Hundeschule und Mehr

Hundeschule und Mehr Hundeschule und Mehr in Köln-Weiden und Elsdorf Jede Spiel- und Trainingsstunde bietet immer wieder Neues und wir sind alle mit Spaß und Freude dabei. an.

Auch das Erlernen der Verhaltensweisen unseres Partners Hund kommt nicht zu kurz. Als gelernte Tierpsychologin biete ich Gruppenstunden, Agility, Longieren, Funtrailen uvm.

Hunde müssen nicht zu kleinen Menschen erzogen werden. Sie sind eine andere Art. Sie nehmen ihre Umwelt anders wahr, kom...
31/08/2026

Hunde müssen nicht zu kleinen Menschen erzogen werden. Sie sind eine andere Art. Sie nehmen ihre Umwelt anders wahr, kommunizieren anders und haben eigene Bedürfnisse, Emotionen und Fähigkeiten.

Deshalb müssen wir Hunde zuerst verstehen. Wir müssen lernen, ihre Körpersprache zu lesen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und ihr Verhalten aus ihrer Sicht zu betrachten. Erst dann können wir ihnen das Training anbieten, das zu ihrer Persönlichkeit, ihren Erfahrungen und ihrer Grundstimmung passt.

Das ist keine weichgespülte Einstellung, sondern ein wissenschaftlich fundierter Ansatz. Er ermöglicht es, den Hund Hund sein zu lassen und selbst Mensch bleiben zu dürfen. Und zwar der Mensch, der man wirklich ist. Man muss weder einen Hund imitieren noch sich ständig durchsetzen oder eine Rolle spielen.

In meinen Webinaren gebe ich euch viel Wissen und praktische Möglichkeiten an die Hand, damit ihr euren Hund besser versteht und mehr Sicherheit im gemeinsamen Alltag gewinnt.

Nicht Erziehung steht am Anfang, sondern Verständnis. Passendes Training entsteht daraus.

https://www.hundeschule-und-mehr.com/selbstsicher-auf-4pfoten Link in Bio...

31/08/2026

Wir sind eine Familienhundeschule in Köln-Weiden geführt durch Tierpsychologin Andrea Jumpertz. Wir verbinden Hundetraining mit Spaß und Gemeinschaft. Außer Hundesport bieten wir auch besondere Aktionen wie Krimitouren an.

Du bist kein Hund und dein Hund hält dich auch nicht für einen. Deshalb musst du ihn nicht körperlich maßregeln um angeb...
30/08/2026

Du bist kein Hund und dein Hund hält dich auch nicht für einen. Deshalb musst du ihn nicht körperlich maßregeln um angebliches Hundeverhalten zu imitieren.

Deine Aufgabe ist es, deinem Hund die Menschenwelt verständlich zu machen: Was ist sicher? Also welche Konseqenzen haben artfremde Ereignisse? Ist das gut oder ist das schlecht? Welche funktionalen Alternativen, die sein Wohlbefinden erhalten, hat dein Hund bei Stress?

Wir können lernen, die Körpersprache unserer Hunde zu lesen. Aber auch diese ist immer individuell und im Zusammenhang zu sehen bzw. zu deuten. Auch bedarf es einer gewissen Demut gegenüber dem körpersprachlichen Genie Hund.

Ein faires Miteinander bedeutet folglich nicht, einen Hund als Mensch wie einen anderen Hund zu behandeln. Allein darüber nachzudenken ist absurd. Wir können nicht hündisch und ich stelle es mir gerade vor, wie... Aber das lasse ich mal lieber.

Besser ist es Hunde verstehen zu wollen und dann wirklich individuell ihre Bedürfnisse zu erfüllen.

Mehr dazu gerne im Webinar:

Deinen Hund verstehen, sicherer durch den Alltag Ein selbstsicherer Hund ist nicht einfach ein Hund, der stillhält, gehorcht oder alles aushält. Entscheidend ist, wie gut er mit seiner Umwelt, mit Aufregung und mit schwierigen Situationen umgehen kann. An diesem Einführungsabend schauen wir darau...

