Hundetraining Erz-Schnauzen

Hundetraining Erz-Schnauzen ~Analyse~Beratung~Training~
🐾Tierverhaltenstherapeutin nach §11 lt. TschG
📍Erzgebirge/Annaberg-Buchholz

Ein neuer Abschnitt beginnt 🐾✨Bisher lief alles in meiner Anstellung – jetzt gehe ich den nächsten großen Schritt in die...
27/04/2026

Ein neuer Abschnitt beginnt 🐾✨

Bisher lief alles in meiner Anstellung – jetzt gehe ich den nächsten großen Schritt in die Selbständigkeit. 🤍

Damit ich euch und euren Hunden in Zukunft noch besser helfen kann, wird gerade alles neu aufgebaut, strukturiert und vorbereitet.

👉 Wichtig:
Während dieser Übergangsphase kann ich aktuell keine Trainings oder Beratungen anbieten.

Das fällt mir ehrlich gesagt nicht leicht – aber es ist notwendig, damit danach alles richtig und nachhaltig laufen kann.

Ich danke euch von Herzen für euer Vertrauen, eure Geduld und euren Support in dieser Zeit. 🫶

Ich freue mich riesig auf das, was kommt – und darauf, bald wieder mit euch & euren Hunden arbeiten zu dürfen! 🐶✨

20/04/2026

🐕 In diesem Video sehen wir einen jungen Hund,
der gerade mit Frust umgehen lernen muss.

Die Situation ist nicht ruhig.

Der Hund ist deutlich angespannt,
zeigt Unmut und reagiert auf die Begrenzung.

Und genau hier liegt der Lernmoment.

Die Halterin bleibt ruhig,
greift nicht hektisch ein
und gibt dem Hund die Möglichkeit,
sich selbst wieder zu regulieren.

Frustrationstoleranz entsteht nicht,
wenn alles sofort funktioniert.

Sie entsteht,
wenn Hunde lernen,
solche Momente auszuhalten
und wieder Orientierung zu finden.

Nicht perfekt.
Aber begleitet.

15/03/2026

In diesem Video sehen wir eine junge Hündin, die ihre Halterin anbellt.

Auf den ersten Blick wirkt das schnell wie „Ungehorsam“ oder „Respektlosigkeit“.

Tatsächlich steckt in solchen Momenten häufig Frust.

Frust entsteht, wenn ein Bedürfnis oder eine Erwartung nicht sofort erfüllt werden kann.
Gerade junge Hunde müssen erst lernen, mit solchen Situationen umzugehen.

Frustrationstoleranz ist keine angeborene Fähigkeit – sie entwickelt sich durch Erfahrung, Struktur und Begleitung.

Wichtig ist dabei nicht, das Verhalten einfach zu unterdrücken, sondern dem Hund zu helfen, mit der Situation umzugehen und wieder Orientierung zu finden.

Entwicklung bedeutet auch, solche Momente gemeinsam auszuhalten und daraus zu lernen.

09/03/2026

!Achtung! Video extra laufen lassen als Anschauungsmaterial.

In diesem Video sehen wir ein Beispiel für fehlgeleitetes Beutefangverhalten. Unser Abby hat damit schon immer ein Thema wenn es um sich bewegende Räder geht. Alles andere an Bewegung stört sie nicht.

Bewegte Reize – wie Räder, Fahrzeuge oder auch Spielzeug oder gar Menschen und andere Hunde – können bei manchen Hunden Jagdsequenzen auslösen.

Das Verhalten wirkt für uns oft plötzlich oder übertrieben, folgt für den Hund aber einem ganz natürlichen Muster:
Wahrnehmen – Fixieren – Hinterhergehen – Zugreifen.

Wenn diese Sequenz auf ungeeignete Reize gerichtet wird, spricht man von fehlgeleitetem Beutefangverhalten.

Wichtig ist dabei:
Es handelt sich nicht um „Ungehorsam“ oder Absicht, sondern um ein Verhalten, das aus innerer Motivation entsteht.

