Ein Bisschen Hund

Ein Bisschen Hund Ich bin Lena Hensen, zertifizierte Hundetrainerin, und ich biete mobiles Hundetraining in Alfter und Umgebung an.

Mein Ziel ist es, ein harmonisches Miteinander zwischen dir und deinem Hund zu fördern, basierend auf fairem und respektvollem Umgang.

Vom Brötchen-Dieb zum weisen (oder immer noch wahnsinnigen?) Senior. Letztes Jahr waren es neun Jahre pure Lebensfreude,...
03/05/2026

Vom Brötchen-Dieb zum weisen (oder immer noch wahnsinnigen?) Senior. Letztes Jahr waren es neun Jahre pure Lebensfreude, heute feiern wir das volle Jahrzehnt. Wir sind immer noch das coolste Team, nur dass die Ruhepausen jetzt vielleicht ein bisschen heiliger sind als früher. Danke für jede Sekunde, Arco.
Wir machen einfach weiter wie bisher – mit ganz viel Liebe und dem nötigen Quäntchen Irrsinn.

Bitte teilen 😊Vielen Dank für euren Support 🙏🏼🐾
10/04/2026

Bitte teilen 😊
Vielen Dank für euren Support 🙏🏼🐾

Ein bisschen Wissen Vielleicht merkst du es: Das Männchen auf diesem letzten Bild sieht anders aus als in den Teilen dav...
05/02/2026

Ein bisschen Wissen

Vielleicht merkst du es: Das Männchen auf diesem letzten Bild sieht anders aus als in den Teilen davor. Es hat mehr Substanz, wirkt gelöster und blickt mit einem Lächeln nach vorne.

Das ist kein Zufall. Denn wenn wir die psychologischen Denkfehler der letzten Wochen verstehen und entlarven, verändern wir uns auch selbst.

Verstehen ist kein Freispruch. Es ist die Grundlage für echte Verantwortung. Für nachhaltiges Training. Für sichere Hunde. Für stabile Menschen.
Wer aufhört zu urteilen und anfängt, das System hinter dem Verhalten zu sehen, gewinnt die Handlungsfähigkeit zurück, die im Chaos der Emotionen verloren ging.

Das war meine Serie zu den psychologischen Denkfehlern im Mensch-Hund-System.

Welcher Teil hat dich am meisten zum Nachdenken gebracht?

Ein bisschen MeinungEin Urteil ohne Kontext ist kein Wissen.Kurze Videosequenzen zeigen kein System. Sie zeigen keinen A...
04/02/2026

Ein bisschen Meinung

Ein Urteil ohne Kontext ist kein Wissen.

Kurze Videosequenzen zeigen kein System. Sie zeigen keinen Alltag, keine Vorgeschichte und keine tiefliegenden Ursachen.

Trotzdem wird in den sozialen Medien oft in Sekundenbruchteilen geurteilt. Doch Verhalten ohne Kontext zu beurteilen, ist keine Hilfe. Weder für den Hund noch für den Halter. Es ist lediglich eine Momentaufnahme, die oft mehr über den Kommentierenden aussagt als über das gezeigte Mensch-Hund-System.

Warum Shaming den Weg verbaut:
- Bloßstellung erzeugt Abwehr und Scham. Beides sind Zustände, in denen kein Lernen möglich ist.
- Es schürt die Angst vor Fehlern, was dazu führt, dass Halter sich mit ihren Problemen isolieren, statt sich professionelle Hilfe zu suchen.

Veränderung entsteht durch Einordnung, nicht durch Bloßstellung. Wer wirklich helfen will, muss bereit sein, das ganze Bild zu sehen.

Wir brauchen mehr fachliche Substanz und weniger schnelle Verurteilung. Nur so schaffen wir einen Raum, in dem echte Entwicklung stattfinden kann.

Mehr zu Psychologie, Verantwortung und Verhalten im Mensch-Hund-System findest du bei mir.

Ein bisschen WissenWarum wir die Schuldfrage so dringend brauchen (oder glauben zu brauchen).Schuldzuweisung kann kurzfr...
03/02/2026

Ein bisschen Wissen

Warum wir die Schuldfrage so dringend brauchen (oder glauben zu brauchen).

Schuldzuweisung kann kurzfristig entlasten. Vor allem dann, wenn wir uns als Menschen massiv überfordert fühlen.

