The Natural Horse Behavior

The Natural Horse Behavior Hört zu! Oder eure Zunge wird euch taub machen. Sprichwort der Cherokee

Pferdetrainer seit 1979, also fast 100 Jahre. Rechnen ist meine Königsdisziplin.

Die von mir trainierten Pferde sind die Antwort . Egal auf welche Fragen Thomas Richter
Mein Verständnis für Menschen ist heute wieder ein anderes. Früher glaubte ich nur das, was ich mit meiner Ratio und somit mit meinem Verstand nachvollziehen konnte. Dinge, wie ein Leben nach dem Tod und eine andere Welt, fernab von unserer Ratio konnte ich nicht verstehen. Was ich heute weiß ist, dass wir eine

Seele haben und Diese will leben. Und jeder kann spüren und fühlen, was wirkliches, erfülltes Leben sein kann, wenn er auf seine innere Stimme hört und dieser Stimme folgt. Wenn man das Gefühl hat, etwas ändern zu wollen oder zu müssen. Danken möchte ich allen Menschen und Pferden denen ich im Laufe meines Lebens begegnet bin. Es waren fast durchweg schöne Erfahrungen. Ob die Menschen ebenso denken, ist mir heute eigentlich egal. Nicht alle werden mich in guter Erinnerung erhalten haben. Aber es musste und sollte so sein. Mein Leben war so bestimmt. Mein Leben war eine Zeit lang ein schleichender Todeshauch. Alle Zuneigung und alle materialistischen Dinge die ich angehäuft hatte, konnten das nicht verhindern. Erst nach dem ich begonnen habe, wieder zu mir selbst zu finden, wurde es mir möglich, zu leben. Ich kündigte meine Stelle als Verkaufsleiter eines großen Industrieunternehmens und „kündigte“ auch meine Ehe und ging nach Amerika. Dort habe ich Menschen getroffen, die mir beibrachten, mit Pferden zu arbeiten. Die verschiedensten Seminare und Veranstaltungen habe ich besucht und gelernt. Und es ist außerordentlich spannend, wie es funktioniert. Jeder Tag ist heute erfüllter und beruhigender als noch vor ein paar Jahren. Ich knüpfe langsam an das Leben in meiner Kinderzeit wieder an und ich lebe um zu lernen und ich lerne nicht um zu leben. Das kann man auf so viele Lebensbereiche ausdehnen z.B. Ich arbeite um zu Leben und ich Lebe nicht um zu arbeiten. Von Anfang an, als ich mich entschlossen hatte mit Pferden zu arbeiten, ging es darum wie wichtig es ist, ein Problem genau zu definieren. Wir haben diese gelöst, indem wir unsere Ziele in eine Reihe von kleinen Schritten und Teilziele aufgesplittet und an jedem so lange gearbeitet haben, bis wir darauf aufbauen konnten, indem wir eine bestimmte Bedingung schufen und darauf eine Reaktion bekamen. Wir hatten nun nicht nur unsere Trainingsziele erreicht, sondern in unserem Pferd auch einen echten Partner gewonnen.

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23/10/2025

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12/10/2025

Ara BärBUSH RiDER - ein Beitrag aus 2024!!

Und es wird immer schlimmer! Die Ansprüche geraten ins bodenlose!

