03/08/2020
Auf den Punkt gebracht 💚🙏💚
Die Natur im Wohnzimmer
Er wird belächelt der Hund, der Begleiter seit je her. Als Hund indes er uns zur Seite steht und uns hilft seine Rolle in unserem Leben einzunehmen und zu akzeptieren was wir nicht sind, nicht sein können.
Mit ihm zu leben ist kostbar und gewiss nicht immer einfach und ohne Sorge. Wir scheinen zu leugnen und zu übersehen wie wertvoll seine Teilnahme in unserem Leben doch ist. Vernab der "alten" Zeiten, vom Begleiter, vom wachsamen, nützlichen Tier ist der heutige "Gebrauch" des Hundes untergegangen und im Keller verbuddelt.
Wir benötigen nichts, was keinen Anschluß findet, so ist es uns unmöglich zu akzeptieren, dass ein Hund die Besucher daheim nicht dulden mag, mehr noch, diesen gar Regeln und Grenzen setzen mag die eingehalten werden sollen.
Es steht uns frei zu verstehen was er verlangt, wonach er strebt, der Hund.
Nach Sicherheiten, nach Fairness und Zugehörigkeiten die wichtig sind um den Anker des Lebens zu werfen und um endlich anzukommen. Wir setzen auf's konditionieren um den Umgang zu erleichtern, kurzum gebräuchlich zu gestalten. Den Hund.
Wir suchen Frieden und Rast im Leben und nutzen die Zeit mit ihm selten als Ganzes. Ein Weg ist vorhanden, wir müssen ihn selber gehen. Gehen lernen.
Der Hund ist allgegenwärtig und überall. Im Herzen, in unseren Träumen und im realen Leben nimmt er teil als Mitglied einer Form, die er oftmals nicht versteht und doch hinnimmt.
Wir fragen zu wenig, weil wir glauben bereits alles zu wissen, über den Hund.
Die Wissenschaft ist toll, auch die Forschung ermöglicht uns Wege und Erkenntnisse die umso wichtiger sind. Doch ist keine Theorie so wertvoll wie die Sicherheit dessen, den richtigen Umgang zu finden und es umsetzen zu können was bereit gestellt wurde. Vielleicht sollten wir intuitiver werden.
Vielleicht.
Wir stillen unser Verlangen nach Sicherheit und üben am falschen Ende. Wir sprechen zu viel. Mit dem Hund. Weil Sprache Probleme lösen kann. Doch ist der Ast so kahl auf dem wir sitzen, indem wir glauben der Hund tue es selbstlos und aus reinem Gefallen dem Menschen gegenüber. Auch ist das die blanke Wahrheit die wir akzeptieren müssen, denn alles hat einen Empfänger und Absender.
Wir träumen von Dingen die weder umsetzbar sind, noch Erfolg garantieren.
Wir haben einfach zu wenig vor mit ihm und setzen falsche Bausteine die belangloser nicht sein könnten, für den Hund. So vergammelt er zum Teil seelisch in sich selbst. Als Manege-Tier im bettelnden Zustand wird er gelobt der Hund. Ach, was ist passiert, dass wir glauben, dass der Hund für Käse alles tun mag.
Er ist vernab und weiter denn je für den unwissenden aber auch für den, der glaubt alles zu wissen.
In einer Welt voller Missverständnisse und Komplikationen, ist es umso wichtiger sich selbst zu finden, indem der Hund ein Teil der eigenen Dynamik wird.
(Foto; Tequilla mit Bo vor 6 Jahren)