vermeiden möchten, denn genau da ist oft die Grenze raus aus der Komfortzone und wenn wir sie nicht verlassen, entsteht zu wenig Fortschritt. Wie genau mit dieser Gratwanderung umgehen? Magusto beispielsweise gerät schnell in Aufregung, wenn ich etwas verändere und dann ist es noch schwieriger ihn zu entspannen. Es gibt dann Momente, in denen ich die neue Spannung in Kauf nehmen muss, um etwas zu verändern und meist bekomme ich dann wieder seine Akzeptanz und er beruhigt sich - nicht immer einfach das genaue Maß zu finden 😅
Mehr in meiner Filmreihe: https://www.sonja-weber-reitkunst.de/filme/
́gèreté
Foto: Lusitanohengst Magusto 10-jährig in der Piaffe fotografiert von Sabine Grosser

Anlehnung? Oder Kontakt? "An die Hand treiben" oder "Schenkel ohne Hand und Hand ohne Schenkel"? Ich persönlich spreche ...
16/06/2026

Anlehnung? Oder Kontakt?
"An die Hand treiben" oder "Schenkel ohne Hand und Hand ohne Schenkel"?
Ich persönlich spreche lieber von "Kontakt", weil der Zügel auch durchhängen kann, ohne, dass das Pferd "hinter dem Zügel" ist. Kontakt bedeutet für mich die Möglichkeit einzuwirken und zu gestalten. Soll das Pferd den Hals etwas länger tragen oder gerade in etwas mehr Selbsthaltung kommen? Auch wenn alle Hilfen an diesen Vorgängen beteiligt sind und natürlich auch der ganze Körper des Pferdes agiert, dennoch möchte ich das mein Pferd meine Hand versteht. So kann ich das Pferd gut unterstützen, um die nächsten Schritte zu lernen oder auszuführen.
Natürlich kann man auch "in die Hand treiben" und das Pferd erhält einen leichten Zug und verhindert, dass der Zügel durchhängt oder springt.
Es handelt sich aber um verschiedene Konzepte, die man nicht einfach mischen sollte.
Energie im Körper braucht es auf jeden Fall und dadurch kann das Pferd den Kontakt zur Hand auch etwas verstärken, wenn das sinnvoll ist. Bei durchhängendem Zügel sollte man immer aufpassen, dass es sich nicht um "falsche Leichtigkeit" handelt, bei der das Pferd nur hinterm Zügel und meist auch hinterm Schenkel ist. Das passiert besonders leicht bei triebigen Pferden, weil man da so schön die Zügel locker lassen kann, ohne dass sie weglaufen.
Wie sind Eure Erfahrungen?
Auf dem Foto der 9-jährige Lusitano Hengst MAGUSTO fotografiert von Sabine Grosser
Mehr in meiner Fimreihe: https://www.sonja-weber-reitkunst.de/filme/
English: https://www.sonja-weber-reitkunst.de/films/

Adresse

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Hof
61118

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