Ara BärBUSH RiDER

Ich habe mich mal wieder über meine Einsteller geärgert. Vermutlich völlig unbegründet. Ich bin aber auch zu empfindlich...
Stallpreiserhöhung um 30 € (nach vier Jahren!) Eigentlich wären zum Inflationsausgleich 50 € nötig. Können die Damen aber nicht bezahlen, weil alles andere ja schon so teuer geworden ist.
Also soll der Bauer möglichst für 250 € ein Pferd einen Monat unterstellen, versorgen, Weiden pflegen, natürlich einen Offenstall-Paddock baut, abmistet, Reitplatz bauen und sich fragen lassen muss, warum er keine Reithalle baut.
Dann sollen es höchstens 10 Pferde auf der Anlage sein, Reiterstübchen mit Toilette (na, wer macht die wohl sauber...) Heizung, Schrank und Sattelhalter werden auch erwartet.
An jedem Heuballen wird von den Damen gerochen, der Einen ist er zu leicht, der Anderen zu schwer, der Dritten zu trocken, der Vierten zu staubig und natürlich war das Heu im letzten Jahr viel besser... Heu mähen gerne 15 cm über dem Boden, aber nur 10 Uhr morgens nach dem dritten Tag im Menstruationskalender der ostfriesischen Waldeule im vierten Quartel des abnehmenden Neumondes.
Parkplatz für Auto und Anhänger, na klar. Aber nicht weit vom Stall entfernt. Weide muss gleich daneben sein. Monatliche Heuanalyse und Bodenbeprobung, gerne auch mit der erweiterten Expertise des örtlich zuständigen Feng Schui Beraters mit Raiki Sonderausbildung, und, weil der sich ja mal irren kann, Zweitmeinung einholen. Alles natürlich auf Kosten des Bauern.
WhatsApp Gruppe um 24/7 dem Bauern mitteilen zu können, dass vom schwarzen Heubeerenstrauchbaum ein Vogel eine vorverdaute Himbeere ausgeschissen hat - da muss sofort umgeweidet werden. Dazu Psychotherapie für die meist katzenhaltenden Mädels mit Hund, wenn sie dem Bauern um 25Uhr96 mitteilen, dass sie sich schrecklich Sorgen machen, weil der Gaul hat gestern nur 21,5 mal geschissen und der Schiss sieht irgendwie doch aus wie Schokoladenpudding mit Heringsosse.
Und außerden hat die Erika bei der Manuela darüber gelästert, dass deren 1,05m großen Beistellpony nicht mal über den 2m Ochser springen kann, sondern.... man kann es kaum ertragen ... einfach drunter her gelaufen ist. Und die Michaela hat beim Ausmisten 2x gehustet. Das klang nach einer vernichtenden Kritik an der neuen Reithose von Melanie. Und dieses 53kg Walross (Melanie) reitet doch tatsächlich ohne Sattel eine Friesenstute mit Stockmaß von 2,95. Das arme Pferd....
Für die 12 Reitbeteiligungen soll bitte schön mal der Parkplatz erweitert werden, denn wenn die abspringen, kann man die 250 € im Monat fürs Pferd gar nicht mehr aufbringen.
Dann möge der Bauer bitte daran denken, dem Tiertelepathen die 300 € für die Spontanintervention bei beidseitigem Nüsternatmen von Stute Schnotterpferd zu geben, die hinten im Schrank liegen. Und nicht vergessen dem guten Mann die selbst gebackenen Plätzchen mitzugeben - er gibt sich doch immer so viel Mühe.
Jakkeline fragt an, ob nicht die Hakenleiste für die Decken erweitert werden kann. Neben Sommer- und Winterdecke müssen die 2 Übergangsdecken, Regendecke, ABC Poncho (wenn eines unserer Kernkraftwerke mal Kernschmelze haben sollte) aufgehängt werden. Und ob der Bauer denn nicht im neuen Siepmann Katalog gesehen hat, dass es auch beheizte Deckenhalter gibt??
Die veganen Einstallerinnen Dörte und Xantippe beschweren sich, das beim letzten Stallgrillen Tierleichen auf dem Grill gelegen hätten. Und außerdem hätten die Paprika im Salat doch bitte bei den Essensrettern im Nachbarort geholt werden können.
Fast schon erholsam sind da die Auszeiten vor dem Computer. Agrarantrag, Düngerstatistik und dann hat die EU bei den 14 tägigen Satellitenbildern festgestellt, dass der Bauer offensichtlich Dauergrünland umgebrochen hat. Es wird um Stellungnahme gebeten... Die Ursache war zwar Wiesenmulchen ohne Schnittabtrag und der sieht im Luftbild aus wie frisch gepfügter Acker, aber dazu kann der Bauer ja mal ein Foto machen und einschicken.
Mittwoch war dann noch die Berufsgenossenschaft da. Oh Gott. Für die Leiter zu Heuboden gibt es keine Gefährdungsbeurteilung in der Akte Arbeitsschutz. Und außerdem müssen Holzleitern alle zwei Jahre zur Leiterprüfung zum Sachverständigen. Und wo ist eigentlich das Protokoll zur UVV Prüfung des Heuwenders??
Das Finanzamt schreibt, dass dem Bauern seine Arbeit demnächst als Liebhaberei eingestuft würde, weil er seit Jahren Verluste macht. Bauer schreibt dem Finanzamt: "Wer Pferdehaltung für "Liebhaberei" hält, der lässt sich auch im Puff den A***h gegen Entgelt mit einer Reitgerte (kleiner Spass) hauen". Warum wohl nächste Woche eine Sonderaußenprüfung des Finanzamtes kommt?

11/10/2025

Ich bin es leid. Deshalb hier meine Meinung. Ich habe einen Job in einem Reitstall mit 40 Pferden übernommen und schon sind sie wieder da, die Monster der Nächstenliebe.

