15/07/2022
Fette gehören ebenfalls zu den energieliefernden Nährstoffen. Im Gegensatz zu den Proteinen und Kohlenhydraten, sind Fette verdaulicher und spenden deinem Hund am meisten Energie. Im Vergleich zum Menschen, kann der Hund viel besser Fett verbrennen.
Fett liefert u.a. wichtige essenzielle Fettsäuren. Man unterscheidet hier zwischen den ungesättigten und gesättigten Fettsäuren.
Gesättigte Fette sind in den meisten tierischen Futtermitteln zu finden (z.Bsp. im Fleisch oder Milchprodukte).
Ungesättigte Fettsäuren sind vor allem in Pflanzenölen vorhanden. Hier unterscheidet man nochmals zwischen einfach ungesättigte Fette wie bspw. Olivenöl, und mehrfach ungesättigte Fette wie bspw. Sesamöl. Ein besonders wichtige Rolle nehmen die ungesättigten Fette Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren ein. Bei den beiden muss das Verhältnis passen. Zu viel Omega-6-Fettsäuren können entzündungsfördernd wirken. Omega-3-Fettsäuren gleichen diese aus.
Fette findest du im Muskelfleisch (Achtung: der Anteil von Fett variiert zwischen den einzelnen Tierarten; besonders bei Hunden, die zu Übergewicht neigen, sollte das beachtet werden), fettreicher Fisch (ebenfalls Achtung bei Übergewicht, sie enthalten allerdings wichtige Omega-3-Fettsäuren), Öle wie z.Bsp. Fischöl, Borretschöl, Kokosöl, Hanföl, Olivenöl, Nachtkerzenöl, etc..
Der Fettanteil sollte bei B.A.R.F. Rationen bei ca. 10-15% liegen. Beachte hier wieder, ob dein Hund zu Übergewicht neigt. Auch bei kastrierten/sterilisierten Hunden solltest du auf den Fettanteil achten. In Alleinfuttern ist der Anteil meist geringer.
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Für ein ganzheitliches Hundeglück,
deine Paula 💛