Nach einem Vorfall oder in einer Phase dauerhafter Anspannung sucht unser Gehirn verzweifelt nach Ordnung und Kontrolle. Der Gedanke „Der Hund ist schuld“ oder „Ich bin unfähig und schuld“ ist schmerzhaft, aber er bietet eine (scheinbar) einfache Erklärung in einem Chaos aus Emotionen.

Das Problem dabei:
- Schuldzuweisung reduziert zwar für einen kurzen Moment den Stress...
- ...aber sie löst langfristig kein einziges Problem.

Im Gegenteil: Sie hält uns in der Defensive und blockiert den Zugriff auf unsere kognitiven Ressourcen.

Erst wenn Sicherheit, fundiertes Wissen und eine empathische Begleitung hinzukommen, reguliert sich das Nervensystem weit genug herunter, um echtes Hinschauen zu ermöglichen. Veränderung braucht keinen Richter, sondern einen sicheren Rahmen.

Genau hier setzen wir an. Wenn der Schutzmechanismus „Schuld“ nicht mehr nötig ist, wird der Weg frei für echtes Training.

Mehr zu Psychologie, Verantwortung und Verhalten im Mensch-Hund-System findest du bei mir.

Ein bisschen WissenWarum ein schlechter Tag sich wie ein gescheitertes Training anfühlt.Hast du dich schon mal gefragt, ...
02/02/2026

Ein bisschen Wissen

Warum ein schlechter Tag sich wie ein gescheitertes Training anfühlt.

Hast du dich schon mal gefragt, warum sich ein schlechter Tag im Training anfühlt, als hättest du alles vergessen, was in den letzten Wochen gut lief? Das Bild oben zeigt dir genau, warum dein Gehirn dich hier austrickst.

Das liegt an der Negativitätsverzerrung. Evolutionär war es für unser Überleben wichtiger, uns die Gefahr (den Biss, den Knall) einzuprägen, als die Entspannung.

Im Training mit schwierigen Hunden wird uns das oft zum Verhängnis. Wir gewichten den einen Rückschritt schwerer als fünfzig kleine Fortschritte.

Was wir daraus lernen können:
- Fortschritt ist keine gerade Linie nach oben. Er verläuft in Wellen.
- Wir müssen Erfolge bewusst „feiern“ und dokumentieren, um unserem Gehirn dabei zu helfen, das Positive überhaupt zu speichern.

Hör auf, den Erfolg an der Abwesenheit von Fehlern zu messen. Miss ihn an deiner Fähigkeit, nach einem Fehler wieder aufzustehen.

Mehr zu Psychologie, Verantwortung und Verhalten im Mensch-Hund-System findest du bei mir.

Ein bisschen WissenDas Risiko der 100%-Sicherheit.Gerade bei schwierigen Hunden ist der Wunsch nach absoluter Kontrolle ...
01/02/2026

Ein bisschen Wissen

Das Risiko der 100%-Sicherheit.
Gerade bei schwierigen Hunden ist der Wunsch nach absoluter Kontrolle riesig. Wir glauben oft, wenn wir nur hart genug trainieren oder alles perfekt managen, hätten wir jede Situation im Griff.

Doch die Kontrollillusion ist tückisch. Ein Hund ist ein Lebewesen mit eigenem Nervensystem, kein programmierbarer Algorithmus.

Der Wunsch nach absoluter Kontrolle ist eine schwere Last.

Dieser Glaube an die perfekte Kontrolle führt bei einem Rückschlag oft zu totaler Erschöpfung und einem tiefen Gefühl von Versagen. Dabei ist nicht das Training gescheitert, sondern lediglich die Erwartung an die Unfehlbarkeit.

Wahre Verantwortung bedeutet:
- Zu akzeptieren, dass es immer eine Restunsicherheit gibt.
- Management-Strukturen (wie Maulkorb oder Leine) nicht als Versagen zu sehen, sondern als verantwortungsvollen Umgang mit der Realität.

Wer die Illusion der Kontrolle aufgibt, gewinnt echte Handlungsfähigkeit zurück. Kontrolle dort, wo sie nötig ist. Vertrauen und Akzeptanz dort, wo das Leben passiert.

Mehr zu Psychologie, Verantwortung und Verhalten im Mensch-Hund-System findest du bei mir.

Ein bisschen WissenCharakter oder Umstände? Die Falle der Verurteilung.Wenn unser Hund etwas „Falsches“ tut, neigen wir ...
31/01/2026

Ein bisschen Wissen

Charakter oder Umstände? Die Falle der Verurteilung.