Wenn Wut wiehert – Warum manche Frauen ihre Pferde schlagen

Es sind Szenen, die schmerzen: Eine Reiterin schlägt ihr Pferd ins Gesicht, tritt gegen die Flanke, zerrt am Gebiss, während der Wallach die Nüstern aufreißt. Wer viel Zeit auf Reitplätzen oder in Ställen verbringt, hat solche Momente gesehen. Manchmal sind sie kurz, eruptiv, fast beiläufig – und doch erzählen sie von etwas Tieferem: von Wut, Ohnmacht und inneren Abgründen, die im scheinbar heilen Pferdeidyll ihren Ausdruck finden.

Warum also – so die unbequeme Frage – gerade Frauen? Warum vergreifen sich ausgerechnet jene, die im Alltag als empathisch, fürsorglich und tierlieb gelten, immer wieder an ihren Pferden?

Gewalt als Ventil

Wissenschaftliche Untersuchungen zu Tiermisshandlung zeigen: Gewalt gegen Tiere ist selten ein isoliertes Phänomen. Sie steht häufig im Zusammenhang mit Defiziten in der Emotionsregulation, mit innerem Stress, Frustration oder erlernten Mustern von Kontrolle und Unterwerfung. Menschen, die Tiere schlagen, erleben oft Kontrollverlust – und versuchen zugleich, Kontrolle zurückzugewinnen.

Das Pferd wird zum Projektionsfeld: Es widersetzt sich, reagiert eigenwillig, entzieht sich den Erwartungen. Wer sich selbst ohnmächtig fühlt – im Beruf, in der Beziehung, im Alltag –, erlebt die Widersetzlichkeit des Pferdes als persönlichen Angriff. Ein Schlag, ein Tritt, eine Ohrfeige sind dann keine Trainingstechniken, sondern verzweifelte Versuche, Macht zu spüren.

Weibliche Aggression – das verdrängte Thema

Aggression bei Frauen ist in unserer Kultur schlecht aufgehoben. Weibliche Sozialisation verlangt Gefälligkeit, Nachsicht, Selbstkontrolle. Wut gilt als unschicklich. Also wird sie verdrängt – bis sie ein Ventil findet. Das Pferd ist dafür ein idealer Adressat: groß, stark, aber ausgeliefert. Es widerspricht nicht in Worten, es trägt, erträgt, spiegelt.

Psychologisch betrachtet kann die Reitbeziehung ambivalent sein. Das Pferd ist zugleich Partner und Projektionsfläche, Symbol von Freiheit und zugleich Objekt der Kontrolle. In dieser Spannung liegt Sprengkraft. Wer auf dem Pferd sitzt, sitzt auch auf einem Sinnbild von Macht – und wer innerlich instabil ist, nutzt diese Position unbewusst zur Selbstbestätigung.

Der Kontrollmythos der Reitkultur

Hinzu kommt ein kulturelles Erbe. Über Generationen wurde Reiten als Disziplin der Kontrolle verstanden: Das Pferd müsse „funktionieren“, „respektieren“, „gehorchen“. Noch heute hört man an vielen Ställen Sätze wie: „Zeig ihm, wer der Chef ist!“ oder „Das Pferd testet dich.“ Gewalt wird rationalisiert als Erziehungsmittel.

Besonders im Leistungssport, aber auch im ambitionierten Freizeitbereich, steht Erfolg oft über Empathie. Ein Tier, das nicht spurt, gefährdet das Bild der perfekten Reiterin. Scham über Versagen wird zu Wut – und die Wut entlädt sich dort, wo sie keine Konsequenzen fürchtet.

Psychische Belastung als Nährboden

Viele Reiterinnen, die gegenüber ihren Pferden aggressiv werden, sind nicht „böse“, sondern überfordert. Depression, Angststörungen, Erschöpfung, ungelöste Konflikte – all das kann in ein Verhalten münden, das weder reflektiert noch kontrolliert ist.

Tierpsychologen und Therapeutinnen berichten, dass Gewalt im Stall oft eine Form von Selbstabwertung spiegelt. Das Pferd „bekommt ab“, was die Person sich selbst nicht zuzugestehen wagt: Wut, Schmerz, Enttäuschung. Kurzzeitig verschafft der Schlag Erleichterung – doch danach kommt Scham. Ein Teufelskreis beginnt, in dem das Tier zum stillen Mitopfer innerer Not wird.

Die Forschungslage

Empirische Studien zeigen: Tiermisshandlung korreliert mit bestimmten Persönlichkeitszügen – etwa mit emotionaler Kälte („callousness“), Sadismus und Impulsivität. Diese Merkmale finden sich nicht nur bei Männern. Auch Frauen können sie zeigen, oft verdeckt hinter sozialer Anpassung.

