el DOGrado

el DOGrado Geprüfte Hundetrainerin nach §11 TierSchG

02/05/2026

Viele Menschen erwarten ziemlich viel von ihren Hunden.

Dass sie sich überall richtig verhalten.
Dass sie ruhig bleiben.
Und dass sie sofort verstehen, was gemeint ist.

Dabei wissen viele Hunde im Alltag gar nicht so genau, was eigentlich von ihnen erwartet wird.
Und dann machen sie einfach das, was für sie in dem Moment am meisten Sinn ergibt.

Nicht, weil sie nicht hören wollen.
Sondern weil sie es nicht besser einordnen können.

Wir müssen unseren Hunden erst beibringen,
was wir von ihnen erwarten.

Verlange nichts von deinem Hund, was du ihm nicht beigebracht hast.

21/03/2026

Viele Probleme entstehen in ganz kleinen Momenten.

Probleme entstehen nicht plötzlich, sie entstehen in kleinen Momenten im Alltag.

Wenn der Hund stehen bleibt und eigentlich weitergehen sollte.
Wenn er entscheidet, wo es lang geht oder wann etwas beendet ist.

Das sind keine großen Situationen aber sie wiederholen sich.

Und genau da fehlt oft Klarheit.

Nicht, weil der Mensch es nicht gut meint, sondern weil diese Momente leicht übersehen werden.

Für mich sind genau das die Punkte, an denen sich entscheidet, ob ein Hund sich orientieren kann oder selbst die Verantwortung übernimmt.

07/03/2026

Orientierung zeigt sich nicht nur im Training.

Eigentlich sieht man sie überall, vorausgesetzt sie ist auch da.

In den kleinen Momenten im Alltag.
Wenn wir losgehen oder stehen bleibe.
Oder wenn sich einfach etwas verändert.

Dann sehen wir, ob der Hund alles selbst im Blick behalten muss
oder ob er sich am Menschen orientieren kann.
Ob er ständig aufmerksam bleiben muss.
Oder ob er einfach mitgehen kann.

Für mich sind genau diese Situationen die ehrlichsten.

Nicht die geplanten Übungen, sondern das, was zwischendurch passiert.

22/02/2026

Muss dein Hund zuhause ständig aufpassen?

Steht er sofort auf, wenn du dich bewegst?
Reagiert er auf jedes Geräusch?
Läuft er dir von Raum zu Raum hinterher?

Viele halten das für Nähe.
Oder für „der ist halt aufmerksam“.

In Wirklichkeit übernehmen viele Hunde im Haus Aufgaben,
die nicht ihre sein sollten.

Sie beobachten.
Sie kontrollieren.
Sie reagieren.

Nicht, weil sie es wollen.
Sondern weil niemand klar vorgibt,
was ihre Rolle ist.

Orientierung im Haus heißt:
Der Mensch entscheidet,
was wichtig ist – und was nicht.

Der Hund muss nicht alles im Blick behalten.
Er darf sich zurücklehnen.

Und genau das entlastet ihn.

13/02/2026

Viele denken, dass Hunde zuhause automatisch entspannen.

Schließlich ist nichts los.
Kein Spaziergang.
Keine Reize von außen.

Und trotzdem sind viele Hunde drinnen unruhig.
Warum?
Weil ihnen Orientierung fehlt.

Zuhause entscheiden Hunde oft selbst: wer kommt, wer geht, wer sich bewegt, was wichtig ist.

Sie beobachten, reagieren und sind ständig „bereit“.

Nicht, weil sie wollen.
Sondern weil niemand klar vorgibt, was ihre Aufgabe ist.

Orientierung im Haus heißt nicht, den Hund zu kontrollieren.

Es heißt, dass der Mensch Verantwortung übernimmt
und der Hund nichts regeln muss.
Auch drinnen.

Erst dann kann echte Ruhe entstehen.
Und sind wir mal ehrlich… wenn es drinnen schon nicht klappt, wieso sollte es draußen besser sein?

05/02/2026

In den letzten Wochen ging es viel um Ruhe.
Viele fragen sich dann:
Was soll ich denn konkret anders machen?

Ein wichtiger Punkt ist Orientierung.

Orientierung heißt nicht, ständig zu korrigieren
oder dem Hund alles vorzuschreiben.

Orientierung heißt:
Der Mensch trifft Entscheidungen.

Wann es losgeht.
Wo lang wir gehen.
Wann wir stehen bleiben.
Wann wir weitergehen.

Nicht der Hund muss überlegen, was als Nächstes passiert.
Das übernimmt der Mensch.

Genau das entlastet Hunde.
Weil sie nicht aufpassen, nicht kontrollieren
und nicht ständig reagieren müssen.

Wenn Hunde wissen, dass jemand Verantwortung übernimmt,
können sie ruhiger werden.

Ruhe ist kein Befehl.
Sie entsteht, wenn Orientierung da ist.

27/01/2026

Viele Hunde kommen nicht zur Ruhe, weil sie ständig „etwas machen sollen“.