„Du musst doch nicht immer belohnen sonst lernt der Hund das nie richtig.“Diesen Satz hört man im Hundetraining oft. Gem...
26/08/2026

„Du musst doch nicht immer belohnen sonst lernt der Hund das nie richtig.“

Diesen Satz hört man im Hundetraining oft. Gemeint ist meist die sogenannte partielle oder intermittierende Verstärkung: Ein Verhalten wird nicht jedes Mal verstärkt. Mal gibt es etwas, mal nichts, vielleicht manchmal sogar einen Jackpot.

Das kann funktionieren. Aber nicht bei jedem Hund, nicht in jeder Situation und schon gar nicht automatisch.

Denn ein Hund erlebt keinen Verstärkungsplan als mathematische Formel. Er erlebt Erwartungen.

Wenn ein Hund ein Verhalten zeigt, dafür sonst zuverlässig etwas bekommt und plötzlich nichts kommt, kann das für den einen Hund völlig unproblematisch sein. Er probiert einfach weiter. Ein anderer Hund wird unsicher oder frustriert: „War das jetzt falsch? Was soll ich anders machen?“

Wie ein Hund mit solchen Situationen umgeht, hängt unter anderem von seiner Lerngeschichte, seiner aktuellen emotionalen Verfassung und davon ab, wie optimistisch oder pessimistisch er mehrdeutige Situationen bewertet.

Manche Hunde reagieren sogar schon darauf empfindlich, wenn ich zwei Leckerchen sichtbar in der Hand halte, aber nur eines davon gebe. Objektiv hat der Hund etwas bekommen. Subjektiv kann er trotzdem erleben: „Ich hatte mit mehr gerechnet.“

Und genau deshalb ist „Belohne einfach nicht jedes Mal“ keine besonders gute Trainingsanleitung.

Die entscheidende Frage ist nicht nur:

Wie oft verstärke ich?

Sondern:

Was erwartet dieser Hund gerade und wie erlebt er das Ergebnis?

Lernen passiert nie losgelöst von Emotionen. Und gute Verstärkung bedeutet deshalb nicht, möglichst schnell weniger zu geben, sondern den einzelnen Hund im Blick zu behalten.

26/08/2026

Hunde versuchen ständig uns zu lesen und zu verstehen.
Warum nicht umgekehrt auch.
Ich helfe euch gerne dabei.

21/08/2026

Wie kommunizieren Hunde miteinander? Welche Signale können wir Menschen sinnvoll aufgreifen – und wo liegen die Grenzen, weil wir eben keine Hunde sind?

Das Video zeigt, wie wichtig es ist, Hundekommunikation richtig zu lesen, statt Verhalten vorschnell zu bewerten. Genau darum geht es auch beim Online-Einführungsabend „Selbstsicher auf 4 Pfoten – mehr als nur Training“.

22. September · 18:00–19:30 Uhr · online
Mit Aufzeichnung für zwei Wochen.

Ein neuer Blogbeitrag: „Da muss er durch – er gewöhnt sich schon daran“ – ein Blick auf Habituation bei Hunden: warum Wi...
19/08/2026

Ein neuer Blogbeitrag: „Da muss er durch – er gewöhnt sich schon daran“ – ein Blick auf Habituation bei Hunden: warum Wiederholung nicht immer Gewöhnung bedeutet und wie man richtig damit umgeht. Lies den vollständigen Beitrag hier: https://wix.to/IjyCwsD

Lesedauer: ~6 Min. • Autorin: Andrea Jumpertz

Gewöhnung klingt zunächst einfach: Ein Hund begegnet etwas Unbekanntem immer wieder und stellt irgendwann fest, dass davon keine Gefahr ausgeht. In der Praxis funktioniert dieser Lernprozess jedoch wesentlich differenzierter. Nicht jede wiederholte Konfrontation führt zu Gewöhnung. Unter ungüns...