Wenn unser Hund etwas „Falsches“ tut, neigen wir dazu, dies seinem Charakter zuzuschreiben: „Er ist stur“ oder „Er ist bösartig“. Passiert uns selbst ein Fehler, machen wir meist die Umstände verantwortlich: „Ich hatte Stress“ oder „Die Situation war unübersichtlich“.

In der Psychologie nennen wir das den Fundamentalen Attributionsfehler. Besonders nach Beißvorfällen führt das zu tiefer Verurteilung. Sowohl gegenüber dem Hund als auch gegenüber anderen Haltern.

Der Perspektivwechsel:
- Ein Vorfall ist ein Ereignis, keine Charaktereigenschaft.
- Wenn wir aufhören, das Verhalten als „Teil des Wesens“ zu sehen, können wir anfangen, die auslösenden Umstände (Stress, Schmerz, Management) zu analysieren.

Ein Hund ist nicht „böse“! Er reagiert auf seine Umwelt mit den Strategien, die ihm zur Verfügung stehen.

Mehr zu Psychologie, Verantwortung und Verhalten im Mensch-Hund-System findest du bei mir.

Ein bisschen WissenWarum wir nur sehen, was wir bereits glauben.Hast du schon einmal das Gefühl gehabt, dein Hund sei „e...
30/01/2026

Ein bisschen Wissen

Warum wir nur sehen, was wir bereits glauben.

Hast du schon einmal das Gefühl gehabt, dein Hund sei „einfach nur aggressiv“ oder „will dich provozieren“? Wenn sich ein solches Urteil erst einmal gefestigt hat, schnappt der Bestätigungsfehler zu.

Unser Gehirn liebt Effizienz. Deshalb filtert es Informationen so, dass sie unser bestehendes Bild bestätigen. Wenn wir glauben, unser Hund sei unberechenbar, registriert unser Gehirn jede angespannte Sekunde. Blendet aber die 20 entspannten Momente dazwischen aus.

Warum das im Training gefährlich ist:
- Wir übersehen die kleinen Fortschritte, weil sie nicht in unser „Problem-Bild“ passen.
- Wir nehmen dem Hund (und uns selbst) die Chance auf Veränderung, weil wir nur noch das Defizit scannen.

Haltung: Wir müssen lernen, aktiv nach den Ausnahmen zu suchen. Nur wer das ganze Bild sieht, findet die Hebel, die wirklich etwas bewegen.

Mehr zu Psychologie, Verantwortung und Verhalten im Mensch-Hund-System findest du bei mir.

Ein bisschen WissenVerantwortlichkeit ≠ SchuldWarum Verantwortung erst beginnt, wenn die Schuldfrage endet.In meinem ges...
29/01/2026

Ein bisschen Wissen

Verantwortlichkeit ≠ Schuld

Warum Verantwortung erst beginnt, wenn die Schuldfrage endet.

In meinem gestrigen Post habe ich beschrieben, wie logisch es ist, die Ursache für ein Problem erst einmal beim Hund zu sehen. Einfach, weil uns in der Situation oft das Wissen für eine andere Einordnung fehlt.

Heute möchte ich einen Schritt weitergehen und zwei Begriffe trennen, die wir oft vermischen: Schuld und Verantwortung.

Schuld ist eine Sackgasse. Sie blickt nur zurück und bewertet, was falsch gelaufen ist. Wer sich (oder seinen Hund) schuldig spricht, fühlt sich oft gelähmt, schämt sich oder geht in die Defensive.
Das Problem: In diesem Zustand können wir nicht effizient trainieren.

Verantwortung hingegen ist ein Türöffner. Sie fragt nicht: „Wer hat versagt?“, sondern: „Was kann ich ab jetzt tun, um die Situation zu verändern?“.

Der psychologische Unterschied ist entscheidend:
- Schuldzuweisungen halten uns im Negativen fest.
- Verantwortung gibt uns die Kontrolle zurück.

Gerade bei schwierigen Hunden oder Beißvorfällen ist das der Wendepunkt. Du bist vielleicht nicht „schuld“ an der Genetik oder den Erfahrungen deines Hundes. Aber du kannst die Verantwortung dafür übernehmen, wie ihr heute und morgen damit umgeht.

Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, sich zu zerfleischen. Es bedeutet, handlungsfähig zu werden.

Mehr zu Psychologie, Verantwortung und Verhalten im Mensch-Hund-System findest du bei mir.

Adresse

Alfter
53347

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Ein Bisschen Hund erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Ein Bisschen Hund senden:

Teilen

Kategorie