Mehr Beschäftigung.
Mehr Training.
Mehr Reize.

Was ihnen oft fehlt, ist etwas ganz anderes:
Orientierung.

Runterfahren funktioniert nicht auf Kommando.
Es entsteht, wenn ein Hund merkt, dass er nichts regeln muss.

Klare Abläufe.
Verlässliche Regeln.
Ein Mensch, der präsent ist
und Verantwortung übernimmt.

Erst dann kann ein Hund loslassen.

Ruhe ist kein Trick.
Sie ist das Ergebnis von Sicherheit.

21/01/2026

Spannung verschwindet nicht, sie entlädt sich!

Manchmal wirkt es, als würde ein Hund plötzlich „umschalten“.
Gerade war noch alles ruhig, dann entsteht Bewegung, Unruhe, Dynamik.

Was man dabei leicht übersieht:
Verhalten ist selten der Anfang.
Es ist fast immer das Ergebnis.

Bevor Hunde losrennen, hochfahren oder reagieren,
tragen sie oft schon eine ganze Weile Spannung mit sich.
Still. Unauffällig.
Für viele kaum sichtbar.

Diese Spannung entsteht nicht über Nacht.
Sie sammelt sich im Alltag.
Durch Reize, Erwartungen, fehlende Orientierung.

Wird sie nicht wahrgenommen, entlädt sie sich irgendwann.
Nicht, weil der Hund „nicht kann“, sondern weil er es nicht mehr halten kann.

Weniger Hektik heißt deshalb auch, den Blick auf das Davor zu richten. Nicht erst einzugreifen, wenn es laut wird.

Wer früher hinschaut, verändert mehr, als jede Korrektur im Nachhinein.

14/01/2026

Ruhe, bedeutet nicht gleich Entspannung.

Auf den ersten Blick wirken hier alle ruhig.
Sie liegen.
Kein Bellen, kein Springen, kein Chaos.

Und trotzdem ist da Spannung.

Manche Hunde zeigen Stress nicht laut.
Sie liegen, beobachten viel, sind ständig aufmerksam
und kommen innerlich nicht richtig zur Ruhe.

Das sieht oft unscheinbar aus und wird deshalb leicht übersehen.

Weniger Hektik heißt auch, diese leisen Signale wahrzunehmen.
Nicht alles aushalten zu lassen.
Nicht alles zu ignorieren. Seht ihr was das mit Kurt macht?

Ruhe entsteht nicht nur dadurch, dass ein Hund liegt.
Sondern dadurch, dass er sich sicher fühlt.

Wenn man einmal dafür sensibilisiert ist, sieht man diese Zeichen überall.

Hast du so etwas bei deinem Hund schon beobachtet?

08/01/2026

Weniger Hektik heißt nicht, nichts zu tun. ☝🏻

Viele verstehen darunter, den Hund einfach machen zu lassen
oder Situationen auszusitzen.
Für viele Hunde entsteht dabei aber genau das Gegenteil:
Unsicherheit.

Weniger Hektik heißt, klar zu sein.
Feste Abläufe im Alltag zu haben, an denen sich der Hund orientieren kann. 🐶
Regeln, die nicht ständig wechseln und auch dann gelten, wenn es stressig wird.

Es heißt, als Mensch ruhig zu bleiben, Entscheidungen zu treffen und diese nicht jedes Mal neu zu erklären.

Hunde entspannen nicht, weil sie mehr Beschäftigung bekommen
oder ständig Neues lernen müssen.

Sie entspannen, wenn sie wissen, woran sie sich halten können.

Genau hier beginnt für viele Hunde echte Ruhe. ☺️

01/01/2026

Ein neues Jahr liegt vor uns – und ich freue mich sehr, diesen Weg 2026 mit euch zu gehen.
Dieses Jahr steht bei el DOGrado ganz bewusst für mehr Tiefe, mehr Verständnis und weniger Hektik.

Was erwartet euch 2026?

🐕 Weitere Sozialspaziergänge
gemeinsam mit Tobi von EasyDogTraining,
regelmäßig, mit klarer Struktur und wechselnden Schwerpunkten wie Ruhe, Orientierung, Körpersprache & Impulskontrolle – für entspannte Spaziergänge im Alltag.

🐾 Einzeltrainings & gezielte Gruppentrainings
individuell, alltagstauglich und verständlich aufgebaut.
Einzeltermine beginnen immer mit einer ausführlichen Verhaltensanalyse, damit wir sinnvoll, nachhaltig und fair miteinander arbeiten können.

🎯 Intensivtraining (punktuell)
2-tägige Intensivformate für Mensch-Hund-Teams mit komplexeren Themen – bewusst begrenzt, mit viel Zeit, Ruhe und Fokus.

✨ Ausgewählte Specials & Aktionen
wie KrimiTouren, Seminare oder Workshops – besondere Erlebnisse, die verbinden und Spaß machen.

Ich freue mich sehr auf alles, was wir gemeinsam erleben und erarbeiten werden 🐶🩶

Adresse

Burgstädt
09217

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