Ein deutliches Signal für modernes Hundetraining.Die American Veterinary Society of Animal Behavior (AVSAB) hat im Augus...
16/08/2026

Ein deutliches Signal für modernes Hundetraining.

Die American Veterinary Society of Animal Behavior (AVSAB) hat im August 2026 eine neue Empfehlung zur Wahl einer Hundetrainerin oder eines Hundetrainers veröffentlicht. Und sie wird sehr deutlich.

„Balanced Training“ wird ausdrücklich als Red Flag genannt. Genau wie Stachel- und Stromhalsbänder, Leinenruck, Einschüchterung, bedrohliche Körpersprache sowie das Bestrafen oder Korrigieren unerwünschten Verhaltens.

Dabei finde ich fast noch wichtiger, was die AVSAB auf die andere Seite stellt: Kommunikation, Beziehung, positive Verstärkung, das Vorbeugen unerwünschten Verhaltens, das Vermitteln von Alternativen – und ganz ausdrücklich Möglichkeiten für normales Hundeverhalten, Wahlmöglichkeiten und das allgemeine Wohlbefinden des Hundes.

Als Red Flag gilt dagegen auch, normales Hundeverhalten zu unterdrücken, Wahlmöglichkeiten einzuschränken und Kontrolle über den Hund zu verlangen.

Genau darum geht es für mich bei modernem Hundetraining längst nicht mehr nur um die Frage: „Benutze ich Leckerchen oder nicht?“

Es geht um unser grundlegendes Verständnis vom Hund.

Ist er ein Wesen, das funktionieren und sich unseren Vorstellungen unterordnen muss? Oder ist er ein fühlendes, kommunizierendes Lebewesen, dessen Bedürfnisse, Emotionen und Grenzen wir wahrnehmen und dessen Selbstwirksamkeit wir unterstützen?

Die AVSAB schreibt außerdem sehr klar, dass Methoden, die auf Zwang, Einschüchterung oder Schmerz beruhen, unnötig und unethisch sind und sowohl Verhalten verschlimmern als auch langfristige emotionale Schäden verursachen können.

Vielleicht sollten wir deshalb auch aufhören, jede Diskussion über aversives Training als zwei gleichwertige „Meinungen“ darzustellen.

Wissenschaft entwickelt sich weiter. Unser Wissen über Emotionen, Lernen, Stress und Wohlbefinden von Hunden entwickelt sich weiter.

Und Hundetraining sollte das auch tun.

Das Bild zeigt die wichtigsten Punkte der neuen AVSAB-Empfehlung auf Deutsch.

Hunde brauchen nicht mehr Kontrolle. Sie brauchen Menschen, die lernen, sie zu verstehen.

Selbstvertrauen beginnt mit Selbstwirksamkeit. Ein neuer Blogbeitrag von Andrea Jumpertz: Warum Hunde durch bewältigbare...
14/08/2026

Selbstvertrauen beginnt mit Selbstwirksamkeit. Ein neuer Blogbeitrag von Andrea Jumpertz: Warum Hunde durch bewältigbare Erfahrungen, Körpergefühl und eigene Entscheidungen sicherer im Alltag werden. Kurz, praktisch und voller Tipps für Übungen zum Erkunden.

Lies mehr:

https://www.hundeschule-und-mehr.com/post/selbstvertrauen-beginnt-mit-selbstwirksamkeit

Wie Körpergefühl, eigene Entscheidungen und gute Erfahrungen Hunde sicherer durch den Alltag und durch Begegnungen begleitenSelbstvertrauen entsteht nicht dadurch, dass ein Hund möglichst viel „aushalten“ muss. Es entsteht, wenn er Erfahrungen machen darf, die für ihn bewältigbar sind, und ...

14/08/2026

Bei den Alltagshelden gibt es auch mal Schnüffelkisten. Selbstvertrauen lernt man nur durch Erfahrung und zwar ganz eigenständig.

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