24/08/2023
𝗣𝗲𝗿𝗳𝗲𝗸𝘁 𝘂𝗻𝗽𝗲𝗿𝗳𝗲𝗸𝘁
Das Leben mit einem Hund oder in der Mehrhundehaltung bedeutet Arbeit. Arbeit an sich selbst, Arbeit mit dem Hund, Arbeit am Zusammenleben.
Themen kommen und Themen gehen. Es gibt gute und es gibt schlechte Zeiten.
Wir alle haben uns Hunde geholt, weil wir eine schöne Zeit haben wollen, der beste Freund des Menschen an der Seite, tollend über die Blumenwiese. Doch ist das wirklich so? Schauen wir durch eine rosarote Brille im Gedanken an unseren Hund oder stresst es, sobald sich mit sich selbst auseinander gesetzt werden muss, weil der Vierbeiner einem eiskalt den Spiegel vor die Nase hält?
Mit dem Einzug von Erbse kam nochmal mehr Dynamik in unseren Haushalt. Ein junger kleiner Labrador, der direkt zwei Kumpels vor der Nase hat, oh wie schön. Doch von Tag 1 galten auch für sie die Regeln, die es auch schon für Murphy und Maddie galten. Erbse hat mir wunderbar gezeigt, wie ich noch mehr an meiner inneren Ruhe arbeiten kann. Da kann der Haken hinter… klappt.
Doch auch in meiner Gruppe möchte ich, dass Ruhe herrscht. Insbesondere nach Erbses Unfall war das ein Thema für uns, woran wir gearbeitet haben. Auch wenn die drei gut Dynamik machen können, heißt es auch, dass ein Großteil der Zeit einfach nur gechillt werden soll. Das sind unsere Spielregeln zuhause, im Garten, auf dem Spaziergang, usw.. Wir haben an Stellschrauben gedreht und eine Veränderung herbeigeführt, die sich für alle positiv ausgewirkt hat.
Schaut auf „Themen“ gerne mal als Möglichkeiten der Veränderung. Auch Veränderung von dem eigenen Verhalten. Wie stehe ich meinem Hund gegenüber, wie antwortet er mir?
Was sind aktuell eure „Themen“ im Zusammenleben mit Hund? Oder läuft alles so, wie ihr es euch immer gewünscht habt?