Hinzu kommt das Phänomen der „displaced aggression“ – das Verdrängen und Umlenken von Aggressionen. Wer seinen Ärger nicht gegen die eigentliche Quelle richten kann – etwa Vorgesetzte, Partner, gesellschaftliche Umstände –, sucht unbewusst ein schwächeres Ziel. In der Psychologie gilt das als klassischer Mechanismus von Frustration und Machtlosigkeit.

Wenn Empathie versagt

Pferde sind hochsensible Tiere. Sie lesen menschliche Körpersprache, Herzschlag und Anspannung präziser, als viele glauben. Eine aggressive Reiterin sendet ein Dauerfeuer aus Druck und Angst. Das Pferd reagiert mit Stress, Verweigerung, Flucht – was wiederum die Wut der Reiterin verstärkt. Es ist ein geschlossener Kreislauf aus gegenseitiger Verunsicherung.

Empathie, das Einfühlen in das Lebewesen unter einem, bricht in solchen Momenten weg. Statt Beziehung entsteht Beherrschung. Das Pferd wird Mittel zum Zweck – und verliert seinen Status als fühlendes Subjekt.

Wege aus der Spirale

Wer im Stall Gewalt beobachtet, schweigt oft aus Angst vor Konflikten. Doch Schweigen stabilisiert das System. Reitvereine und Trainer tragen Verantwortung, solche Dynamiken zu erkennen und anzusprechen. Psychologische Schulungen, Supervision, gewaltfreie Trainingsmethoden sind keine Nebensache, sondern Tierschutz im besten Sinn.

Und: Wir müssen aufhören, Reiten als Ort weiblicher Selbstverwirklichung zu verklären, wenn zugleich psychische Last, Leistungsdruck und Selbstwertprobleme verdrängt werden. Das Pferd ist kein Therapeut, kein Spiegel der Seele, sondern ein fühlendes Lebewesen mit eigenem Recht auf Unversehrtheit.

Schluss

Wenn Frauen ihre Pferde schlagen, dann zeigt sich darin nicht Stärke, sondern Verzweiflung. Gewalt im Stall ist kein Einzelfall, sondern Symptom einer Kultur, die Emotionen unterdrückt und Kontrolle glorifiziert.

Wer hinsieht, erkennt: Hinter dem Schlag steckt nicht nur Wut – sondern Schmerz. Und dieser Schmerz gehört nicht auf den Rücken des Pferdes, sondern in die Hände derer, die helfen können.

28/09/2025
27/09/2025

💡 Pferde sind keine Maschinen.

Sie haben Gefühle, eine eigene Sprache und verdienen unseren Respekt.
Bei uns im PONYCLUB geht es nicht darum, sich durchzusetzen – sondern sich hinein zu versetzen:
👉 in das Pferd, 👉 in seine Gefühlswelt, 👉 in seine Signale.

Nur so entsteht echte Verbindung – voller Vertrauen, Achtsamkeit und Freude. ✨🐴❤️

🌿 Kinder lernen bei uns nicht, Pferde zu „bedienen“ – sondern sie zu verstehen.
Denn Reiten ist mehr als Sport. Es ist Beziehung.

Die von mir trainierten Pferde sind die Antwort . Egal auf welche Fragen
24/09/2025

Die von mir trainierten Pferde sind die Antwort . Egal auf welche Fragen

Fünf Trainigseinheiten und finaler Abschluss und schon brummt das Bienchen.
20/09/2025

Fünf Trainigseinheiten und finaler Abschluss und schon brummt das Bienchen.

Bald sind wir durch mit ihr. Unser nervöses Wrack (3 Jahre alt) Nein, so schlimm ist es ja auch nicht. Nur etwas in der ...
18/09/2025

Bald sind wir durch mit ihr. Unser nervöses Wrack (3 Jahre alt) Nein, so schlimm ist es ja auch nicht. Nur etwas in der Erziehung zu kurz gekommen? Egal. Mir hat sie ja nicht den Zeh gebrochen! Ist eigentlich ihre Lieblingsbeschäftigng. Aber nun hört sie, zeigt Respekt, rastet nicht mehr wegen jedem Sche... aus. Gibt die Hufe, ohne sich auf den Boden zu schmeissen. Lässt sich aufhaltern (Immer noch unter Protest) Lern, dass Chef sein mehr bedeutet als rüppelig und arrogant :-) Lischa nach 5 Trainingseinheiten. Laut Besitzerin kaum zu glauben. Doch, ich kann das :-)

11/09/2025

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