Training bedeutet hier nicht, den Hund einfach zu stoppen, sondern ihm zu helfen, mit solchen Reizen anders umzugehen und Orientierung zu finden.

Verständnis für das Verhalten ist immer der erste Schritt zu nachhaltiger Veränderung

🐾 Social Walk – Gemeinsam unterwegsDu möchtest mit deinem Hund entspannt in einer Gruppe laufen und dabei an Gelassenhei...
04/03/2026

🐾 Social Walk – Gemeinsam unterwegs

Du möchtest mit deinem Hund entspannt in einer Gruppe laufen und dabei an Gelassenheit und Orientierung arbeiten? Dann ist unser Social Walk genau das Richtige für euch!

📅 12.04.2026
🕒 14:00 Uhr
📍 Umgebung Annaberg-Buchholz

💰 10 € pro Hund-Mensch-Team

Der Walk richtet sich bewusst auch an Hunde, die Abstand brauchen – z.B. Leinenpöbler oder Hunde mit Maulkorb.

Bei unserem Social Walk gilt:
🚫 Kein Kontakt zwischen den Hunden
💬 Zeit für Fragen & Austausch
🐕 Training im Alltag
🌱 Neue Erfahrungen sammeln

✔ kurze Leine
✔ entspannte Atmosphäre
✔ freundliche Gespräche

Maulkorbträger & Leinenpöbler sind ausdrücklich willkommen.

📩 Anmeldung per Nachricht,WhatsApp oder Mail. Oder Telefonisch im Zentrum für Kleintiermedizin.

Ich freue mich auf euch und eure Vierbeiner!

02/03/2026

Vertrauen ist kein Kuschelbegriff.

Es ist die Grundlage dafür,
dass ein Hund sich orientieren kann.

Ein Hund, der sich sicher fühlt,
muss weniger kontrollieren,
weniger reagieren
und weniger bewältigen.

Beziehung bedeutet nicht,
Konflikte zu vermeiden.

Sie bedeutet,
sie klar und fair zu führen.

Nachhaltiges Training beginnt dort,
wo Vertrauen vorhanden ist.

26/02/2026

Dieses Video zeigt kein „Durchziehen“.

Es zeigt Entwicklung.

Über ein Jahr lang war es für ihn nicht möglich,
ins Auto zu steigen.

Zu viel Stress,
zu viele negative Verknüpfungen.

Der Trainingsprozess war nicht komplett spannungsfrei –
aber er war begleitet,
kleinschrittig
und im Rahmen der Lernanspannung aufgebaut.

Der Hund blieb ansprechbar,
orientierbar
und konnte Erfahrungen verarbeiten.

Nach wenigen Wochen intensiver Arbeit
steigt er heute in jeder Situation
freiwillig und zuverlässig ein.

Wachstum entsteht nicht durch Vermeidung –
sondern durch sichere Begleitung.

Entwicklung passiert nicht in kompletter Reizfreiheit.Neue Situationen, neue Umgebungen oder Begegnungenbringen immer ei...
25/02/2026

Entwicklung passiert nicht in kompletter Reizfreiheit.

Neue Situationen, neue Umgebungen oder Begegnungen
bringen immer eine gewisse Anspannung mit sich.

Diese sogenannte Lernanspannung ist wichtig.

Der Hund bleibt dabei orientierbar,
ansprechbar
und kann Reize verarbeiten.

Überforderung beginnt dort,
wo Regulation verloren geht.

Der Hund reagiert nur noch,
statt wahrzunehmen oder zu lernen.

Nachhaltiges Training bewegt sich genau
zwischen diesen beiden Zuständen –
fordernd, aber begleitend.

Wachstum braucht Spannung.
Aber keine Überforderung.

23/02/2026

Ende 2018 kam dann… sagen wir mal… alles ein bisschen anders als geplant. 😅

Abby war in Hundebegegnungen immer noch nur so semi zuverlässig und der kleine Mojo… naja… sozial jetzt auch nicht gerade der Streber.
Aber ich dachte mir damals noch: „Ach komm, was sollen denn bitte zwei weitere Hunde noch groß ausmachen…?“
Ja. Hätte ich mal einfach nichts gesagt. 🤡

Wie es kommen musste, brachte mein Partner (zum Glück nur 🤣) zwei seiner insgesamt fünf Hunde mit in unsere gemeinsame Konstellation.
Zack — waren sie plötzlich zu viert.

Die Eingewöhnung lief anfangs wirklich gut.
Draußen alles entspannt, gemeinsam unterwegs, kein Stress.
Drinnen auch harmonisch — außer beim Füttern. Da haben wir von Anfang an getrennt, weil… Abby und Futter… sagen wir: Sie teilt da nicht gerne, und das is Oki für uns. 😅

Erst war also alles ruhig.
Auch wenn ich immer wieder gewarnt wurde:
„Die beiden Kleinen … die können auch anders.“

Ich hab’s nicht so ernst genommen.
Bis die Maske fiel.

Und dann ging’s los. Richtig.

Mehrfach die Woche eskalierte es komplett zwischen den beiden.
Teilweise wegen Dingen, bei denen wir bis heute nicht sicher sagen können, was überhaupt der Auslöser war.

Wir haben sie mit Mühe getrennt —
und keine 10 Minuten später lagen sie wieder eng zusammen im Hundebett. Als wäre nichts gewesen. 🤯

Das große Problem:
Körpersprache? Fehlanzeige.
Hündische Kommunikation? Nicht vorhanden.

Da wurde nicht beschwichtigt, nicht ausgewichen, nicht diskutiert.
Ein falscher Blick — BOOM. Explosion binnen Sekunden.
Und leider auch mit Verletzungen.

Alleine hätten sie da nie wieder rausgefunden.
Wir mussten immer eingreifen.

Körperlich komplett ebenbürtig.
Mental auf dem gleichen Level.
Nachgeben? Für beide ein Fremdwort.

Und trotzdem:
Außerhalb dieser Situationen hingen sie IMMER zusammen.
Im Bett. Beim Gassi. Im Alltag.
Als hätten sie 0,0 Probleme miteinander.

Lange dauerte es natürlich nicht, bis auch die großen mit reingezogen wurden… 🙄
Ob freiwillig oder unfreiwillig.

Und zack — aus zwei prügelnden Hunden wurden plötzlich… Massenschlägereien. 🫠

Mehr dazu folgt.... 🤫

22/02/2026

Es gab eine Zeit, da wurde er kaum noch mitgenommen.

Hundebegegnungen waren zu viel.
Reize zu intensiv.
Die Sorge zu groß.

Heute steht er in neuen Situationen.
Nicht völlig entspannt.
Aber begleitet.

Lernen bedeutet nicht, Stress komplett zu vermeiden.

Lernen bedeutet,
im richtigen Maß zu fordern
und dabei Sicherheit zu geben.

Kleine Spannungsmomente,
die gehalten werden können,
werden zu Lernerfahrungen.

Wachstum entsteht nicht durch Vermeidung –
sondern durch dosierte Begleitung.

Na welche Reize habt ihr alle wahrgenommen in dem Video ? Schreibt doch gerne mal in die Kommentare ⬇️

In vielen Hundebegegnungen liegt der Fokus auf Kontrolle.Heute lag er vor allem aber auf Beobachtung.Wann verändert sich...
13/02/2026

In vielen Hundebegegnungen liegt der Fokus auf Kontrolle.

Heute lag er vor allem aber auf Beobachtung.

Wann verändert sich die Körperspannung?
Wann kippt der Blick?
Wie viel Abstand ist noch Regulation möglich –
und ab wann ist es nicht mehr machbar ?

Hundebegegnungstraining bedeutet nicht,
Verhalten zu unterdrücken.

Es bedeutet, früh zu erkennen,
wann ein Hund Unterstützung braucht.
Anleitung und Unterstützung zu geben, und Alternativen bieten und lernen.

Nachhaltigkeit entsteht durch Lösungsstrategien und Muster zerbrechen.

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